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Statisten und mehr: „Bares für Rares“-Händler Walter Lehnertz redet Klartext

Walter „Waldi“ Lehnertz ist ein Original, ein rheinisches Original. Das wissen seit 2013 Millionen ZDF-Zuschauer, die begeistert die nachmittägliche Kult-Sendung „Bares für Rares“ mit Horst Lichter verfolgen. Waldi gehört von Anfang an zum festen Team der Händler in der Sendung, die den Privatanbietern ihre alten Schätzchen abkaufen. Oder auch nicht. Denn obwohl der 52-Jährige ständig auf der Suche nach Nachschub für seinen Laden „Waldis Eifel Antik“ in Kall-Krekel (Kreis Euskirchen) ist, kauft er längst nicht alles. Doch wenn er interessiert ist, legt er traditionell mit einem Gebot von 80 Euro los, egal wie hoch der offensichtliche Wert der Ware ist. Das hat sich zu seinem Markenzeichen entwickelt. Der gelernte Pferdewirt und spätere Garten- und Landschaftsbauer ist seit 2015 auch im Hauptberuf Trödel- und Antiquitätenhändler.
Alexander Kuffner sprach für Jeckes.NET mit dem Kult-Händler.

Waldi, hat man als Händler eigentlich schon mal ein schlechtes Gewissen gegenüber den Anbietern? Wenn man etwa genau weiß, dass das angebotene Ding ein Knaller ist und trotzdem weit unter Wert bietet, um den eigenen Verdienst höher zu treiben?
Eigentlich nicht, aus einem einfachen Grund: Du musst immer so hoch bieten, dass der Kunde auch etwas verdient. Sonst würde ich mich gar nicht auf den Handel einlassen. Ein kleines Beispiel: Eine durchschnittliche Quetschkommode hat momentan einen Wert von rund 400 Euro. Die Dinger bekommst du momentan aber nicht verkauft. Wenn mir jetzt jemand so ein Teil anbietet, dann sage ich „Da könnte ich dir momentan höchstens 80 Euro für geben, der Markt ist gerade schlecht. Nimm sie bitte wieder mit.“ Es würde mir nichts nützen, die Quetschkommode für 80 Euro zu bekommen – denn erstens würde ich eine lange Zeit drauf sitzen bleiben, wenn ich damit Gewinn machen möchte. Und zweitens wäre die Gefahr groß, dass hinter meinem Rücken gequatscht wird. Nachher wird der Verkäufer dann von Familie oder Freunden gefragt, wo denn die schöne Quetschkommode ist. Und wenn der dann sagt „Ach, das alte Ding hab ich für 80 Euro beim Waldi in Krekel gelassen“, sagen die vielleicht „Was? Ich hätte dir 300 dafür gegeben!“ Nee nee – da lass ich lieber die Finger davon.

Wie ist es möglich, von allem so viel Ahnung zu haben beziehungsweise den Wert von so vielen verschiedenen Dingen erkennen zu können?
Das macht einzig und allein die Erfahrung. Da helfen weder Internet noch Bücher, weil das Geschäft heutzutage so schnelllebig ist. Aber natürlich kauft man auch manchmal auf Risiko, das geht gar nicht anders. Ich habe Sachen von 2015 hier stehen, von denen ich damals gedacht habe, die wären der Renner. Und jetzt will sie keiner haben. „Verkaufen“ tut man sich immer mal, das ist das Risiko, mit dem wir Händler leben müssen. Zu etwa achtzig Prozent liege ich aber richtig, weil ich einfach weiß, dass die Ware gut läuft. Manchmal kaufe ich coole Sachen aber auch einfach als Hingucker für den Laden. Eben nur, damit die Leute sagen können „Guck mal, was für ein geiles Teil!“ Ob sich das dann verkauft, ist letztlich gar nicht so wichtig.

Waldi (r.) mit seinen „Bares für Rares“-Kollegen (v.l.) Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Horst Lichter, und Ludwig Hofmaier. // Foto: ZDF/Frank Hempel

Warum kommen in Zeiten von eBay immer noch so viele Menschen zu Anbietern wie Dir?
Weil eBay unpersönlich ist. Man handelt nicht von Mensch zu Mensch, sondern von Mail zu Mail. Außerdem wird bei uns sofort bar bezahlt. Wenn du bei eBay etwas verkaufst, hast du immer Arbeit und vielleicht auch Scherereien. Du musst Fotos machen, es online stellen, verpacken, zur Post bringen und am Ende beschwert sich der Käufer vielleicht noch und fordert Nachlass und so weiter. Wenn du zu einem Händler gehst, ist das ein schnelles, sauberes Geschäft. Es gibt Geld bar auf die Hand und beide sind zufrieden. Mit dem Kaufen ist es das selbe in Grün. Die Ware steht direkt vor dir, du kannst sie genau in Augenschein nehmen und vielleicht noch etwas handeln.

Verkaufst du alles ausschließlich in deinem Laden in Kall-Krekel, oder auch online oder auf Auktionen?
Ich verkaufe ausschließlich im Laden. Selbst wenn ich weiß, dass ich über ein Auktionshaus eigentlich mehr für die Ware bekommen würde. Und bei den richtig tollen Sachen möchte ich auch wissen, wer sie haben möchte. Wer mir unsympathisch bist bekommt schon mal gar nix.

Ist dir in der Sendung eigentlich schon mal was runtergefallen?
Da wartet das Team seit sieben Jahren drauf (lacht). Obwohl, einmal ist mir tatsächlich was kaputt gegangen, das war so ein Spielzeug-Hubschrauber, an dem man kurbeln musste, damit er aufstieg. Ich hatte dann keine Idee, wie ich das Ding landen sollte und er ist schließlich gegen Susannes Daumen geflogen – Rotor kaputt. Der Kunde hatte aber zum Glück einen Ersatzrotor dabei und ich habe das Teil auch gekauft. Das war aber wirklich das einzige. Man passt auf die Sachen auf, als wären es die eigenen. Obwohl natürlich alles versichert ist.

Wie viel Geld habt ihr Händler bei „Bares für Rares“ eigentlich immer so in der Tasche?
Das kommt auf die Spezialisierung an. Schmuckhändler haben logischerweise immer etwas mehr dabei. Was mich angeht – und das ist bei einigen Kollegen ähnlich – habe ich meistens zwischen 10.000 und 15.000 Euro dabei. Wenn mal etwas außergewöhnliches kommt und schnell mehr Geld benötigt wird, leihen wir Händler uns auch untereinander etwas.

Was war das skurrilste, das dir je in der Sendung angeboten wurde?
Hmn, das war wohl die Pappmache-Figur von Goethe. Ein Goethe, der einen Diener macht mit einem Holztisch davor. Sah ein bisschen aus wie Kollege Albert (lacht). Einfach ein cooles Ding.

Wie ist das Verhältnis zu den Händlerkollegen, den Experten und Horst Lichter? Gibt’s in langen Produktionswochen nicht auch mal Knatsch untereinander?
Bei uns an der Händlertheke geht es auch schon mal rund. Das ist ein knallhartes Geschäft, da will jeder sein Gesicht wahren und kämpft für sich allein. Wenn ich bei einem bestimmten Teil sage „Das Ding geht in die Eifel!“, dann ist das eine ernstgemeinte Kampfansage. Wir schenken uns nichts, obwohl wir uns alle untereinander mögen. Aber du sprichst sicher auch auf die Zeit neben der Kamera an. Da ist allerdings nicht viel, zumindest was mich angeht. Abends sieht man sich eher selten, denn wir sind ja alle im Hauptberuf Händler und haben uns neben der Zeit vor der Kamera um unsere Geschäfte zu  kümmern. Außerdem fahre ich immer nach Hause über Nacht, manche andere auch.

Ist das Fernsehen für dich mittlerweile zum Hauptjob geworben und der Laden nur noch ein Hobby?
Nein, auf keinen Fall. Mein Laden ist für mich wichtiger, als „Bares für Rares“. Das ist mein Hauptgeschäft. Wenn ich mich heute zwischen meinem Laden und dem Fernsehen entscheiden müsste, würde ich der Sendung sofort „Tschö“ sagen.

Aber eine gewisse Prominenz hat dir die Sendung schon gebracht, von der du sicher auch profitierst …
Na klar, „80-Euro-Waldi“ hat sich ja richtig als Markenname etabliert. Es gibt inzwischen sogar schon Bustouren, die zu mir nach Krekel kommen. Und ich werde nicht nur in Deutschland erkannt, auch im Ausland ist mir dass schon öfter passiert. Die Werbewirkung durch „Bares für Rares“ ist unbezahlbar, da bin ich ehrlich. Aber das ist kein Selbstläufer, man muss den Kunden schon etwas bieten sonst kommen sie nur einmal und dann nie wieder.

Es wird ja immer wieder geschrieben, bei „Bares für Rares“ sei vieles nicht echt. Manche böse Zungen behaupten sogar, die ganze Sendung sei ein Fake …
Alles völliger Quatsch. Es gibt da ja ein Boulevard-Blatt mit vier großen Buchstaben, dass uns das seit Jahren hinterher sagt. Von diesem Blatt wurden bereits mehrmals Reporter zu uns eingeladen, um sich alles in Ruhe vor Ort anzusehen. Bisher ist allerdings keiner aufgetaucht. Sie würden auch nichts finden. Bei „Bares“ gibt es keine Fakes. Die Experten sind echt, die Anbieter sind echt und wir sind echt. Und tatsächlich haben wir vorher keine Ahnung, was uns da angeboten wird. Da wird ein riesiges Bohei drum herum veranstaltet. Die Waren werden peinlichst genau abgedeckt und versteckt, manchmal finde ich das fast schon ein bisschen lächerlich. Wir bekommen auch keine Tipps von den Experten oder können uns sonst irgendwie vorbereiten. So etwas könnte sich das ZDF ja gar nicht erlauben als öffentlich-rechtlicher Sender. Wenn das heraus käme, würde der Horst Lichter doch keinen Job mehr bekommen.

Aber es gibt doch durchaus Statisten bei der Sendung …
Natürlich gibt es die, und ich kann dir auch genau erklären, wo man die sieht. Während ein Kunde zu Horst Lichter und dem Experten an den Tisch tritt, um seine Ware schätzen zu lassen, siehst du im Hintergrund die anderen Experten mit weiteren Kunden an Tischen stehen. Diese Kunden im Hintergrund, das sind Statisten. Es geht dabei nur darum, das Bild im Hintergrund zu füllen und lebendig zu machen. An einem Drehtag kommen sechs Anbieter vormittags und sechs nachmittags. Die sind alle echt und für jedes Stück ist ein Experte da. Und manchmal siehst du außerdem in kurzen Schnittbildern lange Schlangen von Anbietern vor der Halle stehen. Die sind auch alle echt, aber das sind Bilder der Schätztage, die so etwa vier mal im Jahr stattfinden. An solchen Tagen kommen bis zu 400 Leuten, um ihre Waren von Experten einschätzen zu lassen. Wir Händler sind dann gar nicht da. Aber die Bilder der Schätztage werden eben ab und zu als Übergänge in die Sendungen hineingeschnitten.

Titelfoto: ZDF/Guido Engels

Bekannt wie ein bunter Hund: diese Kölner Tiere sind berühmt und berüchtigt

Das tierreichste Veedel der Stadt? Die bekannteste Fellnase? Wir haben euch die wohl coolsten, tragischsten und kuriosesten Tier-Geschichten Kölns zusammengestellt. Einige Fellnasen sind dadurch Kultstars geworden, andere Glücksbringer. Viel Spaß mit Federvieh und Co…

Das artenreichste Veedel der Stadt ist übrigens Niehl… Mit 11.648 Tieren aus 829 Arten ist dort auf 20 Hektar Fläche einer der stärksten Publikumsmagneten angesiedelt. Etwa eine Million Blattschneiderameisen, die in zwei Völkern im Insektarium des Zoos ihre unermüdliche Arbeit verrichten, wohnen dort. Außerdem ist der 40 Gramm leichte Eisvogel im Park zuhause. Neben den Zoo-Bewohnern können in Niehl seltene Gäste wie der Buntspecht inmitten der Innenhöfe beobachtet werden.

 

Der Zoo, genauer, die einem bergischen Hof nachempfundene Bauernhofanlage, ist ebenso das Zuhause eines Tieres, welches für Köln unverzichtbar geworden ist: der Geißbock Hennes VIII. Er ist das Maskottchen des 1. FC Köln und gilt als das traditionsreichste lebende Maskottchen eines deutschen Profivereins. Am 13. Februar 1950 schenkt die berühmte Zirkusdirektorin Carola Williams dem Trainer Hennes Weisweiler eigentlich aus Scherz einen jungen Ziegenbock, doch schnell entwickelt er sich zum Markenzeichen. Heutzutage ist Hennes, beziehungsweise seine Nachfolger (Vorsicht: nicht Nachfahren), nicht mehr aus Köln, seiner Mannschaft und dem Zoo wegzudenken.

Der Schimpanse Petermann wurde in den 50ern berühmt. //Foto: imago

Ein tragisches (Lebens-) Ende nahm das Dasein von Schimpansenmännchen Petermann. Der dressierte Affe erlangte in den Nachkriegsjahren Ruhm. Er konnte mit Besteck essen, Fahrradfahren und sorgte mit Auftritten in Gardeuniform oder Lederhosen für Heiterkeit beim Publikum. Als Werbetier für den Kölner Zoo musste Petermann einiges über sich ergehen lassen. Er wurde von Menschen aufgezogen und durch seinen steten Kontakt zu ebensolchen war der Affe bald so desozialisiert, dass er nicht mehr in eine Gruppe mit Artgenossen eingegliedert werden konnte. Nur das ebenfalls sehr auf Menschen fokussierte Schimpansenweibchen Susi blieb, um ihm Gesellschaft zu leisten. Mit dieser versuchte er eines Tages die Flucht, als ein Wärter vergas, die Gehegetür richtig zu schließen. Das Affenpärchen überwältigte den Pfleger und traf danach auf den Direktor Gunther Nogge. Ihn griffen sie ebenso brutal an. Der Direktor stellte sich tot, die Affen ließen von ihm ab und flohen weiter. Noch auf dem Zoogelände wurde der schwer verhaltensgestörte Petermann erschossen. Seine Freundin Susi versteckte sich bei einer Anwohnerin in unmittelbarer Nähe des Zoos ehe sie dort ebenfalls zur Strecke gebracht wurde. Für manche Kölner ist er ein Freiheitskämpfer und Rebell.

Natürlich gibt es auch im Rhein tierische Schlagzeilen. Für viel Aufsehen sorgte beispielsweise 1966 ein Beluga- oder Weißwal, der sich in den Rhein verirrte. Wohin der Gute unterwegs war, konnte man nur mutmaßen, er schaute sich vom Wasser aus jedenfalls unseren schönen Strom bis hinter Bonn an – dafür wurde eine Bundespressekonferenz unterbrochen. Von da schwamm er zurück bis ins holländische Meer und fand hoffentlich seinen Weg in den eigentlichen natürlichen Lebensraum: die Arktis. Wie der Wal überhaupt in den Rhein kam? Ein Schiff, welches das Tier von der Arktis bis in einen Zoo nach England bringen sollte, ist auf seinem Weg gekentert. Der Wal nutze die Gunst der Stunde zur Flucht. Er wurde von den Rheinländern alsbald Moby Dick getauft.

Leider ausgeflogen ist ein kölsches Tier, was in den Sechzigern und Siebzigern aktuell ist. Der sogenannte Spatz vom Wallraffplatz. Der freche Protagonist der Kinderserie – übrigens mit Berliner Vorfahren – nistet in einem Nest aus Müll auf einer Plantane am Kölner Wallraffplatz. Von dort fliegt der kleine Vogel zu interessanten Orten oder Menschen und nimmt diese stellvertretend für die Kinder unter die Lupe. Armin Maiwald und Puppenspieler Rudolf Fischer haben das kleine Kerlchen erfunden. Fischer lieh ihm auch seine Stimme.

Der Erfinder des Spatzes vom Wallraffplatz Armin Maiwald ruft 1971 eine weitere Kindersendung und damit eine Tiergruppe ins Leben, die Kultstatus erlangt. Die Lach- und Sachgeschichten, später Sendung mit der Maus genannt, mit Maus, Elefant, Maulwurf und Ente sind aus Köln und dem WDR nicht mehr wegzudenken.

Ein großer, lauter und ungewöhnlich bunter Schwarm ist täglich über den Baumwipfeln Kölns unterwegs. Am Rheinufer gegenüber des Musical Dome treffen sich jeden Abend auf einer Plantane über 2.000 Halsbandsittiche. Es ist ihr Schlafplatz und Heimatbaum. Dort wird geflirtet, gezankt, sich gepaart…und natürlich geschlafen. Morgens schwärmen die Papageien in alle Himmelsrichtungen auf festen Routen aus. Nach Rodenkirchen, zum Zoo, Melaten-Friedhof oder nach Höhenhaus fliegt das ursprünglich in Afrika oder Asien beheimatete Federvieh. Seit 1969 werden die Halsbandsittiche in Köln beobachtet und waren damit die ersten in Deutschland.

Nicht zu vergessen sind all die süßen Tierbabys, die regelmäßig im Kölner Zoo geboren werden und für Aufsehen sorgen. Ob Elefantenkinder oder Seelöwen, jüngst der Flusspferdjunge oder die Leopardenbabys. Auch Moorschnucken-Lämmer gibt es aktuell zu bestaunen. Bis es in der Domstadt die nächste jecke Tiergeschichte gibt, ist es also nur eine Frage der Zeit.

 

Teste dein Wissen: Bist du ein echter Kölnkenner?

Köln ist mehr als nur eine Stadt, Köln is en Jeföhl. Der FC, der Rhein und die Menschen – es gibt so viele Dinge, die diese Stadt so einzigartig machen. Aber wie gut kennst du dich eigentlich mit Köln aus? Teste dein Wissen bei unserem Quiz.

 

Wie gut kennst du Köln?

Spätestens seit Cat Ballou wissen wir alle: „Et gitt kei Wood, dat sage künnt wat ich föhl, wann ich an Kölle denk.“ Aber wie gut kennst du eigentlich unsere geliebte Domstadt? In unserem Quiz mit 13 Fragen kannst du es herausfinden. Und auch für echte Kölsche sind da ein paar harte Nüsse bei. Versprochen!

Kölner Lichter 2019: Tipps zum entspannten Gucken

Am Samstag ist es wieder soweit, das Highlight des Kölner Sommers steht an: die Kölner Lichter 2019. Wieder werden bis zu einer Million Zuschauer erwartet. Manchen ist das Gedränge und Geschiebe um die beste Sicht aber schlicht und einfach zu viel – daher wird  lieber ganz auf das bunte Spektakel verzichtet. Schade drum – denn es gibt durchaus noch ein paar Plätze zum Gucken, wo sich längst nicht so viel Volk tummelt, wie etwa auf der Rheinuferstraße oder der Rheinpromenade. Wo die sind – wir verraten es euch.

Unter der Deutzer Brücke

Klar, die Brücke selber ist voller Menschen, hier muss man sich auch früh eine Lücke sichern und darf keine Platzangst haben. Wer aber nicht unbedingt Wert darauf legt, wirklich alle Details des Feuerwerks sehen zu können, der spaziert auf der Schäl Sick einfach unter die Brücke. Dort stehen viel weniger Menschen und dennoch gibt es eine (leicht eingeschränkte) Sicht auf die Knalleffekte.

Severinsbrücke

Die Severinsbrücke ist nur einen kurzen Spaziergang von den Haltestellen Severin- oder Suevenstraße entfernt. Autofahrer schätzen die weiten Parkflächen des Rheinauhafens und können fast vom Auto aus auf die Brücke hüpfen. Großes Gedränge gibt es dort ebenfalls nicht. Nachteil: Das Feuerwerk ist schon ein ganzes Stück entfernt und je nach Höhe der Effekte verdecken andere Brücken die Sicht. Aber die Stimmung kommt dennoch rüber. Eine wichtige Sache, die ihr beachten sollst: Bitte rennt nicht auf die Straße oder begebt euch unnötig in Gefahr, um das Feuerwerk zu gucken.

Bis zu einer Million Zuschauer werden wieder erwartet. // Foto: imago/Schmülgen

Lanxess Arena

Am Samstagabend finden in der Lanxess Arena die German Darts Masters 2019 statt. Wer die Veranstaltung besucht, kann sich im Anschluss zum Parkhaus P1 der Arena begeben. Dort ist so hoch, dass von der obersten Etage unter freiem Himmel eine herrliche Sicht auf das knapp einen Kilometer abbrennende Feuerwerk möglich ist.

Rund um die Bastei

Stimmt schon: Die Bastei ist die belgische Fußball-Nationalmannschaft der Kölner Lichter-Fans – ein ewiger Geheimtipp. Aber einer, der wirklich funktioniert – selbst noch nach 22 Uhr. Die gesperrte Rheinuferstraße bietet viel Platz und tatsächlich tummeln sich ab der Bastei in Richtung Zoobrücke weniger Menschen auf ihr. Dort gibt es immer noch ein Plätzchen und die Sicht aufs Feuerwerk ist super. Weiterer Vorteil: Die KVB-Haltestelle Ebertplatz ist nur rund 500 Meter entfernt.

Rodenkirchen

Einen kleinen Abstrich gibt es bei dieser Wahl der Location. Wer die Lichter an der „kölschen Riviera“ verbringt, verpasst das Hauptfeuerwerk. Dafür gibt es eine einzigartige Atmosphäre, die den „normalen“ Besuchern vorenthalten bleibt. Auf dem langen Uferstreifen des Leinpfads bis hinunter zum Campingplatz Berger finden sich zahlreiche herrliche Plätzchen mit und ohne Sandstrand – in diesem Jahr noch mehr (siehe Tipp 5). Klappstühle, Füße im Rhein, ein paar Kölsch in der Kühlbox und dann entspannt den langen Konvoi der beleuchteten Schiffe bewundern und vor allem die Begrüßungsfeuerwerke miterleben. Wer ein bisschen mehr Partyatmosphäre möchte, besucht die öffentliche Beachparty des Kölner Ruderverein von 1877 e.V.  (Ecke Barbarastraße/Leinpfad). Dort startet auch der Stadtachter, es gibt Live-Musik, eine Videoleinwand und der WDR überträgt live von dort. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Egal, wo auch immer ihr am Samstag die 19. Kölner Lichter schaut: Jeckes.net wünscht euch viel Spaß!

Viel los in Köln: Der Juli steckt voller Highlights

Die Hälfte des Jahres ist vorbei, die Tage werden leider schon gaaanz langsam wieder kürzer. Trotzdem: Es ist Hochsommer angesagt – und der steckt in Kölle voller Highlights. Wann und wo ist in der Domstadt etwas los und welche Veranstaltungen solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen? Wir haben eine Auswahl aus allen interessanten Events gesammelt.

Pink

Seit fast 20 Jahren stürmt Rockröhre Pink bereits die Charts. Mit „Get the Party started“ oder „Just like the Pill“ schaffte sie in Deutschland ihren Durchbruch. Zurzeit ist sie auf großer Tour und macht natürlich auch Halt in Köln – und das gleich für zwei Konzerte. Am Freitag, 5. Juni und Samstag, 6. Juni tritt die 39-Jährige im Rheinenergie Stadion auf. Tickets für beide Tage gibt es hier zu kaufen.

Ausgelassene Stimmung beim SummerJam Festival. //Foto: Pixabay-OrnaW

SummerJam Festival

Es ist eines der größten Reggae-, Dancehall-, und Hiphop-Festivals in Europa: das SummerJam am Fühlinger See im Kölner Norden. Die 34. Ausgabe steht dieses Mal unter dem Motto „The Way of Life“ und lockt an den drei Tagen (5. –7. Juli) bis zu 30.000 Feierfreudige auf das Festivalgelände. Keine Geringeren als Cypress Hill, Jimmy Clipp und Buju Banton sind Headliner in diesem Jahr. Als Deutsche Acts werden unter anderem Max Herre, Die Orsons und die Kölsch-Kombo Querbeat auftreten. Diese Sause wollt ihr euch nicht entgehen lassen? Hier gibt’s Karten.

Drink & Eat

Schleckermäuler und Naschkatzen aufgepasst. Ab Freitag, 5. Juli bis einschließlich Sonntag, 7. Juli findet wieder auf der Rheinuferpromenade, zwischen der Hohenzollernbrücke und der Bastei, das Drink&Eat statt. Ab 11 Uhr können in entspannter Atmosphäre internationale Spezialitäten oder regionale Küche verköstig und in einem der drei Biergärten Kölsch, Wein oder Sekt genossen werden.

Christopher Street Day

Das erste Wochenende im Juli steht ganz im Zeichen des Christopher Street Days. Ab Freitag, 5. Juli, wird es bunt in Köln. Unter dem Motto „50 years of pride – Viele. Gemeinsam. Stark“ wird die freie Liebe von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen gefeiert. Das geschieht beim großen Straßenfest auf drei Bühnen in der Altstadt und auf dem Heumarkt mit vielen (inter-) nationalen Acts und Vorträgen und am Sonntag, 7. Juli, bei der großen CSD-Parade durch die Innenstadt. Alle Infos zum bunten Treiben findet ihr hier.

Rodenkirchener Sommertage

Bella Vita mitten in Rodenkirchen. Das Veedel im Süden von Köln lädt am 6. und 7. Juli zum Schlendern, Schlemmen und Shoppen ein. Das Straßenfest erstreckt sich über die Haupt- und Maternusstraße sowie auf dem Rathaus- und dem Rheingalerie-Platz. Neben vielen Ständen ist auch für gute Unterhaltung gesorgt. Original italienische Klänge gibt es von Sänger Giovanni Zarrella, der selbst in Rodenkirchen zu Hause ist. Auf weiteren Bühnen sorgen Bands wie Kempes Feinest, Lupo oder StadtRand für ausgelassene Stimmung und kölsche Tön.

Kölner Lichter

Sie gehören zu den jährlichen Highlights in der Domstadt: die Kölner Lichter. Passend zum großen Jaques Offenbach Jahr, widmen sich auch die Kölner Lichter am 13. Juli dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Komponisten. Um 23.30 Uhr wird das spektakuläre Feuerwerk erwartet, das bis zu einer Million Besucher anlockt. Alle Infos zum kompletten Programm der Kölner Lichter bekommt ihr hier.

Kölner Rheinuferfest

Nach dem Drink& Eat füllt ich die Rheinuferpromenade am Wochenende des 20. und 21. Julis erneut. Zwischen der Hohenzollernbrücke und der Bastei verwandelt sich die Rheinuferstraße zur bunten Erlebnismeile mit fast 100 Ständen. Neben den üblichen Fress- und Getränkebuden, wo Besucher Kölsch, Bratwurst, Schokofrüchte und andere Leckereien bekommen, präsentieren dort über 50 Händler ihre Waren. Das Angebot reicht von Selbstgemachtem wie Kosmetik, Schmuck oder Taschen bis hin zu Kunsthandwerk. Los geht’s immer ab 13 Uhr, Schluss ist am Samstag, 20. Juli um 22 Uhr und am Sontag, 21. Juli um 20 Uhr.

Fischmarkt

Der Juli-Fischmarkt im Tanzbrunnen in Deutz öffnet von 11 bis 18 Uhr seine Pforten. Am 28. Juli kann an rund 80 Händlerständen Fisch und Meerestiere aus aller Welt verköstigt werden. Wer kein Freund von Fisch ist, wird bei Pommes, Steaks, Burgern oder süßen Crêpes garantiert fündig. Aber auch Mode, Schmuck, Kunsthandwerk oder frische Blumen gibt’s dort zu Shoppen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Nicht überlaufen: An diesen Orten in Köln bekommt ihr Abkühlung

Das Rheinland verwandelt sich derzeit in einen Hitzekessel. Die bisher heißeste Woche des Jahres ist in vollem Gange. Temperaturen bis zu 38 Grad lassen uns förmlich zerfließen. Alles schwitzt. Schön ist diese Hitze nicht mehr. Abkühlung muss her! Doch wo in Köln gibt es kühle Plätze, die nicht völlig überlaufen sind?

Kölner Dom

Auf der Domplattform tummeln sich die Menschenmassen, die Sonne knallt ohne Erbarmen – nichts wie rein in den kühlen Kölner Dom. Dank der dicken, hohen Steinmauern herrschen innen angenehme Temperaturen von etwa 19 Grad.

Kino

Im dunklen Herbst und Winter ist der Gang ins Kino eine beliebte Freizeitbeschäftigung, im Sommer verirren sich nur wenige in den Filmpalast. Schließlich wird dann lieber draußen in Cafés oder am Rhein gesessen und die Sonnenstrahlen genossen. Doch gerade, wenn draußen die Temperaturen weit über die 30-Grad-Marke hinausgehen, lohnt sich der Gang ins klimatisierte Kino.

Führung im Atombunker

Ein Relikt des Kalten Krieges ist der Atombunker in der U-Bahn-Station Kalker Post. Versteckt hinter unauffälligen Eisentüren befindet sich die Schutzanlage, in der bis zu 2400 Menschen im Falle eines Atomkriegs Schutz gefunden hätten. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt’s eine kostenlose Führung … und kalt ist es da auch.

Unterirdisch in den U-Bahn-Station in Köln findet ihr Abkühlung. //Foto: Adobe Stock

U-Bahn-Station

Mit der KVB zu fahren gehört im Hochsommer bei Hitze eher zu den unangenehmen Dingen. In den bis zu 28 Meter tiefen, unterirdischen U-Bahn-Stationen dagegen herrscht ein angenehmes, kühles Klima und bei jeder hereinfahrenden Bahn gibt es für einen kurzes Moment erfrischenden Fahrtwind inklusive. Hier lässt sich aushalten.

Brauhauskeller

Während des Sommers haben Biergärten und Cafés Hochkonjunktur. Dabei sollten diese bei senkender Hitze am besten erst in den späten Abendstunden aufgesucht werden, wenn sich die Temperaturen ein wenig abgekühlt haben. Im Brauhauskeller von Früh am Dom kann dank dunklem Gewölbekeller und Steinwänden das Feierabendkölsch bei kühlen Temperaturen genossen werden.

Eishalle

Die Kölner Haie machen es richtig. Ihre Trainingshalle in Deutz (Gummersbacher Straße 4), in unmittelbarer Nähe zur Lanxess Arena, ist durchgehend gekühlt. Und das Beste: Während der Trainingszeiten ist dort tagsüber geöffnet und ihr könnt kostenlos zugucken und der Hitze aus dem Weg gehen.

Die Kühltheke ist im Sommer ein angenehmer Ort. //Foto: Adobe Stock

Supermarkt/ Shopping Center/ Möbelhäuser

Die Hitze lähmt, jede Bewegung fällt schwer, der Schweiß läuft in Strömen. Alltägliche Erledigung dürfen trotzdem nicht auf der Strecke bleiben. Haltet euch im Supermarkt länger in der Kühltheke auf, fahrt in klimatisierte Möbelhäuser oder geht zum Shoppen lieber in überdachte Malls wie das Rhein-Center, die Neumarkt Galerie oder die Köln Arcaden, anstatt auf die Schildergasse.

Die Ausstellungsräume im Museum sind klimatisiert. //Foto: Adobe Stock

Museen

Ein bisschen Kultur schadet nie. Im Museum gibt’s nicht nur eine Menge zu sehen und lernen, sondern auch Abkühlung. Klimaanlagen sorgen dafür, dass im Inneren die 22 Grad-Marke nicht übersteigt wird. Schließlich darf die Kunst nicht zu Schaden kommen.

Eisdielen

„Like ice in the sunshine, I’m melting away on this sunny day“. Ob Eis am Stiel, im Hörnchen, im Becher oder Eissplittertorte – jede süße Abkühlung kommt uns bei diesem Wetter gerade recht. Und die Auswahl an Eisdielen in Köln ist groß: Eisdielerin (Ehrenfeld), Il Gelato ( Bayenthal), Eiscafé Cortina (Altstadt Süd), Bar Schmitz (Belgisches Viertel), Gelateria Cafeteria Süd (Südstadt), Eiscafé Panciera ( Brück) oder Eiscafé Liliana (Neuehrenfeld) sind nur einige von ihnen.

 

 

 

Hier geht’s (nicht nur) um die Wurst: Diese Gadgets braucht ihr unbedingt fürs Grillen

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Wärme hat nun endgültig Einzug in der Domstadt gehalten. Eis schlecken, im Freibad planschen, die  Sonnenstrahlen genießen – und überall liegt Grillgeruch in der Luft. Denn was gibt es im Sommer Schöneres, als in den Abendstunden mit Freunden zusammensitzen und allerlei Leckereien auf den Grill zu legen und in gemütlicher Runde zu essen?
Doch nicht nur das Essen ist essenziell für einen gelungenen Grillabend, auch das Drumherum spielt eine wichtige Rolle. Wir haben für euch unerlässliche, lustige und skurrile Grillgadgets gesammelt.

Aufblasbarer Getränkekühler

//Foto: Amazon

Gekühlte Getränke sind bei den warmen Temperaturen ein Muss. In eine Kühlbox passen nicht allzu viel Getränke hinein und ein Kühlschrank für draußen gestaltet sich eher schwierig. Der aufblasbare Getränkekühler (gibt’s hier) in Palmenform kommt da gerade richtig. Klein im Transport aber riesig, um jede Menge Dosen und Flaschen zu kühlen. Zudem schafft er nebenbei Strandflair.

Magnetisches Dartspiel

//Foto: Amazon

Und wohin mit den Kronkorken der leeren Flaschen? Statt in den Müll könnt ihr sie auch für diese magnetische Dartscheibe (hier kaufen) verwenden. Das Spiel eignet sich für zwei bis fünf Spieler und passt dank seiner Größe in (fast) jede Tasche.

Senf-und Ketchup-Spender

//Foto: Amazon

Zum Grillen dürfen Soßen, Majo, Senf und Ketchup nicht fehlen. Wer die vielen Behälter nicht einfach nur lieblos auf den Tisch stellen möchte, der braucht dieses jecke Set in Form eines Picknicktisches inklusive Sonnenschirm (hier), das Platz für zwei Flaschen und zwei Gewürzstreuer bietet.

Vergoldete Kölschgläser mit Dom

//Foto: Express Shop

Bei heißen Temperaturen ein frisches, kaltes Kölsch genießen – einfach herrlich. Noch viel besser ist das richtige Gefäß dafür. Dieses Kölschglas (hier) hat nicht nur unseren geliebten Dom abgedruckt, sondern dieser ist auch aus 24-Karat Echtgold.

Sommerliche Ausstechformen

//Foto: Amazon

Neben Würstchen und Steak sind auch Burger beliebtes Grillgut. Wer die Pattys nicht kaufen will, kann diese auch selbst machen. Für gewöhnlich sind diese rund – aber gewöhnlich kann ja jeder. Mit diesen Ausstechern (gibt’s hier) in Flamingo-, Bikini- oder Eis-am-Stiel-Form passen auch die Pattys perfekt in den Sommer.

Grillgürtel

//Foto: Amazon

Die Herren der Schöpfung lieben es, beim Grillen das Ruder in die Hand zu nehmen und sich um das Fleisch zu kümmern. Der Männlichkeit wird mit diesem Grillgürtel (hier kaufen) noch mehr Ausdruck verliehen. Umschnallen und Grillzange, Wender und Messer direkt griffbereit haben.

 

Süße Grill-Desserts

Gegrillte Fruchtspieße können beliebig variiert werden. //Foto: Adobe

Neben Fleisch, Gemüse oder Grillkäse gewinnen auch zunehmend süße Desserts vom Grill an Beliebtheit. Zwei Nachtischvariationen, die nicht 0815 sind: gegrillte Zimtschnecken aus der Orangenschale (Rezept) sowie gegrillte Fruchtspieße mit Meersalz (Rezept). Lasst es euch schmecken!

 

 

 

Ein Prosit auf das Kölner KioskHopping

KioskHopping – noch nichts davon gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, die eigens von „Mr. KioskHopping“ Flo de LaFleur und Mario ins Leben gerufene Veranstaltung (hier) zu besuchen. Die nächste Gelegenheit dazu bekommt ihr bereits am Samstag, 15. Juni um 20 Uhr – diesmal ganz à la „Oldtown Style“.

Die Motivation der beiden Veranstalter ist es, den Abend draußen und mit netten Menschen zu verbringen. Auf der geplanten Route werden dabei die unterschiedlichsten Kioske durch diverse Kölner Veedel angesteuert. In ungezwungener Atmosphäre wird gequatscht, getrunken, geraucht und die ein oder andere gemischte Tüte vernichtet. Frische Luft und neue Bekanntschaften inklusive!

Man stelle sich vor: Es ist der 11. April 2015. Ein lauer Abend lädt zum Umtrunk in die Bars und Biergärten der Stadt ein, man sitzt gesellig unter freiem Himmel und genießt das Lebensgefühl, das den Sommer erahnen lässt. Doch die die Realität sieht anders aus: heillos überfüllte Kneipen und Cafés, endlose Warteschlangen für einen freien Tisch, genervte Gesichter. Schlechte Laune ist da vorprogrammiert!

Positive Resonanz

Genau hier fängt also die Geschichte an. Warum sollte man sich diesen Stress antun, wenn es auch gemütlicher geht? Der Gedanke war schnell geboren, der erste KioskHopping-Abend durchgeführt. Der Freundeskreis war durchweg begeistert. Ein Facebook-Event wurde als Pilotprojekt etabliert. Die Resonanz war da und es folgte eine Aktion auf die nächste. Obwohl weder die Werbetrommel gerührt wird, zählt die Seite bereits fast 900 Fans.

Vier Jahre KioskHopping, das sind vier Jahre reichlich gesungener Lieder, etliche Kölsch und zahlreicher Schnäpse. Das sind Jahre neu geschlossener Freundschaften und unzähliger lustiger Erinnerungen. Nächte, die nie vergehen sollen. Und sogar neue Liebschaften. Eine Teilnehmerin bedankte sich nach der Teilnahme an der großen KioskHopping-Trilogie im Sommer 2016 für „die tolle Aktion“ – sie habe sogar ihren Freund über ein Hopping kennengelernt. Für die Veranstalter sicherlich einer der schönsten Lobgesänge!

Wer meint, das Kölner KioskHopping sei eine reine Heimspiel-Alkoholtour unter dem Deckmantel gepflegter Gesellschaftstreffs, der sei auf das „KioskHopping-Duell“ verwiesen. Neben dem üblichen Einsatz der Hopping-Bluetooth-Box erwartete die Teilnehmer eine exklusive Tour mit „Team-Mini-Spielen“, auserwählten Kiosk- und Bar-Stopps sowie der Geschichte von Ehrenfeld, erzählt vom Guide – ein Beweis, dass Kultur und Spaß eben doch Hand in Hand gehen!

Nächste Route

Nicht verpassen: Die nächste Runde KioskHopping durch die Altstadt, findet am 15. Juni ab 20 Uhr statt.

Und hier wollen wir nächste Woche Samstag entlang gehen 🙂 Wir starten zwischen Heumarkt und Rhein und schlenden dann…

Gepostet von KioskHopping am Donnerstag, 6. Juni 2019