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Festivalkalender Juni

Die Temperaturen steigen immer weiter, der Frühling ist da! Die Pläne für die Freiluftsaison werden konkret. Und das Angebot ist riesig. Kleine und große Festivals – egal ob In- oder Outdoor – gibt es massenweise in unserer Region.

Deshalb wird Jeckes.NET künftig zu jedem Monatsanfang eine Festivalübersicht für den darauffolgenden Monat zusammenstellen. Dabei werfen wir einen Blick auf alle Highlights, die im Umkreis von 200 Kilometern rund um das Kölner Zentrum stattfinden – natürlich auch über die Grenzen nach BeNeLux. Denn für ein gutes Festival fährt man schließlich gerne ein bisschen weiter.

Außerdem stellen wir monatlich ein tolles Festival vor, das außerhalb der 200 Kilometer-Grenze liegt.

Do., 31. Mai bis Sa., 2. Juni
Ruhr Reggae Summer Dortmund

Im Jahr 2008 fand dieses Festival das erste Mal statt und kehrt seitdem jährlich wieder. Hier kommen besonders Musik-Liebhaber von Reggae, Dancehall und Afrobeat auf ihre Kosten. In diesem Jahr werden bis zu 15.000 Besucher erwartet.
Line-Up: Patrice, Beenie Man, Che Sudaka, Macka B, u.v.m.
Ort: Revierpark Wischlingen Dortmund
Preis: ab 54 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 100 Kilometer
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Fr., 1. Juni bis So., 3 Juni
BigCItyBeats World Club Dome

Seit 2013 präsentiert der Radiosender BigCityBeat jährlich Anfang Juni den „World Club Dome“ für Freunde und Fans von Elektro. In diesem Jahr werden bis zu 150.000 Besucher erwartet.
Line-Up: Robin Schulz, Paul Kalkbrenner, Martin Garrix, Lost Frequncies, u.v.m.
Ort: Commerzbank Arena in Frankfurt am Main
Preis: ab 59 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 200 Kilometer
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Fr., 8 Juni bis So., 10 Juni
Best Kept Secret

Zum sechsten Mal findet in diesem Jahr Best Kept Secret-Festival statt. Auf mehreren Bühnen treten an drei Tagen über 50 Acts auf. Eine vorherrschende Musikrichtung gibt es nicht. Es wird wowohl Indie, als auch Hip-Hop, Rock, Elektronik oder Folkmusik gespielt.
Line-Up: Artic Monkeys, Mogwai, Spoon, Deerhunter, The National, u.v.m.
Ort: Safarikpark Beekse Bergen in Hilvarenbeek
Preis: ab 84 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 185 Kilometer
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Sa., 9 Juni 2018
Stadt ohne Meer

Auf dem Openair Gelände Schiffenberger Tal findet das eintägige Indie, Rock und Pop Festival statt.
Line-Up: OK KID, Trettmann, Megaloh, Faber, Turbostaat, u.v.m
Ort: Schiffenberger Tal, Gießen
Preis: ab 39 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 170 Kilometer
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Die meisten Festivals dauern mehrere Tage. //Foto: Unsplash

Sa., 9. Juni
Docklands

Zum neunten Mal verwandelt sich Münster für einen Tag in die Hauptstadt für Liebhaber elektronischer Musik. Auf drei Open Air Bühnen können über 15.000 Gäste beim 24 stündigen Day & Night Festival abtanzen.
Line-Up: DJ Tennis, Oliver Koletzki, Mousse T., Junge Junge, Bretthit, u.v.m.
Ort: Münster
Preis: ab 46 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 160 Kilometer
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So., 10 Juni
PollerWiesen Boot I

Auf dem Wasser, statt an Land. Besucher können mit dem PollerWiesen Bott den Rhein entlang schippern, während sie zu den besten Sounds auf dem Sonnendeck der MS RheinEnergie abtanzen können.
Line-Up: Ellen Allien, Kobosil, Marcel Dettmann, u.v.m.
Ort: Köln
Preis: ab 29 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 4 Kilometer
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Fr., 15 Juni bis So., 17. Juni
Pinkpop

Pinkpop findet bereits, jährlich und ohne Unterbrechung, seit 1970 statt. Damit ist es das älteste, kontinuierlichste Musikfestival Europas. An den drei Tagen werden über 80.000 Besucher erwartet.
Line-Up: Pearl Jam, Bruno Mars, Foo Fighters, The Script, Milky Chance, Jessie J, The Offspring, u.v.m.
Ort: Megaland in Landgraf (Niederlande)
Preis: ab 100 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 100 Kilometer
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Do., 21. Juni bis So., 24. Juni
Graspop Metal Meeting

Bereits 1986 wurde das Graspop gegründet. Damals allerdings noch als lokales Pop-Festival. Durch immer größere Beliebtheit ist es seit Anfang der 90er eine Veranstaltung für Fans von Metal Musik. In diesem Jahr werden über 155.000 Besucher überwartet.
Line-Up: Iron Maiden, Guns N’Roses, Limp Bizkit, Bullet For My Valentine, u.v.m.
Ort: Festivalgelände Dessel (Belgien)
Preis: ab 205 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 185 Kilometer
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Fr., 22. Juni bis So., 24. Juni
Traumzeit

Hier kommt wahres Pottfeeling auf. Zwischen Kesseln, Rohrleitungen und ganz viel Stahl findet seit 1997 das Traumzeit-Festival im stillgelegten Hüttenwerk in Duisburg statt. Eine feste Musikrichtung gibt es bei dieser Veranstaltung übrigens nicht.
Line-Up: Faber, Gisbert zu Knyphausen, Parcels, Mogwai, Blumfeld, u.v.m.
Ort: Landschaftspark Nord Duisburg
Preis: ab 65 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 82 Kilometer
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Fr., 29. Juni bis So., 1. Juli
Down The Rabbit Hole

Seit 2014 findet das Festival jährlich in den Niederlanden statt. Liebhaber von Elektronik, HipHop, Pop, Indie, Punk und Rock Musik kommen hier auf ihre Kosten.
Line-Up: La Femme, First Aid Kit, Franz Ferdinand, Queens of the Stone Age, u.v.m.
Ort: Vakantiepark de Groene Heuvels, Ewijk (Niederlande)
Preis: ab 159 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 165 Kilometer
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Spaß haben, tanzen, abgehen – auf Festivals ist (fast) alles erlaubt. //Foto: Unsplash

Sa., 30. Juni
Vainstream Rockfest

Im Jahr 2006 gegründet, findet das Festival seit den letzten Jahren immer am letzten Juni- oder ersten Juliwochenende statt.
Line-Up: Beatsteaks, Casper, The Bronx, Kadavar, Bullet for my Vallentine
Ort: Festivalgelände, Münster
Preis: ab 55 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 160 Kilometer
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Sa., 30. Juni
Pow Wow You! Festival

Dieses Festival im Südpark Solingen ist tatsächlich umsonst. Die etwa 3000 Besucher erwartet draußen auf insgesamt drei Bühnen verschiedene Musikrichtungen. Von HipHop über Metal, Pop, Rock bis Indie ist alles dabei.
Line-Up: Antiheld, Le Fly, Zeitgeist, Matter of Time, u.v.m.
Ort: Südpark Solingen
Preis: Eintritt frei
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 40 Kilometer
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Weiter weg und trotzdem geil:

Hurricane
Fr., 22. Juni bis So., 24. Juni

Das Festival zählt mit mehr als 70.000 Besuchern an drei Tagen zu den größten in Deutschland. Die Musik ist eine Mischung aus Pop, Rock, Electro und Alternative. Neben vielen großen, etablierten Stars treten auch immer viele Neuling der Szene auf.
Line-Up: Artic Monkeys, The Prodigy, Billy Talent, Samy Deluxe, The Kooks, Kraftclub, James Bay, u.v.m.
Ort: Scheeßel, Eichenring
Preis: ab 179 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 370 Kilometer
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Die Kölner Konzerthighlights im Mai

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt jede Menge geboten. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung.
Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den Wonnemonat Mai.

1. Mai Macklemore

An zwei Tagen hintereinander tritt der US-Rapper im Kölner Palladium im Rahmen seiner Gemini-Europe-Tour auf. Der 34-jährige Musiker, der mit bürgerlichem Namen Ben Haggerty heißt, feiert derzeit mit dem Song „These Days“ große Chart-Erfolge. Doch Fans, die jetzt noch Tickets ergattern wollen, haben leider Pech: Beide Veranstaltungen sind restlos ausverkauft.

 2. Mai Bernd Stelter

Zusammen mit dem Kabuff-Orchester präsentiert Bernd Stelter sein Programm „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ im Tanzbrunnen in Deutz. Der 57-jährige Komiker und Karnevalist ist auch außerhalb der jecken Jahreszeit aktiv. Wer den „Ich hab drei Haare auf der Brust“-Sänger live erleben will, kann hier noch Tickets zu erwerben.

30 Seconds To Mars kommen nach Köln // Foto: Universal Music

4. Mai Thirty Seconds to Mars

Auf dieses Konzert mussten Fans lange warten. Eigentlich sollte die US-Band bereits am 11. März in der Lanxess Arena auftreten – doch daraus wurde „aufgrund logistischer und planungstechnischer Umstände“ nichts. Am Freitag, den 4. Mai ist es aber endlich soweit. Glück für viele Fans: Durch das neue Datum wurden weitere Tickets für den Verkauf freigegeben. Karten können Interessierte hier noch Karten erwerben.

17. Mai Revolverheld

Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „Zimmer mit Blick“ gehen Revolverheld wieder dorthin, wo alles angefangen hat: in die kleinen Clubs der Republik. Am 17. Mai machen die vier Halt im Gloria in Köln. Wer die Hamburger Band in kleiner und intimer Atmosphäre erleben möchte, den müssen wir allerdings enttäuschen: Das Konzert ist ausverkauft.

23. Mai Katy Perry

Mit „I kissed a Girl“ gelang Katheryn Elizabeth Hudson, wie Katy Perry mit bürgerlichem Namen heißt, 2008 der internationale Durchbruch. Es folgten viele, viele weitere Hits. Mit ihrem neuen Album „Witness“ geht die 33-Jährige nun auf Tour und legt auch einen Stopp in Köln ein. Am Mittwoch, den 23. Mai tritt Katy Perry ab 20 Uhr in der Lanxess Arena auf. Karten können Fans beispielsweise hier kaufen.

Kasalla treten gleich an fünf Tagen hintereinander in Köln auf.

23. bis 28. Mai Kasalla

Gleich an sechs Tagen hintereinander beehren Kasalla ihre Fans auf der Volksbühne am Rudolfplatz. Denn die fünf Kölner stehen nicht nur für den Karneval. Zu ihrer Musik lässt sich an 365 Tagen im Jahr feiern, tanzen und mitsingen. Wer jetzt Lust auf Kasalla hat, der wird bitter enttäuscht. Alle Konzerte sind schon lange ausverkauft.

26. Mai Blumfeld

Seit 1990 war die Hamburger Indie-Rockband Blumfeld aktiv, bevor sie im Jahr 2007 ihre Trennung bekannt gab. Doch Fans dürfen sich freuen. Trotz Auflösung wurde für dieses Jahr eine Live-Tour angekündigt, die unter dem Motto „Love Riots Revue“ steht. Am Samstag, den 26. Mai treten die drei Mitlgieder im Gebäude 9 in Köln auf. Chancen auf Karten gibt es keine mehr – das Konzert ist bereits seit einiger Zeit ausverkauft.

27. Mai Funky Marys & Friends

Seit mehr als 15 Jahren rocken die fünf kölschen Mädchen vom Rhein­ – nicht nur an Karneval –  mit jeder Menge Girlpower die Bühnen im Rheinland.  Nun wollen die Funkymarys ihr Bühnenjubiläum feiern. Am Sonntag den 27. Mai ab 19 Uhr im Gloria. Karten gibt’s hier.

Die Kölner Konzert Highlights im April

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt jede Menge geboten. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung.
Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln im April.

3. April: Simply the Best – Das Musical

Tina Turners Leben als musikalische Biographie. Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte! Die Musical-Hommage feierte 2017 erfolgreiche Weltpremiere und geht 2018 wieder auf Tournee durch Deutschland und Österreich. 2009 ging Tina Turner das letzte Mal auf Welttournee. Diese Tour war der großartige Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere: ein halbes Jahrhundert Rock-Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit Aufstieg, Fall und einem der eindrucksvollsten Comebacks aller Zeiten. Tina Turner Fans können sich im Frühjahr 2018 noch einmal auf eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Musikgeschichte der Powerfrau begeben und deren größte Hits live erleben. Am Dienstag, den 3. April ab 20 Uhr in der Lanxess-Arena. Tickets für den Abend gibt’s hier.

5. April: Falco – Das Musical

Am 6. Februar 2018 jährte sich der Todestag von Superstar Falco, der bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik starb, zum 20. Mal. „Das Musical kann den Menschen und den perfekten Live-Performer wieder frisch ins Gedächtnis bringen und einiges von der Faszination vermitteln, die Falco damals zum Weltstar gemacht hat“, erklärt Ex-Falco-Manager Horst Bork. Seit diesem Jahr macht das Musical in über fünfzig Städten Halt. Am Donnerstag, den 5. April ist es in der Lanxess-Arena. Ihr wollt euch diese Show nicht entgehen lassen? Dann hier zu den Tickets.

Für ein Zusatzkonzert kommt Prinz Pi nach Köln. //Foto: Wassif Hoteit

11. April: Prinz Pi

Im November letzten Jahres veröffentlichte der deutsche Rapper Prinz Pi, der mit bürgerlichem Namen Friedrich Kautz heißt, sein Album „Nichts war umsonst“. Nun geht der 38- jährige Berliner auf die gleichnamige Tour zur Platte. Derzeit läuft die aktuellen Single „Hellrot“ des Berlines rauf und runter, der „Für immer und immer“ Nachfolger ist gemeinsam mit Bosse entstanden. Am Mittwoch, den 11. April tritt Prinz Pi beim Zusatztermin ab 20 Uhr im E-Werk auf. Gute Nachricht: Tickets gibt es noch, und zwar hier.

19. April: Star Wars in Concert

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …“. Seit Jahrzehnten begeistert die größte Science-Fiction-Saga der Filmgeschichte weltweit Millionen von Fans aller Generationen, nicht zuletzt auch durch die Filmmusik von John Williams, die zu den erfolgreichsten Soundtracks der Kinogeschichte gehört. Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum startet das mächtige Weltraum-Epos nun als audiovisuelles Gesamterlebnis seine Reise in die Konzertsäle. Am Donnerstag, den 19. April könnt ihr dieses besondere Konzert ab 19.30 Uhr in der Lanxess-Arena erleben. Karten bekommt ihr hier zu kaufen.

21. April: Die Schlagernacht der Stars

Die Schlagernacht des Jahres rollt ab März wieder durch die großen Hallen Deutschlands. Die Veranstaltungsreihe lässt schon jetzt die Schmetterlinge im Bauch eines jeden Schlager-Fans tanzen. Dazu tragen vorrangig die Namen der Stars bei, die bereits ihre Teilnahme an den Frühjahrsterminen bestätigt haben: Thomas Anders, Beatrice Egli, Marianne Rosenberg, Matthias Reim, Michelle, Fantasy, Maite Kelly, Nik P., Mickie Krause, Bernhard Brink, Anna-Maria Zimmermann & Ben Zucker garantieren, dass der Frühling 2018 hitverdächtig wird. Am Samstag, den 21. April könnt ihr sechs Stunden lang in der Lanxess-Arena abtanzen. Tickets für das Event könnt ihr hier kaufen.

Der britische Superstar Sam Smith kommt für ein Konzert nach Köln. //Foto: Universal

28. April: Sam Smith

Fans aufgepasst! Sam Smith tourt durch Europa und UK – dies wird seine bisher größten Headline-Show. In Europa wird Sam Smith neben Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Paris, Antwerpen, Amsterdam, Wien, Zürich, Mailand, Verona, Barcelona und Madrid auch in Berlin, Hamburg und natürlich auch in Köln auftreten. Am Samstag, den 28. April, macht der 25-Jährige Halt in der Lanxess-Arena und verzaubert ab 20 Uhr seine Fans. Tickets für dieses Konzert gibt es allerdings nicht mehr. Die Arena ist restlos ausverkauft.

29. April: Joachim Witt

16 Alben veröffentlichte  Sänger JoachimWitt seit 1980 bereits. Von Silberblick und der Auskopplung „Der Goldene Reiter“ , über das 1998 erschienene Comeback-Album „Bayreuth I“, dessen Auskopplung „Die Flut“ sogar Platin erreichte, bis hin zu DOM in 2012 mit der Singleauskopplung „Gloria“.  Jetzt geht der 69-Jährige mit seinem neuen Album „Rübezahl“ auf gleichnamige Tour. Am Sonntag, den 29. April könnt ihr den Sänger ab 20 Uhr live im LUXOR erleben. Karten für diesen Abend könnt ihr hier erwerben.

Weitere Termine zu Konzerten und Events in Köln findest ihr in unserem Terminplaner.

So beliebt sind Kölner Bands in Deutschland

Karneval ist lange her. Doch die Bands, die in der fünften Jahreszeit kaum aus Köln herauskommen und auch mal acht Konzerte an einem Tag geben, legen sich den Rest des Jahres selbstverständlich nicht auf die faule Haut. Aber: Welche kölschen Mundart-Bands sind eigentlich in diesem Jahr wo unterwegs? Wer trägt die kölsche Sproch am weitesten hinaus in die (deutschsprachige) Welt? Wir haben uns die Tourkalender einmal angesehen …

Wolfgang Niedecken ist nach wie vor ein Aushängeschild des Kölschen // Foto: Tina Niedecken

BAP

Keine Frage – spätestens seit ihrem Überhit „Verdamp lang her“ 1982 war Wolfgang Niedeckens BAP außerhalb der Domstadt das Aushängeschild für Musik auf Kölsch. Und ist es bis heute noch. Die BAP-Fangemeinde zieht sich quer durch die deutschsprachigen Länder. So kommen Niedecken und seine Mannen auf der diesjährigen Tour wieder weit herum. Ob Kempten im Allgäu, Stuttgart, München (sogar an zwei Abenden), Frankfurt, Hamburg, Basel, Künzelsau, Leipzig oder Münster.

Der kurioseste Termin dürfte ihr Gastspiel bei „Werner – Das Rennen 2018“ sein. Die Geschichte dahinter: Werner-Zeichner Brösel hatte 1988 mit seinem hochgezüchteten Horex-Motorrad seinen Freund Holgi nebst rotem Porsche zum Rennen aufgefordert. 200.000 Menschen wollten auf dem Flugplatz Hartenholm in Schleswig-Holstein dabei sein. Es wurde eine Megaparty mit Open-Air-Festival. Auf der Bühne mit dabei: BAP! Exakt 30 Jahre später will Brösel, der damals verlor, es in diesem Sommer noch einmal wissen und startet am selben Ort erneut ein Rennen mit Riesensause. Wie damals sind BAP als einer der Headliner mit dabei, ebenso wie bereits 30 Jahre zuvor Roger Chapman, Doro, Torfrock sowie Otto Waalkes und die Friesenjungs.
Hier BAP-Termine und Tickets
Hier mehr zu Werner – Das Rennen

Unermüdlich im deutschsprachigen Raum unterwegs: die Höhner // Foto: Thomas Rabsch

HÖHNER

Ebenfalls keine Überraschung ist, dass auch die Höhner deutschlandweite Botschafter für Musik in kölscher Mundart sind. Nach Partykrachern wie „Viva Colonia“ oder dem Handball-WM-Song „Wenn nicht jetzt wann dann“ waren sie in aller Munde – von Mallorca über die Aprés-Ski-Hütten der Alpen bis an die Waterkant. Seit vielen Jahren tingeln sie außerdem durch diverse Musiksendungen im TV, darunter die großen Samstagabendshows von Florian Silbereisen & Co. Nach der alljährlichen „Höhner Rockin’ Roncalli Show“, die in diesem Jahr in Aachen und Koblenz über die Zirkusbühne geht, fliegen die Höhner aus zur großen Tournee. Die führt Henning Krautmacher und seine Mannen etwa nach Bayern, Erfurt, Luxemburg, Duisburg, zum Seer Open Air nach Österreich oder ins schwäbische Tuttlingen.
Termine und Tickets

QUERBEAT

Die bunte Blechblas-Truppe hat nicht nur in der Karnevalsszene eine Nische besetzt – auf der anderen Seite machen sie mit ihrem Ska eine Musik, die nicht zwangsläufig auf Karneval gemünzt ist. Das funktioniert großartig überall in der Republik und darüber hinaus. Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass Querbeat gerade richtig durchstarten. Ihre Tournee (von der bereits jetzt knapp die Hälfte der Termine ausverkauft ist), führt sie unter anderem nach Münster, Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Hamburg, München, Wien und Zürich. Kurz: Querbeat sind überall. Und womit? Mit Recht!
Alle Termine hier

Holen sich Kasalla den Echo in Berlin ab? // Foto: Ben Wolf

KASALLA

Seit einer Woche ist die Nachricht in der Welt: Kasalla sind für den Musikpreis „Echo“ nominiert! Eine große Ehre, die bislang nur den kölschen Mundart-Bands Höhnern und BAP zuteil wurde. Dass die Kategorie mit der Bezeichnung „Volkstümliche Musik“ nicht wirklich stimmig ist, liegt einfach daran, dass es dem „Echo“ an passenden Kategorien mangelt. In jedem Fall freut sich die Band mehr als angemessen und wird sich bei der Verleihung in Berlin am 12. April ganz fest selbst die Daumen drücken. Ob mit oder ohne „Echo“ im Gepäck – viel Zeit zum Feiern bleibt anschließend nicht. Kasalla sind im Frühling und Sommer viel auf Tournee, lugen dabei auch über die Grenzen des Rheinlands hinaus. Zum Beispiel auf Konzerten in Weeze, Sankt Vith/Belgien, Hagen oder Cleve. Und wer weiß – wenn der „Echo“ in der Tasche sein sollte, könnten  durchaus noch einige Termine folgen, die weiter entfernt liegen.
Alle Termine hier

Festivalkalender im April

Das erste laue Lüftchen weht, die Temperaturen steigen, der Frühling ist da! Längst plant der ein oder andere bereits an der Freiluftsaison für dieses Jahr. Und das Angebot ist riesig. Kleine und große Festivals – egal ob In- oder Outdoor – gibt es massenweise in unserer Region.

Deshalb wird Jeckes.NET künftig zu jedem Monatsanfang eine Festivalübersicht für den darauffolgenden Monat zusammenstellen. Dabei werfen wir einen Blick auf alle Highlights, die im Umkreis von 200 Kilometern rund um das Kölner Zentrum stattfinden – natürlich auch über die Grenzen nach BeNeLux. Denn für ein gutes Festival fährt man schließlich gerne ein bisschen weiter.

Außerdem stellen wir monatlich ein tolles Festival vor, das außerhalb der 200 Kilometer-Grenze liegt.
Dazu wird es im Laufe des Jahres einige Verlosungen von Festivaltickets an dieser Stelle geben, seid gespannt!

Und das sind die Festivals im April
Fr., 30. März bis So., 1. April
Paapspop

Bereits seit 1978 findest das Festival zu Ostern im niederländischen Schijndel statt. Musikalisch liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung bei Pop- und Rockmusik. Beim dreitägigen Paaspop werden insgesamt bis zu 75.000 Besucher erwartet.
Line-Up: Fritz Kalkbrenner, Iggy Pop, Boys Noize, Anne-Marie, Bastille, Fatboy Slim, u.v.m.
Ort: Schijndel, Niederlande
Preis: ab 122 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 175 Kilometer
Infos und Tickets:Klick hier

25 Jahre PollerWiesen – los geht es in die Jubiläums-Saison! // Foto: Schmülgen

So., 8. April
Pollerwiesen Opening

Die PollerWiesen feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und startet die Saison traditionell mit dem Opening im Kölner Jugendpark. Auf einer Landzunge direkt am Rhein gelegen ist die Homebase der PollerWiesen in nur wenigen Minuten von der Innenstadt zu erreichen.
Line-Up: Charlotte De Witte, Sam Paganini, Butch, u.v.m.
Ort: Jugendpark Köln
Preis: ab 13 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 3,6 Kilometer
Infos und Tickets: Klick hier

Do., 12. April bis 14. April
Popsalon OS

Das Clubfestival erstreckt sich über drei Tage. Besucher bekommen Indie, Rock, Pop sowie Electronic geboten – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. Bereits zum siebten Mal wird die Agentur Zukunftsmusik den Zuschauern bekannte Bands und Künstler aus verschiedenen Musikbereichen zu präsentieren. Insgesamt werden etwa 2000 Fans erwartet.
Line-Up: Bilderbuch, Die Höchste Eisenbahn, Johnny Rakete, Rikas, u.v.m
Ort: Lagerhalle, Kleine Freiheit und Glanz&Gloria in Osnabrück
Preis: ab 49 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 200 Kilometer
Infos und Tickets: Klick hier

Do., 19. April bis So., 22. April
Roadburn

Bereits seit 1995 findet das Roadburn, ein Festival für Doom- und Extreme Metal, jährlich statt. Bis zu 4000 Zuschauer besuchen das Roadburn in den Niederlanden. Wegen seines familiären Rahmens und der auftretenden Künstler erfreut sich dieses Festival sowohl bei Zuschauern als auch Interpreten an großer Beliebtheit.
Line-Up: Big Brave, Converge, Insect Ark, Hexis, Comet Control, u.v.m
Ort: Tilburg, Niederlande
Preis: ab 198 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: Tilburg ca. 185 Kilometer
Infos und Tickets: Klick hier

Sa., 21. April
Impericon Festival

Das Indoor-Festival zieht mit einigen Metal- und Hardcore-Größen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bei uns im Westen macht es ausschließlich in Oberhausen Halt.
Line-Up: Heaven Shall Burn, Neaera, Silverstein, Comeback Kid, u.v.m.
Ort: Turbinenhalle Oberhausen
Preis: ab 61 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 80 Kilometer
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Das Blue Shell ist der Austragungsort für’s erste Cologne Popfest.//Foto: Schmülgen

Sa., 20. April bis So., 21. April
Cologne Popfest

Zwei Tage, eine Bühne, acht Bands. Zum ersten Mal in diesem Jahr findet das Cologne Popfest – ein Festival für Fans des Indie Pops – statt.
Line-Up: Chorusgirl, The Frank & Walters, Woog Riots, u.v.m.
Ort: Blue Shell, Köln
Preis: ab 22 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: ca. 2 Kilometer
Infos und Tickets: Klick hier

Sa.,28.April bis Fr.,11.Mai
Acht Brücken

Das Musikfestival Acht Brücken | Musik für Köln, das seit 2011 existiert, ist der Nachfolger der MusikTriennale Köln. Acht Brücken widmet sich der Musik der Moderne. Genreübergreifend spielen renommierte Künstler und Ensembles der zeitgenössischen Musikszene auf den Bühnen vieler verschiedener Kölner Spielstätten.
Ort: verschieden Location in ganz Köln
Preis: unterschiedlich/viele Veranstaltungen sind kostenlos
Infos und Tickets: Klick hier

Weiter weg und trotzdem geil:
Mo.,9.April bis Sa.,14.April
Snowbombing

Zum Ende der Ski-Saison findet Mitte April das Snowbombing im Ski- und Snowboardgebiet Mayrhofen statt. Über 50 Acts – eine Auswahl an internationalen Künstlern verschiedenster Genres– werden vor etwa 4000 Besuchern auftreten. Hier können sich Festivalgänger auf Iglu-Raves und verwunschene Wälder sowie surreale Bühnen abseits der Pisten und umgeben von den schönsten Bergen Europas freuen.
Line-Up: Liam Gallagher, Craig David, Pendulum, Dizzee Rascal, DJ EZ u.v.m
Ort: Mayrhofen, Österreich
Preis: verschieden/mit Unterkunftspaket
Infos und Tickets: Klick hier

Playlist: Janz frische kölsche Tön

Mit Kasalla und Cat Ballou fing es an – seit 2010 drängen immer mehr neue Formationen auf den Markt für jecke Tön. Gute Karnevalsmusik kann es schließlich auch nicht genug geben. Mittlerweile sind neben den Vorgenannten auch Bands wie Querbeat, Fiasko oder Miljö nicht mehr aus den Sälen und Kneipen wegzudenken. Und natürlich gibt es noch viel mehr. In dieser Playlist haben wir einmal einige der „jungen Wilden“ mit ihren Sessionshits aus diesem und letztem Jahr zusammengetragen. Wobei die Micky Brühl Band vielleicht wild, aber nicht mehr ganz so jung ist. Trotzdem ist sie noch relativ neu auf dem Markt.
Jeckes.net wünscht vill Pläsier!

Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und sich anderthalb Stunden über frische kölsche Tön freuen.
Alaaf!

Das sind die Hits der Session

Wie machen die das eigentlich? Jedes Jahr produzieren die Karnevalsbands Lieder, die im Ohr bleiben. Mal mehr, mal weniger. Ohne neuen Hit in die Session zu starten, ist für die großen Combos undenkbar. Aber welcher Song hat Potenzial, sich dauerhaft in die Liste der Kult-Hits einzureihen? Hier der Jeckes.Net-Überblick über einige der Neuheiten 2017/2018:

Die Höhner

bedienen sich eines Tricks, der mit Sicherheit funktionieren wird: Ihre frisch erschienene Single „Wir sind für die Liebe gemacht“ basiert auf einer bekannten Melodie, die direkt vom Ohr ins Tanzbein geht. Man nehme den Militärmarsch „The Stars and Stripes Forever“, lege einen leicht zu merkenden Text darüber und präsentiere dies in typisch-fröhlicher Höhner-Manier – fertig ist ein Stück, das zwar nicht innovativ klingt, die Karnevalisten aber scharenweise zum seligen Mitsingen bewegen dürfte. Ähnlich machen es die Klüngelköpp, die das italienische Partisanenlied „Bella Ciao“ auf Kölsch neu aufleben lassen. Dem immer schneller werdenden Rhythmus und dem eingängigen Refrain werden sich auch Bewegungsmuffel kaum entziehen können.

Querbeat

knüpfen mit ihrem neuen Stück „Guten Morgen Barbarossaplatz“ an ihre Tradition an, immer etwas anders zu klingen als die Konkurrenz. Die Brassband, seit 2014 in der ersten Riege der Karnevalsbands zu finden, legt einmal mehr ein Lied vor, das in jeder Kneipe gefeiert werden dürfte. Mit einer Mischung aus Pop und Samba huldigen die Musiker nicht nur dem berühmten Platz im Kölner Süden, sondern auch dem Stippefott, einer Tanzeinlage mit herausgestrecktem Popo. Tschingderassabum!

Cat Ballou

erweisen sich in dieser Session wieder als echte Hymnenkönige. Mit „Mer fiere et Levve“ erfindet sich das Quartett zwar nicht neu, wirft aber eine eingängige Ode an das kölsche Lebensgefühl in den Ring. Mit einer Ballade gehen in diesem Jahr auch Brings an den Start. Allerdings trieft „Liebe gewinnt“ stellenweise vor Kitsch und dürfte nur hartgesottene Romantiker wirklich überzeugen. Kann auf Sitzungen funktionieren, das Partyvolk wird aber an älteren Uptempo-Nummern wie „Polka Polka Polka“ oder „Kölsche Jung“ mehr Freude haben.

Kasalla

bietet in dieser Session einen Single mit Mitsing-Charakter. Der „Künning vun Kölle“ macht gleich bei den ersten Takten Lust, sich beim Nachbarn einzuhaken und los zu schunkeln. Eingängige Melodie, ein leicht zu merkender Refrain, hin und wieder ein Ohoho – der Song besitzt definitiv alle Zutaten, die einen Ohrwurm ausmachen und jede Party in ein Chor-Kollektiv verwandeln.

Die Räuber

wollen endlich auch mal wieder einen großen Hit landen. Mit der Uptempo-Nummer „Für die Iwigkeit“ liefert die Band nach einigen Personalwechseln eine gute Kostprobe ihres neuen, rockigeren Stils ab. Warum die Kölner „Immer singe“, beantwortet Ex-Pavaier-Frontmann Micky Brühl mit seiner Band im Rock’n’Roll-Modus. Nicht unbedingt was für jüngere Partygänger, aber auf Sitzungen und im Straßenkarneval sicherlich ein Song, der Lebensgeister weckt.

Bläck Fööss

Sie dürfen an dieser Stelle natürlich nicht fehlen und melden sich mit den Neuzugängen Mirko Bäumer am Mikro und Pit Hupperten ebenfalls lautstark zu Wort. „Lommer nimmih lommer sage“ ist eher klassisch als modern – nichts Neues am Karnevalshimmel, aber allemal mit einem Rhythmus und einer Energie, die Lust auf kollektives Schunkeln machen dürfte.

Die besten Songs für Dein Veedel

Veedel, das: Ein kleiner Teil der Stadt, in der Regel die unmittelbare Umgebung, in der jemand wohnt – unabhängig von den offiziellen Grenzen eines Stadtteils. So beschreibt Wikipedia ganz nüchtern den Nicht-Kölnern die kölsche Interpretation eines Stadtviertels. Seine Bedeutung kennt jeder, der in der Domstadt zuhause ist. Es ist Heimat und Lebensmittelpunkt. Dort hast du deine Stammkneipe, deinen Bäcker und dein Büdchen, in dem du sonntags deine Milch kaufst. „En unserem Veedel stonn mer zesamme“ sangen die Bläck Fööss erstmals vor 44 Jahren – und das gilt auch heute noch. Das Lied entstand am 7. Mai 1973 in der Ringschänke am Karolingering. Und es ist bis heute DAS Veedel-Lied für alle Kölner, das Gänsehaut und Herzflattern garantiert. Etwas unter gehen dabei manchmal die durchaus kritischen Töne des Songs zur Stadtentwicklung. Ähnliche Sorgen griffen Kasalla in diesem Jahr mit ihrem „Dat Veedel dat fählt“ auf.

Liebeserklärung an die Stadt

New York?! Ja, macht Sinn: Auf die Hymne an den Big Apple von Alicia Keys textete Carolin Kebekus ihren Veedel-Song „Köln Porz“. // Fotos: Schmülgen, Kohlenberg

Es gibt wohl über kaum eine Stadt so viele Lieder wie über Köln. Und in jeder Session kommen weitere dazu. Die meisten sind wahre, wenn auch teils kritische Liebeserklärungen an die Stadt am Rhing. Daneben hat so mancher Bezirk inzwischen seine ganz eigene Hymne. Wohnst du in Bickendorf? Dann ist das „Bickendorfer Büdche“ von der Mutter aller kölschen Bands, den Bläck Fööss, dein Song. Wie inzwischen bekannt ist, steht das gemeinte Büdchen allerdings gar nicht in Bickendorf, sondern vielmehr in Rath, in der Nähe von Bandmitglied Erry Stoklosas Zuhause. Dennoch ist das Lied ein Muss für alle Veedels-Fründe. Wenn du aus der nördlichen Innenstadt kommst, greifst du dagegen zu „Am Eigelstein es Musik“. Das Lied der Räuber über Tanz und Party ist eingängig, da kommt „us Nippes sujar Onkel Hein“. Einen etwas anderen Veedel-Song präsentierte Carolin Kebekus 2011 mit „Köln Porz“. Ihre raue und nicht ganz ernst gemeinte Liebeserklärung an den Stadtteil singt sie zu der Melodie der NewYork-Hymne „Empire State of Mind“ von Alicia Keys.

Kölsch-Song als Nationalhymne

Ebenfalls in das rechtsrheinische Köln führt dich die Liedzeile „Mem Müllemer Böötche fahre mer su jän“ – Das Karnevalslied von Karl Berbuer entstand 1936 und erzählt eigentlich von der Schiffstour einer Männergesellschaft. Im Refrain besingt es jedoch zudem eine Fährverbindung zwischen den Rheinseiten, die mit der ersten Schiffsbrücke 1888 überflüssig wurde. Einmal wurde es sogar zur Nationalhymne erkoren. Als Bundeskanzler Konrad Adenauer nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA empfangen wurde, spielten sie Berbuers „Heidewitzka, Herr Kapitän“ zur Begrüßung, weil Deutschland noch keine Nationalhymne hatte. Bekannt sind dir mit Sicherheit außerdem „die uss d’r Spillmannsgass“ und natürlich die „Kayjass Nummero Null“. Mit letzterem Lied ehrten „Die drei Laachduuve“ den Lehrer Heinrich Welsch, der sich für benachteiligte Arbeiterkinder einsetzte. Anders als im Song lehrte er allerdings nicht in der Kaygasse am Großen Griechenmarkt, sondern an einer „Hilfsschule“ in Kalk.