Die Höhner rocken Weihnachten

Gemütlich prasselt das Kaminfeuer im Bühnenbild und sofort ist klar: Hier jitt et janz vill kölsch Jeföhl. Die Höhner sind ab sofort einmal mehr auf großer Weihnachtstournee und haben dabei gleich zwei Neuerungen mit im Gepäck. Zum einen sitzt ein neues Hohn am Schlagzeug. Auf Wolf Simon, der 2015 Gründungsmitglied Janus Fröhlich an den Fellen ablöste, folgt Heiko Braun. Ein alter Bekannter der Band, der bereits mit Hannes Schöner und Jens Streifling in einer gemeinsamen Combo spielte. Er ist nun das jüngste Hohn – bei der Gründung der kölschen Kultband war Braun gerade mal zwei Jahre alt.

Die Höhner in Neubesetzung mit Jung-Hohn Heiko Braun (2.v.l.) // Foto: Promo

Die zweite Neuheit auf der diesjährigen Weihnachtstournee ist ein neuer festlicher Silberling, schlicht „Höhner Weihnacht III“ betitelt. Sänger Henning Krautmacher erklärt. wie es zu dem Weihnachtsalbum kam: „Wir sind auf unseren Weihnachtstouren immer wieder gefragt worden: Die Lieder, die ihr gerade gespielt habt, können wir die auf CD haben?“ Deswegen habe man die Tour des letzten Jahres kurzerhand mitgeschnitten. „Zu den acht Live-Aufnahmen kommen sechs neue Titel hinzu“, so Krautmacher.

Die Tournee läuft ab dem 5. Dezember und führt im weiten Kreis rund um Köln. Für fast alle Termine sind noch Restkarten erhältlich. Dabei werden von der Bühne nicht nur gefühlige Weihnachtsklänge kommen, denn Besinnlichkeit, Musik und gute Laune passen für die Höhner auch im Advent hervorragend zusammen. Neben eigenen Songs präsentieren die Musiker klassische Weihnachtslieder, Lieder zum Fest aus aller Herren Länder und natürlich echte Evergreens wie „White Christmas“ oder „Jingle Bells“. „Schließlich möchten wir uns und unser Publikum schon mal musikalisch auf die Feiertage einstimmen!“, erklärt Henning Krautmacher. Die Zuschauer dürfen dabei natürlich gerne mitsingen und mitfeiern.

Aber die Höhner wären nicht die Höhner, wenn sie außerdem nicht richtig Gas geben würden. Ihre Hymnen und Stimmungskracher werden das Publikum auch kurz vor den Festtagen mitreissen. Schließlich feiern sie offen und laut die Liebe zum Leben und zu den Mitmenschen. „Und das passt doch ganz hervorragend zum Weihnachtsgedanken“, findet Henning Krautmacher.

Alle Termine zu den Höhner Weihnachtskonzerten und die Möglichkeit Tickets zu erwerben gibt es hier.

Foto Titel: Jürgen Laaser

 

 

Tolle Türchen: Unser Adventskalender

Vermutlich 1851 wurde der erste Adventskalender gebastelt. Ist also noch gar nicht so alt, diese schöne Tradition, um die Tage bis Weihnachten hinunter zu zählen. Mittlerweile dürfte jeder einen oder mehrere davon zu Hause haben. Es gibt sie natürlich mit Süßigkeiten, aber auch mit Bier, Parfum, Whisky, Gutscheinen und vielem mehr.

Klar, dass wir von Jeckes.NET uns ebenfalls nicht lumpen lassen möchten! Ab dem 1. Dezember veröffentlichen wir täglich um 00.00 Uhr ein Türchen unseres Adventskalenders auf unserer Facebookseite. Dahinter verbergen sich jecke kölsche Geschichten, Cartoons, Quizze, was zum Basteln und natürlich viele tolle Preise! Einige Tickets für großartige Kölner Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit etwa oder tolle kölsche Weihnachtsdeko für daheim.

Klickt einfach täglich hinein und lasst euch überraschen!

Mitten im Damals: Zeitreise in das alte Cöln

Köln vor mehr als 100 Jahren? Das kennen wir – wenn überhaupt – nur aus Erzählungen und alten Fotos. Das damalige Gesicht der Stadt mit eigenen Augen zu sehen ist nunmal unmöglich, oder? Nicht ganz! Denn TimeRide VR Cöln ermöglicht Kölnern und Touristen eine aufregende Zeitreise durch die Domstadt zur Kaiserzeit. Dafür ist weder eine Zeitmaschine nötig, noch muss das Beamen erfunden werden.

Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille (VR) wird eine Straßenbahnfahrt durch das alte Cöln simuliert. So befindet ihr euch plötzlich mitten im damals. Die Besucher steigen in einen detailliert nachgebauten Waggon der „Ersten Elektrischen“ – der Straßenbahn, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Stück für Stück die seit 1877 fahrenden Pferdebahnen ersetzte.

Nachdem man Platz genommen hat, kommt die VR-Brille zum EInsatz. Sie ermöglicht jedem Besucher einen individuellen 360-Grad-Rundumblick in der historischen Szenerie. Zusätzliche Kopfhörer mit Raumklang und haptische Elemente wie Haltestangen, Bahnvibrationen und künstlicher Fahrtwind verstärken das Gefühl, sich tatsächlich vorwärts zu bewegen, obwohl man die ganze Zeit an derselben Stelle bleibt. Besucher tauchen so mitten ins damalige Köln ein. Die beinahe perfekte Illusion einer echten Zeitreise.

Die Bahnfahrt führt vom Rheinauhafen entlang über die Hohenzollernbrücke bis hin zum Alter Markt. Dank unzähliger animierter Figuren auf den Straßen könnt ihr das damalige Alltagsgeschehen und Treiben detailgetreu miterleben.

Zum Rahmenprogramm vor der Fahrt gehört auch eine Ausstellung mit historischen 3D-Fotografien. Eine persönliche Einweisung erzählt von den Besonderheiten des damaligen Lebens. Außerdem bekommen Besucher einen Kurzfilm über die geschichtliche Entwicklung der Stadt von der Römer- bis zur Kaiserzeit sowie einen humoristischen Stummfilm mit Sicherheitshinweisen gezeigt, der auf die anschließende virtuelle Zeitreise vorbereitet.

Tickets bekommt ihr ab 12,50 Euro. Kinder und Jugendliche von 6 bis 11 Jahren zahlen ermäßigt nur 10 Euro. Familientickets gibt’s für 30 Euro. Alle Infos findet ihr hier.

 

 

Museums Nacht Köln: Diese Highlights dürft ihr nicht verpassen

Am 3. November findet bereits zum 19. Mal in Köln die große Museumsnacht statt. Wer jetzt an öde Museumsbesuche denkt, bei denen halblaut Kunst aus vergangenen Zeiten betrachtet und analysiert wird, ist gehörig auf dem Holzweg.

Zwischen 19 und 2 Uhr öffnen insgesamt 45 Museen und andere Kunstorte in Köln ihre Türen und garantieren ein Kultur-Erlebnis der Extraklasse. Über 200 Veranstaltungen werden an diesem Abend präsentiert. Das Angebot ist so breit gefächert, dass wir die interessantesten und  außergewöhnlichsten Events hier für euch gesammelt haben.

TimeRide Vr Cöln

Alter Markt 36-42
TimeRide schickt seine Besucher per Virtual Reality auf Erkundungstour durch die Domstadt um das Jahr 1910 — digital liebevoll rekonstruierte historische Straßenzüge, simuliertes Rütteln der „Ersten Elektrischen“ und Fahrtwind inklusive. Zeitreisebegleiter bieten eine historische Einordnung. So ist man mitten im Geschehen, kann Geschichte hautnah entdecken und erleben.

Wallraf-Richartz Museum

Der kleine Prinz als Schattentheater. // Foto: Museums Nacht Köln

Obenmarspforten 40 (am Kölner Rathaus)
Im Wallraf-Richartz gibt es den „kleinen Prinz“ – Antoine Saint-Exupérys Klassiker über die Entdeckung der Liebe – als Schattenspiel für Groß und Klein mit beweglichen Scherenschnittfiguren (ab 8 Jahren, Stiftersaal um 21 Uhr).

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
„Kompakt goes Ludwig“! Das Kompakt-Special geht in die fünfte Runde. Kein Wunder, dass es mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Einmal im Jahr verwandelt sich das Foyer des Ludwig nach und nach in einen Dancefloor — und das bis in die frühen Morgenstunden!

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

An der Rechtschule
Extra zur Museumsnacht verwandelt sich die große Ausstellungshalle des MAKK zwischen 19 und 1 Uhr nachts in eine Vinyl-Oase. „Radio Love Love“ und befreundete Sammler karren ihre Plattenschätze an, legen Vinyl auf und bieten Musikfreunden alles, was das Herz begehrt. Ob zum Kaufen, Anschauen, Mithören oder Verweilen — hier dreht sich den ganzen Abend alles um richtig gute Musik (Große Halle).

Rautenstrauch-Joest-Museum Kulturen der Welt

Kulturquartier am Neumark, Cäcilienstr. 9-33
Flicken, Ändern und Kennenlernen: Ein Schneiderworkshop (von 19 bis 22 Uhr) inmitten der Sonderausstellung. Das Team um Fenja Ludwig steht mit Rat, Tat und diversen Techniken beim Aufhübschen und Flicken von mitgebrachten Lieblingsstücken zur Seite. Vorkenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine sind dabei von Vorteil. Wer nix dabei hat, kann trotzdem mitmachen: Es werden z.B. kleine Accessoires geschneidert und Knöpfe angenäht.

Cöln Comic Haus

Bonner Str 9
Mitternachts-Spezial: „Comics aus dem Giftschrank“. Comicjournalist Tillmann Courth und der Comicsammler Thomas Fritsch zeigen um 0 Uhr die sonderbarsten Comics der Welt. In diesem atemberaubenden Streifzug durch die Geschichte bergen sie obskure Gewaltfantasien, haarsträubende Undergroundstorys und unfassbare Superheldenparodien.

Deutsches Sport& Olympia Museum

Im Zollhafen 1
Parkour– die „Kunst der effizienten Fortbewegung“ liegt voll im Trend und könnte bald olympische Disziplin werden. Gemeinsam mit dem Partner Cube Sports wird von 19 bis 0 Uhr zum Ausprobieren eingeladen. Den Besuchern werden keine Stein in den Weg gelegt, sondern vielmehr Stangen, Wände und sonstige Hindernisse.

Kunsthochschule für Medien Köln

Filzengraben 2
KHM-Nonstopkino & Real Life Adventure Game: Die lange Kurzfilmnacht (von 19 bis 2 Uhr) mit fortlaufenden Vorführungen zeigt aktuelle Experimentalfilme, Animationen, Dokumentar – und Spielfilme sowie genreübergreifende filmische Formate von Studierenden und AbsolventInnen. Der Eintritt ist jederzeit möglich. Im Kinovorraum bietet ein Real Life Adventure Game schließlich die Möglichkeit der direkten Auseinandersetzung mit dem realen Alltag.

Kölnischer Kunstverein

Hahnenstraße 6
Der Kölnische Kunstverein lädt zum Animé- und Karaokeabend in die SOLITO BAR ein! Zu Sake, Bier, Calpico und japanischen Köstlichkeiten werden Animé-Filme gezeigt. In Zusammenarbeit mit dem Bistro Kombu aus Düsseldorf. Los geht’s ab 19 Uhr m ab 22 Uhr kann zudem zusätzlich Karaoke gesungen werden.

Für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist der Eintritt zur Museumsnacht frei. Erwachsene zahlen 19 Euro. Tickets gibt es bei koelnticket.de.

Alle Fotos: Museumsnacht Köln

 

Sechs coole Plätze in Köln, die vielleicht nicht jeder kennt

Kommt aus euren Veedeln raus und entdeckt neue Ecken in Köln! Es lohnt sich. Vielleicht ist der ein oder andere Geheimtipp ja direkt vor eurer Haustür? Wir haben sechs super Ausflugstipps zusammengestellt.

Der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen ist eine Reise wert, weil es kostenfrei eine Vielzahl an heimischen Gewächsen, aber eben auch – und das ist besonders cool – an fremdländischen Arten zu entdecken gibt. Ein Riesenmammutbaum oder die Rhododendronschlucht sind einige der markanten Plätze auf dem Gelände. Im Herbst zeigen vor allem der Fächerahorn und die Kuchenbäume (ja, richtig gelesen) ihre Schönheit in Gänze. Wer einmal da ist, sollte auch den Felsengarten suchen. Der Ort ist fast schon mystisch.

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Etwas weiter weg ist der Finkens Garten in Rodenkirchen. In dem Naturerlebnisgarten gibt es nicht nur Bienenvölker, sondern ein Baumtelefon und einiges mehr zu entdecken, ertasten, erfühlen, sehen, riechen und hören. Ja, vielleicht sogar schmecken. Ausgerichtet eher für Pänz, können die „Großen“ dort ebenso noch was lernen und ihren Spaß haben. Der Garten ist liebevoll gestaltet.

 

Die Indianersiedlung in Zollstock. Sie ist zwar vielen vom Hörensagen bekannt, aber dort gewesen sind die Wenigsten. Zugegeben, es ist etwas schwierig, die Wege zwischen den Grundstücken zu finden, doch wer sich die Mühe macht, der wird belohnt. Immer mal wieder finden Veranstaltungen auf der sogenannten Festkoppel statt. Ein alternativer und ganz individueller Ort inmitten des Kölner Trubels.

 

Dann ein nicht ganz so versteckter, aber doch vielen unbekannter Ort: der Ostermannplatz in der Altstadt. In dem schönen Innenhof befindet sich nicht nur der Willi-Ostermann-Brunnen, dort haben sich ebenso mehrere Lokale angesiedelt. Viele strömen an dem unauffälligen Durchgang vorbei Richtung Rhein und den einschlägigen Kneipen. Das mediterrane Urlaubsfeeling ist perfekt, wenn Tische und Stühle der beiden Tapas-Bars auf das alte Kopfsteinpflaster geräumt werden.

 

Wusstet Ihr, dass es in Pulheim einen Olivenhain gibt? Es ist der einzige in der Kölner Bucht und der angeblich nördlichste in ganz Europa. Sein Anblick ist wahrlich ungewöhnlich in unseren Breitengraden. Erstaunlicherweise gedeiht er prächtig und trägt sogar schmackhafte Früchte. Ein Besuch dort und beim Gartenhof Becker, dem der Hain gehört, ist fast wie ein Ausflug in die Toskana. Von den Feldwegen drumherum ist er zu betrachten, aus nächster Nähe nur in Kombination mit einem Besuch im Gartenhof Becker.

 

Sankt Gereon liegt mitten im gleichnamigen Gereonsviertel. Die Kirche birgt eine furchteinflößende Legende. Hauptdarsteller ist die unscheinbar wirkende Säule im Eingangsbereich. Dem abgebrochenen Relikt, welches den unheilvollen Namen Blutsäule trägt, wird nachgesagt, dass es Sünder und Unschuldige erkennt. Darauf verweist die lateinische Inschrift der Säule: „Glaub es: Rein an diesem Stein soll einst das Blut geflossen sein. Sollt ich schuldig sein, so ist hier die Strafe mein.“ Die Säule hatte den Ruf, ein Ort für Gottesurteile zu sein. Wer einer Todsünde angeklagt war und vor sie trat, dem brachte sie angeblich vollständige Sündenfreiheit oder ewige Verdammnis. Wie es zu dieser Annahme kam, dafür gibt es zwei Gerüchte: Angeblich soll hier der heilige St. Gereon mit seinen Truppen getötet worden sein. Das Blut der mutigen Märtyrer sei dabei auf die Säule gespritzt. Eine zweite Theorie besagt, dass Jesus selbst an dieser Säule gegeißelt worden sei und die Namensgeberin St. Helena der ersten Kirche an diesem Ort die Säule dann nach Köln brachte. Zu sehen ist heute nur noch eine abgebrochene Hälfte, weil die Franzosen die Schreckenssäule während ihres Beutezugs nach Paris schaffen wollten, sie auf ihrem Weg aber zerbrach und am Straßenrand liegen gelassen wurde.

Höher, schneller, weiter: Die Highlights der Kölner Herbstkirmes

Wenn die Tage kürzer und kälter werden und die Natur die Stadt in bunte Farben taucht, dann ist wieder Zeit für das Herbstvolksfest in Köln. Rechtsrheinisch am Deutzer Rheinufer zwischen der Deutzer- und Severinsbrücke liegt zwischen dem 26. Oktober und 4. November der Duft von gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und Reibekuchen in der Luft. Bis zu 600.000 Besucher werden an den zehn Tagen erwartet. Insgesamt 90 Schausteller sind dieses Mal vertreten. Neben zahlreichen Fressbuden werden Abenteuerlustige und Adrenalinjunkies dank etlicher Fahrgeschäfte auf ihre Kosten kommen.

Die Wilde Maus zählt zu den absoluten Kirmes-Klassikern. //Foto: imago

Sowohl auf altbekannten Klassiker wie die Wilde Maus, dem Autoscooter, dem Musikexpress, dem Jupiter-Riesenrad oder dem Break Dance dürft ihr euch auch auf einige Premieren freuen.  Euer Motto lautet: Je höher und schneller, desto besser? Dann ist der Giant Booster XXL mit seinen 55 Metern Höhe und den 120 Stundenkilometern genau das Richtige für euch. Ebenfalls rasant geht es auf der Rocket-Schaukel zu. Aber Achtung: Hier ist ein stabiler Magen Pflicht. Schreckhafte Personen und andere Angsthasen sollte den Geisterirrgarten Ghost meiden, der zum ersten Mal die Kirmesbesucher in Köln erfreuen wird.

Auf dem Riesenrad bietet sich ein atemberaubender Blick über die Kirmes und Köln. //Foto: imago

Geöffnet ist das Volksfest unter der Woche von 14 bis 22 Uhr. An Sonntagen sowie der Reformationstag, öffnet die Kirmes schon ab 12 Uhr ihre Pforten. Die große Ausnahme bildet Allerheiligen – am 1. November gibt es lediglich von 18 bis 22 Uhr vier Stunden Rummel-Spaß.

Ein Highlight ist das große Feuerwerk, das am letzten Tag der Kirmes um 21 Uhr gezündet wird. Einen besonders guten Blick haben Besucher auf das Spektakel vom Riesenrad aus. Aber seid schnell, denn (Hobby-)Fotografen passen den perfekten Zeitpunkt ab, um ich sich einen Platz zu sichern.

 

Der Herrgott meint es gut mit ihm – Interview mit Wolfgang Niedecken

Wolfgang Niedecken (67) ist als BAP-Chef und Solokünstler seit Ende der 1970er-Jahre nicht mehr aus der deutschen Rock-Szene wegzudenken. Doch die kölsche Musiklegende wird nicht müde: Sein aktuelles Soloalbum „Reinrassije Strooßekööter“ erreichte im letzten Jahr Platz zwei der Album-Charts. Derzeit tourt er mit BAP live quer durchs Land. Den Tourabschluss feiert die Band am 31. Oktober 2018 im heimischen Palladium. Kürzlich war Niedecken außerdem in einer Doku-Serie für den Sender „arte“ auf Bob Dylans Spuren unterwegs. Alles Gründe genug für Alexander Kuffner aus der Jeckes.NET-Redaktion, sich mit dem Multitalent aus der Südstadt zu unterhalten.

Wolfgang, Dein aktuelles Soloalbum „Reinrassije Strooßekööter“ hast Du in New Orleans aufgenommen. Auf der derzeit laufenden „live & deutlich“ Tour spielt dieses „Familienalbum“ eine große Rolle. Zum einen ist wie auf der Platte auch live eine Blechbläser-Truppe dabei, zum anderen hast Du viele Fotos und Videos der US-Südstaaten ins Bühnenbild eingefügt. Was verbindet Dich so mit dieser Region?
Mein vorheriges Soloalbum „Zosamme alt“ habe ich ja in Woodstock aufgenommen und in New York abgemischt. Die Musiker, mit denen ich damals zusammengearbeitet habe, schwärmten mir dabei ständig von New Orleans vor. Die haben mir echt den Mund wässrig gemacht. So sehr, dass ich mir fest vorgenommen habe, das nächste Soloalbum dort zu produzieren. Dann hat letztes Jahr im Mai alles gepasst und wir sind hin. Und die Jungs haben nicht gelogen: New Orleans ist eine unglaublich schöne Stadt – voller Musik und Humor. Außerdem ein breiter Fluss, Karneval … es gibt schon ziemlich viele Parallelen zu Köln. Die Leute dort sind entspannt, gemütlich und außerdem gibt es tatsächlich überall und immer Konzerte. Ich habe die Zeit dort keine Sekunde bereut. Wir waren alle traurig, als die Aufnahmen beendet waren.

Wolfgang Niedeckens BAP tourt gerade mit Südstaaten-Kulisse durch die Lande. // Foto: Tina Niedecken

Weil die Stadt so toll ist, oder weil es allen so viel Spaß gemacht hat?
Sowohl als auch. Die ganzen Einflüsse dort, der Zydeco, die Cajun-Percussions – das hat sich beim Aufnehmen unglaublich gegenseitig befruchtet. Mit dem Blechbläser-Trio, das derzeit mit auf Tour ist, habe ich schon bei „Sing meinen Song“ zusammengearbeitet und ich bin total froh, dass sie das jetzt möglich machen konnten. Die Einflüsse meiner Soloalben haben BAP übrigens immer gutgetan. Ohne „Reinrassije Strooßekööter“ wären wir jetzt zum Beispiel auch ohne die Drei auf der Bühne unterwegs. Das wäre total schade, weil es ist so dermaßen der Hammer … ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus (lacht).

Das merkt man …
Es kommt noch besser: Eigentlich hatte ich nicht vor, ein Live-Album von dieser Tour zu veröffentlichen. Ich habe sowieso manchmal das Gefühl, ich bringe zu viel raus. Außerdem hätte es mit der ganzen Produktion, dem Abmischen und dem Artwork viel zu lange gedauert, wenn wir das erst im zweiten Tour-Teil aufgenommen hätten. Aber die Fans haben uns förmlich angefleht, eins zu machen. Und dann sagt unser Live-Mixer: „Du, ich hab da ab Köln sieben Konzerte komplett mitgeschnitten, ihr könnt ja mal rein hören.“ Das haben wir natürlich gemacht, und was soll ich sagen: Das zweite Konzert im Münchener Zirkus Krone war dermaßen entspannt und es hatte trotzdem eine unglaubliche Dynamik… Kurz: Am 2. November erscheint „Live&Deutlich“ (lacht).

Was fasziniert Dich so an den USA?
Ich bin ja jemand, der mit einem großen Fernweh gesegnet wurde. Ich reise unwahrscheinlich gerne, und das wird auch nie aufhören. Was die USA angeht, kommt von dort halt die Musik, die mich fasziniert. Denn auch wenn es über den Umweg der britischen Bands gegangen ist, stammt Rock – genauso wie Blues und Jazz – letztlich aus Amerika. Die Wurzeln liegen allerdings in Afrika, die haben die Sklaven mitgebracht. Einer meiner größten Einflüsse ist außerdem bekanntermaßen Bob Dylan. Ohne ihn wäre ich niemals ein Songwriter geworden.

Daher auch Deine vielbeachteten Doku-Serie, in der Du auf den Spuren Bob Dylans quer durch Amerika unterwegs warst. Wolfgang Niedecken macht eine TV-Serie: Das war ja ein eher ungewöhnliches Projekt …
Hannes Rossacher von der DoRo-Filmproduktion hatte mich schon vor längerer Zeit angesprochen, ob ich nicht Lust darauf hätte. Und als Dylan dann den Literatur-Nobelpreis verliehen bekommen hat, fand sich tatsächlich auch ein Fernsehsender für die Serie. Schließlich sind wir dann im September und Oktober 2017 in den USA gewesen und haben das gemacht. Vorher habe ich mich zwei Wochen auf Kreta vergraben und intensiv vorbereitet, also ausschließlich Dylan gehört und gelesen sowie die Route ausgearbeitet. So war ich letztes Jahr dann tatsächlich zweimal beruflich in New Orleans: im Mai für das Familienalbum und im Oktober auf Dylans Spuren. Wenn vom Hannes noch andere Ideen für einen Mehrteiler in dem Stil kommen – also ich wär dabei! Nicht das mir noch langweilig wird (lacht).

Deine Dylan-Reise hat mich ein bisschen an Doku-Serie „Sonic Highways“ von Dave Grohl („Foo Fighters“, „Nirvana“) erinnert. In den acht Folgen reist er darin mit den Foo Fighters durch Städte in den USA und geht der lokalen Musikgeschichte dort auf den Grund.
Ja, kenne ich. Großartige Serie. In New Orleans haben wir sogar am selben Ort gedreht, in dem Grohl eine Folge seiner Serie gemacht hat – der Preservation Hall. Ein ganz uriger und kleiner Jazzschuppen mit einer tollen Geschichte.

Könntest Du Dir eigentlich vorstellen, in ein paar Jahren komplett in die Staaten rüber zu machen?
Nee. Ich könnte mir generell eher vorstellen, irgendwo ein Haus auf einer Insel zu haben und dort ein bisschen halblang zu machen. Es ist schon sehr viel Arbeit, wenn so viele interessante Sachen passieren und man immer mitten drinsteckt. Ich müsste eine Möglichkeit und einen Ort finden, an dem ich ein bisschen innehalten könnte. Ich bin eben ein Überzeugungstäter und kann schlecht „nein“ sagen, wenn mich was interessiert.

Und jemand, der gerne alles selber in die Hand nimmt …
Ich sag mal so: Ich arbeite ja mit super Leuten zusammen. Die Band ist fantastisch. Man kann sich aufeinander verlassen. Aber völlig klar bin letztlich ich derjenige, der final entscheidet. Trotzdem höre ich mir alle anderen Meinungen an. Zum Beispiel würde ich den Teufel tun, einen Song auf die Setlist zu packen, von dem ich weiß, dass einer der Musiker ihn nicht ausstehen kann. Ich bin kein Despot. Aber einer muss am Schluss entscheiden. Ansonsten, das haben wir vor vielen Jahren bei BAP schon mal gehabt, endet das in einer „Demokratur“.

2017 drehte der Kölner Musiker eine TV-Serie über sein Vorbild Bob Dylan. // Foto: Tina Niedecken

Wieso kam es eigentlich noch nie zu einer US-Tour von BAP?
Ach, das hätte doch keinen Zweck. Wenn du in Amerika spielst, gelten ganz andere Geschäftsbedingungen. Da in kleinen Clubs rumzutingeln und höhere Reisekosten als Einnahmen zu haben, macht keinen Sinn und rechnet sich nicht. Es sei denn, man macht so was zusammen mit einem deutschen Sponsor. Einer Firma, die viele Mitarbeiter in den USA hat oder so. Aber da habe ich wirklich noch nie drüber nachgedacht. Das wäre ganz schön, doch am Ende nur jet für d’r Spaß.

Du bist seit langem mit Bruce Springsteen befreundet, seht ihr Euch oft?
Relativ lange schon nicht mehr. Irgendwie waren wir in der letzten Zeit beide immer gleichzeitig auf Tour, sodass es nie geklappt hat. Aber das nächste Treffen kommt bestimmt. Es läuft immer gleich ab: Wir sitzen in der Garderobe und unterhalten uns, irgendwann kommt jemand rein uns sagt „Bruce, Du musst raus“. Und dann fragt er meistens: „Ja, was ist jetzt, spielste einen mit?“ (lacht). Das ist dann in der Regel „Hungry Heart“, manchmal aber auch ein anderer Song. Wie dessen Akkorde gehen, erfahre ich dann auf dem Weg zur Bühne (lacht).

Von Amerika aus in die norddeutsche Tiefebene: Ende August war BAP bei der zweiten Auflage von „Werner – Das Rennen zu Gast“. Schon vor 30 Jahren wart ihr bei diesem riesigen Festival in Hartenholm dabei: Wie war die Zeitreise zurück in die 80er?
Wir haben einen unfassbaren Spaß gehabt. Ich war beeindruckt, wie friedlich und entspannt das da war. Unheimlich viele Hardrocker, die auch eine BAP-Vergangenheit haben, waren dort, ich wurde ständig nach einem Selfie gefragt (lacht). Wir haben eindreiviertel Stunden gespielt und hatten bis auf zwei Balladen nur Dinger im Programm, die auch abgehen. Vor 30 Jahren standen wir ja erst mitten in der Nacht auf der Bühne, so gegen zwei Uhr. Damals haben wir mit einer improvisierten Version von „Born to be Wild“ angefangen. Die Leute sind so abgegangen, danach hätten wir Hänschen klein rückwärts spielen können. Unser damaliger Roadie Kalau hat mitgesungen. Und als er hörte, dass das Festival im August quasi wiederholt wird, hat er mich angerufen und gefragt, ob er wieder dabei sein darf. Also haben wir es fast genauso gemacht wie vor 30 Jahren und „Born to be Wild“ gebracht, diesmal allerdings nicht als Opener mit Kalau im Duett, aber es war trotzdem der Knaller.

Anfang des Jahres habe ich Tommy Engel gefragt, warum noch niemand ein kölsches Festival über ein gesamtes Wochenende organisiert hat. Fand er auch sonderbar. Wärst Du dabei?
Ein richtiges Wochenend-Festival wie „Rock am Ring“ nur mit kölschen Bands? Puh … Ich glaube, so etwas würde an ganz vielen kleinen Befindlichkeiten scheitern. Da bin ich zu alt für. Aber wenn jemand so etwas anfragen würde, käme ich schon ins Überlegen. Wahrscheinlich hätte ich aber ein Problem damit, dass es zu karnevalslastig würde. Andererseits gibt es da auch Kollegen wie die Bläck Fööss, LSE, Köster/Hocker … klar könnte man da was machen. Aber sobald es mit der üblichen kölschen Besoffenheit losgeht, bin ich auch schon wieder draußen. Ich gönne jedem Kölner Musiker seinen Erfolg, aber das kann ich einfach nicht mit meinem Geschmack vereinbaren.

Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden, was wäre der größte Wunsch, den du dir gerne noch mit der Band erfüllen würdest?
Gute Frage, da muss ich echt mal überlegen … (denkt lange nach)

Das klingt nach einem erfüllten Musikerleben, wenn einem da nichts einfällt.
Na ja, wir haben ja auch schon eine ganze Menge tolle Sachen gemacht. Aber ich hätte da was: Mit allen ab nach Afrika. Schauen, was dort abgeht, sich von der Musik beeinflussen lassen und dann aufnehmen. Es macht so viel Spaß, mit Musikern aus einer ganz anderen Richtung zusammenzuspielen und alles in respektvoller Form verschmelzen zu lassen.

Apropos andere Richtung: Kennst du eigentlich die erfolgreiche südkoreanische Boyband B.A.P.?
(Lacht) Die taucht immer wieder im Internet auf, wenn du nach irgendetwas über BAP suchst, ja. Aber ich habe noch keinen Ton von denen gehört. Die einzige Boyband, die ich jemals gut fand, waren die Beatles. McCartney ist immer noch großartig, der macht einfach so lange weiter, bis er umfällt. Seit Jahrzehnten hat der Kohle und ein Repertoire bis zum Abwinken und macht trotzdem immer weiter neue Sachen. Diesen Gestaltungswillen finde ich großartig. Andere Künstler geben sich damit zufrieden, anderthalb Stunden einen Hit nach dem anderen zu spielen und fertig.

Auch Du könntest Dich auf „Best-of“-Konzerte beschränken …
Klar, logisch. Aber ich finde immer wieder einen neuen Weg. Diese Soloplatten zum Beispiel, warum mache ich die überhaupt? Weil ich mit meinem Repertoire respektvoll umgehen möchte. Ich habe halt diesen Gestaltungswillen. Es gibt so viele Stücke im Verborgenen, aus denen man ein Themenalbum machen kann. „Zosamme alt“ habe ich 2013 für meine Frau aufgenommen. „Stroßekööter“ im letzten Jahr war für meine Familie. Und wenn es zu einem weiteren kommt, werde ich den Zoom thematisch noch etwas weiter aufziehen. Die Idee dazu hab ich auch schon, aber die verrate ich nicht (lacht). Irgendwann, wenn dä Herrjott et zolöht, wird das angegangen.

Der war schon mal gnädig mit Dir, das kann er ja ruhig weiter sein.
Eben. „Dä Herrjott meint et joot met mir“, so heißt nicht ohne Grund ein Song auf „Lebenslänglich“.

Titelfoto: Photogroove

Happy Birthday, Henkelmännchen! 20 Jahre voller Highlights

Als der italienische Star-Tenor Luciano Pavarotti am 17. Oktober 1998 als erster Künstler  in der Lanxess Arena auftrat, hatten nicht nur die Besucher eine Gänsehaut. Auch den Planern und Verantwortlichen lief es eiskalt den Rücken hinab: Denn die Eröffnung des Henkelmännchens, wie die Arena von vielen Kölnern liebevoll genannt wird, wurde ein voller Erfolg.

Und auch in der Bevölkerung kam die bis heute größte Multifunktionsarena Deutschlands bis weit über Kölns Grenzen hinweg bestens an. Der Hauptgrund: Die Konzerte zahlreicher Weltstars. Ob Paul McCartney, Elton John, U2, Madonna, Metallica oder die Foo Fighters – die größten Musiker und Bands der Welt lieben unser Henkelmännchen. Neben Konzerten wurden in der Lanxess Arena seit Gründung zudem regelmäßig Sport- und Comedy-Veranstaltungen der Extraklasse angeboten. So war beispielsweise die amerikanische Basketball-Olympia-Mannschaft um Superstar LeBron James (33) zu Gast in der Arena, ebenso wie der ehemalige Schwergewichts-Box-Weltmeister Vladimir Klitschko (42).

Janz schön jeck: Kölner Events, wie hier der „Elfte im Elften“, ziehen trotz aller Weltstars regelmäßig mit die meisten Zuschauer in die Arena. // Foto: Schmülgen

Übrigens: Trotz all der Weltstars und Mega-Events, ist der Zuschauerrekord in der Arena von Grund auf kölsch. „Kölle singt“, das Mitsingkonzert mit Björn Heuser und Gästen, erreichte erst vor wenigen Wochen den Allzeit-Rekord mit 20.216 belegten Plätzen.

Unvergessen auch der Weltmeistertitel, den die deutsche Handball Nationalmannschaft im Jahr 2007 in der Arena erkämpfte. Ein Meilenstein, den vor Ort gerne mehr als die 20.000 Menschen erlebt hätten. Und das wäre fast möglich gewesen, denn was die wenigsten wissen: Beinahe hätte die Multifunktionshalle eine mehr als doppelt so große Zuschauerkapazität bekommen!

Während der ersten Planungen im Jahr 1988 wurden auch Konzepte vorgelegt, die eine Besucheranzahl von 45.000 Zuschauern vorsahen. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen dann doch für die kleinere Variante. Trotzdem bricht unsere Kölner Event-Halle alle Rekorde. Mehr noch: Sie kann es sogar mit den spektakulärsten Arenen der Welt aufnehmen!

Immerhin führte sie nach dem ersten Halbjahr 2018 mit 597.002 verkauften Tickets das renommierte Pollstar-Ranking an – sozusagen die „Verkaufscharts“ der weltgrößten Veranstaltungshallen. Dass es zum Jahresende einen neuen Zuschauerrekord geben wird, ist deshalb schon jetzt so gut wie sicher.

Im Jahr 2038, zum 40. Jubiläum also, werden sich die Verantwortlichen daran aber vermutlich nicht mehr erinnern. Denn in den kommenden Jahren werden weitere Rekorde angestrebt, da für die Arena das Gleiche gilt, wie für einen Großteil der dort auftretenden Stars: Höher, schneller, weiter!

Ein paar Superlative: Die Lanxess Arena in Zahlen

Baubeginn: 31. Juli 1996
Bauzeit: 26 Monate
Kosten: ca. 153 Millionen Euro
Gesamtfläche: 83.700 Quadratmeter
Grundfläche: 16.800 Quadratmeter
Maße: 140 Meter lang, 120 Meter breit
Höhe mit Bogen: 76 Meter
Höhe Innenraum: 42 Meter
Plätze: 20.000 (7.000 im Unterrang)
Aktionsfläche: 52 × 84 Meter
Belastbarkeit: 2500 Kilo pro Quadratmeter
Belastbarkeit des Daches: 90 Tonnen

Diese Hallen verkauften im ersten Halbjahr 2018 die meisten Tickets

(Daten: Pollstar.com)

1. Lanxess Arena (Köln): 597.002
2. WiZink Center (Madrid): 510.813
3. Madison Square Garden (New York): 443.214
4. AccorHotels Arena (Paris): 423.371
5. Arena Ciudad De Mexico (Mexiko City): 394.675
6. The SSE Hydro (Glasgow): 394.435
7. Manchester Arena (Manchester): 385.913
8. Forum Inglewood (Großraum Los Angeles): 385.876
9. Arena Monterrey (Monterrey): 385.471
10. Arena Dublin (Dublin): 385.366

Jecker wandern im Rheinland: Mit dem Alpaka auf die „Alm“

Mit dem Fiffi rausgehen war gestern – der neue Trend heißt Alpaka-Wandern! Dabei herrscht akuter Flausch-Alarm! Die putzigen Kleinkamele stammen aus den südamerikanischen Anden, wo sie hauptsächlich wegen ihrer Wolle gezüchtet werden. Achtzig Prozent des weltweiten Bestandes lebt in Peru. Doch auch hierzulande werden die Tiere zudem wegen ihres friedlichen Wesens immer beliebter – als Therapietiere! Spucken tun Alpakas – im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Lamas – übrigens eher selten.

Die Jeckes.NET-Autorinnen Eva (l.) und Alexandra wanderten mit „Merlin“ rund um Solingen – und waren begeistert. Foto: Privat

Bei einer Alpaka-Wanderung nimmt man eines der flauschigen Tiere an die Leine und stiefelt in einer kleinen Gruppe los. Passend zu ihrem ruhigen Gemüt haben die Kleinkamele mit den lustigen Frisuren auch ein gemächliches Tempo. Dennoch sind sie unerschrocken und nach einiger Aufwärmzeit „ihrem“ Menschen für die Wanderung auch recht zugetan. Zusammen mit den putzigen Wolllieferanten erkundet man so, buchstäblich über Stock und Stein, beispielsweise den Solinger Wald.

In direkter Nachbarschaft zu Köln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit Alpakas auf Flauschfühlung zu gehen. Alleine im Bergischen Land bieten mehrere Alpaka-Farmen solche Wanderungen an.

 

Die Kölner Konzerthighlights im Oktober

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird großgeschrieben. Ob Lanxess Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit beginnt auch wieder die Konzertzeit. Es vergeht kaum ein Tag, an dem in der Domstadt kein Künstler auftritt. Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights für den goldenen Oktober.

2.& 3.Oktober Kasalla

Sie kommen aus der Stadt met K und treten am 2. und 3. Oktober ab 20 Uhr im Palladium in Köln auf. Kasalla sind seit ihrem Sessionshit „Pirate“ 2012 nicht mehr aus dem Karneval und der Kölner Musikszene wegzudenken. Das Konzert am Dienstag ist bereits restlos ausverkauft, für Mittwoch, 3. Oktober, gibt es hier noch wenige Restkarten.

6. Oktober Kim Wilde

Die „Kids in America“-Sängerin kommt ab Oktober auf große „Here Come The Aliens“-Tournee nach Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am Samstag, 6. Oktober, tritt die 57-Jährige ab 20 Uhr in der Live Music Hall auf. Karten für das Konzert könnt ihr hier kaufen.

8. Oktober Shania Twain

Mit neuem Album „Shania Now“ und einer Welttour im Gepäck meldet sich die kanadische Sängerin zurück. Für drei Konzerte kommt Shania Twain, die mit bürgerlichem Namen Eilleen Regina Edwards heißt, auch nach Deutschland. Am Montag, 8. Oktober, macht sie Halt in der Lanxess Arena in Köln. Wer sich diese Show nicht entgehen lassen will, der kann hier Tickets kaufen.

Andreas Gabalier verkaufte bisher über 4,3 Millionen Tonträger. //Foto: imago

13. Oktober Andreas Gabalier

Kaum ist das Oktoberfest vorbei, wird es in der Lanxess Arena zünftig. Der Volks-Rock’n’Roller Andrea Gabalier gibt sich die Ehre. Berühmt wurde er mit Songs wie „ I sing a Liad für di“ oder „Hulapalu“ – diese Hits wird er mit Sicherheit auch am Samstag, 13. Oktober, ab 20 Uhr performen. Karten könnt ihr euch hier sichern.

18. Oktober Stefan Raab

2015 verabschiedete sich der Entertainer vom Fernsehen. Neben seiner Late-Night-Show TV Total moderierte der gebürtige Kölner auch zahlreiche TV-Events, die alle mit ihm von den Bildschirmfläche verschwanden. Am Donnerstag, 18. Oktober, kehrt Stefan Raab wieder zurück – allerdings nicht ins TV, sondern auf die Bühne der Lanxess Arena. Die ganze Show wird begleitet von den Heavytones. Tickets für dieses Event sind allerdings schon seit Monaten ausverkauft.

16.& 17.& 18 Oktober Querbeat

Querbeat besteht seit 2001, gegründet aus ehemaligen Schülern des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel. Inzwischen ist die Band, die für ihren Brass& Marching Band Sound bekannt ist, nicht mehr aus dem Karneval wegzudenken. Aber auch außerhalb der Session ist die 13-köpfige Band gefragt. An drei Tagen treten Querbeat in drei verschiedenen Locations (Die Kantine, E-Werk, Palladium) in Köln mit ihrer Randale & Hurra Tour auf – alle drei Konzerte sind allerdings restlos ausverkauft.

27. Oktober Bullet for My Valentine

Seit Veröffentlichung ihres Debütalbums „The Poison“ im Jahr 2005 zählen Bullet For My Valentine international zu den bedeutendsten Vertretern des Metalcore. Nach zwei Jahren kehren sie nach Deutschland zurück. Am Samstag, 27. Oktober, treten sie ab 19.30 Uhr im Kölner Palladium auf. Karten gibt es keine mehr.

Georg Ezra wird in Köln im ausverkauften Palladium spielen. //Foto: imago /xFuturexImage

28. Oktober George Ezra

Nur mit seiner Gitarre begeistert George – mit bürgerlichem Namen George Ezra Barnett– Ezra seit 2013 das Publikum. Mit dem Song „Budapest“ gelang dem heute 25-Jährigen der internationale Durchbruch. Auch seine neue Single „Shotgun“ stand wieder an Platz 1 der Charts. Am 28. Oktober kommt der Singer-Songwriter nach Köln ins ausverkaufte Palladium.

29. Oktober Joris

Mit dem neuen Album „Schrei es raus“ geht der Sänger nun auf gleichnamige Tour. 2015 gelangt Joris Ramon Buchholz, wie der Liedermacher mit vollständigem Namen heißt, mit seinem Album und der gleichnamigen Single „Herz über Kopf“ der nationale Durchbruch. Am Montag, 29. Oktober, kommt der 28-Jährige in die Schanzenstraße ins E-Werk. Tickets für den Gig gibt es hier zu kaufen.

Jeckes aus dem 3D-Drucker: Das hier ist wirklich essbar

Schokoladenpizza, Pommes mit Eis, Einhorn Frappuccino oder Pizza-Burger – die Essenskombinationen werden immer skurriler und extremer.  Nicht nur der Geschmack spielt dabei eine große Rolle, sondern allen voran die Optik.

Mit dem Hype um die 3D-Drucker wurde ein neuer Food-Trend geboren: Essen aus dem Lebensmitteldrucker. Ob ein Oktopus aus Kartoffelpüree, ein Eichhörnchen aus Teewurst oder ein Seestern aus Nudelteig. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit dem 3D-Lebensmitteldrucker Procusini 3.0 lässt sich allerhand jecker Kram zaubern. Wie das funktioniert? Die Maschine arbeitet wie ein Spritzbeutel und zaubert Schicht für Schicht ein Kunstwerk aus Essbarem. Wir haben ein paar Exemplare für euch gesammelt.

Dieser Salamander aus Kräuterbutter ist so in der Natur garantiert nicht vorzufinden. Schmeckt dafür aber auf Brot garantiert umso besser.

Die vier ehemaligen US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln sind im Mount Rushmore National Memorial in Stein verewigt. In Marzipan gibt es die Porträts der vier Herren aus dem 3D-Drucker.

Fast zu schön, um gegessen zu werden. Diese unterschiedlich gemusterten Gefäße aus Schokolade sind alle von einem 3D-Drucker gezaubert worden.

Hilfe, da ist ein Oktopus auf meiner Kartoffel. Keine Sorge, dieser kleine Meeresbewohner ist ganz harmlos und aus Kartoffelbrei. Also direkt zum Verzehr bereit.

Der Hochzeitstorte eine ganz persönliche Note verleihen? Die essbare Büste des Brautpaares aus Marzipan macht es möglich und verwandelt die Leckerei zu einem echten Hingucker.

Frisch aus dem Meer direkt auf den Teller? Nicht direkt. Dieser Seestern wurde aus Nudelteig gedruckt.

 

 

 

 

7 Dinge, die heute keiner mehr macht

Viele Gewohnheiten, die heute unseren Alltag bestimmen und aus unserem Leben kaum noch wegzudenken sind, hatte vor ein paar Jahren niemand auf dem Zettel. Wir zeigen euch sieben Dinge, die wir früher gemacht haben und die fast vergessen sind.

1. Es gab eine Zeit – und die ist nicht mehr als 15 Jahre her –, da wussten viele von uns nicht, wie viel Uhr es ist. Handys, die stets die Zeit anzeigen, hatten die wenigstens Leute. Wer unterwegs war und wissen wollte, wo der Stunden- und Minutenzeiger gerade stehen, unternahm dafür geradezu irrwitzige Anstrengungen und fragte wildfremde Menschen an der Haltestelle oder mitten auf der Straße. Öffentliche Uhren an Bahnhöfen wurden tatsächlich zur Information genutzt.

2. Nicht die einzige Gepflogenheit, die mit dem Siegeszug des Handys und später des Smartphones verschwand. Geradezu verrückt muss heutigen Jugendlichen erscheinen, wie wir uns früher verabredet haben. Ein Dialog wie folgender genügte: A sagt an einem Freitag: „Lass uns Montag gegen 15 Uhr bei mir treffen. Okay?“ B antwortet: „Klingt gut, okay. Bis Montag.“ Heutige Verabredungen laufen eher nach diesem Schema ab: A schreibt an einem Freitag per WhatsApp: „Hey Alter, müssen uns mal wiedersehen?“ – B antwortet: „Auf jeden!“ – A schreibt: „Lass mal was festmachen“ – B antwortet: „Ich hätte nächste Woche Zeit.“ – A schreibt: „Cool, melde mich nächste Woche noch mal.“ – B antwortet „Läuft!“ – A schreibt am Sonntag: „Wie sieht es Montag bei dir aus?“ – B antwortet „Müsste klappen. Ich melde mich morgen nochmal.“ – A schreibt „Alles klar.“ – A schreibt am Montag „Wie sieht es aus? Klappt es heute?“ – B antwortet: „So gegen 15 Uhr?“ – A schreibt: „Sollte funktionieren, ich melde mich später nochmal.“ – Montag 14 Uhr A schreibt: „Ich fahre gleich los, sehen uns in einer Stunde.“ – B antwortet: „Bis gleich. Schreib mal, kurz bevor Du da bist.“ – A schreibt um 14.45 Uhr: „Wird ein bisschen später, hab den Bus verpasst.“ – B antwortet: „Kein Ding. Bin zu Hause.“ Viele haben sich selbst das Klingeln abgewöhnt und schreiben bereits vor der Tür stehend, dass ihre Verabredung jetzt aufmachen könne.

Früher musste man sich auf die Landkarte verlassen. //Foto: Imago

3. Nicht nur das Verabreden auch das Autofahren hat sich mit der Digitalisierung komplett verändert. Wenn es in den Urlaub ging, wurde der komplette Weg auf einer Karte – eine Art zweidimensionales Google Maps – herausgesucht, eingezeichnet oder herausgeschrieben. Der Beifahrer gab anschließend den Navigator. Als dann die ersten PC in die Haushalte Einzug hielten, wurden die Wegbeschreibungen mit speziellen Routenplanern auf CD gesucht und ausgedruckt. Nicht selten waren die Routen jedoch fehlerhaft, und dort wo eine Straßen sein sollte, war nun ein Gebäude. Heute geben wir die gewünschte Adresse einfach ins Navi oder Smartphone ein, die die Routen über das Internet ständig aktualisieren.

4. Es gibt jedoch auch Gewohnheiten, die nahezu verschwunden sind, an denen das Smartphone unschuldig ist. Eine davon ist das unsägliche Begießen von Grillgut mit Bier. Liebe Männer, denn keiner Frau kann diese dämliche Idee gekommen sein, Bier gehört in die Flasche, ins Glas oder in den Krug – aber NICHT auf Fleisch. Natürlich lassen sich herrliche Marinaden damit zaubern, mit denen das Grillgut vorher eingerieben wird. Die Hopfen-Malz-Wasser-Mischung dagegen während des Grillens einfach über das offene Feuer zu kippen führt nur dazu, dass Wurst, Filet und Co. verbrennen. Statt das erhoffte Aroma legt sich lediglich Ruß aufs Fleisch.

Statt Milch gießen viele noch Sahne in den Kaffee. //Foto: Adobe Stock

5. Noch so eine Eigenheit, die heute lediglich Menschen jenseits der 55 noch machen: Sahne in den Kaffee. Statt das schwarze Gold mit Milch zu veredeln, gaben früher die meisten Leute Sahne mit rund 10 Prozent Fett in die Tasse. Die schwere, fast gelbe Flüssigkeit überdeckte den Geschmack jeden noch so guten Kaffees. Heute finden hingegen Milch aus Soja, Hafer, Dinkel, Kokosnüssen oder auch diverse Sirups mit Nuss-, Vanille- oder Toffee-Geschmack ihren Weg in die Tasse. Ach ja, Kaffee tranken die meisten von uns damals im Sitzen aus Keramik- oder Porzellantassen und nicht in Pappbechern mit Plastikkappe im Gehen. Coffee-to-go war ein No-Go.

6. Es klingt unglaublich, aber früher hatten die Leute nach der Arbeit – ja, das stimmt wirklich – frei. Heute verlassen wir zwar das Büro, aber Dank Smartphone, Tablet und Laptop lässt uns der Job auch dann nicht los. Immer wieder wandert der Blick ins Mailfach und wir prüfen, ob nicht noch eine ganz wichtige Nachricht sofort beantwortet werden müsste. Aus Frei- wird Arbeitszeit und Ent- zur permanenten Anspannung.

7. Ein Wort, das über die Jahre mehr und mehr an Bedeutung verloren hat, ist Geduld. Egal, ob wir eine Serie gucken – Netflix und Co. gab es nicht –, einen neuen Musiktitel hören – es gab keine Streamingdienste –, oder endlich unsere Urlaubsfotos sehen wollten – wir mussten warten. Statt mit dem Smartphone wahllos draufzuhalten, musste überlegt werden, ob das Motiv wirklich für ein Foto taugt. Denn wenn alle Filme voll waren, war erstmal Ende. Und nach dem Urlaub hieß es, ab zum Fotohändler oder zur Drogeriekette und die Bilder entwickeln lassen. Oftmals vergingen bis zu drei oder vier Tage, bis wir endlich unsere Schnappschüsse sehen konnten. Nicht selten waren viele davon unscharf, über- oder unterbelichtet oder einfach schlecht fotografiert. Der Wert eines jeden einzelnen Bildes hingegen war um ein Vielfaches größer als heute. Die schönsten und witzigsten Fotos haben es in Alben geschafft, die wir auch Jahre später noch gerne angucken. Wie viele Fotos ich derzeit in meiner Cloud habe, kann ich nicht sagen, habe sie seit dem letzten Urlaub nie wieder angesehen.

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Kenne deine Stadt: 11 kölsche Superlative

Höchste, größte, älteste – Köln steckt voller Superlative. Jeckes.Net verrät euch elf herausragende Fakten über die Metropole am Rhein, die sicher nicht jeder kennt. Oder hättet Ihr’s gewusst?

1. Höchste Hausnummmer
Das Gebäude mit der höchsten Hausnummer auf Kölner Stadtgebiet steht auf der Venloer Straße in Bocklemünd. Die Adresse lautet: Venloer Straße 1435.

2. Das älteste Bauwerk
Köln schaut auf eine fast 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. 50 nach Christus erhob der damalige römische Kaiser Claudius die Ansiedlung Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Stadt. Rund um den Dom zeugen noch heute zahlreiche Relikte von dieser Zeit. An der Malzmühle 1 etwa kann das älteste Bauwerk der Stadt bestaunt werden: In den Jahren vier und fünf nach Christus entstand dort das Ubiermonument, welches einst rund 12 Meter hoch war.

3. Das älteste Haus
Das älteste noch genutzte Haus der Stadt stammt hingegen aus dem Mittelalter – erbaut im Jahr 1225. Das Overstolzenhaus ist zudem deutschlandweit das älteste Patrizierhaus und liegt in der Rheingasse 8.

Das Overstolzenhaus gehörte prominenten Eigentümern aus der Kölner Oberschicht. //Foto: Imago

4. Die längste Straße und Garage
Wer in Raderthal auf den Militärring fährt, muss ihn erst in Longerich am Niehler Ei wieder verlassen. Kölns längste Straße erstreckt sich über rund 21,6 Kilometer. Wer diese Entfernung auf der kleinsten Straße der Domstadt zurücklegen wollte, müsste diese 1.350 Mal hin und zurück gehen: Die Tipsgasse liegt in der Altstadt zwischen Eisenmarkt und Salzgasse und misst lediglich 16 Meter. Einen haben wir noch: Unter dem Rheinauhafen findet sich auf 1,6 Kilometern nicht nur die längste Tiefgarage Kölns, sondern gar die längste in ganze Europa.

5. Die längste Brücke
Ohne sie wäre Köln deutlich kleiner: Die sieben Brücken über den Rhein verbinden das Linksrheinische mit der Schäl Sick und werden täglich von tausenden Menschen in Autos, auf Fahrrädern, in Zügen und Straßenbahnen befahren. Die Severinsbrücke ist mit einer Spannweite von 690,8 Metern die längste unter ihnen. Sie wurde wie die Zoo- und die Deutzer Brücke vom Kölner Architekten Gerd Lohmer entworfen. Mit lediglich 410 Meter zieht die Hohenzollernbrücke den Kürzesten.

1959 wurde die Severinsbrücke eröffnet. // Foto: Imago

6. Der höchste Berg
Wanderer, die in der Domstadt große Höhen bezwingen wollen, sind dort vollkommen falsch. Kölns höchster Punkt, der „Monte Troodelöh“, liegt im Königsforst auf gerade mal 118 Metern über dem Meeresspiegel. Der absolute Tiefpunkt hingegen wird im Worringer Hafen auf 37,5 Metern erreicht.

7. Der größte See
Wer auf der Suche nach einem Plätzchen am Wasser ist, wird in Köln nicht nur am Rhein fündig. In Fühlingen befindet sich mit rund 90 Hektar der größte Badesee auf städtischem Gebiet. Er ist umgeben von einem 19 Kilometer langen Rad- und Wanderweg. 3.600 Stellplätze stehen Autofahrern zur Verfügung. Zudem findet dort mit dem „Summerjam“ jedes Jahr im Juli Deutschlands größtes Reggaefestival statt.

8. Die ältesten Bäume
Noch mehr Natur: Kölns älteste Bäume stehen auf der Schäl Sick in Stammheim. Die Eichen im dortigen Schlosspark wurden bereits im 19. Jahrhundert gesetzt. Der älteste Bestand stammt aus den 1850er-Jahren.

Der Schlosspark im Stammheim liegt gegenüber dem linksrheinischen Veedel Niehl. // Foto: Imago

9. Die ältesten Kölnerin
Eine ebenfalls beträchtliche Anzahl von Lebensjahren erreichte Kölns älteste Einwohnerin, die 2017 erst mit 109 Jahren starb. Sie erlebte Köln sowohl unter den Preußen und zur Zeit der Weimarer Republik als auch unter den Nazis sowie als Teil der Bundesrepublik.

10. Der heißeste Tag
Ja, dieser Sommer war heiß – aber nicht ganz so wie der im Jahr 2003. Am 12. August 2003 zeigte das Quecksilber in Köln-Wahn den bisherigen Hitzerekord für die Stadt an: 38,8 Grad °C. Am 7. August 2018 lag der Spitzenwert an der Messstation Köln-Wahn „nur“ bei 38,4 Grad °C. Die höchste je in Deutschland gemessene Luft-Temperatur lag übrigens bei 40,3°C – abgelesen am 05. Juli 2015 im bayerischen Kitzingen.

11. Das höchste Bauwerk
Was wäre eine Liste der Kölner Superlativen ohne den Dom? Genau, unvollständig. Doch auf Platz eins der höchsten Bauwerke schafft es das Wahrzeichen mit seinen 157 Metern lange nicht. Dort thront mit 266 Metern der Colonius, gefolgt vom 250 Meter hohen und nicht mehr im Betrieb stehenden Kamin des Heizkraftwerks in Merkenich. Auf Platz drei steht der Kamin der Shell Rheinland Raffinerie in Godorf, der 175 Meter in den Himmel ragt. Erst Platz vier wird vom Dom eingenommen.

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8 geile Ideen: So wird Balkonien zur Jecken-Oase

Ob Zeit- oder Geldmangel – nicht jeder kann es sich leisten, in den Urlaub zu fahren. So wird die freie Zeit bei warmen Spätsommer-Temperaturen und bis weit in den goldenen Herbst hinein eben auf Balkonien verbracht. Damit Balkon oder Terrasse nicht nur gemütlich und wohnlich sind, sondern auch zu einem echten Eyecatcher werden, haben wir acht jecke Gadgets für euch – noch für diese oder eben schon die nächste Balkon-Saison.

 

Flamingo Gießkanne

// Foto: Amazon.de

Fast zu schön, um damit nur die Pflanzen zu wässern. Bei dieser süßen Flamingo-Gießkanne (hier kaufen) werfen euch die Nachbarn mit Sicherheit neidische Blicke zu. Macht sich auch super als Deko auf dem Balkon.

Balkongrill

// Foto: Amazon.de

Der Balkon ist klein, der Platz begrenzt.  Damit auf engsten Raum trotzdem auf nichts verzichtet werden muss, ist dieser Gas-Grill (gibt’s hier zu kaufen) ideal. Ähnlich wie ein Blumenkasten wird er am Balkongitter angebracht. Da ist Grillspaß garantiert.

Solar Bienen Lichterkette

// Foto: Amazon.de

Vor diesen Bienen muss niemand Angst haben, im Gegenteil. Diese Solar-Lichterkette (hier kaufen) sorgt für eine angenehme Atmosphäre auf Balkonien. Besonders praktisch: Sie lädt sich tagsüber selbst auf, schaltet sich bei Dämmerung automatisch ein und zum Tagesanbruch wieder aus.

Nackter Gartenzwerg

// Foto: Amazon.de

Gartenzwerge gelten für viele als Symbol der Spießigkeit. Schließlich stehen sie nur bei älteren Menschen im perfekt gepflegten (Schreber-)Garten. Alles Vorurteile! Gartenzwerge sind hip – das beweisen diese nackten Jungs eindrucksvoll! (Gibt es hier zu kaufen)

Aufblasbare Getränkehalter

// Foto: Amazon.de

Diese jecken Palmen-Getränkehalter (hier kaufen) sind nicht nur auf jeder Pool-Party der Hit. Sie können auch einfach auf dem Tisch platziert werden. Und wer Platz für ein kleines Planschbecken auf dem Balkon hat, der kann auch dort die Palmen-Insel schwimmen lassen.

Beleuchteter Flaschenkühler

Wie cool ist das denn? Dieser beleuchtete Flaschenkühler (hier kaufen) erfüllt viel mehr, als nur den eigentlichen Zweck. Der Behälter ist mit einem Bluetooth-Lautsprecher ausgestattet. Gleichzeitig Getränke kühlen, Musik vom Handy abspielen und dabei die richtige Beleuchtung haben – kein Problem.

Graskopf

// Foto: Nanu Nana

Für Leute, die keinen grünen Daumen besitzen aber trotzdem etwas Grün auf dem Balkon haben möchten, ist dieser Graskopf im Glas (gibt’s hier zu kaufen) genau richtig. Wenn der Kopf regelmäßig gegossen wird, fängt das Gras innerhalb von sieben Tagen an zu wachsen.

Wasserspender

// Foto: Amazon

Dieser kleine Piepmatz hört auf den süßen Namen Bördy (hier kaufen). Er versorgt die Pflanzen im Garten und Wohnbereich mit ausreichend Wasser, während man selbst für einige Tage nicht Zuhause ist.

Die kölschen Konzerthighlights im September

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt großgeschrieben. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kaum ein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung. Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den September.

4. & 5. September U2

Die irische Rockband knüpfen mit ihrer eXPERIENCE + iNNOCENCE Tour da an, wo sie 2015 in den Arenen aufgehört haben.  Für zwei Konzerte kommen die vier nach Köln in die Lanxess Arena. Sowohl am Dienstag, 4. September als auch für die Zusatzshow am 5. September gibt es hier noch Tickets zu kaufen.

10. September Rea Garvey Palladium

Von 1998 bis 2010 war Rea Garvey Frontmann der Rockband Reamonn, die im Jahr 2000 mit ihrem Song „Supergirl“ den internationalen Durchbruch hatten. Nach der Auflösung machte der Ire solo weiter. Am 10. September tritt der „Wild Love“-Sänger im Kölner Palladium auf. Tickets für den Gig gibt es leider keine mehr.

14. September Michael Patrick Kelly

Mit der Kelly Family feierte Paddy Kelly in den 90ern riesige Erfolge, verkaufte über 20 Millionen Tonträger. Ende 2004 zog er ins Kloster, wo er sechs Jahre fernab der Öffentlichkeit lebte. Nach seiner Rückkehr wurde as Paddy Michael Patrick Kelly. Seitdem tritt der inzwischen 40-Jährige als Solokünstler auf. Am Freitag, den 14. September tritt er im Tanzbrunnen in Deutz auf. Karten für das Konzert bekommt ihr hier.

Im Juli dieses Jahres veröffentlichte Rick Astley das neue Album „Beautiful Life“. //Foto: Imago

15. September Rick Astley E-Werk

„Never Gonna Give You Up“ oder „Whenever You Need“ sind auch heute noch jedem im Ohr. Zwischen 1987 und 1993 stürmte Rick Astley mit vielen Titeln die nationalen und internationalen Charts. Nach 30 Jahren feierte der Brite sein Comeback. Nun kommt er für einige Konzerte nach Deutschland. Tickets für das Konzert am 15. September im E-Werk gibt es hier.

20. September Cat Ballou

Am 21. September erscheint das neue Album von Cat Ballou, einen Tag vorher, am Donnerstag, den 20. September treten die vier im E-Werk auf, um ihre neue Platte vorzustellen. Wer das gerne live erleben möchte hat leider Pech, Tickets für das Konzert sind schon lange ausverkauft.

27. September Philipp Poisel

Nach der großen Arenatour mit über 120.000 Zuschauern steht jetzt alles wieder ganz im Zeichen der Clubs und Hallen bei Liedermacher Philipp Poisel. Am 27. September macht der „Eiserner Steg“-Sänger mit seiner Clubtour Halt im Kölner E-Werk. Karten dafür gibt es keine mehr.

Mit seiner Gitarre kommt Passenger in die Live Music Hall. //Foto: Imago

27. september Passenger

Singer-Songwriter Mike Rosenberg startete seine musikalische Karriere als Straßenkünstler. Mittlerweile kennt Brightoner unter dem Künstlernamen Passenger fast jeder. 2012 gelang ihn mit „Let Her Go“ der absolute Durchbruch. Am 27. September kommt der Wahl-Australier nach Köln in die Live Music Hall. Das wollt ihr nicht verpassen? Sorry, der Gig ist restlos ausverkauft.

28. September Brings

Singsulautdekanns fordern Brings ihre Fans beim großen Mitsingkonzert auf. Am 28. September tritt die Kölner Band im ausverkauften Kölner E-Werk auf.

30. September Kölle singt

Wenn Liedermacher Björn Heuser in die Lanxess Arena lädt, dann wird viel gesungen. Bereits zum dritten Mal findet am 30. September das große Mitsingkonzert Kölle singt statt. Auch in diesem Jahr wird am Konzept von kölschen Songs und mehreren bekannten Größen festgehalten. 16.000 Tickets für die Veranstaltung sind schon verkauft. Wer jetzt auch Lust bekommt, der kann sich hier welche kaufen.