Nicht überlaufen: An diesen Orten in Köln bekommt ihr Abkühlung

Das Rheinland verwandelt sich derzeit in einen Hitzekessel. Die bisher heißeste Woche des Jahres ist in vollem Gange. Temperaturen bis zu 38 Grad lassen uns förmlich zerfließen. Alles schwitzt. Schön ist diese Hitze nicht mehr. Abkühlung muss her! Doch wo in Köln gibt es kühle Plätze, die nicht völlig überlaufen sind?

Kölner Dom

Auf der Domplattform tummeln sich die Menschenmassen, die Sonne knallt ohne Erbarmen – nichts wie rein in den kühlen Kölner Dom. Dank der dicken, hohen Steinmauern herrschen innen angenehme Temperaturen von etwa 19 Grad.

Kino

Im dunklen Herbst und Winter ist der Gang ins Kino eine beliebte Freizeitbeschäftigung, im Sommer verirren sich nur wenige in den Filmpalast. Schließlich wird dann lieber draußen in Cafés oder am Rhein gesessen und die Sonnenstrahlen genossen. Doch gerade, wenn draußen die Temperaturen weit über die 30-Grad-Marke hinausgehen, lohnt sich der Gang ins klimatisierte Kino.

Führung im Atombunker

Ein Relikt des Kalten Krieges ist der Atombunker in der U-Bahn-Station Kalker Post. Versteckt hinter unauffälligen Eisentüren befindet sich die Schutzanlage, in der bis zu 2400 Menschen im Falle eines Atomkriegs Schutz gefunden hätten. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt’s eine kostenlose Führung … und kalt ist es da auch.

Unterirdisch in den U-Bahn-Station in Köln findet ihr Abkühlung. //Foto: Adobe Stock

U-Bahn-Station

Mit der KVB zu fahren gehört im Hochsommer bei Hitze eher zu den unangenehmen Dingen. In den bis zu 28 Meter tiefen, unterirdischen U-Bahn-Stationen dagegen herrscht ein angenehmes, kühles Klima und bei jeder hereinfahrenden Bahn gibt es für einen kurzes Moment erfrischenden Fahrtwind inklusive. Hier lässt sich aushalten.

Brauhauskeller

Während des Sommers haben Biergärten und Cafés Hochkonjunktur. Dabei sollten diese bei senkender Hitze am besten erst in den späten Abendstunden aufgesucht werden, wenn sich die Temperaturen ein wenig abgekühlt haben. Im Brauhauskeller von Früh am Dom kann dank dunklem Gewölbekeller und Steinwänden das Feierabendkölsch bei kühlen Temperaturen genossen werden.

Eishalle

Die Kölner Haie machen es richtig. Ihre Trainingshalle in Deutz (Gummersbacher Straße 4), in unmittelbarer Nähe zur Lanxess Arena, ist durchgehend gekühlt. Und das Beste: Während der Trainingszeiten ist dort tagsüber geöffnet und ihr könnt kostenlos zugucken und der Hitze aus dem Weg gehen.

Die Kühltheke ist im Sommer ein angenehmer Ort. //Foto: Adobe Stock

Supermarkt/ Shopping Center/ Möbelhäuser

Die Hitze lähmt, jede Bewegung fällt schwer, der Schweiß läuft in Strömen. Alltägliche Erledigung dürfen trotzdem nicht auf der Strecke bleiben. Haltet euch im Supermarkt länger in der Kühltheke auf, fahrt in klimatisierte Möbelhäuser oder geht zum Shoppen lieber in überdachte Malls wie das Rhein-Center, die Neumarkt Galerie oder die Köln Arcaden, anstatt auf die Schildergasse.

Die Ausstellungsräume im Museum sind klimatisiert. //Foto: Adobe Stock

Museen

Ein bisschen Kultur schadet nie. Im Museum gibt’s nicht nur eine Menge zu sehen und lernen, sondern auch Abkühlung. Klimaanlagen sorgen dafür, dass im Inneren die 22 Grad-Marke nicht übersteigt wird. Schließlich darf die Kunst nicht zu Schaden kommen.

Eisdielen

„Like ice in the sunshine, I’m melting away on this sunny day“. Ob Eis am Stiel, im Hörnchen, im Becher oder Eissplittertorte – jede süße Abkühlung kommt uns bei diesem Wetter gerade recht. Und die Auswahl an Eisdielen in Köln ist groß: Eisdielerin (Ehrenfeld), Il Gelato ( Bayenthal), Eiscafé Cortina (Altstadt Süd), Bar Schmitz (Belgisches Viertel), Gelateria Cafeteria Süd (Südstadt), Eiscafé Panciera ( Brück) oder Eiscafé Liliana (Neuehrenfeld) sind nur einige von ihnen.

 

 

 

Hier geht’s (nicht nur) um die Wurst: Diese Gadgets braucht ihr unbedingt fürs Grillen

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Wärme hat nun endgültig Einzug in der Domstadt gehalten. Eis schlecken, im Freibad planschen, die  Sonnenstrahlen genießen – und überall liegt Grillgeruch in der Luft. Denn was gibt es im Sommer Schöneres, als in den Abendstunden mit Freunden zusammensitzen und allerlei Leckereien auf den Grill zu legen und in gemütlicher Runde zu essen?
Doch nicht nur das Essen ist essenziell für einen gelungenen Grillabend, auch das Drumherum spielt eine wichtige Rolle. Wir haben für euch unerlässliche, lustige und skurrile Grillgadgets gesammelt.

Aufblasbarer Getränkekühler

//Foto: Amazon

Gekühlte Getränke sind bei den warmen Temperaturen ein Muss. In eine Kühlbox passen nicht allzu viel Getränke hinein und ein Kühlschrank für draußen gestaltet sich eher schwierig. Der aufblasbare Getränkekühler (gibt’s hier) in Palmenform kommt da gerade richtig. Klein im Transport aber riesig, um jede Menge Dosen und Flaschen zu kühlen. Zudem schafft er nebenbei Strandflair.

Magnetisches Dartspiel

//Foto: Amazon

Und wohin mit den Kronkorken der leeren Flaschen? Statt in den Müll könnt ihr sie auch für diese magnetische Dartscheibe (hier kaufen) verwenden. Das Spiel eignet sich für zwei bis fünf Spieler und passt dank seiner Größe in (fast) jede Tasche.

Senf-und Ketchup-Spender

//Foto: Amazon

Zum Grillen dürfen Soßen, Majo, Senf und Ketchup nicht fehlen. Wer die vielen Behälter nicht einfach nur lieblos auf den Tisch stellen möchte, der braucht dieses jecke Set in Form eines Picknicktisches inklusive Sonnenschirm (hier), das Platz für zwei Flaschen und zwei Gewürzstreuer bietet.

Vergoldete Kölschgläser mit Dom

//Foto: Express Shop

Bei heißen Temperaturen ein frisches, kaltes Kölsch genießen – einfach herrlich. Noch viel besser ist das richtige Gefäß dafür. Dieses Kölschglas (hier) hat nicht nur unseren geliebten Dom abgedruckt, sondern dieser ist auch aus 24-Karat Echtgold.

Sommerliche Ausstechformen

//Foto: Amazon

Neben Würstchen und Steak sind auch Burger beliebtes Grillgut. Wer die Pattys nicht kaufen will, kann diese auch selbst machen. Für gewöhnlich sind diese rund – aber gewöhnlich kann ja jeder. Mit diesen Ausstechern (gibt’s hier) in Flamingo-, Bikini- oder Eis-am-Stiel-Form passen auch die Pattys perfekt in den Sommer.

Grillgürtel

//Foto: Amazon

Die Herren der Schöpfung lieben es, beim Grillen das Ruder in die Hand zu nehmen und sich um das Fleisch zu kümmern. Der Männlichkeit wird mit diesem Grillgürtel (hier kaufen) noch mehr Ausdruck verliehen. Umschnallen und Grillzange, Wender und Messer direkt griffbereit haben.

 

Süße Grill-Desserts

Gegrillte Fruchtspieße können beliebig variiert werden. //Foto: Adobe

Neben Fleisch, Gemüse oder Grillkäse gewinnen auch zunehmend süße Desserts vom Grill an Beliebtheit. Zwei Nachtischvariationen, die nicht 0815 sind: gegrillte Zimtschnecken aus der Orangenschale (Rezept) sowie gegrillte Fruchtspieße mit Meersalz (Rezept). Lasst es euch schmecken!

 

 

 

Ein Prosit auf das Kölner KioskHopping

KioskHopping – noch nichts davon gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, die eigens von „Mr. KioskHopping“ Flo de LaFleur und Mario ins Leben gerufene Veranstaltung (hier) zu besuchen. Die nächste Gelegenheit dazu bekommt ihr bereits am Samstag, 15. Juni um 20 Uhr – diesmal ganz à la „Oldtown Style“.

Die Motivation der beiden Veranstalter ist es, den Abend draußen und mit netten Menschen zu verbringen. Auf der geplanten Route werden dabei die unterschiedlichsten Kioske durch diverse Kölner Veedel angesteuert. In ungezwungener Atmosphäre wird gequatscht, getrunken, geraucht und die ein oder andere gemischte Tüte vernichtet. Frische Luft und neue Bekanntschaften inklusive!

Man stelle sich vor: Es ist der 11. April 2015. Ein lauer Abend lädt zum Umtrunk in die Bars und Biergärten der Stadt ein, man sitzt gesellig unter freiem Himmel und genießt das Lebensgefühl, das den Sommer erahnen lässt. Doch die die Realität sieht anders aus: heillos überfüllte Kneipen und Cafés, endlose Warteschlangen für einen freien Tisch, genervte Gesichter. Schlechte Laune ist da vorprogrammiert!

Positive Resonanz

Genau hier fängt also die Geschichte an. Warum sollte man sich diesen Stress antun, wenn es auch gemütlicher geht? Der Gedanke war schnell geboren, der erste KioskHopping-Abend durchgeführt. Der Freundeskreis war durchweg begeistert. Ein Facebook-Event wurde als Pilotprojekt etabliert. Die Resonanz war da und es folgte eine Aktion auf die nächste. Obwohl weder die Werbetrommel gerührt wird, zählt die Seite bereits fast 900 Fans.

Vier Jahre KioskHopping, das sind vier Jahre reichlich gesungener Lieder, etliche Kölsch und zahlreicher Schnäpse. Das sind Jahre neu geschlossener Freundschaften und unzähliger lustiger Erinnerungen. Nächte, die nie vergehen sollen. Und sogar neue Liebschaften. Eine Teilnehmerin bedankte sich nach der Teilnahme an der großen KioskHopping-Trilogie im Sommer 2016 für „die tolle Aktion“ – sie habe sogar ihren Freund über ein Hopping kennengelernt. Für die Veranstalter sicherlich einer der schönsten Lobgesänge!

Wer meint, das Kölner KioskHopping sei eine reine Heimspiel-Alkoholtour unter dem Deckmantel gepflegter Gesellschaftstreffs, der sei auf das „KioskHopping-Duell“ verwiesen. Neben dem üblichen Einsatz der Hopping-Bluetooth-Box erwartete die Teilnehmer eine exklusive Tour mit „Team-Mini-Spielen“, auserwählten Kiosk- und Bar-Stopps sowie der Geschichte von Ehrenfeld, erzählt vom Guide – ein Beweis, dass Kultur und Spaß eben doch Hand in Hand gehen!

Nächste Route

Nicht verpassen: Die nächste Runde KioskHopping durch die Altstadt, findet am 15. Juni ab 20 Uhr statt.

Und hier wollen wir nächste Woche Samstag entlang gehen 🙂 Wir starten zwischen Heumarkt und Rhein und schlenden dann…

Gepostet von KioskHopping am Donnerstag, 6. Juni 2019

 

 

Die spinnen, die Europäer? Kuriose Fakten und Gesetze der EU

Alle fünf Jahre wird in Europa gewählt. Am Sonntag, 26. Mai, ist es wieder soweit. Rund 400 Millionen wahlberechtigte Bürger sind 28 Mitgliedstaaten der EU sind dann aufgerufen ihre Stimme abzugeben und das neunte Europaparlament zu wählen.

Aus diesem Anlass haben wir uns einmal abseits der aktuellen politischen Lage in Europa umgeschaut und einige skurrile Tatsachen und Gesetzen gefunden.

DAS wusstet ihr garantiert noch nicht über Europa:

1. Andersson, Karlsson oder Persson: Ein Drittel aller schwedischen Nachnamen enden auf -son.

2. Der Trevi-Brunnen in Rom: Ein Volksglaube besagt, dass es Glück bringt, wenn man Geld mit der linken Hand über die rechte Schulter in den Brunnen schmeißt. Wirft man eine Münze, kehrt man nach Rom zurück. Werden zwei geworfen, soll man sich in einen Italiener oder eine Italienerin verlieben. Den Brauch kennen vielleicht viele. Aber wusstest ihr, das täglich etwa 4000 Euro im Trevi-Brunnen landen?

3. Internetzugang ist in Deutschland oft ein schwieriges Thema, vor allem auf dem Land. Doch nicht in allen EU-Staaten ist es so kompliziert wie bei uns. In Estland gehört Internet zu den Grundrechten, so kann jeder Este überall kostenlos surfen.

4. Die Melodie der Nationalhymne Liechtensteins ist dieselbe wie die Englands („God save the Queen“).

5. Venedig – die Stadt der Brücken? Klar, da gibt’s schon einige – insgesamt 435 Stück. Aber das ist noch gar nichts gegen die deutsche Perle des Nordens: Hamburg hält den europäischen Brückenrekord mit rund 2500 Stück.

Hum ist eine Stadt in der westkroatischen Region Istrien. //Foto: stock.adobe.com

6. Die kleinste Stadt der Welt ist Hum in Kroatien. Sie zählt gerade einmal 30 Einwohner.

7. In Finnland sind Geldstrafen für Verkehrsvergehen vom Einkommen abhängig. Wer mehr verdient, zahlt auch mehr. Die höchste Geldstrafe,  die dort je gezahlt wurde, musste Anders Wiklöf blechen. Für eine überhöhte Geschwindigkeit von 27 km/h zahlte er 95.000 Euro. Kein Wunder, Wiklöf gehört zu den reichsten Finnen.

8. Kleidervorschriften gibt es nicht nur in muslimischen Ländern – auch Italien hat Verbote. Dort dürfen Männer keine Röcke tragen.

9. Nebenher beim Sex noch eine Runde Schach spielen? In der estnischen Hauptstadt Tallinn ist das verboten. Also lasst euch lieber nicht dabei erwischen.

10. Ein Land der begrenzten Spaßmöglichkeiten scheint auch Ungarn zu sein. Sex im Hellen? Gegen das Gesetz! In Budapest muss die Beleuchtung beim Liebesakt ausgeschaltet werden.

Vor dem Sex das Licht ausschalten. //Foto:stock.adobe.com

11. Alle sieben Jahre wird der 324 Meter hohe Eifelturm neu angestrichen. Das ist notwendig, da durch die Witterung der Lack immer wieder abgetragen wird.

12. Die brauchen aber einen langen Atem, die Griechen: sage und schreibe 158 Strophen hat ihre Nationalhymne und ist damit die längste der EU. Üblicherweise werden natürlich nur die ersten beiden Strophen gesungen.

13. Die Spanier haben allen Grund zur Freude. Mit 83 Jahren haben sie die höchste Lebenserwartung in der Europäischen Union. Die Menschen in Litauen dagegen haben die niedrigste und sterben durchschnittlich schon mit 75 Jahren.

14. Die Niederländer sind die größten. In keinem anderen Land werden die Menschen größer als im Land der Tulpen und Holzklumpen –  durchschnittlich erreichen Männer eine Größe von 1,82 Metern und Frauen 1,69 Meter, wie eine Studie des Imperial College in London ergeben hat. Dicht gefolgt von den Belgiern (1,81, und 1,68m).

Schweinebesitzer sollten in Frankreich bei der Namenswahl vorsichtig sein. //Foto:stock.adobe.com

15. In Frankreich ist es gesetzlich verboten sein Schwein Napoleon zu nennen. Wer dies trotzdem macht, kann dafür im Gefängnis landen. Das Gesetz wurde eingeführt, nachdem ein Bauer sein Schwein so nannte.

16. Bevor sich Dänen ins Auto setzen, müssen sie dem Wagen einen Sicherheitscheck unterziehen. Neben den Funktionen von Bremse, Licht und Lenkung muss zudem überprüft werden, ob jemand unter dem Fahrzeug liegt. Ist dem so, darf das Auto nicht gestartet werden. Macht Sinn.

17. Freitag, der 13. gilt hierzulande Unglückstag. Nicht so in Spanien, dort ist Dienstag, der 13. der große Pechtag.

18. Ein bisschen Gameboy spielen zum Zeitvertreib? Wer in Griechenland ist, sollte dies besser nicht auf öffentlichen Plätzen tun – denn dort ist es verboten!

19. Wer in Österreich einen Adelstitel mit sich führt, muss dafür satte 14 Cent Strafe bezahlen. Denn das ist bereits seit 1919 verboten. Damals gab es für dieses Vergehen eine Verwaltungsstrafe von 20.000 Kronen. Die Strafgebühr existiert bis heute, nur dass dieser Betrag umgerechnet inzwischen lächerliche 14 Cent beträgt. Wer sich trotzdem mit einem Titel schmücken möchte, wird in Österreich auf jeden Fall fündig. Das Land verfügt über 869 andere legale Titel.

Blumen als Geschenk sind immer willkommen. //Foto: Adobe

20. Mit Blumen als Geschenk kann nicht viel falsch gemacht werden? Denkste! In der Slowakei sollte genau darauf geachtet werden, wie viel Blumen man schenkt – nämlich immer eine ungerade Anzahl. Nur zur Beerdigung wird eine gerade Anzahl mitgebracht.

Zugabe:
Bis vor rund 20 Jahren durften Frauen in Deutschland Schadensersatz für den geleisteten Sex verlangen, wenn sie von ihrem Verlobten verlassen wurden. Das galt aber nur, wenn beide in einer gemeinsamen Wohnung gelebt haben. Dieses Gesetz (§ 1300 BGB) wurde zum 1. Juli 1998 aufgehoben. 

 

 

 

Tickets gewinnen: Schäl Sick Festival am 1. Juni zum zweiten Mal im Freibad Dünnwald

Nicht mehr lang, dann geht es wieder rund auf der rechten Rheinseite. Im letzten Jahr feierte das Schäl Sick Festival seine Prämiere. Am 14. Juli versammelten sich über 2000 Besucher im Waldbad Dünnwald, um sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein Bands wie Miljö, Fiasko oder Rapper Mo-Torres zu feiern.

Und weil Künstler und Besucher so viel Spaß hatten, geht das Schäl Sick Festival in zwei Wochen – am 1. Juni–  in die nächste Runde. Es verspricht einen Tag voller kölscher Musik und purem Festivalfeeling mitten in Köln. Einlass ist ab 13 Uhr.

Entspannte Stimmung und zu kölsche Tön tanzen. //Foto: Kompakt B

Neben Bands wie Kempes Feinest, Planschemalöör, Fiasko oder Rapper Mo-Torres, die bereits im letzten Jahr die Bühne in Dünnwald unsicher machten, sind in diesem Jahr Cat Ballou, Björn Heuser und Ben Randerrath mit am Start. Ganze acht Stunden nonstop Bühnenprogramm versprechen die Veranstalter.

Außerdem dürfen sich die Festivalgänger neben all der Musik und leckerem Kölsch auf jede Menge andere Attraktionen freuen. Und das gilt nicht nur für die Großen, sondern auch für Pänz. Slackline, Tischtennis oder eine Runde Beachvolleyball sorgen für zusätzlichen Spaß neben der Party. Verhungern natürlich auch niemand keiner: Zahlreiche Stände bieten jede Menge Abwechslung – von Pommes und Pizza bis hin zu Eis und Kuchen.

Eine große Auswahl an Aktivitäten wartet auf euch. //Foto: Kompakt B

Ihr wollt dabei sein? Nichts leichter als das. Denn wir verlosen 2×2 Tickets für das Schäl Sick Festival an euch. Was ihr dafür tun müsst und alle weiteren Infos zum Gewinnspiel findet ihr hier auf unserer Facebook-Seite.

Ihr wollt euch ein Ticket lieber gleich kaufen als euch aufs Glück zu verlassen? Karten bekommt ihr bei KölnTicket (hier) und an allen bekannten VVK-Stellen.

 

 

Nit för Kooche!: Heiner Wiencke präsentiert Kölner Musik abseits des Fastelovends

Heiner Wiencke liebt seine Heimatstadt – und die Musik der vielen Bands und Künstler aus der Domstadt ebenso. So engagiert sich der kölsche Jung bei der Mitsinginitiative „Loss mer singe“. Während sich diese Kneipentour vornehmlich darauf konzentriert, jeweils den Hit der Session zu küren, hat Heiner auch ein offenes Ohr für Klänge, die nichts mit dem Fastelovend am Hut haben. „Ich feiere jedes Jahr vun Hätze die fünfte Jahreszeit, aber es gibt abseits der jecken Tön noch viel mehr aufregende Leeder zu entdecken“, erzählt er. „Und einige davon möchte ich gerne anderen Musikfans vorstellen.“

Gesagt, getan: Am 23. Mai steigt in der Kultkneipe Chlodwigeck in der Südstadt die Premiere von „Nit för Kooche – Kölsche Musik is mih wie Karneval“ – bei freiem Eintritt. Das Motto der Veranstaltung hat sich Heiner bei BAP ausgeborgt. In der Nummer von 1982 beteuerte Sänger Wolfgang Niedecken, dass er am Fasteleer auf jeden Fall die Stadt verlässt. Das macht Heiner zwar nicht – aber wie für den BAP-Chef besteht für ihn die Musik im heimischen Dialekt ebenfalls aus mehr als nur den üblichen Schunkelliedchen voller Rhing un Sunnesching. Also hat Heiner wochenlang in seiner Plattensammlung gewühlt, um noch nie, selten oder lange nicht mehr Gehörtes zutage zu fördern. Stilistisch gibt es keine Grenzen, aber op Kölsch jesunge muss jeder Beitrag sein.

Heiner Wiencke lädt zum kölschen Ovend. //Foto: Klenner/Adobe-stock/privat

Herausgekommen ist eine spannende Playlist von 20 starken Titeln. Sozusagen als Bonustrack kommt zudem als Nummer 21 eine Kapelle zum Zuge, die 2019 ihren 30. Geburtstag feiert. „Jede Band ist nur einmal vertreten“, sagt der Moderator dieses kölschen Ovends, „damit ist für jede Menge Abwechslung gesorgt.“ Heiner wird die Lieder anmoderieren, die DJ Olaf anschließend auflegt – zum Zuhören, Mitsingen oder Abfeiern. Selbst ausgewiesene Kenner der hiesigen Musikszene dürften an diesem kurzweiligen Abend also den einen oder anderen Schatz für sich entdecken.

 

 

 

 

 

Mamma mia! Kuriose Fakten zum Muttertag

Eigentlich ist ja jeder Tag Muttertag, denn sind wir mal ehrlich: Ohne Mama geht doch nichts. Der offizielle Feiertag aller Mütter ist in Deutschland am 12. Mai. Ob Blumen, Schokolade, ein selbstgemaltes Bild oder einfach nur eine herzliche Umarmung und liebe Worte – an diesem Tag steht Mama ganz klar im Mittelpunkt. Doch wusstet ihr, dass der Muttertag ursprünglich 1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber ins Leben gerufen wurde? Weitere kuriose sowie interessante Fakten rund um den Muttertag erfahrt ihr hier bei uns.

1. Feiertag

Weihnachten und Ostern gelten als höchste Feiertage der Kirche. Direkt danach ist der Muttertag das meist gefeierte Fest auf der Welt.

2.  Mutterrekorde

Unglaublich, aber wahr. Die jüngste Mutter der Welt war erst fünf Jahre und sieben Monate alt. Lina Medina aus Peru brachte 1939 ihren Sohn Gerardo zur Welt. Bis heute ist nicht bekannt, wer der Vater des Kindes ist. Großer Kontrast zur ältesten Mutter der Welt, ist Rajo Devi Lohan. Die Inderin brachte mit stattlichen 71 Jahren ihr erstes und einziges Kind zur Welt. Möglich machten dies eine Eizellenspende und eine Befruchtungsklinik.

3. Hochtag für die Blumenindustrie

Für Floristen bedeutet der Muttertag nicht nur viel Arbeit, sondern auch einen hohen Umsatz. Schließlich sind 59 Prozent der Präsente zum Muttertag hierzulande Blumen. Die Muttertagswoche gilt für Floristen als umsatzstärkste des Jahres. Durchschnittlich 130 Millionen Euro machen die Blumengeschäfte in dieser Zeit.

Die Mutter spielt für viele Männer eine große Rolle im Leben. // Foto: Adobe Stock

4. Muttersöhnchen?

Für 80 Prozent aller Deutschen gehören Geschenke zum Muttertag dazu. Und wer ist besonders spendabel – das männliche oder weibliche Geschlecht? Überraschender Weise überwiegt die Anzahl der Männer, die Geschenke machen. Und 30 Prozent der Männer geben für ihre Mama sogar mehr aus, als am Valentinstag für die Partnerin. Durchschnittlich werden in Deutschland rund 30 Euro zum Muttertag ausgegeben, Frankreich toppt diese Summe mit rund 50 Euro für Geschenke.

5. Sparsam am Vatertag

So großzügig wie die Deutschen an Muttertag sind, so geizig sind sie dafür an Vatertag. Nur etwa 40 Prozent  wollen ihrem Papa an Vatertag etwas schenken. Und so tief wie für Mama greift keiner in die Tasche. Knapp 20 Prozent geben zwanzig Euro oder mehr für Geschenke zum Vatertag aus.

6. Überall verschieden

Muttertag wird nicht überall auf der Welt am selben Tag gefeiert, sondern von Land zu Land verschieden. Polen etwa hat den 26. Mai als fixes Datum festgelegt. In vielen arabischen Staaten wird der Muttertag zeitgleich mit dem kalendarischen Frühlingsanfang gefeiert. Thailand feiert am 12. August, Argentinien am dritten Sonntag im Oktober und Äthiopien läutet mit dem Muttertag die Regenzeit ein.

Muttersein ist ein Fulltimejob. // Foto: Adobe Stock

7. Gehalt einer Mutter

Eine Mutter ist Köchin, Reinigungskraft, Managerin, Psychologin, Chauffeurin, Krankenpflegerin, Entertainerin und vieles mehr in einem. Doch was ist dieser vielseitige Fulltime-Job eigentlich wert? Das hat die amerikanische Seite Salary.com ausgerechnet. Ein faires Jahresgehalt für Mütter liegt demnach bei bei 162.581 Dollar (umgerechnet 145.222 Euro) und entspricht in etwa dem eines Richters.

8. Kosenamen

Die eigene Mutter mit dem Vornamen ansprechen? Eher ungewöhnlich und vor allem irgendwie unpersönlich. Mama ist mit Abstand der beliebteste Kosename – jeder zweite Deutsche nennt seine Mutter so. 29 Prozent sagen „Mutti“, 9 Prozent sagen schlicht und einfach „Mutter“ und fünf Prozent nennen ihre Mutter „Mami“.

9. Kurioser Brauch

Während die meisten Mütter an diesem Tag beschenkt werden, müssen in Serbien die Mütter ihre Kinder beschenken. Denn dort werden die Frauen von ihrem Nachwuchs an den Füßen zusammengebunden und müssen sich ihre Freiheit mit Süßigkeiten „erkaufen“.

Und da über Mütter wird nicht nur gesprochen, sondern auch jede Menge gesungen wird, haben wir hier noch die besten Songs für Muttertag. Lautsprecher an, mitsingen und genießen.

 

 

Cat Ballou und viele mehr: Tickets für das 2. Schäl Sick Festival zu gewinnen!

Bock auf Schäl Sick?  Zur Premiere am 14. Juli 2018 kamen über 2000 Besucher – in diesem Jahr sollen es noch viel mehr werden. Am 1. Juni geht das Schäl Sick Festival im Waldbad Dünnwald in die zweite Runde und verspricht einen Tag voller kölscher Musik und purem Festivalfeeling mitten in Köln. Einlass ist ab 13 Uhr.

Neben Bands wie Kempes Feinest, Planschemalöör, Fiasko oder Rapper Mo-Torres, die bereits im letzten Jahr die Bühne in Dünnwald unsicher machten, sind in diesem Jahr Cat Ballou, Björn Heuser und Ben Randerrath mit am Start. Ganze acht Stunden nonstop Bühnenprogramm versprechen die Veranstalter.

Außerdem dürfen sich die Festivalgänger neben all der Musik und leckerem Kölsch auf jede Menge andere Attraktionen freuen. Und das gilt nicht nur für die Großen, sondern auch für Pänz. Slackline, Tischtennis oder eine Runde Beachvolleyball sorgen für zusätzlichen Spaß neben der Party. Verhungern natürlich auch niemand keiner: Zahlreiche Stände bieten jede Menge Abwechslung – von Pommes und Pizza bis hin zu Eis und Kuchen.

 

Besucher dürfen sich auf jede Menge Leckereien freuen. // Foto: Kompakt B

Moderierte im letzten Jahr noch FC-Stadionsprecher Michael Trippel die Veranstaltung, wird dieses Mal EXPRESS-Reporter Bastian Ebel den Part übernehmen. Bekannt ist der gut gelaunte Kölner unter anderem durch Linus Talentprobe, die er zusammen mit Lukas Wachten moderierte.

Und das Beste kommt zum Schluss: Jeckes.NET verlost 2×2 Tickets für das Schäl Sick Festival an euch.  Was ihr dafür tun müsst und alle weiteren Infos zum Gewinnspiel findet ihr hier auf unserer Facebook-Seite.

Ihr wollt euch ein Ticket lieber gleich kaufen als euch aufs Glück zu verlassen? Karten bekommt ihr bei KölnTicket (hier) und an allen bekannten VVK-Stellen.

 

Die jeckste Wieverfastelovends-Party

Während einige Feierwütige schon längst wissen, welche Karnevalspartys sie alles besuchen wollen, sind die anderen noch völlig ratlos. Und für die hätten wir einen heißen Tipp: Wie wäre es denn mal mit dem Närrischen Oscar, der jecken Fastelovend-Party von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger?

Im DuMont-Zelt wird ab dem Vormittag wieder ausgelassene Stimmung herrschen // Foto: Livekon

An Weiberfastnacht, 28. Februar, geben sich von 10.30 bis 18 Uhr Bands wie die Räuber, Klüngelköpp, Domstürmer, Funky Marys, Rockemarieche und viele mehr die Klinke in die Hand.

Wie in den vielen Jahren dieser Traditionsveranstaltung zuvor, wird zwischendurch natürlich wieder der Närrische Oscar in den Kategorien „Beste Band“, „Bester Solo-Künstler“ und „Beste Tanzgruppe“ überreicht – gewählt von den EXPRESS-Lesern.

Für ausgelassene Feierstimmung im Festzelt an der Amsterdamer Straße sorgt neben den Live Acts auch DJ Coyote, der bei der After-Show-Party die Masse einheizen wird.

Lust bekommen? Karten für den Närrischen Oscar bekommt ihr für 28,50 Euro inklusive Gebühren hier bei KölnTicket.

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Diese Schlagzeilen wünschen wir uns 2019 für Köln

2018 ist endgültig Geschichte. Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt. Was uns 2019 erwarten wird? Das weiß bisher noch niemand. Jedoch können wir spekulieren, hoffen und auch Wünsche äußern. Nicht nur fürs Privat- und Berufsleben, sondern auch für unsere Stadt. Wir haben einige Schlagzeilen gesammelt, die wir uns in diesem Jahr für Köln definitiv wünschen würden.

„FC gelingt der Aufstieg in die 1. Liga“

„Seilbahn zum sichersten Verkehrsmittel ernannt“

„Der Kölner Dom endlich ohne Gerüst“

„Spektakulär: Lukas Podolski wechselt zur Fortuna Köln“

„Wohnen in Köln war noch nie so günstig“

„Der Winter macht’s möglich – Eislaufen auf dem Rhein

„Das gab es noch nie: Kölner Brücken wie leergefegt“

„Jeder Dieselfahrer erhält einen Tesla gratis“

„Bundesgartenschau am Ebertplatz wird voller Erfolg“

„Kita-Plätze gratis für alle“

Wir wünschen uns ein friedliches Miteinander von Fahrrad- und Autofahrern. //Foto: Adobe Stock

„Friede im Straßenverkehr: Rad- und Autofahrer liegen sich in den Armen“

„Mehr Toiletten als Einwohner – nie mehr Wildpinkler“

„Schokobrunnen explodiert – Köln ertrinkt in Schokolade“

„Endlich kalkfrei: Aus Kölner Hähnen fließt nur noch Kölsch“

„In Köln: Deutschland wird Handball-Weltmeister“

„Kostenlos und überall: Parkplätze in Köln endlich keine Mangelware mehr“

 

Oh du Schreckliche: Ugly Christmas Sweater fürs Fest

Seit einigen Jahren sind Ugly Christmas Sweater auch hierzulande voll im Trend. Berühmtheit erlangten die kitschigen Weihnachtspullis erstmals im Film Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück, als Mark Darcy mit ebendiesem beim weihnachtlichen Treffen auftaucht. Inzwischen ist es fast schon Kult, einen dieser schaurig schönen Pullover zu den Feiertagen zu tragen. Selbst viele Fußballvereine bringen jedes Jahr zur Weihnachtszeit einen neuen Ugly Christmas Sweater heraus.

Weihnachtself

//Foto: Jollyweihnachtspullover.de

Im Nu verwandelt man sich mit diesem ulkigen Pullover (gibt’s hier zu kaufen) in einen kleinen Weihnachtself. Mit kleinen Details wie Glocken und Stoffkugeln auf Vorder- und Rückseite ist man mit diesem Pullover garantiert der Hingucker beim Familienfest.

Weihnachts-Alpaka

//Foto: Amazon

Fast jeder liebt Alpakas und Weihnachten sowieso. Somit ist dieses Sweatshirt mit schielendem Alpaka in weihnachtlichem Look die perfekte Kombination. Kaufen könnt ihr es hier.

Paar-Pulli

//Foto: Jollyweihnachtspullover.de

Es gibt ja Paare, die alles zusammen machen müssen und nur von sich in der Wir-Form sprechen. Für genau die gibt’s diesen praktischen Paar-Pullover (hier kaufen). Beide Seiten haben ein Pailletten-Schild um den Hals und können durchs Drüberstreichen entscheiden, ob sie naughty (frech) oder nice (lieb) sind. Dieser Pulli eignet sich auch perfekt für lustige Motive für die Weihnachtskarte.

Christmasparty

//Foto: Amazon

Wer ist etwas festlicher mag und gedecktere Farben bevorzugt, der sollte einen Blick auf diesen FabYuleUs-Pullover werfen. Zu kaufen gibt es den Strickpullover hier.

Make it Rein

//Foto: Jollyweihnachtspullover.de

Shine bright like a Reindeer… Dieser stilechte Rentier-Pullover (hier kaufen) überzeugt nicht nur durch Glöckchen und rote Puschelnase. Das Highlight ist das Geweih, das mit zwölf bunt blinkenden LED-Lämpchen ausgestattet ist.

Nackte Tatsachen

//Foto: Amazon

Dieser Pullover verspricht eher (k)eine schöne Bescherung – zumindest optisch. Jede Menge nackte, behaarte Haut, die Brustwarzen mit zwei Christbaumkugeln durchlöchert und um den Hals eine bunte Lichterkette. Dieser Ugly Christmas Sweater macht seinem Namen alle Ehre. Kaufen kann man das gute Stück hier.

Schäbbisch Rentier Hennes

//Foto: FC-Fanshop.de

Das Herz eines FC-Fans wird beim Anblick dieses Kleidungstückes sicherlich höherschlagen. Weihnachtliche Motive vereint mit dem Wappen seines Lieblingsvereins. Kaufen könnten ihr den Rentier Henns-Pulli hier.

 

Eine Straße voller Weihnachten

Gut versteckt hinter Backsteinfassaden liegt die kölsche „Weihnachtsstraße“. Jedes Jahr in der Adventszeit erstrahlt eine kleine Sackgasse in Köln-Sülz im Lichterglanz. Seit mehr als 34 Jahren schmücken die Bewohner die Bäume liebevoll und mit großem Aufwand.

Um Punkt 17 Uhr gehen die einzelnen Lichterketten an und die gesamte Hummelsbergstraße wird in ein warmes Licht getaucht. „Es dürften mittlerweile zwischen 30.000 und 40.000 Lämpchen sein“, sagt Dirk Sattelmaier, der seit 19 Jahren in der „Weihnachtsstraße“ wohnt und die Tradition pflegt.

Er und viele weitere der rund 200 Straßenbewohner packen mit an, wenn die Bäume geschmückt werden. Dieses Jahr waren es rund 25 Helfer. „Es sind auch viele junge Leute dabei gewesen, und man hat ihnen angemerkt, dass sie Spaß hatten“, erklärt Herbert Nett, der die Tradition einst mit zwei weiteren Anwohnern mitinitiierte und die mittlerweile bereits an die dritte Generation übertragen wurde. Dank einer eigens gegründeten Whatsapp-Gruppe sind die Nachbarn immer informiert und wissen, wann es wo etwas zu tun gibt.

Nicht nur Lichter schmücken die Straße. //Foto: Kohlenberg

Während sich die Wagemutigen früher noch auf klapprige Leitern stellten, um an die Baumspitzen zu gelangen, kommen seit vielen Jahren große mobile Hebebühnen von einem Unternehmen aus Pesch zum Einsatz. „Das wäre anders gar nicht mehr zu schaffen. Die Bäume ragen ja teilweise über die Häuser hinaus“, so Sattelmaier. Trotz moderner Technik dauert es zwischen drei und vier Stunden pro Tanne. Zwei Samstage sind für die Verzierung der gesamten Straße nötig.

Die meisten Lichter sind mittlerweile durch LED-Birnchen ersetzt worden. Diese verbrauchen deutlich weniger Strom, sparen bares Geld und sind deutlich robuster. Bunte Lämpchen sind dabei übrigens tabu. „Wir fangen mit den Vorbereitungen immer im Oktober an. Dann schrauben wir sämtliche Glühbirnen ab, besprühen die Fassungen mit Kontaktspray und prüfen alles. Immer wieder müssen auch ganze Ketten ausgetauscht werden“, so Sattelmaier. Um all die Kabel vor Eichhörnchen und Vögeln zu schützen – und auch um die Tiere vor Verletzungen zu bewahren –, ließen die Bewohner spezielle Kästen anfertigen.

Bei aller Arbeit steht jedoch das Miteinander im Vordergrund. „Die einen schmücken die Bäume, die anderen kommen und bringen etwas zu essen vorbei“, erzählt Tanja Decker. Besonders gesellig wird es jeden Adventssonntag, dann trifft sich die Nachbarschaft zum gemeinsamen Glühweintrinken. „Das kann auch schon mal länger werden“, weiß Nett zu berichten.

Die „Weihnachtsstraße“ hat ihr eigenes Schild. //Foto: Kohlenberg

Wer das Lichtermeer selbst sehen möchte, kann das noch bis zum 6. Januar. Da Parkplätze rar sind, empfiehlt es sich mit der Linie 18 bis Arnulfstraße zu fahren. Von dort die Luxemburgerstraße stadteinwärts gehen und die zweite Möglichkeit rechts abbiegen. Ein Schild mit der Aufschrift „Weihnachtsstraße“ am Anfang der Gasse erleichtert die Suche. Nicht nur die Bewohner und Touristen gefällt die Dekoration. „Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen weiß, fährt die Polizei in der Adventszeit verstärkt Streife durch unsere Straße – und das nicht wegen der erhöhten Einbruchsgefahr“, verrät Anwalt Sattelmaier mit einem Schmunzeln.

Titelfoto: René Kohlenberg

 

Wenn der Imi jeck wird

Sehr viele der rund 1,1 Millionen Kölner wurden gar nicht hier geboren, sondern sind zugezogen. Rund 415.000 Bewohner haben sogar einen Migrationshintergrund. Der Ur-Kölsche nennt solche Mitmenschen – egal, ob sie ursprünglich aus dem Ausland oder aus Düsseldorf stammen –  liebevoll „Imi“. Nicht nur für aber von Imis gibt es seit daher seit einigen Jahren die Immisitzung in der Südstadt. Doch im Gegensatz zum üblichen Sitzungskarneval sticht sie aus der Masse klar heraus. Denn: Das zweite „m“ in Immisitzung bezieht sich auf Immigranten. Passend dazu ist auch das Motto gewählt: „Jede Jeck is von woanders.“

Im Jahr 2010 wurde die Sitzung von einer Gruppe aus Musikern, Schauspielern sowie Produzenten ins Leben gerufen – alle mit Migrationshintergrund. Sie wollten eine kulturell facettenreiche Karnevalssitzung kreieren. Das Ziel ist die Förderung der Integration von Imis im kölschen Fastelovend.

Die Darsteller führen während der Sitzung verschiedene Sketche auf. //Foto: Jassin Eghbal

Ein rund 20-köpfiges Ensemble führt seither jedes Jahr durch die knapp dreistündige Sitzung, deren Programm aus Moderationen, Liedern, Gags und Sketchen besteht. Wer sich auf Büttenreden, kölsche Karnevalsbands und einen Elferrat freut, ist hier gänzlich fehl am Platz.

Neben gesellschaftskritischen und politischen Sketchen performen die Darsteller selbstkomponierte Songs oder umgetextete Cover-Versionen bekannter Lieder – das alles in Deutsch, Kölsch oder der Muttersprache der Darsteller. Und immer wird sich kritisch aber witzig mit dem Alltag von Nicht-Kölnern und Nicht-Deutschen auseinandergesetzt.

Insgesamt 22 Mal wird die Immisitzung 2019 zwischen dem 17. Januar und 5. März 2019 aufgeführt. Mittlerweile gilt sie vielen als beste Alternative für die ständig ausverkaufte Stunksitzung. Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus Stollwerck (Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln).

Neugierig geworden? Karten für eine der Immisitzungen könnt ihr hier kaufen.

Titelfoto: Jassin Eghbal 

Kempes Feinest: „Wir sind auf Klamauk gebürstet!“

Jeder, der kölsche Tön liebt, sollte längst Wind von Kempes Feinest bekommen haben. Die fünfköpfige Band fand sich 2014 zusammen und gehört zur „neuen Generation“ des Kölner Karnevals. Im Mittelpunkt steht Frontfrau Nici Kempermann. Der 30-Jährigen liegt Jecksein im Blut. Kein Wunder: Ihr Vater ist kein Geringerer als der ehemalige Rabaue-Frontmann Peter „Kempes“ Kempermann, der Bandname eine Hommage an ihn.

So war für die gebürtige Kappellenerin schnell klar, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten möchte. Ihre Bandmitglieder Tom Ederer, Victor Gonzales, Thomas Gwosdz und Vincent Themba suchte sie sich „nach und nach aus dem Dunstkreis der Kölner Musiker zusammen“, wie sie im Interview mit Jeckes.NET erklärt. Ihre Musik? Abwechslungsreich! Rockig, poppig oder ruhigere Töne. Und das alles – natürlich – op Kölsch. Langeweile kommt im Band-Alltag nie auf. Die Musiker bezeichnen sich selbst als positiv bekloppt: „Wir sind auf Klamauk gebürstet!“

2015 spielten Kempes Feinest ihre erste Karnevals-Session und im Februar 2018 feierten sie den ersten großen Meilenstein: ihren ersten Auftritt in der „Lachenden Kölnarena“. „Da hatte man schon Pipi in den Augen. Das war unfassbar“, blickt Frontfrau Nici freudestrahlend zurück.

Kempest Feinest macht es „Op die janz fiese Tour“

In der vergangenen Session 2018 kam die Band mit Hits wie „Wenn du nit danze kanns“, schon auf rund 250 Auftritte. Kein Grund, im Sommer kürzer zu treten: Derzeit geht es für Kempes Feinest auf eine kleine Tournee. „Op die janz fiese Tour“ um genau zu sein.

Kempes Feinest wollen mehr, als nur eine Karnevalsband sein. //Foto: Kempes Feinest Galerie-Fanclub

„Wir sind eine kölsche Band und keine Karnevalsband. Wir wollen die Leute überzeugen – nicht nur vom 11.11 bis Aschermittwoch, sondern das ganze Jahr. Wir werden zwei Stunden alles geben“, verspricht Gitarrist Tom.  Zwei Konzerte haben sie schon gespielt. Beim dritten geht’s am 12. Juli aufs Bootshaus, genauer gesagt dem Achterdeck (Oberländer Ufer) in Kölner Süden. Es wird das größte der insgesamt fünf Konzerte der Gruppe – bis zu 500 Leute haben hier Platz.

Eine große Besonderheit gibt es bei jedem Gig der Sommer-Tour: Zu den einzelnen Konzerten sind jeweils zwei Gäste geladen. Diese bekannten Musiker aus anderen (kölschen) Bands performen zusammen mit Kempes Feinset einen ihrer Songs, sowie einen eigenen. Am 12. Juli dürfen sich Besucher auf Mike Kremer von Miljö sowie Micky Nauber von den Domstürmern als Gäste freuen.

Lust bekommen? Weitere Termine der Tour sind der 10. August und der 14. September.
Karten könnt ihr hier kaufen.

 

 

Wir bleiben am Start – auch nach Karneval!

Sie sind vorbei, die jecken Tage. Aber jetzt Trübsal blasen und verkriechen gilt nicht, schließlich ist im Rheinland immer was los. Außerdem: Jecke gibt es nicht nur im Karneval. Ein bisschen raderdoll sollten wir immer sein – und neugierig auf das bunte Leben da draußen. Wo steigen die besten Partys in Köln und dem Rheinland, wo sind die hippsten Kneipen, welche Konzerte und Festivals dürft ihr nicht verpassen? Genau da holen wir euch ab. Jeckes.NET bleibt am Start, ob mit oder ohne Pappnas, und informiert Euch das ganze Jahr hindurch über die tollsten Events und die schönsten Ideen zur besten Zeit des Lebens – der Freizeit. Klar, Karneval wird immer wieder ein Thema bei uns sein und spätestens ab dem 11.11. wieder richtig groß geschrieben. Und bis dahin: Bleibt uns treu – hier, auf Facebook und auf Instagram.

Wir bleiben bunt, versprochen!