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11 Dinge: So erkennst Du Karneval

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Doch vorher herrscht an den tollen Tagen absoluter Ausnahmezustand. Von Weiberfastnacht an sind die Kneipen voll und die Straßen voller Konfetti. Ob Sitzung, Umzug oder Party – an diesen elf Dingen merkst du, dass Karneval ist.

1. Du triffst Clowns, Piraten und Indianer in der Bahn, in der Kneipe, auf dem Klo und an der Dönerbude, zu jeder Tages- und Nachtzeit und in jedem dir erdenklichen Zustand.

2. Beim Schlangestehen vor der Toilette, vor der Kneipe und am Pizzastand unterhältst du dich mit den anderen Jecken, als würdet ihr euch schon ewig kennen.

Kamellsche überall – An Karneval unvermeidbar. Und außerdem lecker! // Fotos: Schmülgen

3. Du hast hoffentlich Mett vorbestellt, denn an Karneval ist es in allen Metzgereien der Stadt restlos ausverkauft.

4. In jeder Ritze deiner Wohnung sammelt sich Konfetti und Glitzer, ob du selbst eine Karnevalsparty veranstaltet hast oder nicht.

5. Auf deinem Wohnzimmertisch stapeln sich Bonbons und Lollis sowie kleine Popcorn- und Chipstüten von einem der zahlreichen Züge, wenn du Glück hattest beim Kamelle-Sammeln.

6. In der Straßenbahn trinken alle Kölsch, singen und schunkeln, auch wenn sie für die Strecke zehnmal so lange brauchen wie sonst.

7. Flaschensammler machen das Geschäft des Jahres.

8. Freunde, die an der Zugstrecke wohnen, sind die besten Gastgeber für eure Zugparty.

9. Du hörst mehr Schlager als den ganzen Rest des Jahres.

10. Du isst morgens Rollmöpse, obwohl du sie eigentlich hasst.

11. Du grölst „Viva Colonia“ auch nach dem elften Mal noch voller Begeisterung mit.

 

Die besten jecken Snacks

Ohne Mett geht im Karneval gar nichts. // Foto: Thilo Schmülgen

Den ganzen Tag schunkeln, singen, tanzen, dazu das ein oder andere Gläschen Alkohol: An Karneval sind die Jecken im Ausnahmezustand. Eines wird dabei häufig vergessen: die Mahlzeit zwischendurch. Dabei ist eine solide Grundlage wichtig, um gut durch den Tag zu kommen und natürlich um dem unweigerlichen Kater vorzubeugen. Fettig, salzig und reichhaltig darf es sein – an Karneval ist vieles erlaubt, das sonst auf der roten Liste steht. Je fettiger das Essen, desto langsamer wird es verdaut. So dauert es länger, bis der getrunkene Alkohol ins Blut gelangt.

Die besten Snacks für die Karnevalstage sind die, die sich gut mitnehmen lassen. Als Kleinigkeiten für die Hosentasche bieten sich Salzbrezeln, Flips, Erdnüsse oder Mandeln an. Wem eine Tasche nicht lästig ist, dem winken weit mehr Möglichkeiten: Blätterteiggebäck mit Käse, kleine gefüllte Pfannkuchen, Frikadellen oder herzhaft belegte Brote lassen sich hervorragend vorbereiten und zwischendurch verzehren. Wichtig: im Laufe des Tages immer mal wieder ein Glas Wasser trinken. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit – dies verursacht Kopfschmerzen und eben den ungeliebten Kater am nächsten Morgen.

Für eine fruchtige Note zwischen Sekt, Bier und kölschen Tön sorgen Trockenfrüchte wie Aprikosen, Apfelringe, Ananas oder Mango. Reichhaltig sind auch Bananen – nur matschen sie leider schnell, wenn sie nicht richtig verstaut werden. Wer seine Mitfeiernden überraschen möchte, kann herzhafte Kartoffelmuffins backen, gemixt zum Beispiel mit Thunfisch, Schinken oder Paprika und Kräutern. Nicht zuletzt gilt: Wer gut frühstückt, kann (im Normalfall) länger feiern.

Sich an Kamelle satt zu essen ist übrigens keine gute Idee: Zucker steigert die Wirkung von Alkohol. So sinkt zum einen die Feier-Ausdauer, zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, am nächsten Morgen mit einem ordentlichen Brummschädel aufzuwachen. Dies gilt ebenso für den Genuss von süßen Schnäpsen – Maß halten wird in diesem Fall mit einem klaren Kopf belohnt.