Wenn’s mal wieder länger dauert – Zeitvertreib in der Warteschlange

Straßenkarneval in Köln ist nicht nur die Zeit des Partymachens, sondern auch des Wartens: Das fängt oftmals schon mit der KVB an, die einfach wegen Überfüllung an der Haltestelle vorbeifährt. Auch beim Eintritt in die Kneipe ist warten angesagt. Je nach Beliebtheit der Lokalität und dem Zeitpunkt des Besuchs, ist richtig Geduld gefragt. So eine Schlange am Samstagabend vor der Comedia Wagenhalle in der Südstadt kann sich schon mal durchs halbe Veedel ziehen. Damit ist das Warten noch nicht beendet. Denn bei jeder Kölsch-Bestellung und jedem Toiletten-Gang sieht’s auch nicht besser aus. Hier ist Kreativität gefragt, um die Zeit in der Schlange sinnvoll rumzukriegen. Hier einige Vorschläge:

1.     Der Klassiker ist, per WhatsApp seine Position in der Schlange an Freunde weiterzugeben, sodass diese einfach dazustoßen können. Das sorgt für Stimmung.

2.     Ein „Warte“-Bier hilft immer die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

3.     Nächste Folge der Lieblingsserie auf Netflix streamen. Geht auch easy offline.

4.     Kondom aufblasen und zur Belustigung der anderen Wartenden steigen lassen – wenn man erst mal in der Kneipe ist, bleibt sowieso keine Zeit mehr für solche Nebensächlichkeiten.

5.     Wer auf letzten Drücker gekommen ist, hat reichlich Zeit, um sich ausgiebig zu schminken oder den letzten Feinschliff am Kostüm vorzunehmen.

6.     Beliebt ist zudem, denjenigen nicht mehr zu kennen, für den man einen Platz freihalten sollte.

7.     Mit einem vorgetäuschten Ohnmachtsanfall hat sich schon manch Türsteher schon aus der Reserve locken lassen.

8.     Wie wäre es mit einem Hangover-Quartett? Das nimmt nicht viel Platz weg und der eine oder andere kann seine Erfahrungen zum Besten geben.

9.     Apropos Spielen. Vielleicht lassen sich deine Nachbarn zu einer Runde Menschen-Domino verleiten.

10.  Genug „Warte“-Biere erübrigen das weitere Anstehen.

 

 

Die Räuber freuen sich über JSDGKKAZ-Trophäe

Nä, wat wor dat schön. Weiberfastnacht ist nun offiziell vorbei. Während am Tag danach, viele mit dickem Kopp daheimbleiben und sich von einem langen, jecken Partytag erholen, schwelgen wir in den schönen Erinnerungen.

Bei unserem großen JSDGKKAZ-Voting (hier gibt’s die finalen Ergebnisse) habt ihr die Räuber mit ihrem Lied „Wenn et Trömmelche jeit“ zum größten Karnevals-Hit gewählt. Beim Närrischen Oscar an Weiberfastnacht im EXPRESS-Zelt war es dann endlich soweit. Vor ihrem Auftritt trafen wir die Band, um ihnen die wohlverdiente Trophäe zu überreichen. Die Freude war bei allen Fünf groß. Im Anschluss wurde natürlich auch DER Karnevals-Hit im Zelt gespielt – und die Menge tobte.

Ihr wollt die Dankesrede der Räuber im Video sehen? Guckt euch hier auf unserer Facebook-Seite könnt ihr den Clip an.

 

Puzzlen zum Zeitvertreib

Du sitzt (noch) im Büro während die anderen Kollegen heute alle frei haben? Keiner ist zum Reden da – Langeweile macht sich breit. Doch wie sich die Zeit am Computer vertreiben und die jecke Laune trotzdem nicht zu verlieren? Dann schalt doch einfach mal ab und puzzle dich ein bisschen jeck. Es ist mit 60 Teilen jetzt nicht das härteste, aber durch das raderdolle Motiv auch nicht in einer Minute zu wuppen. Wie schnell schaffst du es?

ERKLÄRUNG ZU DEN ICONS AM UNTEREN RAND
Der Bilderrahmen blendet als Hilfe das fertige Puzzle ein, die Größe kannst du wählen.
Der Geist blendet das Bild als Hilfe in den Hintergrund ein.
Mit dem Quadrat kannst du die Teile ordnen oder verwirren.
Mit dem Zahnrad kannst du unter anderem neu starten.
Ein Klick auf die Zeit hält sie an/startet sie wieder.
Ein Klick auf das Viereck mit Pfeil ganz rechts unten vergrößert das Puzzle auf den gesamten Bildschirm.
Mit der ESC-Taste verkleinerst du wieder alles.

Viel Spaß!

Sauna statt Kölsch: So haben Miljö die Session gemeistert

In diversen Schülerbands auf der Schäl Sick fing vor vielen Jahren alles an. Doch erst, als die fünf Freunde vor gut sechs Jahren Miljö aus der Taufe hoben, wurde die Domstadt auf sie aufmerksam. Dann das Umland. Und inzwischen kennt längst nicht mehr nur jeder Jeck die Band. Mit „Sulang die Leechter noch brenne“ wurden sie richtig bekannt, mit ihrem „Wolkeplatz“ berühmt und seit sie in der letzten Session „Kölsch statt Käsch“ ausriefen, konnten sie sogar den alljährlichen Songwettstreit „Loss mer Singe“ für sich entscheiden.  Inzwischen werden sie mit den Großen in einem Atemzug genannt: Brings, Kasalla, Miljö, Cat Ballou, Querbeat –  niemand braucht mehr Angst vor dem Aussterben Kölner Bands zu haben. Und Miljö tragen ein ganz großes Stück dazu bei. Trotz des großen Trubels am Ende der Session, fand Frontmann Mike Kremer Zeit, Jeckes.NET Rede und Antwort zu stehen.

Hallo Mike! Wir sind im Endspurt des Sessions-Wahnsinns, trotzdem zuerst zu etwas völlig anderem: Wie laufen die Arbeiten am neuen Album?
Die haben eigentlich mit der Veröffentlichung des letzten Albums „Wolkestadt“ wieder begonnen. Das ist eher ein langer und kontinuierlicher Prozess, denn wir können unsere Kreativität nur schwer steuern. Manchmal passiert es, dass mir eine Melodie zu einem neuen Song unter der Dusche oder im Auto einfällt. Für solche Fälle habe ich immer eine Diktier-App auf meinem Handy, so dass ich die Idee direkt einsingen kann, damit sie nicht verloren geht. Wenn wir dann keine Auftritte haben, sitzen wir oft zuhause und machen aus diesen Ideenfetzen einen ganzen Song. Haben wir genug davon gesammelt, werden die Lieder noch mal ordentlich aufgenommen und auf ein Album gepresst. So läuft das bei uns eigentlich immer. Um die eigentliche Frage zu beantworten: Wir sind schon recht weit, haben gute Ideen, am Ende könnte es aber auch passieren, dass nur eine EP mit sechs bis acht Songs dabei rumkommt – das lassen wir uns offen. Lieber acht gute Songs als zwölf mittelmäßige.

Ihr werdet es mit einer großen Release-Party am 25.10. im E-Werk feiern – gibt es überhaupt noch Tickets?
Der Vorverkauf hat im Dezember begonnen und läuft sehr gut. Alle, die noch kein Ticket haben, kann ich aber beruhigen: Es gibt noch welche. Wir freuen uns jetzt schon riesig auf den Abend, da es das mit Abstand größte eigene Konzert unserer bisherigen Bandgeschichte sein wird. Und natürlich lassen wir uns wieder einige besondere Sachen für unsere Fans einfallen. Seid gespannt.

Beim Videodreh zu „Schöckelpääd“ wurden die Jungs zu Cowboys.

Ein Release-Konzert in der „guten Stube“ unweit von eurem Veedel ist schon toll – aber träumt ihr insgeheim nicht schon von Müngersdorf? Einmal Miljö im Rhein-Energie-Stadion? Kasalla trauen sich ja schließlich auch …
(Lacht) Wir wurden in unseren Elternhäusern dazu erzogen, erstmal kleine Brötchen zu backen. Ans Stadion zu denken wäre komplett größenwahnsinnig. Natürlich ist das der Traum vermutlich jeder Band in Köln, aber das bleibt für uns erstmal nur ein Traum. Wenn wir irgendwann mal 50-jähriges Bandjubiläum feiern und es uns dann noch gibt, denken wir vielleicht mal darüber nach… Dass die Kollegen von Kasalla ins Stadion ziehen ist für uns der verdiente nächste Schritt und der absolute Höhepunkt einer beispiellosen Karriere. Wir freuen uns für und mit den Kollegen darüber und sind fest davon überzeugt, dass das Konzert schon bald restlos ausverkauft sein wird. Wir selber haben uns den Termin schon im Kalender geblockt und werden uns das Spektakel auch ansehen.

Das Video zu eurem diesjährigen Sessionshit „Schöckelpääd“ist ein Knaller und ziemlich aufwendig – wer hatte die Idee dazu und wie lange habt ihr gedreht?
Wir arbeiten schon seit Jahren mit der Produktionsfirma Filmklub Entertainment zusammen, weil die Jungs extrem gute Ideen haben und diese auch genial umzusetzen wissen. Als ich denen den Song geschickt hatte, war für sie direkt klar: Dazu müssen wir einen Western drehen! So richtig mit Schurken, Spiel und Schlägereien. Wir fanden die Idee auf Anhieb super und haben dann gemeinsam das Drehbuch ausgearbeitet. Der Dreh war ­– wie man vermutlich sehen kann – total witzig und wurde tatsächlich an nur einem, allerdings sehr langen, Tag abgedreht. Endlich durften wir uns mal so richtig die Köppe einhauen!


Ihr seid längst im großen „Karnevals-Zirkus“ etabliert und habt inzwischen gerne mal acht Auftritte pro Tag. Ist das so anstrengend, wie man es sich vorstellt?
Es ist extrem anstrengend und wenn wir unseren Job nicht so lieben würden, hätten wir schon längst das Handtuch geworfen, denke ich. Das, was am meisten Energie kostet, sind die ständigen Hochs und Tiefs. Du betrittst die Bühne, Adrenalin und Endorphin steigen in den Himmel, die Jecken sind gut drauf, singen und feiern gemeinsam mit dir. Dann musst du klitschnass wieder von der Bühne runter und zurück in den Bus. Dort ist es ruhig, keine Musik, keine Jecken, keine Saalkapelle, kein Tusch. Adrenalin und Endorphin fallen in den Keller und du wirst tierisch müde – aber du musst danach noch sechs Mal auf die Bühne. Es ist vermutlich fast wie eine Droge und viele unserer Kollegen aus der Branche berichten von einer Art Post-Karnevals-Depression nach Aschermittwoch. Das sind dann wahrscheinlich die Entzugserscheinungen.

Wie habt ihr euch in der Session fit gehalten? Ein Ausfall mitten drin ist ja richtig doof – wie so einige Bands in den letzten Wochen erfahren mussten. 
Krank zu werden ist nicht nur für die betroffene Person doof, sondern kann für das ganze Team, also die Band, die Techniker, das Management und so weiter, mittlerweile einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Darum gibt es für alle bis auf den Frontmann, also mich, Ersatzleute, die vor der Session auf die Stücke vorbereitet werden, so dass sie kurzfristig einspringen können. Wir versuchen in der Session natürlich jedes Risiko zu vermeiden: also nicht mit nassen Haaren raus, nach jedem Auftritt und jedem Händeschütteln Hände desinfizieren, keine langen Partys am Abend, regelmäßig Sport und all das. Ich persönlich mache meine eigene Fastenzeit schon in der Session: Von Neujahr bis zum letzten Auftritt an Karnevalssamstag gibt’s für mich keinen Schluck Alkohol, dafür aber regelmäßig Fitnessstudio und Sauna. Wenn man aber – wie ich – Kinder hat, kann es natürlich trotzdem jederzeit passieren …

Andere Kölner Bands haben sich während der Session ja sogar ein komplettes Kölschverbot auferlegt. Ist ganz Miljö so asketisch durch die Säle unterwegs wie du?
Generell muss das jeder für sich selbst entscheiden, denn jeder verträgt Alkohol auch unterschiedlich gut. Viele Veranstalter bringen noch vor der Begrüßung erstmal einen Kranz Kölsch. Das ist eine sehr nette Geste und es fällt leider auch oft schwer, da nein zu sagen. „Ein Kölsch kann man ja trinken“ … aber mach das mal bei sieben Auftritten am Abend! Wir haben als Band die Regel: Beim letzten Auftritt am Abend darf auch schon mal ein Kölsch getrunken werden. Für mich aber gibt’s, wie erwähnt, ganz asketisch keinen Schluck, denn ich merke, dass der Alkohol nicht nur mein Immunsystem kompromittiert, sondern auch mit jedem Kölsch meine gesanglichen Fähigkeiten abnehmen, da ich unkonzentriert werde.

Habt ihr alle eigentlich nach wie vor noch „normale“ Vollzeitjobs und wenn ja – wie regelt ihr das mit den Urlaubstagen für all die Auftritte?
Mittlerweile gehen drei von uns fünf nicht mehr nebenbei arbeiten, zumindest nicht als Angestellter. Ich selbst war bis Ende 2018 noch bei einer Firma in Ehrenfeld angestellt, in der ich jedoch nur einen Tag pro Woche gearbeitet habe. Doch selbst das bekam ich zeitlich leider einfach nicht mehr hin. Max arbeitet derzeit noch bei der BZgA in Braunsfeld, kann sich seine Arbeitszeiten aber zum Glück recht flexibel gestalten. Nils ist mit einer halben Stelle Lehrer an unserer alten Schule (IGS Holweide). Er ist leider fest an seinen Stundenplan gebunden und da kommt es vor, dass er morgens um 8 Uhr vor der Klasse stehen muss, obwohl er erst um 2:30 Uhr im Bett war. Frag mich nicht, wie er das schafft, ich habe keine Ahnung.

Drehen wir die Zeit mal sechs Jahre zurück: Miljö steckt als Band noch in den Kinderschuhen, regelmäßige Auftritte auf den großen Bühnen sind noch weit weg. Nenn mir doch mal bitte zwei Dinge, die heute für Euch als Band ganz normal sind, mit denen Ihr früher nie gerechnet hättet.
(Lacht) Nummer Eins ist ganz klar, dass wir heute Geld mit unserer Musik verdienen. Das hätte sich früher keiner von uns erträumt. Wenn man mit seiner Leidenschaft seine Familie ernähren kann, ist das schon richtig toll. Ansonsten ist es für uns mittlerweile ganz normal, die Kölner Prominenz zu treffen. Denn was das angeht, ist Köln echt ein Dorf. Neben den anderen Bands, die man ständig irgendwo hinter der Bühne trifft, sehen wir auch ab und zu unsere Oberbürgermeisterin oder andere Politiker wie etwa mal den Ministerpräsidenten Armin Laschet und andere.

Und noch ein Blick in die Zukunft, bei dem wir auf die Bläck Fööss schielen: Kannst du dir vorstellen, in einigen Jahrzehnten einen Nachfolger für Deine Position bei Miljö zu suchen, um die Band in die nächsten Jahrzehnte hinüberzuführen?
Wir sind eine „Bandokratie“. Das heißt, dass jeder dasselbe Stimmrecht hat. Wenn ich also mal aussteigen sollte, würde es an den anderen vier liegen zu entscheiden, ob sie die Stelle neu besetzen und weitermachen, oder eben aufhören wollen. Wenn es uns in 40 Jahren noch geben sollte, könnte ich mir eher vorstellen, lieber irgendwann einen Schlussstrich zu ziehen. Miljö ist ja schon sehr an diese fünf Personen gebunden, ähnlich wie Brings. Bei denen könnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass jemand ersetzt wird. Anfangs habe ich auch den Verjüngungsprozess bei den Bläck Fööss mit einem sehr kritischen Auge betrachtet. Ich war der Meinung, dass das dann nicht mehr „meine Fööss“ sind. Mittlerweile glaube ich, dass Pit, Mirko und jetzt zuletzt auch Hanz eine absolute Bereicherung für die Truppe sind. Wichtig ist, dass nach wie vor die Qualität der Musik stimmt.

Fotos: Christine Frank/Daniela Patricia Rösler (Titelfoto)

Karnevalsmuffel aufgepasst: Das sind die schönsten jecken-freien Zonen in Köln

Keine Lust auf Konfetti, Kamelle und Kölsch? Wer dem karnevalistischen Treiben der kommenden Tage nicht rechtzeitig entflohen ist, kann selbst in der Hochburg des Fastelovend einige narrenfreie Plätze finden. Wir stellen euch die besten Freizeitideen für die Tage von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch vor.

Nutzt die Zeit, um einmal ganz ohne Gedränge und Warteschlange vor den Kabinen in der Stadt und den Einkaufszentren zu shoppen. So entspannt geht das an wenigen Tagen in Köln. Vorab solltet ihr lediglich einen Blick auf die Termine der Veedelszüge werfen. Denn in den Stadtteilen bleiben an diesen Tagen viele Geschäfte geschlossen – teilweise werden einige Straßen komplett gesperrt. Auch in den Möbelhäusern könnt ihr in der fünften Jahreszeit ohne Getümmel die neuesten Trends entdecken und Betten oder Sofas Probe liegen. Ein weiterer Tipp für alle Karenvalsmuffel: An diesen Tagen habt ihr das Kino (fast) für euch alleine. Lehnt euch einfach im Sessel zurück und schaut euren ausgesuchten Film.

Die Ruhe im leeren Schwimmbad genießen. //Foto: Adobe Stock

Entspannt plantschen

Statt ins Kostüm zu steigen, könnt ihr außerdem Badehose und Bikini anziehen. Denn die KölnBäder haben an den Karnevalstagen geöffnet. An Weiberfastnacht kann bis 13 Uhr im Lentpark sowie im Ossendorfbad geplantscht werden. In diesen Einrichtungen stehen außerdem die Eisfläche sowie der Saunabereich zur Verfügung. Am Freitag machen alle Bäder wie gewohnt auf, Samstag ebenfalls. Aufgrund von Veedelsumzügen bleiben dann nur das Wahn-, Genoveva- und Rodenkirchenbad geschlossen. Sonntag und Rosenmontag sind die Schwimmbäder zu. Urlaub vom Alltag bieten zudem an allen Tagen die Saunalandschaften und Wellnessangebote der Claudius Therme und des Neptunbads.

Allein im Museum

Während sich die Narren in den Straßen Kölns tummeln, seid ihr im Museum meist ganz ungestört. An Weiberfastnacht, Sonntag und Rosenmontag bleiben die Türen verriegelt. Am Freitag, Samstag und Dienstag laden das Kölnische Stadtmuseum, das Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, das Museum Schnütgen, das NS-Dokumentationszentrum, das Rautenstrauch-Joest-Museum sowie das Wallraf-Richartz-Museum jedoch zu einem Besuch ein. Dann können auch die aktuellen Sonderausstellungen erkundet werden. Das Wallraf zeigt noch bis zum 28. April die Schau „Der Wolf. Zwischen Mythos und Märchen“, das Rautenstrauch-Joest-Museum „Getting closer“. Im Museum Ludwig könnt ihr euch mit Hockney und Hamilton und ihren „Expanded Graphics“ beschäftigen. Das Käthe Kollwitz Museum Köln und das Museum für Ostasiatische Kunst sind an allen Karnevalstagen geschlossen.

Kultur statt Klamauk

In der Philharmonie steht in der fünften Jahreszeit traditionell Helge Schneider auf der Bühne. Am Dienstag folgt auf dessen Karnevalsshow dann „Bach meets Kennedy meets Gershwin“ unter anderem mit dem Geiger Nigel Kennedy. An Aschermittwoch gastiert der isländische Komponist Ólafur Arnalds mit seiner re:member-Tour 2019 in der Konzerthalle. Der Musical Dome ist ebenfalls eine jecken-freie Zone. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch könnt ihr euch dort täglich von der großen Liebesgeschichte „Miss Saigon“ verzaubern lassen. Darüber hinaus präsentieren einige Theater ihr normales Programm.

Während die Jecken feiern, mit den Kindern den Zoo besuchen. //Foto: Adobe Stock

Ausflüge mit Pänz

Gerade für Kinder sind die Massen in den Straßen anstrengend. Da kommt ein entspannter Tag zwischendurch gerade recht. Ein Spaziergang durch den Kölner Zoo, den Tierpark Lindenthal oder den Wildpark in Dünnwald ist bei schönem Wetter eine wahre Freude. An regnerischen Tagen könnt ihr Freitag, Samstag oder Sonntag das Odysseum Köln besuchen. Ebenso bietet sich eine Fahrt zu den Freilichtmuseen in Lindlar und Kommern, dem Affen- und Vogelpark Eckenhagen oder der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen an.

Stille im Kölner Dom genießen

Das Wahrzeichen unserer Stadt öffnet während der jecken Zeit eingeschränkt seine Tore. Aus Sicherheitsgründen wird der Dom an Weiberfastnacht und Rosenmontag nach der Neun-Uhr-Messe und Karnevalssonntag ab etwa 13 Uhr geschlossen. Jecken-Verbot gilt in der Kathedrale allerdings nicht. Wer vor dem Feiern noch an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, darf das auch kostümiert tun – so lange es noch zur Würde der Feier passt.

 

Ihr habt gewählt: DAS ist der größte kölsche Karnevals-Hit aller Zeiten!

Fünf Wochen lang hieß es Jeckes.NET Sucht Den Größten Kölschen Karnevals-Hit Aller Zeiten. Fünf Wochen habt ihr hier abgestimmt, diskutiert und vierzig Hits abgewählt, bis nur noch die Top Ten übrig blieb. Und aus dieser habt ihr ihn nun gekürt: den GKKAZ!

Mit 430 Stimmen im letzten Voting und 2744 Stimmen insgesamt ist
„Wenn et Trömmelche jeit“
für die meisten von euch DER Karnevalshit schlechthin!

Damit können sich die Räuber stolz die Krone aufsetzen. 

Aber auch die Zweitplatzierten dürfen sich freuen. Mit „Stääne“ räumten die Klüngelköpp den Vize-Titel ab. Die Bläck Fööss holten mit „En unserem Veedel“ Bronze.

Für alle Statistik-Fans – So lief das letzte von fünf JSDGKKAZ-Votings ab:



Das ist die Top Ten
1. Denn wenn et Trömmelche jeit (Räuber) mit 21.85% aller Stimmen
2. Stääne (Klüngelköpp) mit 18.29% aller Stimmen
3. En unserem Veedel (Bläck Fööss) mit 13.36% aller Stimmen
4. Kölsche Jung (Brings) mit 9.45% aller Stimmen
5. Drink doch ene met (Bläck Fööss) mit 7.42% aller Stimmen
6. Et jitt kei Wood (Cat Ballou) mit 6.71% aller Stimmen
7. Unsere Stammbaum (Bläck Fööss) mit 6.10% aller Stimmen
8. Viva Colonia (Höhner) mit 6.05% aller Stimmen
9. Alle Jläser huh (Kasalla) mit 5.84% aller Stimmen
10. Du bes Kölle (Tommy Engel) mit 4.93% aller Stimmen

Diese JSDGKKAZ-Trophäe wartet bereits auf den Sieger // Foto: Kuffner

JSDGKKAZ darf mit Fug und Recht als echter Publikumspreis bezeichnet werden. Nicht nur, dass sich wirklich viele Jecke beteiligt haben – insgesamt sind 28.905 Stimmen eingegangen! Das Voting war außerdem technisch so gelöst, dass jeder Nutzer tatsächlich auch nur einmal pro Woche abstimmen konnte.

Noch einmal Gratulation an die Räuber und ihren kölschen Mega-Hit! 
An Weiberfastnacht werden wir die JSDGKKAZ-Trophäe feierlich an die Band überreichen und an Karnevalsfreitag hier an dieser Stelle über die Verleihung und die Geschichte des Songs berichten.

Kölle Alaaf!


Wollt ihr nochmal nachhören?

Und hier alle Hits der ursprünglichen TOP 50 in einer Spotify-Playlist zum Gedächtnis auffrischen, anhören oder einfach abfeiern. Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

Übrigens kann man diese Playlist auf Spotify liken und teilen – wir würden uns freuen!

Hier findest du alle bisherigen Abstimmungen von JSDGKKAZ

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Deftig und lecker: Die besten Snacks für Karneval

Den ganzen Tag schunkeln, singen und tanzen – dazu das ein oder andere Gläschen Alkohol: An Karneval sind Jecke im Ausnahmezustand. Eines wird dabei häufig vergessen: die Mahlzeit zwischendurch. Dabei ist eine solide Grundlage wichtig, um gut durch die Karnevalsfeierei zu kommen und natürlich, um dem Kater vorzubeugen. Fettig, salzig und reichhaltig darf es sein – an Fastelovend ist vieles erlaubt, was sonst auf der roten Liste steht. Je fettiger das Essen, desto langsamer wird es verdaut. So dauert es länger, bis der Alkohol ins Blut gelangt.

Fettiges Knabberzeug für Zwischendurch ist perfekt. // Foto: stock.adobe.com

Die besten Snacks für die Karnevalstage sind die, die sich gut mitnehmen lassen. Als Kleinigkeiten für die Hosentasche bieten sich Salzbrezeln, Flips, Erdnüsse oder Mandeln an. Wem eine Tasche nicht lästig ist, dem winken weit mehr Möglichkeiten: belegtes Laugengebäck, kleine gefüllte Pfannkuchen, Frikadellche, Berliner oder süße Mutzenmandeln lassen sich hervorragend vorbereiten und zwischendurch verzehren. Die große Karnevalsparty findet bei euch Zuhause statt? Dann darf der obligatorische Mett- oder Käseigel auf jeden Fall nicht fehlen.

 

Nicht vergessen: Im Laufe des Tages immer wieder Wasser trinken. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit – dies verursacht Kopfschmerzen und eben den ungeliebten Kater am nächsten Morgen.

Grundlage schaffen

Für eine fruchtige Note zwischen Sekt, Bier und kölschen Tön sorgen Trockenfrüchte wie Aprikosen, Apfelringe, Ananas oder Mango. Reichhaltig sind auch Bananen – nur matschen diese leider schnell, wenn sie nicht richtig verstaut werden. Wer seine Mitfeiernden überraschen möchte, kann herzhafte Kartoffel- oder Spaghetti Carbonara-Muffins backen, gemixt zum Beispiel mit Thunfisch oder Schinken und Kräutern. Nicht zuletzt gilt: Ein üppiges und reichhaltiges Frühstück ermöglicht es, länger zu feiern.

Ein ausgiebiges Frühstück ist vor dem Feiern Pflicht. // Foto: stock.adobe.com

Klar, an Karneval wird während der Züge eine Menge Kamelle gesammelt. Sich daran aber satt zu essen ist keine gute Idee: Zucker steigert die Wirkung von Alkohol. So sinkt zum einen die Feier-Ausdauer, zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, am nächsten Morgen mit einem ordentlichen Brummschädel aufzuwachen. Dies gilt ebenso für den Genuss von süßen Schnäpsen – Maß halten wird in diesem Fall mit einem klaren Kopf belohnt.

 

 

Ihr stimmt ab: Wählt den größten Karnevals-Hit ever! (Finale)

Das Favoritensterben ist vorbei – jetzt geht’s um die Woosch. Ihr habt die Top Ten von JSDGKKAZ bestimmt – jetzt kürt auch den verdienten Sieger! Bis nächste Woche Mittwoch um 10 Uhr könnt ihr eure Stimme abgeben. Am selben Tag verkünden wir den Sieger. Den Preis werden wir dann im Anschluss überreichen.

Diese JSDGKKAZ-Trophäe wartet bereits auf den Sieger // Foto: Kuffner

Diese Hits habt ihr in der vierten Woche rausgewählt:

Leev Marie (Paveier)
mit 8.05% aller Stimmen
Pirate (Kasalla)
mit 7.43% aller Stimmen
Ich ben ene kölsche Jung (Hans Süper)
mit 7.37% aller Stimmen
Och wat wor dat fröher schön … (Willi Ostermann) mit 6.93% aller Stimmen
Superjeilezick (Brings)
mit 5.56% aller Stimmen
Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche (Höhner) mit 4.99% aller Stimmen
Nie mehr Fastelovend (Querbeat)
mit 4.81% aller Stimmen
Der treue Husar (Willy Millowitsch)
mit 4.49% aller Stimmen
Ich ben ene Räuber (Höhner)
mit 4.18% aller Stimmen
Rut sin die Ruse (Boore)
mit 3.18% aller Stimmen

Macht mit! So einfach gehts:
JSDGKKAZ startete mit 50 Songs. Pro Woche habt ihr jeweils zehn Hits rausgewählt. Jetzt steht nur noch die Top Ten zur Wahl. Jeder, der mitmacht, kann nur einmal abstimmen und den GKKAZ wählen. Das Ergebnis feiern wir nächste Woche. Die Abstimmung funktioniert ohne Registrierung o.ä. Und: Wer abstimmt, kann im Anschluss als Dankeschön noch tolle Preise gewinnen.
Los geht’s!


Datenschutzhinweis:
Für die Abstimmung wird eure IP-Adresse anonymisiert gespeichert, es werden keine Cookies gesetzt. Mit einem Klick auf „Jetzt abstimmen“ seid ihr damit einverstanden.

Wollt ihr nochmal nachhören?
Und hier alle Hits der ursprünglichen TOP 50 in einer Spotify-Playlist zum Gedächtnis auffrischen, anhören oder einfach abfeiern. Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

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Hier findest du alle bisherigen Abstimmungen von JSDGKKAZ

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Ihr stimmt ab: Wählt den größten Karnevals-Hit ever! (Woche 4)

D er Straßenkarneval rückt immer näher – und damit auch der Tag, an dem unser GKKAZ verkündet wird. Nur noch zwei Voting-Runden stehen an. Immer noch könnt ihr auf unserer Suche nach dem ultimativen kölschen Karnevals-Hit mitmachen. Dreißig Lieder wurden von euch schon rausgeworfen und erneut war die Resonanz riesig – Danke!

Für die TOP 20 hat jeder nur noch maximal zwei Stimmen und darf wie gehabt nur einmal bis zum nächsten Mittwoch für seine Favoriten abstimmen.

Diese JSDGKKAZ-Trophäe wartet bereits auf den Sieger // Foto: Kuffner

Diese Hits habt ihr in der dritten Woche rausgewählt:
Bickendorfer Büdche (Bläck Fööss)
mit 5.14% aller Stimmen
Am Eigelstein es Musik (Räuber)
mit 4.37% aller Stimmen
En dr Kayjass Nummer Null (Vier Botze)
mit 4.31% aller Stimmen
Su lang die Leechter noch brenne (Miljö)
mit 3.98% aller Stimmen
Meine Liebe/Stadt/Verein (Domstürmer)
mit 3.65% aller Stimmen
Mir schenke der Ahl e paar Blömcher (Lotti Krekel)
mit 3.43% aller Stimmen
Hück steiht de Welt still (Cat Ballou)
mit 2.93% aller Stimmen
Denn mir sin kölsche Mädcher (Marita Köllner)
mit 2.77% aller Stimmen
För die Liebe nit (Lupo)
mit 2.38% aller Stimmen
Kölsche Mädcher sin jefährlich (Colör)
mit 1.27% aller Stimmen

Macht mit! So einfach gehts:
1. JSDGKKAZ läuft fünf Wochen lang. Pro Woche fallen die zehn Songs mit den wenigsten Stimmen raus. Somit stehen in der zweiten Woche nur noch die besten vierzig Hits zur Wahl und so weiter. Eine Woche vor Wieverfastelovend steht er dann fest – der GKKAZ.

2. Ihr könnt einmal pro Woche mitmachen: In der ersten Woche hat jeder bis zu fünf Stimmen, in der zweiten bis zu vier und so weiter. Die Abstimmung funktioniert ohne Registrierung o.ä. Und: Wer mitmacht, kann im Anschluss als Dankeschön noch tolle Preise gewinnen.
Los geht’s!


Datenschutzhinweis:
Für die Abstimmung wird eure IP-Adresse anonymisiert gespeichert, es werden keine Cookies gesetzt. Mit einem Klick auf „Jetzt abstimmen“ seid ihr damit einverstanden.

Wollt ihr nochmal nachhören?
Und hier alle Hits der ursprünglichen TOP 50 in einer Spotify-Playlist zum Gedächtnis auffrischen, anhören oder einfach abfeiern. Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

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Hier findest du alle bisherigen Abstimmungen von JSDGKKAZ

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Ihr stimmt ab: Wählt den größten Karnevals-Hit ever! (Woche 3)

Wir läuten die dritte Woche ein auf unserer Suche nach dem ultimativen kölschen Karnevals-Hit. Zwanzig Songs aus unserer Top 50-Liste habt ihr schon rausgeworfen, darunter ein paar echte Klassiker. Wir sagen erneut vielen Dank für die großartige Teilnahme! Ihr macht JSDGKKAZ zu einem richtigen kölschen Publikumspreis und der Sieger wird sich Ende Februar ganz sicher riesig über die Auszeichnung freuen.

Nun also Woche 3 – für die TOP 30 habt nur noch maximal drei Stimmen. Jeder darf nun erneut einmal bis zum nächsten Mittwoch für seine Favoriten stimmen.

Diese Hits habt ihr in der zweiten Woche rausgewählt:
Liebe Deine Stadt (Mo-Torres/Cat Ballou/Podolski) mit 3.74% aller Stimmen
Einmal am Rhein (Willi Ostermann) mit 3.41% aller Stimmen
Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien (Karl Berbuer) mit 3.31% aller Stimmen
Heidewitzka, Herr Kapitän (Karl Berbuer) mit 3.04% aller Stimmen
Wer soll das bezahlen (Jupp Schmitz) mit 3.04% aller Stimmen
Ich han dä Millowitsch jesinn (Kuhl und de Gäng) mit 2.33% aller Stimmen
Die Hände zum Himmel (Kolibris) mit 2.28% aller Stimmen
Der schönste Platz ist immer an der Theke (Toni Steingass) mit 1.68% aller Stimmen
Weißte wat, mer fahre met d’r Stroßebahn noh Hus (Marie Luise Nikuta) mit 1.41% aller Stimmen
Haifischzahn (Hanak) mit 1.36% aller Stimmen

Macht mit! So einfach gehts:
1. JSDGKKAZ läuft fünf Wochen lang. Pro Woche fallen die zehn Songs mit den wenigsten Stimmen raus. Somit stehen in der zweiten Woche nur noch die besten vierzig Hits zur Wahl und so weiter. Eine Woche vor Wieverfastelovend steht er dann fest – der GKKAZ.

2. Ihr könnt einmal pro Woche mitmachen: In der ersten Woche hat jeder bis zu fünf Stimmen, in der zweiten bis zu vier und so weiter. Die Abstimmung funktioniert ohne Registrierung o.ä. Und: Wer mitmacht, kann im Anschluss als Dankeschön noch tolle Preise gewinnen.
Los geht’s!


Datenschutzhinweis:
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Wollt ihr nochmal nachhören?
Und hier alle Hits der ursprünglichen TOP 50 in einer Spotify-Playlist zum Gedächtnis auffrischen, anhören oder einfach abfeiern. Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

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Hier findest du alle bisherigen Abstimmungen von JSDGKKAZ

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Ihr stimmt ab: Wählt den größten Karnevals-Hit ever! (Woche 2)

Es ist die zweite Woche in unserer Suche nach dem ultimativen kölschen Karnevals-Hit. Die Resonanz zum Start war großartig – es haben richtig viele mitgemacht, vielen Dank! Jetzt also Woche 2 – unsere TOP 50 hat sich in eine TOP 40 verwandelt und ihr habt nur noch maximal vier Stimmen, um Eure Favoriten zu wählen.

Diese Hits habt ihr in der ersten Woche rausgewählt:
Es war in Königswinter (Die 3 Colonias) mit 1.10% aller Stimmen
Wenn du nit danze kanns (Kempest Finest) mit 1.05% aller Stimmen
Ein Hoch auf die Liebe (Micky Brühl Band) mit 1.05% aller Stimmen
Du kannst nicht treu sein (Gerhard Ebeler) mit 1.01% aller Stimmen
D.A.N.Z.E (Funky Marys) mit 1.01% aller Stimmen
Ich hab 3 Haare auf der Brust (Bernd Stelter) mit 0.96% aller Stimmen
Kornblumenblau (Willy Schneider) mit 0.90% aller Stimmen
Schwerelos (Fiasko) mit 0.73% aller Stimmen
Ich han dat Marieche jebütz (Rockemarieche) mit 0.73% aller Stimmen
Sein lassen (LS.E.) mit 0.60% aller Stimmen

Macht mit! So einfach gehts:
1. JSDGKKAZ läuft fünf Wochen lang. Pro Woche fallen die zehn Songs mit den wenigsten Stimmen raus. Somit stehen in der zweiten Woche nur noch die besten vierzig Hits zur Wahl und so weiter. Eine Woche vor Wieverfastelovend steht er dann fest – der GKKAZ.

2. Ihr könnt einmal pro Woche mitmachen: In der ersten Woche hat jeder bis zu fünf Stimmen, in der zweiten bis zu vier und so weiter. Die Abstimmung funktioniert ohne Registrierung o.ä. Und: Wer mitmacht, kann im Anschluss als Dankeschön noch tolle Preise gewinnen.
Los geht’s!


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Für die Abstimmung wird eure IP-Adresse anonymisiert gespeichert, es werden keine Cookies gesetzt. Mit einem Klick auf „Jetzt abstimmen“ seid ihr damit einverstanden.

Wollt ihr nochmal nachhören?
Und hier alle Hits der ursprünglichen TOP 50 in einer Spotify-Playlist zum Gedächtnis auffrischen, anhören oder einfach abfeiern. Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

Übrigens kann man diese Playlist auf Spotify liken und teilen – wir würden uns freuen!

Hier findest du alle bisherigen Abstimmungen von JSDGKKAZ

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Ihr stimmt ab: Wählt den größten Karnevals-Hit ever!

Köln dürfte die einzige Stadt auf der Welt sein, die so sehr besungen wird. All die vielen unvergesslichen Hymnen aus und für die Stadt mit K begleiten uns das ganze Jahr. Und in der Session kommt sowieso niemand an kölscher Musik vorbei.

Doch welcher Song ist der ultimative? Welcher der größte und beste? Jeckes.NET wills wissen. Mittels Umfragen, Klicklisten, Verkaufscharts und anderen Rankings haben wir die Liste erstellt: 50 kölsche Karnevalshits für die Ewigkeit. Die Sahnehäubchen, die crème de la crème. Und ihr wählt den Allerbesten.

Macht mit! So einfach gehts:
1. JSDGKKAZ läuft fünf Wochen lang. Pro Woche fallen die zehn Songs mit den wenigsten Stimmen raus. Somit stehen in der zweiten Woche nur noch die besten vierzig Hits zur Wahl und so weiter. Eine Woche vor Wieverfastelovend steht er dann fest – der GKKAZ.

2. Ihr könnt einmal pro Woche mitmachen: In der ersten Woche hat jeder bis zu fünf Stimmen, in der zweiten bis zu vier und so weiter. Die Abstimmung funktioniert ohne Registrierung o.ä. Und: Wer mitmacht, kann im Anschluss als Dankeschön noch tolle Preise gewinnen.
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Das wünschen sich Kölner Promis fürs Jahr 2019

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – 2019 steht kurz vor der Tür. Pünktlich zum Jahreswechsel äußert ein jeder Wünsche und Vorsätze: Was soll besser besser werden, was muss sich dringend ändern? Auch Kölner Persönlichkeiten und Prominente haben sich Gedanken gemacht und private Wünsche für sich und unsere Stadt geäußert.

Björn Heuser, kölscher Liedermacher

Björn Heuser //Foto: Uli Grohs

„Ich wünsche mir, dass der Himmel övver Kölle auch im Jahr 2019 auf uns alle aufpasst, für jeden da ist und mehr Sonne, als graue Wolken zeigt. Mehr Miteinander statt Gegeneinander – das wärs! Auf ein gesundes und glückliches neues Jahr.“

 

 

Gaby, Schauspielerin & Komikerin

Gabi Köster //Foto: Stephan Pick

„Nie vergessen: Nichts im Leben ist so beschissen, als dass es nicht für irgend etwas gut wäre!“

 

 

 

 

 

 

Bläck Fööss

Die Bläck Fööss wünschen sich für 2019, dass Köln weiter wie bisher eine weltoffene und multikulturelle Stadt bleibt und hoffen, dass Themen wie z.B. bezahlbarer Wohnraum, umwelt- und menschenfreundliche Städte- und Verkehrsplanung, Sanierung und Erweiterung der Kölner Schulen und Kindertagesstätten sowie besser bezahlte Jobs in Pflege- und Sozialeinrichtungen endlich ganz nach oben auf die Agenda der Stadtpolitik gesetzt werden.

 

 

Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB

Jürgen Fenske //Foto: KVB

„Ich wünsche Köln ein friedliches 2019, Respekt vor anderen Meinungen, bürgerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt, etwas mehr Gelassenheit und Schonung im Umgang mit unserer Stadt.“

 

 

 

 

 

Miljö

Miljö //Foto: Marie-Christine Frank

„Wir wünschen Köln für 2019 mehr Zusammenhalt, Geselligkeit, Lebensqualität, Freizeit, Kreativität, Diversität, schönes Wetter, aber auch weniger Autoverkehr, dafür mehr Fahrradfahrer und Radwege, weniger Baustellen, Raser, Fremdenfeindlichkeit, AfD-Wähler, Gewalt und Hass. Auf dass wir uns alle ein bisschen weniger ernst nehmen. Prost!“

 

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Köln

Henriette Reker //Foto: Stadt Köln/ Danny Frede

„Die wichtigsten Wünsche für das kommende Jahr möchte ich gleich vorweg schicken: Gesundheit und Glück! Die können wir nur bedingt beeinflussen und ohne die beiden ist das Leben nicht gerade leicht. Noch dazu wünsche ich der notwendigen Zuversicht, der auch über schwierige Situationen hinweg hilft.

In 2019 sind die Kleinsten bei uns ganz groß, denn Köln feiert 30 Jahre UN-Konvention für Kinder- und Jugendrechte. In allen Belangen der Stadt wollen wir den Nachwuchs stärker einbinden und als Experten für die eigenen Belange gewinnen. Gemeinsam mit UNICEF wird Köln im Oktober einen internationalen Gipfel Kinderfreundlicher Städte ausrichten. International wird es aber schon im Januar mit der Herren Handball-WM in der LANXESS arena. Noch mehr Handball gibt es wieder bei dem EHF VELUX FINAL4, das bei uns seinen 10. Geburtstag feiert. Und musikalisch wird 2019 geprägt von einem Sohn unserer Stadt: das Offenbachjahr anlässlich des 200. Geburtstags von Jaques Offenbach bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen. Das ganze Jahr über dürfen wir uns wieder auf zahlreiche kulturelle, sportliche und wissenschaftliche Höhepunkte in Köln freuen. Ich wünsche uns allen für 2019 mehr Rücksichtnahme aufeinander, einen respektvollen Umgang miteinander und Zusammenhalt. Das ist etwas, was uns in Köln auszeichnet und wir werden noch mehr Zusammenhalt brauchen, damit unsere Stadt so bunt und offen beliebt, wie wir sie lieben und schätzen. Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Feiertage und ein glückliches Jahr 2019!“

Bastian Kampmann, Sänger Kasalla

Bastian Kampmann //Foto: Ben Wolf

„Ich wünsche uns allen für 2019 mehr Optimismus. Mehr Freude. Mehr positives Denken. In den letzten Jahren wurden öffentliche Debatten und Politik immer mit „Nein!“, Angst und Hass geführt. Wie wäre es, wenn wir versuchen, weniger zerrissen gemeinsam die Probleme und Chancen in der Stadt und darüber hinaus anzugehen?“

 

Axel Freimuth, Rektor der Universität Köln

Axel Freimuth //Foto: Simon Wegener

 

„Ich wünsche den Kölnerinnen und Kölnern Glück, Gesundheit und Gelassenheit, ein friedliches und tolerantes Miteinander und dass sie im Jubiläumsjahr ihre Universität ganz neu entdecken.“

 

 

 

 

Guido Cantz, Moderator & Entertainer

Guido Cantz //Foto: Porz Entertainment/ Patrick Liste

„Im neuen Jahr soll es in Köln weniger Staus geben…sowohl im Straßenverkehr, als auch im Rosenmontagszug. Ich wünsche mir: den Aufstieg des FC und dass wir in PORZ nicht vergessen werden. Und eines sollten wir Kölner nicht vergessen: mit einem Lächeln fällt das Leben einfach leichter!“

 

 

 

 

 

Weiße Weihnacht in Köln – Das gibt’s so gut wie nie

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Dürfen wir auf eine weiße Weihnacht hoffen? Und wie fast immer enttäuschen uns die Wetterfrösche. Für Köln lautet die Prognose für Heiligabend 2018: kräftiger Wind mit viel Niederschlag und Temperaturen bis zu 10 Grad. „Kennt man ja“, seufzt dann der Kölsche, „früher war mehr Lametta!“

Aber ist das tatsächlich so? Liefen Kölner vor ein, zwei Jahrzehnten fast jeden Heiligabend mit knirschenden Schritten auf Schnee und Eis zur Christmette in den Dom? Gehörte eine zünftige Schneeballschlacht am 1. Feiertag einfach zu Weihnachten wie Spekulatius und Punsch? An die letzte weiße Weihnacht in der Domstadt können sich sicher noch viele gut erinnern: Im Jahr 2010 kam am 24. Dezember derart viel von der weißen Pracht herunter, dass so mancher im dichten Schneetreiben Probleme hatte die Verwandtschaft zu erreichen. Und davor?

Schnee an Heiligabend ist historisch selten

Um verklärten Erinnerungen und Erzählungen vorzubeugen, helfen nur harte Fakten. Die finden sich auf wetter-online.de im Archiv der historischen Wetterdaten. Dort kann jeder knallhart recherchieren: Weiße Weihnachten in Köln sind sehr, sehr selten. Und das ist fast noch geschönt ausgedrückt. Unsere Untersuchung bezieht sich dabei – zugegeben – lediglich auf die letzten dreißig Jahre. Sie zeigt, dass es seit 1987, außer im bereits erwähnten Rekord-Schnee-Jahr 2010, nur noch in 2001 eine Schneedecke am 24. Dezember gab, wenn auch eine hauchdünne.

Ansonsten: Fehlanzeige. Bezogen auf die Temperaturen herrschte ein stetes Auf und Ab. Das Quecksilber rutschte jedoch nie – bis auf 2010 – unter die 0-Grad-Marke. Die Grafik zeigt die jeweilige Höchsttemperatur an Heiligabend. So viel also zum Weihnachtswetter in Köln. Früher war eben doch nicht alles besser, sondern einfach genauso wie heute.

Bläck Fööss sagen „Bye Bye“

Eine kölsche Ära geht zu Ende, die den ein oder anderen wohl ein Tränchen verdrücken lässt. Die Bläck Fööss machen nach 20 Jahren Schluss mit ihrer traditionellen Silvester-Sause in der Lanxess Arena und sagen „Bye bye my love“.

Ursprünglich war das Jahreswechsel-Konzert als einmalige Sache zum Millennium-Silvester 1999/2000 geplant. Der Erfolg war so groß, dass man das Konzept noch „ein bisschen“ verlängerte. Inzwischen schunkelten und sangen sich ganze Generationen durch Kölns größte Silvesterparty im Henkelmännchen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde verkündet, dass die 20. Auflage die letzte sein werde. „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“, erklärte die Band und Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher einstimmig, als sie die Nachricht verkündeten.

Und nachdem an Silvester 17/18 Tommy Engel-Nachfolger Kafi Biermann nach 20 Jahren als Fööss-Sänger offiziell seinen Hut nahm und von Mirko Bäumer abgelöst wurde, wird diese letzte Party im Henkelmännchen erneut für einen Wechsel in der Bandgeschichte stehen.

Hanz Thodam (r.) wird Hartmut Priess am Bass beerben. // Foto: imago

Gründungsmitglied und Bassist Hartmut Priess (76) übergibt an diesem Abend offiziell den Staffelstab an Hanz Thodam, der von den Domstürmern zu Kölns Kult-Band Nummer eins wechselt. Damit geht das „Verjüngungs-Projekt“ der Band weiter.

Denn nach dem Sänger-Wechsel und dem Abgang von Peter Schütten, der im Februar 2017 durch Pit Hupperten ersetzt wurde, stehen mit Erry Stoklosa und Bömmel Lückerath jetzt nur zwei „Ur-Fööss“ auf der Bühne.

Nichtsdestotrotz sieht die Formation voller Tatendrang in die Zukunft und plant bereits das Jubiläumsjahr in 2020 – dann besteht die kölsche Kombo unglaubliche 50 Jahre. Ihr Traum wären ein oder mehrere große Jubiläumskonzerte auf dem Roncalliplatz im Schatten des Doms. Ob das jedoch umsetzbar ist, steht noch in den Sternen.

Doch nun wird erst noch einmal im ganz großen Stil Silvester gefeiert – bevor es kurz darauf mit voller Kraft in den übervollen Terminkalender der laufenden Session geht. Am 31. Dezember wird ab 21 Uhr Kult-Moderator Linus durch den Abend führen und dafür sorgen, dass der dieser auf ewig in Erinnerung bleiben wird. Außerdem mit von der Partie sind Kim Howbridge und Miljö. Und die Fööss werden sicherlich die ein oder andere musikalische Überraschung aus dem Hut zaubern – schließlich können sie in ihrem Repertoire mittlerweile auf 632 Songs (!) zurückgreifen – inklusive den Stücken des erst vor kurzem erschienenen neuen Album „Su schön wie Augenblecklich“.

Wer sich die große Abschiedssause nicht entgehen lassen will: Hier gibt es noch Karten!

Titelfoto: ©studio157.de | thomas ahrendt