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So raderdoll war’s im EXPRESS-Zelt

Nä, wat wor dat schön: Kölle im Wieverfastelovend-Rausch. Auch im EXPRESS-Zelt an der Amsterdamer Straße neben dem Neven DuMont Haus ging die Party ab. Passend zum diesjährigen Sessionsmotto „Mir danze us der Reih“ feierten 3800 Jecken sich selbst, den Karneval, die Bands und den närrischen Oscar 2018. Der wurde an diesem Tag nämlich auch verliehen.

Blötschkopp Marc Metzger sahnte seinen insgesamt  zehnten närrischen Oscar ab. // Foto: Decker

Und es gab eine echte Sensation. Marc Metzger alias der Blötschkopp konnte sich – vor Martin Schopps und Björn Heuser – bereits zum zehnten Mal den Närrischen Oscar in der Kategorie Solo-Künstler sichern. „Ein Wahnsinn. Danke für die Auszeichnung. Da ich 2019 nicht dabei bin, ist das eine umso größere Ehre“, erklärte Marc Metzger vor der jubelnden Narrenschar.

Doch die Rede des Blötschkopps war nur eins der vielen Highlights im Programm, das ab vormittags nonstop abgefeuert wurde. Tanzgruppen wie die Cheerleader des 1. FC Köln, die Luftflotte (Sieger des Närrischen Oscars 2018 in der Kategorie Tanzgruppen) sowie Kammerkätzchen und Kammerdiener sorgte mit ihren waghalsigen Performances für staunende Gesichter und jede Menge Jubel im Publikum.

Lupo, die Räuber und mehr ließen das Zelt schunkeln

Die Luftflotte freute sich über den närrischen Oscar. // Foto: Decker

Und auch musikalisch wurde jede Menge geboten. Bands wie LUPO, Kuhl un de Gäng, Fiasko, die Räuber, Kempes Feinest, die Funky Marys, Pläsir und die Micky Brühl Band brachten die Stimmung im Zelt ordentlich zum Kochen.

Zum krönenden Abschluss empfingen die Feierwütigen gegen späten Nachmittag das Kölner Dreigestirn. Begleitet wurden Jungfrau Emma, Bauer Christoph und Prinz Michael II. von einem Kamerateam des WDR. Es waren die letzten Dreharbeiten für eine Dokumentation über das Dreigestirn, welche heute, am Freitag, den 9. Februar, ab 20.15 Uhr im WDR zu sehen ist.

Die Funky Marys traten ohne die schwangere Yvonne auf. // Foto: Decker

Noch mehr TV-Tipps für die jecken Tage findest du übrigens hier.

Damit der Kater nicht zu laut schnurrt

Je bunter der Abend, desto grauer der Morgen. Aber keine Angst – wir haben hier einige wertvolle Tipps auf Lager, wie du deinen Kater bändigen und schnell wieder auf die Rolle gehen kannst.

 

Nach einem bunten jecken Abend ist der Morgen danach oft grau … // Foto: Pexels

Kind, hast du genug gegessen? Die Frage, die Mütter und Omas gern ihrem Nachwuchs beziehungsweise ihren Enkeln stellen, ist nicht nur gut gemeint, sie hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Vor allem wenn ein Abend – an Karneval kann es auch schon mal ein Morgen sein – bevorsteht, an dem sich vordergründig um die Flüssigkeitsaufnahme gekümmert wird. Wer viel trinkt, muss auch gut essen. Und das bevor er tief in die Flasche schaut. Frei nach dem Motto „Mett vor Bier, das rat ich dir“ sollten vor allem Dinge gegessen werde, die satt machen und ausreichend Salz enthalten.

Und genau dieses solltest du vor dem Schlafen nochmal zu dir nehmen. Der Körper freut sich über Salz – also Elektrolyte. Diese gibt es zuhauf in Hühner-, Gemüse- oder Rinderbrühe. Daher am besten schon vor dem Verlassen der Wohnung, einen kleinen Topf auf den Herd stellen und ein Glas mit Brühe daneben. Noch einfacher geht es mit einem Wasserkocher. Um die heilbringende Flüssigkeit möglichst schnell runter zu bekommen, statt Teller und Löffel einfach eine Tasse nehmen und die Brühe trinken. Diese gibt euch die Elektrolyte wieder, die der Körper während des Gelages verloren hat.

Selbst wenn die meisten Ärzte der Meinung sind, es bringe nichts, ein Schmerzmittel vor dem Schlafengehen zu nehmen – bei den meisten Leuten hilft es dennoch. Ob Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol – die Geschmäcker sind da verschieden. Aspirin schlägt bei einigen jedoch auf den Magen und der hat nach durchzechten Nächten bekanntlich genug Arbeit.

Rollmops ist auch heute noch ein beliebtes Mittel gegen den Kater. //Foto: Thinkstock

Was am Morgen danach essen?

Am nächsten Morgen solltest du zunächst einmal ein paar Gläser Wasser trinken – vielleicht lieber ohne Kohlensäure. Auch Tee und Saftschorlen können helfen. Wenn es dir richtig dreckig geht, solltest du mit der Essensaufnahme warten – die Gefahr ist sonst groß, dass du die Mahlzeit zu schnell wiedersieht. Erst wenn der Hunger kommt, kannst du dich an den Kühlschrank wagen. Laugengebäck, saure Gurken oder ein Heringssalat sind nach wie vor die Klassiker am Morgen. Auch schwarzer Kaffee, der den Kreislauf anregt, eignet sich.

Übrigens: Zähneputzen kann helfen, dass du dich frischer fühlst und den fiesen Geschmack vom Vorabend loswirst. Und auch wenn du es vielleicht nicht hören willst: Bewegung und Sauerstoff tun verdammt gut. Also, runter vom Sofa und raus mit dir! Ach ja: Vom Konterbier wird abgeraten, davon wirst du nur wieder betrunken und der Kater kommt später um so heftiger.

Übrigens: Die besten Fresstempel in Köln, falls der Heißhunger nach dem Feiern kommt, findest du hier.

Sätze, die an Karneval immer wieder fallen

Karneval ist eine Mischung aus unvergleichlichen Momenten, die einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben, und immer wiederkehrenden Ritualen. Mett, Kölsch und Berliner gehören ebenso zum Fastelovend wie bestimmte Sätze, die wir vor allem an den tollen Tagen sagen oder hören.

1.     „Willst Du noch eins, du auch, du auch … ach ich hol‘ nen Kranz.“

Das steckt dahinter: Karneval ist keine Einmann/-frau-Veranstaltung, sondern ein Gemeinschaftserlebnis. Alleine trinken macht betrunken, miteinander anstoßen hingegen glücklich.

2.     „Ich gehe mal kurz auf Toilette, wir sehen uns in ner halben Stunde.“

Das steckt dahinter: Die Toilettensituation ist für Männer unbefriedigend, für Frauen meist ein Desaster. Versiffte Böden und ewig lange Warteschlangen machen aus dem Gang zum stillen Örtchen meist eine Odyssee mit ungewisser Wiederkehr.

3.     „Ja, ja ich komm jetzt. Ein letztes Kölsch, dann gehen wir.“

Das steckt dahinter: Erstens ist so ein kleines Stängchen schnell getrunken, und außerdem hat ja gerade erst wieder jemand einen Kranz geholt – und um den muss sich schließlich gekümmert werden.

4.  „Also, so langsam müsste ich mal was essen. Kommste mit?“

Das steckt dahinter: Erst stundenlanges Schlangestehen, dann wird reichlich getanzt, geschunkelt und getrunken. Plötzlich ist es Nachmittag und der Magen knurrt. In vielen Kneipen gibt es nichts zu essen, daher muss der nächste Imbiss oder Bäcker aufgesucht werden. Und wer einmal draußen ist, darf sich später wieder anstellen. Der geübte Jeck weiß das und nimmt sich einen Buddy mit.

5.   „Der Soundso ist im Da-und-da, lass uns hingehen.“

Das steckt dahinter: Meist sind es die Singles in der Gruppe, die noch gaaaaanz dringend in eine Kneipe müssen, in der gerade jemand ist, den sie nach drei bis elf Bier noch sehen möchten. Oftmals endet das Unterfangen damit, dass sich die Gruppe trennt.

6.     „Ganz ehrlich, morgen mach ich gar nichts.“

Das steckt dahinter: Jeder, der Weiberfastnacht anständig gefeiert hat, sehnt sich am nächsten Tag nach etwas Ruhe. Da Karneval aber bekanntlich ein Marathon und kein Sprint ist, bleibt es selten bei dem Vorsatz. Mettbrötchen und Kölsch am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen.

7.  „Ich muss unbedingt mal was ohne Alkohol trinken.“

Das steckt dahinter: Hier ein Kölsch, da ein Kölsch und zu später Stunde mal ein Schnäpschen. Aber irgendwann kommt eben der Punkt, an dem sich jeder Jeck über ein Glas Wasser freut. Am besten ist es, immer wieder mal ein „Zwiwa“ (Zwischenwasser) zu trinken.

 

Die schönsten jecken-freien Zonen in Köln

Kölle Alaaf! – hoffentlich ist das bald geschafft. Das mag so mancher Karnevalsmuffel denken. Die Domstadt ist von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch in Jecken-Hand. Dennoch gibt es selbst in der Hochburg Köln einige Plätze, um diesem Trubel zu entfliehen. Wir stellen dir die schönsten jecken-freien Zonen der Stadt vor.

Wer genauer hinschaut, stellt fest, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, an den Karnevalstagen unkostümiert seine Freizeit zu genießen. Im Lentpark und im Ossendorfbad etwa kann sogar an Weiberfastnacht geplantscht werden. Eine Übersicht zu den Öffnungszeiten aller Schwimmbäder findest du auf der KölnBäder-Website. Auch einige städtische Museen laden während der Narrenzeit zu einem Besuch ein – an Weiberfastnacht und Rosenmontag sind allerdings alle Häuser geschlossen. Das Kölnische Stadtmuseum zeigt derzeit beispielsweise die Schau „Im rechten Licht“ über die rechte Szene in Nordrhein-Westfalen. Im Käthe Kollwitz Museum ist bis zum 25. Februar noch die Ausstellung „Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano“ zu sehen und das Museum Ludwig präsentiert „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“.

Im Kino herrscht jeckenfreie Zone. //Foto: Thinkstock

Erholung vom Alltag

Den jecken Trubel vergessen kannst du außerdem im Cinedom Köln sowie in zahlreichen weiteren Kinos der Domstadt. Lehn dich einfach entspannt im Sessel zurück und schau ganz ohne Kostüm deinen Wunschfilm. Oder du machst einen Spaziergang durch den Kölner Zoo. Der Park hat regulär von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Erholung vom Alltag bietet darüber hinaus das Neptunbad. Die Therme in Köln-Ehrenfeld hat an allen Tagen geöffnet und lockt an Weiberfastnacht mit den Neptunlights Silence. Dort findest du zu den normalen Tarifen Stille pur und genießt einen Tag in der Sauna ganz ohne Musik und Alkohol.

Still geht es zudem im Kölner Dom zu. Das Wahrzeichen Kölns hat während der jecken Zeit eingeschränkt geöffnet. Aus Sicherheitsgründen wird der Dom an Weiberfastnacht und Rosenmontag ab 10 Uhr, am Samstag zwischen 10 und 18 Uhr sowie Karnevalssonntag ab 13 Uhr geschlossen. Jeckenverbot gilt im Dom allerdings nicht. Wer vor dem Feiern noch an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, darf das auch kostümiert tun – so lange es noch zur Würde der Feier passt.

Gönn Dir – Fresstempel für den Heißhunger

Es ist fettig, hat wenig Vitamine und kaum Ballaststoffe. Aber mal ehrlich: Ist es nicht genial, sich nach drei bis elf Kölsch mit einer großen Portion Heißhunger im Bauch ein paar Köstlichkeiten beim Imbiss zu gönnen? Hier ein paar Fresstempel, die du demnächst mal ausprobieren musst. Dort schmeckt es übrigens auch ganz ohne Bier und Karneval.

Grillstation 2002
Alle, die wie ich einen Großteil ihrer Studienzeit zwischen Zülpicher und Barbarossaplatz verbracht haben, dürften die Grillstation 2002 auf der Roonstraße 25 kennen. Dort gibt es unter anderem Gyros Pita vom Feinsten. Das Fleisch ist zart und saftig, das Brot locker und das Tsatsiki schmeckt, wie es schmecken soll – frisch und nach Knoblauch. Wer einen langen Abend in der Roonburg oder im Hellers verbracht hat, kann sich gleich nebenan für die Bahnfahrt oder den Heimweg zu Fuß stärken. Freitag und Samstag ist bis 5 Uhr, sonntags bis 2 und ansonsten bis 3 Uhr geöffnet.

Weltmeister
Die Imbisskette Weltmeister hat sicherlich schon dem einen oder anderen Nachtschwärmer – wenn schon nicht das Leben – so doch den nächsten Tag gerettet. Dank der Signalroten-Aufmachung sind die Imbissbuden nicht zu übersehen. Die großen Letter über dem Eingang machen selbst dem Kurzsichtigsten deutlich, was es dort zu futtern gibt: „Currywurst & Pommes“. An sechs Standorten in Köln (unter anderem am Barbarossaplatz, Severinstraße, Ebertplatz) gibt es die heiße Ware direkt vom Grill beziehungsweise aus der Fritteuse. Das Angebot ist überschaubar, die Preise aber ebenso. Montag bis Samstag gibt es bis 23 Uhr Fettiges, sonntags bis 22.30 Uhr.

Oruc Kebap
Heinsbergstraße/Ecke Kyffhäuserstraße – und damit mitten im Epizentrum des Frohsinns liegt Oruc Kebap. Wer auf dem Weg zum Barbarossa- oder Zülpicher Platz Hunger auf eine mit Fleisch gefüllte Teigtasche hat, ist dort genau richtig. Die Jungs hinter der Theke sind nie um einen dummen Spruch verlegen, tiefenentspannt und der Döner ist einfach verdammt lecker. Tipp: Last euch nicht abschrecken, auch wenn der Laden voll ist, geht es sehr schnell. Freitag und Samstag werden Gäste bis 3 Uhr, sonntags bis 22 Uhr und ansonsten bis 0 Uhr bedient.

Arslan‘s Kebap
Wer nach türkischer Küche giert, ist im Arslan Kebap ebenfalls gut aufgehoben. Wie bei vielen Dönerläden ist das Interieur zwar eher schlicht bis hässlich gehalten, aber wer Hunger hat, stört sich nicht daran. Der Imbiss liegt direkt am Ehrenfeldgürtel und eignet sich daher hervorragend, um die Wartezeit auf die nächste Bahn zu überbrücken. Ich kann dort Lahmacun, also eine türkische Pizza mit Dönerfleisch oder den Adana Kebap sehr empfehlen. Das Restaurant ist Samstag und Sonntag bis 1 Uhr, ansonsten bis 2 Uhr geöffnet.

Viel Karneval feiern bedeutet großen Heißhunger. //Foto: Thinkstock

Pizza Pazza
Bei Pizza Pazza gibt es die heißen Teigscheiben direkt aus dem traditionellen Holzsteinofen. Am Zülpicher Platz, unmittelbar in Nähe der Haltestelle Weyertal und auf der Neusser Straße 306 in Nippes werden Liebhaber der italienischen Küche in der Regel bis 22 Uhr bestens versorgt. Eine Extraportion scharfe oder Knoblauchsauce sorgt für die feurige Note. Wer lieber zu Hause isst, kann sich die Pizzen und Nudelgerichte auch nach Hause bestellen.

Beef Brothers
An Burgerläden mangelt es Köln weiß Gott nicht. Es gibt unzählige Adressen, an denen köstliches Fastfood angeboten wird. Wer keine Lust oder Zeit hat, es sich gemütlich zu machen, ist bei den Beef Brothers bestens aufgehoben. Der Laden auf der Aachener Straße unweit des Rudolfplatzes ist sehr klein und wenn der Außenbereich geschlossen ist, gibt es kaum Sitzmöglichkeiten. Dafür geht es schnell, die Burger werden frisch zubereitet und auch die Pommes schmecken topp. Rund sieben Variationen stehen zur Auswahl. Wer großen Hunger hat, wählt die Frikadelle aus 180-Gramm Rindfleisch ansonsten reichen auch 100 Gramm. Montag bis Donnerstag sowie sonntags hat der Laden bis 22 Uhr, Freitag und Samstag bis 0 Uhr auf.

Habibi
Und nein, es muss nicht immer Fleisch sein. Wer Bock auf eine gute Falafel hat, sollte sich auf den Weg zu Habibi auf der Zülpicher Straße 28 machen. Freitag und Samstag versorgt das Team hinter der Theke Hungrige bis 3 Uhr nachts, ansonsten bis 1 Uhr. Sehr zu empfehlen sind zudem Schwarma, Hummus und Taboulé.

Pigbull Barbeque
Auf der Aachener Straße in Höhe der Haltestelle Moltkestraße gibt es eine besonders leckere Sauerei: Die Jungs von Pigbull servieren köstliches Pulled Pork im Brötchen. 180 Gramm gezupfter Schweinenacken, der in hauseigener Gewürzmischung mariniert und über Holz geräuchert wurde. Empfehlenswert ist zudem das Pastrami Sandwich, das mit dünner Rinderbrust, Sauerkraut und Salzgurken belegt ist. Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine Pommes, sondern lediglich Chips. An Frei- und Samstagen gibt es die Köstlichkeiten bis 0 Uhr, ansonsten machen die Jungs um 22 Uhr die Schotten dicht.

Nimet-Grill
Wer Karneval in der Südstadt feiert, kommt am Nimet-Grill auf der Bonner Straße in Schlagdistanz zum Chlodwigplatz eigentlich nicht vorbei. So mancher Jeck hat dort dank Döner und Pommes dem drohenden Kater ein Schnippchen geschlagen. Ein türkischer Tee kann ebenfalls helfen. Vor allem an Weiberfastnacht ist der Imbiss rappelvoll, aber die Mitarbeiter verstehen ihren Job – lange warten muss niemand.

 

Der beste Zeitvertreib in der Warteschlange

Straßenkarneval in Köln ist nicht nur die Zeit des Partymachens, sondern auch des Wartens: Das fängt oftmals schon mit der Straßenbahn an, die einfach wegen Überfüllung an der Haltestelle vorbeifährt. Weiter geht’s beim Eintritt in die Kneipe. Je nach Beliebtheit der Lokalität und dem Zeitpunkt des Besuchs, ist richtig Geduld gefragt. So eine Schlange am Samstagabend vor der Comedia Wagenhalle in der Südstadt kann sich schon mal durchs halbe Veedel ziehen. Damit ist das Warten noch nicht beendet. Denn bei jeder Kölsch-Bestellung und jedem Toiletten-Gang sieht’s auch nicht besser aus. Gut ist derjenige daher beraten, der einen „sinnvollen“ Zeitvertreib in der Warteschlange hat. Hier einige Vorschläge:

1.     Der Klassiker ist, per Handy seine Position in der Schlange an Freunde weiterzugeben, sodass diese einfach dazustoßen können. Das sorgt für Stimmung.

2.     Ein „Warte“-Bier hilft immer die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

3.     Nächste Folge von „Games of Thrones“ ansehen.

4.     Kondom aufblasen und zur Belustigung der anderen Wartenden steigen lassen – wenn man erst mal in der Kneipe ist, bleibt sowieso keine Zeit mehr für solche Nebensächlichkeiten.

5.     Wer auf letzten Drücker gekommen ist, hat reichlich Zeit, um sich ausgiebig zu schminken.

6.     Beliebt ist zudem, denjenigen nicht mehr zu kennen, für den man einen Platz freihalten sollte.

7.     Mit einem vorgetäuschten Ohnmachtsanfall hat sich manch Türsteher schon aus der Reserve locken lassen.

8.     Wie wäre es mit einem Geschlechtskrankenheiten-Quartett? Das nimmt nicht viel Platz weg und der eine oder andere kann seine Erfahrungen zum Besten geben.

9.     Apropos Spielen. Vielleicht lassen sich deine Nachbarn zu einer Runde Menschen-Domino verleiten.

10.  Genug „Warte“-Biere erübrigen das weitere Anstehen.

Jecke Deko-Ideen für deine Party

Alle sind bunt verkleidet und die kölschen Lieder tönen aus den Lautsprechern, aber die Wände sind weiß und leer? Das kann nicht sein! Mit ein wenig Deko lässt sich aus der tristesten Studentenbude eine schillernde Party-Location machen.

1.  Jedes Kind träumte auf dem Jahrmarkt von einem großen schwebenden Ballon. Auch für Erwachsene sind sie immer noch ein echter Hingucker. Ob ein Pony mit Regenbogenmähne, riesiges Sektglas, feiernde Minions oder Super Mario – für jeden Geschmack gibt es den passenden Folienballon. Mit Helium gefüllt gehen dann nicht nur die Hände zum Himmel.

Ein Ballon sollte auf keiner Party fehlen. //Foto: Deiters

2. Zur Begrüßung der Gäste an der Haus- oder Wohnungstür oder mitten im Wohnzimmer – Girlanden bringen Farbe ins Haus. Vielleicht hast du sogar zu einer Motto-Fete eingeladen? Blümchen-Girlanden, Hippie-Wimpelkette und Peace-Banner passen perfekt zu deiner Flower-Power-Party. Oder begrüße deine jecken Gäste doch einfach mit einer Kölle Alaaf- Girlande an der Tür.

Diese Wimpelkette ist für Kölner ein echtes Muss. //Foto: Deiters

3. Liebe deine Stadt und zeig es deinen Gästen. Köln-Flaggen, Köln-Papierfähnchen, Köln-Wanduhren, Köln-Fensterbilder, Köln-Ballons, Köln-Wimpelketten und und und – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit denen du deine Wohnung in eine echte Karnevals-Hochburg verwandeln kannst.

4. Was darf auf keiner Karnevals-Party fehlen? Richtig, Konfetti! Ob in Rud un Wieß, als Herzchen oder Sternenstaub – die Auswahl ist groß. Mit vollen Händen oder der Konfetti-Pistole: In jeder Ritze der Wohnung wird es verteilt. So hast du garantiert das ganze Jahr Fastelovend.

Diese und viele mehr Deko-Trends findest du hier bei Deiters.

Mit diesen Accessoires rockst du den Karneval

Du willst der Star auf der nächsten Karnevalsparty sein? Dann peppe dein Kostüm mit lustigen Accessoires auf. Ob verrückte Perücken, Kontaktlinsen, falsche Zähne, Papageien, Motiv-Taschentücher, Knicklichter oder aufblasbare Musikinstrumente – dem Erfindungsreichtum sind heute keine Grenzen mehr gesetzt. Zu jedem Kostüm gibt es inzwischen auch das passende Gadget.

Ein Schirmhut ist vielseitig einsetzbar. // Foto: Deiters

Und ist für die jecken Tage Regen angekündigt, vergiss nicht deinen bunten Schirmhut. Ein Vorteil des Accessoires: Du kannst deiner Angebeteten einen Wetterschutz anbieten und hast selbst trotzdem die Hände frei. Wer in seinem Freundeskreis erklärte Karnevalsmuffel hat, sollte sich vor den jecken Tagen närrische Tattoos, Schnurrbärte und Krönchen zulegen. Mit diesen praktischen kleinen Feierhelfern können sich die Freunde auch spontan für die Party entscheiden. Hast du dann noch auf deiner Soundmaschine die richtigen Lieder programmiert, steht der Feier nichts mehr im Weg.

Immer das passende Getränk dabei

Spritzblumen sind ein Dauerbrenner. // Foto: Deiters

Zahlreiche Gadgets sorgen im Straßenkarneval für ungebremsten Partyspaß. Seit Jahren beliebt ist der Bierhelm oder -gürtel. Damit hast du nicht nur immer ein Getränk parat, sondern auch die Hände frei, um mit deiner Liebsten oder deinem Liebsten zu tanzen. Je nach Kostüm lässt sich der Alkohol natürlich ebenso in Arzt-Spritzen oder in einem Flachmann in einer ausgestanzten Bibel transportieren. Mit einer lustigen Spritzblume oder einer bunten Seifenblasenpistole hast du zudem das Überraschungsmoment auf deiner Seite. Und solltest du einem Bützchen nicht abgeneigt sein, pack dir deinen Schwarzlichtlippenstift ein. Damit finden auch im dunklen Club die Lippen zueinander.

Karneval in Rio – ein farbenprächtiges Spektakel

Wie im Rheinland bilden in Rio de Janeiro große Umzüge den Höhepunkt des Karnevals. Doch in der brasilianischen Partnerstadt Kölns sind die Paraden mehr als „nur“ ein buntes Fest. Vielmehr geht mit ihnen ein prestigeträchtiger Wettbewerb einher, ermitteln doch die traditionsreichen Sambaschulen bei den Paraden ihre Besten. Neben Ruhm und Ehre winken zusätzlich Geldgewinne, während in Köln, Düsseldorf und Co. das Motto „Dabeisein ist alles“ lautet.

Exakt zwei Stunden lang präsentiert sich am Karnevalssonntag und -montag jede Escola de Samba vor knapp 90.000 Zuschauern im Sambadrom. Zwischen 3000 und 5000 Menschen pro Schule nehmen an der Parade teil – als Tänzer, Sänger, Trommler, Fahnenträger oder Zeremonienmeister. Besonders ins Auge fallen die prächtig gewandeten Königinnen und Könige, die Prinzessinnen sowie die in klassische Trachten gekleideten Baianas. Die Zuschauer auf den Rängen haben ausgiebig Gelegenheit, das Gezeigte zu bestaunen, da die Schulen in ihren 120 Minuten nur 700 Meter zurücklegen müssen. Insgesamt dauern die Paraden zehn Stunden – die letzte Schule tanzt bis zum Sonnenaufgang.

Im Karneval in Rio geht’s heiß her. //Foto: dapd

Hinter den perfekten Auftritten liegt immer eine Menge Arbeit. Genauer gesagt: ein Jahr Arbeit. Praktisch am Tag nach Karneval 2017 machen sich die Schulen wieder ans Werk. Zunächst wird ein passendes Motto gewählt. Dann die Kostüme, Choreografie und Präsentation entwickelt. Viele Sambaschulen-Mitglieder legen in ihren Jobs Jahr für Jahr Überstunden ein, um sich die – trotz teils wenig Stoff – teuren Gewänder überhaupt leisten zu können. Dieses Engagement und der finanzielle Einsatz unterstreichen die Bedeutung des Karnevals für die Bewohner der brasilianischen Millionen-Metropole.

Wenn am Aschermittwoch in den hiesigen Karnevalshochburgen alles vorbei ist, steht in Rio noch die Entscheidung aus, welche Schulen die vorderen Ränge belegt haben. Gegen Mittag treffen die Juroren anhand von zehn Kriterien – darunter künstlerische Umsetzung oder die Geschlossenheit des Auftritts – ihre Wahl. Während in Köln die erschöpften Jecken beim traditionellen Fischessen sitzen, feiert die siegreiche Escola de Samba jenseits des Atlantiks ihren Triumph mit Feuerwerk und einem Freudenfest.

 

Oh wie süß! 11 putzige Pänz-Kostüme

Nicht nur man selbst will an Karneval jeck aussehen, auch der Nachwuchs braucht ein passendes Kostüm. Damit die Pänz verkleidet noch süßer werden, als sie ohnehin schon sind, haben wir 11 Kinderkostüme gesammelt, die dich garantiert zum Schmelzen bringen. Und das beste: Alle sind schnell und einfach selbst gemacht.

 

Schwein

Geht es noch putziger? Der Anblick dieses kleinen rosa Schweinchens lässt jedes jecke Herz höher schlagen. In diesem kuscheligen Kostüm bleibt ist der Nachwuchs auch bei kalten Temperaturen stets kuschelig warm eingepackt.

Bibi Blocksberg

Seit mehreren Jahrzehnten zählt Bibi Blocksberg zu den Helden der Kindheit. Wie sehr hat man sich als Pänz gewünscht, selbst hexen zu können. Das Bibi-Kostüm ist schnell und einfach gemacht. Ein grünes Shirt, eine weiße Leggings, ein paar lustige Sommersprossen und eine rote Schleife im Haar: fertig! Natürlich darf für den perfekten Look Bibis treuer Begleiter, der Hexenbesen Kartoffelbrei, nicht fehlen.

Flamingo

Mädchen, die pink und rosa mögen, werden dieses Kostüm lieben. Eine pinke Federboa, ein selbstgebastelter Flamingokopf aus Filz und ein einfacher Dutt – fertig ist der elegante Flamingo.

Stinktier

Diesem kleinen Stinktier kommt man gerne näher. Ein kuscheliger Ganzkörperanzug hält den Panz die ganze Zeit warm. Dazu ein schwarzer Punkt auf die Nase und fertig ist das knuddelige Stinktier.

Taucher

Bei diesem Anblick muss man erstmal tief Luft holen. Doch auch für Nichtschwimmer ist dieses Kostüm bestens geeignet. Und das Beste: Es ist schnell gemacht und kostet nicht viel.

Omi

Was Erwachsene können, das können die Pänz schon lange. Verkleide dein Baby doch einfach als süße Omi. Lockenkopf, dicke Hornbrille, ein Blumenkleidchen und fertig.

Rotkäppchen

Ein absoluter Klassiker unter den Kinderkostümen. Viele kleine Mädchen gehen auch heute noch gern zu Fastelovend als süße Märchenfigur. Und auch dieses Kostüm benötigt wenig Aufwand. Ein Bastkorb und ein roter Umhang machen den Rotkäppchen-Look perfekt.

Stachelschwein

Stachelig? Gefährlich? Fehlanzeige! Der Panz in diesem zuckersüßen Stachelschwein-Kostüm bringt jeden Jeck ins Schwärmen.

Popeye

Matrose Popeye lehrt Kinder seit fast 100 Jahren, dass Spinat ungeahnte Kräfte hervorruft. Allerdings gelangen kleine Jungs auch ohne viel grünes Gemüse aus der Dose an eben diese. Im Popeye-Kostüm beweist jeder kleine Jeck wie stark er ist. Da machen die anderen große Augen.

Bankräuber

Diesen Verbrechern kann niemand böse sein. Zwar genießen die Kleinen in diesem Kostüm keine Narrenfreiheit, doch man lässt ihnen sicherlich die eine oder andere Tat (mehr) durchgehen.

Robin Hood

Als Schrecken vom Volksgarten-Forrest wird der kleine Jeck in diesem Kostüm sicher nicht in die Geschichte eingehen. Eher als süßester Robin Hood von janz Kölle.

Noch mehr Kostüm-Ideen findest du auf unserer Pinterest-Seite.

 

„Hasi Palau“ und „WauWau“: 11 jecke Narrenrufe

Mit einem Narrenruf begrüßen sich die Jecken im Karneval oder Fasching. Ein jeder Kölner etwa weiß, dass man im Fastelovend „Alaaf“ ruft. Das bekommt er schon mit der Muttermilch eingeflößt. In Düsseldorf hingegen ruft man, klar,  „Helau“. Diese beiden Narrenrufe sollten auf keinen Fall verwechselt werden! Nicht immer aber sind die Grüße zur jecken Zeit so kurz und knackig wie in den beiden Rhein-Metropolen. In den meisten Fällen bestehen sie aus zwei Teilen. Doch was wird in anderen Regionen an Karneval gerufen? Wir haben 11 unterschiedliche Narrenrufe für dich gesammelt.

1. „Halt Pohl“
Dieser Narrenruf ist in Mönchengladbach beheimatet. „Halt Pohl“ bedeutet „Halt die Stange“ und soll die Treue zum heimischen Karneval symbolisieren.

2. „Alleh hopp!“
Vor allem in vielen Regionen im Saarland ist dieser Ruf vebreitet. „Alleh hopp!“ ist vom Französischen „allez hopp“ abgeleitet, was so viel bedeutet wie „Los geht’s“.

3. „Hipp Hipp, Meck Meck“
Klingt komisch, ist aber so. Ja, diesen Spruch rufen Narren in Münster tatsächlich. Statt des Rosenmontags gibt es hier den ZiBoMo – den Ziegenbock Montag– wo traditionell „Hipp Hipp, Meck Meck, määäähhhhhh“ gerufen wird.

4. „Wauwau“
Nein, das ist kein Hundegebell, das ist ein Narrenruf. Nicht nur in Weinheim in Baden -Württemberg, sondern auch in Nettersheim im Kreis Euskrichen wird dieser jecke Narrenruf gebrüllt.

5. „Knolli Knolli Schabau“
Abgeleitet von der Knolle und Schabau – ein selbstgebrannter Zuckerrübenschnaps–  entstand dieser Narrenruf. Seine Verwendung findet er in Scharmede, einem Stadtteil von Salzkotten in Nordrhein-Westfalen.

6. „Marn hol fast“
Auch im Norden des Landes gibt es Närrinnen und Narren. Bereits seit vielen Jahrzehnten rufen Jecke in Marne, in der Karnevalshochburg Dithmarschen, diesen Narrenruf.

7. „Kipp en ronner“
Der Karnevalsverein Scheuerfeld (Altenkirchen im Westerwald) hat sich den Ruf „Kipp en ronner“ („Kipp ihn unter“) zu eigen gemacht.

8.  „Hasi Palau“
Das Bild der drei springenden Hasen (Dreihasenfenster) taucht vielerorts in Paderborn auf. So ist es kaum verwunderlich, dass auch im Narrenruf die Hasen wiederzufinden sind. „Hasi Palau“ ist eine Kombination aus dem Wappentier und einer Adaption des Narrenrufes Helau mit Paderborn.

9. „Hei-Lu-Ve“
In Gölzau, in Sachen- Anhalt, sind die Jecken HEiter, LUstig und VErgnügt. So wie ihr Narrenruf, der sich aus diesen drei Worten zusammensetzt.

10. „Trän Drop!“
In Düsseldorf ruft man zwar „Helau“, doch nicht in jedem Stadtteil. In Düsseldorf Niederkassel zum Beispiel haben die Jecken ihren ganz eigenen Ruf. Hier wird „Trän Drop“ gerufen, was so viel bedeutet wie „Tret drauf“.

11. „Alles Fastnacht? Oder was!!!“
Karneval kennen die Jecken im Rhein-Main-Gebiet nicht. Dort ist von Fastnacht die Rede. Im Ort Nieder-Ramstadt hat sich bereits seit 33 Jahren dieser Gruß der Komisch Junge Garde etabliert.

 

 

11 geniale Gruppenkostüme

Die drei Musketiere, die Teletubbies oder die Rolling Stones –in der Gruppe ist man stärker. Dies gilt für viele Lebenslagen. Auch für Kostüme. Manche Ideen lassen sich eben nur mit mehreren Mann umsetzten. Du und deine Freunde, ihr wollt bei eurem Auftritt glänzen? Dann haben wir hier für dich 11 unglaublich geniale und zugleich kreative Gruppenkostüme, mit denen ihr jeden Jeck beeindrucken werdet.

 

3 Affen

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das Symbol der drei Affen ist weltbekannt. Nicht allein dadurch, dass sie mit großer Beliebtheit als Emojis bei WhatsApp verwendet werden. Allerdings eignet sich dieses Kostüm nur für eine dreiköpfige Gruppe.

Die kleine Raupe Nimmersatt

Je mehr ihr seid, umso besser. Denn als Raupe Nimmersatt ist das Kostüm im Mittelteil variable erweiterbar. Ein wenig Geschick mit Nadel und Faden wird für dieses Kostüm allerdings vorausgesetzt.

Domino-Effekt

Erzeugt euren eigenen Domino-Effekt. Die Kostüme sind schnell gemacht. Für die Domino-Steine braucht ihr lediglich schwarze Kleidung, die ihr mit weißen Punkten beklebt. Einer aus der Gruppe ist der „Anführer“, der die Domino-Reihe zum Fallen bringt. Bei diesem Kostüm spielt die Anzahl der Gruppenmitglieder keine Rolle – je mehr, desto besser.

Spice Girls

Sie waren DIE Girlband der 90er. Die Spice Girls stehen für absolute Girlpower. Schnapp dir vier Freundinnen und verwandelt euch in Baby-, Sporty-,Ginger, Posh- und Scary Spice. Die wichtigsten Accessoires: Schrille Klamotten und Plateau-Schuhe.

Cheeseburger

Burgerbrötchen, Fleisch, Salat, Käse und eine Scheibe Tomate – fertig ist der Cheeseburger. Einfache Idee mit großer Wirkung. Dieses Kostüm eignet sich am besten für fünf bis sechs Mann.

Schere Stein Papier

Schnick Schnack Schnuck ist auf der ganzen Welt bekannt. So einfach das Spiel ist, umso schwerer ist das passende Kostüm. Ihr müsst zu dritt sein und über ein gewisses Maß an Bastelgeschick verfügen. Doch die Arbeit lohnt sich – der Wow-Effekt ist euch sicher.

Tetris

Für dieses Gruppenkostüm braucht ihr lediglich Pappe und bunte Farben. In die richtige Form gebracht und angemalt – schon seid ihr die perfekten Tetrisbausteine.

Du stehst auf selbstgemacht? 11 verrückte DIY-Kostüme findest du hier

Super Mario Kart

Das Videospiel genießt auch heute noch immer Kultstatus. Verwandelt euch doch als Super Mario und seine Crew. Neben Mario stehen euch noch Luigi, Bowser, Peach, Yoshi , Koopa, Toad und Donkey Kong Jr. zur Verfügung. Statt Go-Karts könnt ihr eure Fahrräder entsprechend aufhübschen.

 Tequila

Für einen guten Tequila braucht man nur drei Zutaten. Tequila, Limette und Salz. Verkleidet euch als spritziges Trio und sorgt für feuchtfröhliche Stimmung bei den Jecken.

Die Simpsons

Sie sind die chaotisch, gelbe Familie aus Springfield. Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie flimmern seit fast 30 Jahren über die TV-Bildschirme und haben längst Kultstatus erlangt. Dieses Gruppenkostüm eignet sich bestens für die ganze Familie.

Safari

Auf einer Safari kann man so allerlei wilde Tiere in freier Wildbahn erleben. Da braucht es einen erfahrenen Ranger an der Seite. Lasst eurer Kreativität bei der Auswahl der Tiere freien Lauf. Diesem Gruppenkostüm sind keine Grenzen gesetzt.

 

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3 Fragen an Prinz Michael II.

Michael Gerhold ist Karnevalsjeck durch und durch. 1996 war er bereits als Pänz Kinderprinz beim Kölner Kinderdreigestirn. Somit ist er der zweite ehemalige Kinderregent, der auch Prinz im Kölner Karneval ist. Beruflich ist der 30-Jährige seit 2010 in seiner Künstler- und Eventagentur „agentur ahrens“ eingespannt. Privat schlägt sein Herz neben dem FC – wo er seit seinem 14. Lebensjahr Mitglied ist – auch für die Musik und das Skifahren.

1. Sie sind einer der jüngsten Prinzen Kölns. Warum trauen Sie sich das zu?

„Ich bin ja mit dem Karneval groß geworden, da weiß man schon so ungefähr, was auf einen zukommt. Außerdem hatte ich das Glück, schon mal üben zu dürfen: In der Session 1996 war ich Prinz im Kölner Kinderdreigestirn und habe da viel über den Karneval und speziell über die Rolle des Prinzen gelernt.”

Jungfrau Emma, Prinz Michael II. und Bauer Christoph bilden das Dreigestirn 2018. // Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823

2. Sie haben gerade ihre Herzdame gefunden, wird die Session zur ersten Belastungsprobe für die neue Beziehung?

„Wir sind gerade erst ein paar Wochen zusammen, und erleben daher alles zum ersten Mal. Da ist vieles neu und spannend, aber sicher keine Belastungsprobe. Natürlich sehen wir uns im Moment nur sehr selten, aber ich hätte wohl niemanden finden können, der mehr Verständnis dafür aufbringt als Tanja. Sie ist schließlich selbst von Kind an im Karneval aktiv und weiß sehr genau, welche Eindrücke da auf einen einströmen.”

3. Sind Sie mehr der Ostermann-Fan oder bevorzugen Sie eher Miljö, Kasalla und Co.?

„Der Mix macht es! Je nachdem, wo man feiert oder mit wem man gerade zusammensteht, ist die Stimmung anders. Ich bin voll dabei, wenn Kasalla oder Brings abrocken, aber ich wollte nicht auf die wunderbaren Momente verzichten, wenn man irgendwo an der Theke ‚Heimweh noh Kölle’ hört und sich spontan beim Nebenmann einhakt.”

3 Fragen an Jungrau Emma

Hinter Jungfrau Emma steckt im echten Leben Erich Ströbel. Der 50-Jährige machte nach der Schule eine Ausbildung zum Raumausstatter. Bevor er sich 1990 dazu entschloss eine weitere Ausbildung als Industriekaufmann zu absolvieren. Seit 18 Jahren ist er jetzt als Vertriebsmanager bei „Royal Canin“ tätig. Neben dem Karneval, schlägt Erich Ströbels Herz natürlich auch für den 1. FC Köln, wo er seit 2000 Mitglied ist. Außerdem reist er gerne und kocht und backt in seiner Freizeit.

1. Ihr werdet hunderte Termine wahrnehmen, worauf freuen Sie sich besonders?

„Schon vor der Session haben wir das Kindergestirn ein bisschen näher kennen gelernt. Die sind echt super drauf, und ich freue mich auf die gemeinsamen Auftritte. So sollte Karneval doch sein: für Groß und Klein.”

2. Wie lange brauchen Sie, um sich in Schale zu werfen und wer hilft Ihnen dabei?

Jungfrau Emma, Prinz Michael II. und Bauer Christoph bilden das Dreigestirn 2018. // Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823

„Als Mann glaubt man es ja kaum, aber ich brauche tatsächlich rund anderthalb Stunden, bis der Hoffriseur und mein Adjutant Volker Marx mich parat gemacht haben. Alleine das Schminken dauert rund 40 Minuten.”

3. Haben Sie bereits – evtl. heimlich – vor dem Spiegel Kusshändchen, Augenaufschlag oder ähnliches geübt?

„Wir Drei schlüpfen in der Session in eine Rolle, mit der man ganz bestimmte Verhaltensweisen assoziiert – auch das Kusshändchen. Wenn man wie wir einmal im Leben die Gelegenheit hat, eine der Figuren aus dem Dreigestirn zu verkörpern, dann möchte man das ganz besonders gut machen. Als Imi habe ich da natürlich ein bisschen Nachholbedarf, aber Michael und Christoph helfen mir da sehr, wenn wir gemeinsam für unsere Auftritte üben.”

 

 

3 Fragen an Bauer Christoph

Christoph Stock ist in diesem Jahr der Bauer im Kölner Dreigestirn. Normalerweise steht der 50-jährige Metzgermeister hinter der Theke seiner Metzgerei „Der gute alte Metzgerladen“ in Köln Nippes. Zu seinen Hobbys zählt der vierfache Vater neben dem Grillen auch Radfahren und Tennisspielen. Seit 2010 ist er übrigens stolzes Mitglied beim 1. FC Köln.

1. Wie schaffen Sie es, die vielen Termine in der Session und die Familie unter einen Hut zu bringen?

Jungfrau Emma, Prinz Michael II. und Bauer Christoph bilden das Dreigestirn 2018. // Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823

„Um die kleinen Dinge des Alltags wird sich in den nächsten Wochen meine Frau kümmern – ich bin ja bis Aschermittwoch unterwegs und schlafe nachts in der Hofburg. Das ist bei uns aber sonst auch nicht viel anders: Wenn ich im Laden bin oder Wurst mache, führt Anja zu Hause das Regiment. Die beiden Großen, Svenja und Isabel werde ich ab und zu bei Sitzungen am Abend sehen, aber Kelly und Sidney, die beiden jüngeren Pänz, werden mich wohl nur selten im Ornat zu Gesicht bekommen. Wenn die nicht alle zusammen genauso jeck wären wie ich, hätte ich das Projekt ‚Kölner Bauer’ gar nicht gestartet.”

2. Ihr werdet hunderte Termine wahrnehmen, worauf freuen Sie sich besonders?

„Ganz besonders werden sicher die Momente mit den Menschen, denen es nicht so gut geht. Den Termin in der Kinderkrebsstation nehme ich zum Beispiel sehr ernst und beschäftige mich gedanklich viel damit. Da wird einem die Aufgabe, die man übernommen hat, noch einmal ganz bewusst: Wir wollen Freude verbreiten – und sei es nur für ein paar Momente. Abgesehen davon ist natürlich der Rosenmontag ein echter Höhepunkt: Da können wir hoffentlich mit Kamelle all das zurückgeben, was die kölschen Jecken uns in den Wochen davor durch ihren Applaus geschenkt haben.”

3. Ein Bauer muss stark und standhaft sein – verleiht Ihnen Mett aus der
eigenen Metzgerei die Kraft?

„Nicht nur das Mett, sondern auch die im wahrsten Sinne des Wortes ‚ausgezeichnete’ Leberwurst! Aber im Ernst: Ich halte mich durch Fahrrad fahren fit, habe auch eines in der Hofburg im Fitnessraum stehen. Das ist ein guter Ausgleich für mich – egal ob nach einem Tag in der Metzgerei oder jetzt in der Session.”