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Damit der Kater nicht zu laut schnurrt

Je bunter der Abend, desto grauer der Morgen. Aber keine Angst – wir haben hier einige wertvolle Tipps auf Lager, wie du deinen Kater bändigen und schnell wieder auf die Rolle gehen kannst.

 

Nach einem bunten jecken Abend ist der Morgen danach oft grau … // Foto: Pexels

Kind, hast du genug gegessen? Die Frage, die Mütter und Omas gern ihrem Nachwuchs beziehungsweise ihren Enkeln stellen, ist nicht nur gut gemeint, sie hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Vor allem wenn ein Abend – an Karneval kann es auch schon mal ein Morgen sein – bevorsteht, an dem sich vordergründig um die Flüssigkeitsaufnahme gekümmert wird. Wer viel trinkt, muss auch gut essen. Und das bevor er tief in die Flasche schaut. Frei nach dem Motto „Mett vor Bier, das rat ich dir“ sollten vor allem Dinge gegessen werde, die satt machen und ausreichend Salz enthalten.

Und genau dieses solltest du vor dem Schlafen nochmal zu dir nehmen. Der Körper freut sich über Salz – also Elektrolyte. Diese gibt es zuhauf in Hühner-, Gemüse- oder Rinderbrühe. Daher am besten schon vor dem Verlassen der Wohnung, einen kleinen Topf auf den Herd stellen und ein Glas mit Brühe daneben. Noch einfacher geht es mit einem Wasserkocher. Um die heilbringende Flüssigkeit möglichst schnell runter zu bekommen, statt Teller und Löffel einfach eine Tasse nehmen und die Brühe trinken. Diese gibt euch die Elektrolyte wieder, die der Körper während des Gelages verloren hat.

Selbst wenn die meisten Ärzte der Meinung sind, es bringe nichts, ein Schmerzmittel vor dem Schlafengehen zu nehmen – bei den meisten Leuten hilft es dennoch. Ob Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol – die Geschmäcker sind da verschieden. Aspirin schlägt bei einigen jedoch auf den Magen und der hat nach durchzechten Nächten bekanntlich genug Arbeit.

Rollmops ist auch heute noch ein beliebtes Mittel gegen den Kater. //Foto: Thinkstock

Was am Morgen danach essen?

Am nächsten Morgen solltest du zunächst einmal ein paar Gläser Wasser trinken – vielleicht lieber ohne Kohlensäure. Auch Tee und Saftschorlen können helfen. Wenn es dir richtig dreckig geht, solltest du mit der Essensaufnahme warten – die Gefahr ist sonst groß, dass du die Mahlzeit zu schnell wiedersieht. Erst wenn der Hunger kommt, kannst du dich an den Kühlschrank wagen. Laugengebäck, saure Gurken oder ein Heringssalat sind nach wie vor die Klassiker am Morgen. Auch schwarzer Kaffee, der den Kreislauf anregt, eignet sich.

Übrigens: Zähneputzen kann helfen, dass du dich frischer fühlst und den fiesen Geschmack vom Vorabend loswirst. Und auch wenn du es vielleicht nicht hören willst: Bewegung und Sauerstoff tun verdammt gut. Also, runter vom Sofa und raus mit dir! Ach ja: Vom Konterbier wird abgeraten, davon wirst du nur wieder betrunken und der Kater kommt später um so heftiger.

Übrigens: Die besten Fresstempel in Köln, falls der Heißhunger nach dem Feiern kommt, findest du hier.

Was du Karneval vermeiden solltest

In der fünften Jahreszeit geht so einiges – aber zum Glück nicht alles. Wenn du ausgelassen feiern, flirten, tanzen und trinken möchtest, stehen dir kaum Hindernisse im Weg. Den Kindheitstraum ausleben und für Tage als Feuerwehrmann kostümiert durch die Gegend ziehen oder einfach ganze Tage im Dauer-Party-Modus verbringen: alles kein Problem.

Alkohol gehört dazu und man wird auch nicht schief angesehen, wenn es mal ein Tropfen zu viel wurde. Hauptsache, dein Verhalten geht nicht auf die Kosten von anderen. Denn trotz aller Freiheiten gibt es da ein paar Dinge, auf die du unbedingt achten solltest.

Alkohol gehört zwar dazu, kann aber auch zu ziemlich peinlichen Situationen führen. // Fotos: Thinkstock

Wer sich zum Beispiel nicht direkt als Imi outen oder auf dem Trocknen sitzen möchte, sollte etwa in Köln tunlichst vermeiden, in einer Karnevals-Kneipe ein gepflegtes Pils oder ein Alt zu bestellen. Da hört die grenzenlose Toleranz der Kölner schlagartig auf und man kann froh sein, wenn der Köbes nur verachtend schnaubt und einen fortan links liegen lässt. Dass es generell peinlich ist, sich unkostümiert ins Getümmel zu stürzen, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Wohl aber, dass die sexy Krankenschwester neben dir nicht einfach angetatscht werden will. Auch ein mitgebrachtes Getränk aus Kostengründen am Köbes vorbeischmuggeln, kann böse nach hinten losgehen.

Sparen kannst du ein anderes mal – nicht an Karneval. Übrigens: Richte deinen Blick von der Krankenschwester mal auf die andere Seite der Theke – da stehen noch jede Menge Jecken, die einen mittrinken würden. Kniesköppe, sprich Geizhälse, gehören nicht zu den beliebtesten Gästen.

Alkohol ist kein Freifahrtschein. Wer sein Limit überschreitet und vor anderen den lebenden Vulkan gibt, ist oft einfach nur belästigend. Meist hilft es, mal kurz den Verstand einzuschalten. Das geht selbst betrunken. Die Kirchenmauer, die du gerade zielsicher mit voller Blase ansteuerst etwa, hat besseres verdient. Und wer zum Beispiel vor lauter Konfetti im Kopf das Kondom vergisst, hat mitunter auch nach den tollen Tagen ein Problem. Apropos Kondom: Karneval wird bei den meisten Partnern weitestgehend nicht als korrekte Entschuldigung für’s Fremdgehen akzeptiert.

Und als letzten Tipp: Lass das Smartphone besser in der Tasche, wenn es allzu heiß wird. Schnell ist ein Selfie gepostet, das nicht wirklich repräsentativ ist und dir am nächsten Morgen einige bissige Kommentare einbringt – schlimmstenfalls von Deinem Chef …