Malle kann jeder: Jecke, außergewöhnliche Reiseziele ab Köln/Bonn

Noch Zeit und Geld für einen schönen Herbsturlaub übrig? Bald sind schließlich schon wieder Ferien am Start. Oder vielleicht wird schon an der großen Reise für nächstes Jahr herumgetüfelt – Vorfreude ist schließlich die schönste. Nur – wohin? Malle, Ibiza, Antalya … alles so nett wie unspannend. Dabei kann man von unserem Airport Köln/Bonn aus sehr ungewöhnlich verreisen. Wir haben euch da mal ein paar Ideen herausgesucht, die ihr ab der nächsten KVB- oder S-Bahn-Haltestelle mit Zwischenstopp am Airport erreichen könnt …

Gruseln in Transsilvanien (Rumänien)

Wunderschön und trotzdem irgendwie gruselig: Die Region Transsilvanien in Rumänien // Foto: stock.adobe.com

Wer sich schon mal auf die gemütlich-gruselige Atmosphäre an Halloween einstimmen möchte, dem sei die Region Siebenbürgen – auch als Transsilvanien bekannt – ans Herz gelegt. Die wunderschöne und sagenumwobene Region im Zentrum Rumäniens wird von Köln aus über den Flughafen in Cluj erreicht und führt den Besucher in eine andere Zeit. Landschaftlich immer beliebter bei den Backpacker-Touristen, beherbergt das Land der Roma einige „unheimlich“ schöne Naturphänomene. Eines davon ist der berühmt-berüchtigte Wald Hoia Baciu, der manchem durch die Medien ebenfalls als das „Bermuda-Dreieck von Europa“ ein Begriff ist. Urbanen Legenden zufolge handelt es sich bei dem Laub-Mischwald um einen Ort, an dem es spukt, und sogar unbekannte Flugobjekte sowie Monstererscheinungen sollen bereits gesichtet worden sein. Schon damals sollen sich die Menschen vor dem Gebiet gefürchtet haben, obgleich der Bezirk seit jeher als Wander- und Jagdgebiet genutzt wird. Die Spuklegende gründet auf einer volkstümlichen Überlieferung, nach der der Wald den Namen eines Hirten trägt,  welcher mitsamt seinen rund 200 Schafen im Waldesinneren verschwunden sein soll. Selbst wenn es nur für ein paar gruselige Fotomotive langt, ein aufregender Urlaub ist hier Programm!

 

Exotisch abtauchen in Tanger (Marokko)

Künstlerisch-kreatives Flair erwartet Besucher in Medina. // Foto: stock.adobe.com

Ein Newcomer unter den Städtetrips ist das boomende Tanger, die sich wandelnde Stadt am nördlichsten Zipfel Marokkos. Die europäische Küste ist mit Spanien in Sichtweite und dennoch befindet man sich in einer quirligen nordafrikanischen Stadt mit künstlerisch-kreativem Flair. Wer einen kleinen Kulturschock bei möglichst geringer Flugzeit sucht, ist mit diesem Ort zwischen Mittelmeer und Atlantischem Ozean bestens beraten. Tanger gelingt der Spagat zwischen europäischer Moderne und exotischer Andersartigkeit wie kaum einer zweiten Stadt. Das urbane Bild ist dabei von so urtümlichen wie farbenfrohen Gassen geprägt, an der kilometerlangen Strandpromenade wachsen stylische Beachclubs, Restaurants und Bars wie Pilze aus dem Boden. Ein Spaziergang zur Altstadt, der Medina, mit seinen wuseligen Märkten und dem betörenden Geruch ist selbstverständlich ein Muss. Auch eine kleine Rast unter Mandarinen- und Feigenbäumen lässt ein orientalisches Feeling aufkommen.

Janz weit draußen auf den Kapverden

Paradiesische Ansicht: die kapverdische Insel Sal. // Foto: stock.adobe.com

Der afrikanische Inselstaat im Atlantik, auf gleicher Höhe wie der Senegal, ist von Köln aus in rund sechseinhalb Stunden Flug erreichbar – bei nur zwei Stunden Zeitverschiebung. Eine der Inseln, Sal, gilt als Sonneninsel schlechthin – mit ganzjährig angenehmen Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Der Name der Insel deutet übrigens auf Salzabbau hin – heutzutage ermöglichen einige Salinebecken ein schwereloses Schwimmen wie im Toten Meer. Tauchen, Kiten und andere Wassersportarten sind ebenso möglich, wie es an Traumstränden ruhig angehen zu lassen. Wer neben der Entspannung dann doch etwas Umtrieb sucht, dem sei ein Ausflug in eine der Städte auf Sal mit ihren Sehenswürdigkeiten empfohlen. Sogar eine Fata Morgana lässt sich auf der Insel bestaunen! Bei einem Ausmaß von gerade einmal 30 Kilometer Länge und zwölf Kilometer Breite sind die Distanzen dort doch etwas anders zu bewerten als hierzulande und ermöglichen bequem Tagesausflüge an verschiedene Orte.

 

Riesige Vielfalt in Riga (Lettland)

Riga, die Hauptstadt Lettlands überrascht durch ihre Vielfältigkeit. // Foto: stock.adobe.com

Seit 2014 nicht nur Kulturhauptstadt Europas sondern auch UNESCO-Welterbe, gilt die Perle des Baltikums nach wie vor als exotisches Städtereiseziel. Wer fernab von klassischen Städtereisezielen mal etwas ganz anderes sehen will, ist mit einem Flug ins aufregende Riga ganz klar auf der sicheren Seite. Nicht nur aufgrund des Reichtums an kulturellen Angeboten, die etwa Staatsoper und Galerien bieten, sondern eben aufgrund einer einzigartigen Dynamik, die dieses Fleckchen Erde umweht, ist ein Besuch absolut lohnenswert. Ob kulinarische Genüsse (unbedingt Piroggen und Pelmeni probieren), Wellness (ein Besuch der traditionellen lettischen Sauna ist ein Muss), Shopping oder Erholung am Meer (denn Riga liegt direkt an der Ostsee) – die Kulturhauptstadt hat ein vielschichtiges, unerschöpfliches Repertoire an Unternehmungsmöglichkeiten, die man nicht verpassen sollte!

 

Auf zu neuen Ufern in Tirana (Albanien)

Eine atemberaubende Aussicht hat man vom Dajti, dem Hausberg Tiranas, aus. // Foto: stock.adobe.com

Nein, unbedingt schön ist Tirana (Titelfoto dieses Beitrags) nicht. Also schön in dem Sinne, dass Albaniens Hauptstadt sicherlich nicht mit Florenz mithalten kann. Aber sie ist interessant, spannend und ganz bestimmt eine Reise wert. Zwischen sozialistischen Prunkbauten aus vergangener Zeit und einer quirligen Altstadt bietet sie ihren Besuchern eine abenteuerliche Stadtlandschaft, in der sich die Epochen an jeder Straßenecke abzulösen scheinen. Sich von Café zu Café treiben zu lassen geht hier ebenso, wie Museen und historische Stätten wie den ehemaligen Folterkeller der Geheimpolizei Sigurimi zu entdecken. Viele Fassaden sind farbenfroh bemalt, die heimische Küche ist ein Gaumenschmaus und die Preise sind allgemein günstig, auch für Unterkünfte. Tirana ist eine Stadt im Wandel, zwischen hippen Flohmärkten und Kulturpalast, zwischen dem herrlichen Rinia-Park und einer jungen Kneipenlandschaft. Nicht zuletzt sind die Strände des Mittelmeers keine Stunde Fahrzeit entfernt und bietet die atemberaubende Natur Albaniens Gelegenheiten für Tagesausflüge.

 

Statisten und mehr: „Bares für Rares“-Händler Walter Lehnertz redet Klartext

Walter „Waldi“ Lehnertz ist ein Original, ein rheinisches Original. Das wissen seit 2013 Millionen ZDF-Zuschauer, die begeistert die nachmittägliche Kult-Sendung „Bares für Rares“ mit Horst Lichter verfolgen. Waldi gehört von Anfang an zum festen Team der Händler in der Sendung, die den Privatanbietern ihre alten Schätzchen abkaufen. Oder auch nicht. Denn obwohl der 52-Jährige ständig auf der Suche nach Nachschub für seinen Laden „Waldis Eifel Antik“ in Kall-Krekel (Kreis Euskirchen) ist, kauft er längst nicht alles. Doch wenn er interessiert ist, legt er traditionell mit einem Gebot von 80 Euro los, egal wie hoch der offensichtliche Wert der Ware ist. Das hat sich zu seinem Markenzeichen entwickelt. Der gelernte Pferdewirt und spätere Garten- und Landschaftsbauer ist seit 2015 auch im Hauptberuf Trödel- und Antiquitätenhändler.
Alexander Kuffner sprach für Jeckes.NET mit dem Kult-Händler.

Waldi, hat man als Händler eigentlich schon mal ein schlechtes Gewissen gegenüber den Anbietern? Wenn man etwa genau weiß, dass das angebotene Ding ein Knaller ist und trotzdem weit unter Wert bietet, um den eigenen Verdienst höher zu treiben?
Eigentlich nicht, aus einem einfachen Grund: Du musst immer so hoch bieten, dass der Kunde auch etwas verdient. Sonst würde ich mich gar nicht auf den Handel einlassen. Ein kleines Beispiel: Eine durchschnittliche Quetschkommode hat momentan einen Wert von rund 400 Euro. Die Dinger bekommst du momentan aber nicht verkauft. Wenn mir jetzt jemand so ein Teil anbietet, dann sage ich „Da könnte ich dir momentan höchstens 80 Euro für geben, der Markt ist gerade schlecht. Nimm sie bitte wieder mit.“ Es würde mir nichts nützen, die Quetschkommode für 80 Euro zu bekommen – denn erstens würde ich eine lange Zeit drauf sitzen bleiben, wenn ich damit Gewinn machen möchte. Und zweitens wäre die Gefahr groß, dass hinter meinem Rücken gequatscht wird. Nachher wird der Verkäufer dann von Familie oder Freunden gefragt, wo denn die schöne Quetschkommode ist. Und wenn der dann sagt „Ach, das alte Ding hab ich für 80 Euro beim Waldi in Krekel gelassen“, sagen die vielleicht „Was? Ich hätte dir 300 dafür gegeben!“ Nee nee – da lass ich lieber die Finger davon.

Wie ist es möglich, von allem so viel Ahnung zu haben beziehungsweise den Wert von so vielen verschiedenen Dingen erkennen zu können?
Das macht einzig und allein die Erfahrung. Da helfen weder Internet noch Bücher, weil das Geschäft heutzutage so schnelllebig ist. Aber natürlich kauft man auch manchmal auf Risiko, das geht gar nicht anders. Ich habe Sachen von 2015 hier stehen, von denen ich damals gedacht habe, die wären der Renner. Und jetzt will sie keiner haben. „Verkaufen“ tut man sich immer mal, das ist das Risiko, mit dem wir Händler leben müssen. Zu etwa achtzig Prozent liege ich aber richtig, weil ich einfach weiß, dass die Ware gut läuft. Manchmal kaufe ich coole Sachen aber auch einfach als Hingucker für den Laden. Eben nur, damit die Leute sagen können „Guck mal, was für ein geiles Teil!“ Ob sich das dann verkauft, ist letztlich gar nicht so wichtig.

Waldi (r.) mit seinen „Bares für Rares“-Kollegen (v.l.) Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Horst Lichter, und Ludwig Hofmaier. // Foto: ZDF/Frank Hempel

Warum kommen in Zeiten von eBay immer noch so viele Menschen zu Anbietern wie Dir?
Weil eBay unpersönlich ist. Man handelt nicht von Mensch zu Mensch, sondern von Mail zu Mail. Außerdem wird bei uns sofort bar bezahlt. Wenn du bei eBay etwas verkaufst, hast du immer Arbeit und vielleicht auch Scherereien. Du musst Fotos machen, es online stellen, verpacken, zur Post bringen und am Ende beschwert sich der Käufer vielleicht noch und fordert Nachlass und so weiter. Wenn du zu einem Händler gehst, ist das ein schnelles, sauberes Geschäft. Es gibt Geld bar auf die Hand und beide sind zufrieden. Mit dem Kaufen ist es das selbe in Grün. Die Ware steht direkt vor dir, du kannst sie genau in Augenschein nehmen und vielleicht noch etwas handeln.

Verkaufst du alles ausschließlich in deinem Laden in Kall-Krekel, oder auch online oder auf Auktionen?
Ich verkaufe ausschließlich im Laden. Selbst wenn ich weiß, dass ich über ein Auktionshaus eigentlich mehr für die Ware bekommen würde. Und bei den richtig tollen Sachen möchte ich auch wissen, wer sie haben möchte. Wer mir unsympathisch bist bekommt schon mal gar nix.

Ist dir in der Sendung eigentlich schon mal was runtergefallen?
Da wartet das Team seit sieben Jahren drauf (lacht). Obwohl, einmal ist mir tatsächlich was kaputt gegangen, das war so ein Spielzeug-Hubschrauber, an dem man kurbeln musste, damit er aufstieg. Ich hatte dann keine Idee, wie ich das Ding landen sollte und er ist schließlich gegen Susannes Daumen geflogen – Rotor kaputt. Der Kunde hatte aber zum Glück einen Ersatzrotor dabei und ich habe das Teil auch gekauft. Das war aber wirklich das einzige. Man passt auf die Sachen auf, als wären es die eigenen. Obwohl natürlich alles versichert ist.

Wie viel Geld habt ihr Händler bei „Bares für Rares“ eigentlich immer so in der Tasche?
Das kommt auf die Spezialisierung an. Schmuckhändler haben logischerweise immer etwas mehr dabei. Was mich angeht – und das ist bei einigen Kollegen ähnlich – habe ich meistens zwischen 10.000 und 15.000 Euro dabei. Wenn mal etwas außergewöhnliches kommt und schnell mehr Geld benötigt wird, leihen wir Händler uns auch untereinander etwas.

Was war das skurrilste, das dir je in der Sendung angeboten wurde?
Hmn, das war wohl die Pappmache-Figur von Goethe. Ein Goethe, der einen Diener macht mit einem Holztisch davor. Sah ein bisschen aus wie Kollege Albert (lacht). Einfach ein cooles Ding.

Wie ist das Verhältnis zu den Händlerkollegen, den Experten und Horst Lichter? Gibt’s in langen Produktionswochen nicht auch mal Knatsch untereinander?
Bei uns an der Händlertheke geht es auch schon mal rund. Das ist ein knallhartes Geschäft, da will jeder sein Gesicht wahren und kämpft für sich allein. Wenn ich bei einem bestimmten Teil sage „Das Ding geht in die Eifel!“, dann ist das eine ernstgemeinte Kampfansage. Wir schenken uns nichts, obwohl wir uns alle untereinander mögen. Aber du sprichst sicher auch auf die Zeit neben der Kamera an. Da ist allerdings nicht viel, zumindest was mich angeht. Abends sieht man sich eher selten, denn wir sind ja alle im Hauptberuf Händler und haben uns neben der Zeit vor der Kamera um unsere Geschäfte zu  kümmern. Außerdem fahre ich immer nach Hause über Nacht, manche andere auch.

Ist das Fernsehen für dich mittlerweile zum Hauptjob geworben und der Laden nur noch ein Hobby?
Nein, auf keinen Fall. Mein Laden ist für mich wichtiger, als „Bares für Rares“. Das ist mein Hauptgeschäft. Wenn ich mich heute zwischen meinem Laden und dem Fernsehen entscheiden müsste, würde ich der Sendung sofort „Tschö“ sagen.

Aber eine gewisse Prominenz hat dir die Sendung schon gebracht, von der du sicher auch profitierst …
Na klar, „80-Euro-Waldi“ hat sich ja richtig als Markenname etabliert. Es gibt inzwischen sogar schon Bustouren, die zu mir nach Krekel kommen. Und ich werde nicht nur in Deutschland erkannt, auch im Ausland ist mir dass schon öfter passiert. Die Werbewirkung durch „Bares für Rares“ ist unbezahlbar, da bin ich ehrlich. Aber das ist kein Selbstläufer, man muss den Kunden schon etwas bieten sonst kommen sie nur einmal und dann nie wieder.

Es wird ja immer wieder geschrieben, bei „Bares für Rares“ sei vieles nicht echt. Manche böse Zungen behaupten sogar, die ganze Sendung sei ein Fake …
Alles völliger Quatsch. Es gibt da ja ein Boulevard-Blatt mit vier großen Buchstaben, dass uns das seit Jahren hinterher sagt. Von diesem Blatt wurden bereits mehrmals Reporter zu uns eingeladen, um sich alles in Ruhe vor Ort anzusehen. Bisher ist allerdings keiner aufgetaucht. Sie würden auch nichts finden. Bei „Bares“ gibt es keine Fakes. Die Experten sind echt, die Anbieter sind echt und wir sind echt. Und tatsächlich haben wir vorher keine Ahnung, was uns da angeboten wird. Da wird ein riesiges Bohei drum herum veranstaltet. Die Waren werden peinlichst genau abgedeckt und versteckt, manchmal finde ich das fast schon ein bisschen lächerlich. Wir bekommen auch keine Tipps von den Experten oder können uns sonst irgendwie vorbereiten. So etwas könnte sich das ZDF ja gar nicht erlauben als öffentlich-rechtlicher Sender. Wenn das heraus käme, würde der Horst Lichter doch keinen Job mehr bekommen.

Aber es gibt doch durchaus Statisten bei der Sendung …
Natürlich gibt es die, und ich kann dir auch genau erklären, wo man die sieht. Während ein Kunde zu Horst Lichter und dem Experten an den Tisch tritt, um seine Ware schätzen zu lassen, siehst du im Hintergrund die anderen Experten mit weiteren Kunden an Tischen stehen. Diese Kunden im Hintergrund, das sind Statisten. Es geht dabei nur darum, das Bild im Hintergrund zu füllen und lebendig zu machen. An einem Drehtag kommen sechs Anbieter vormittags und sechs nachmittags. Die sind alle echt und für jedes Stück ist ein Experte da. Und manchmal siehst du außerdem in kurzen Schnittbildern lange Schlangen von Anbietern vor der Halle stehen. Die sind auch alle echt, aber das sind Bilder der Schätztage, die so etwa vier mal im Jahr stattfinden. An solchen Tagen kommen bis zu 400 Leuten, um ihre Waren von Experten einschätzen zu lassen. Wir Händler sind dann gar nicht da. Aber die Bilder der Schätztage werden eben ab und zu als Übergänge in die Sendungen hineingeschnitten.

Titelfoto: ZDF/Guido Engels

Cooler Cocktails schlürfen: Die besten Rooftop-Bars der Stadt

Hoch über den Dächern der Stadt einen kühlen Drink genießen, inklusive Panoramablick bis zum Dom und weiter. Hier scheint der Alltagslärm weit weg zu sein, die Geräusche der Großstadt wehen sphärisch hinauf. Wo ist ein Sommerabend besser als auf einer Dachterrasse? Unsere fünf Favoriten:

Sonnenscheinetage

Karibik-Feeling mitten in der Innenstadt: Auf dem Dach des Kaufhofparkhauses können Besucher von der Strandliege aus rundherum über die Domstadt blicken. Auf dem Parkdeck sind 30 Tonnen feiner Kies aufgeschüttet, Schatten spendende Sonnenschirme, Sunchairs, Strandkörbe und Palmen runden die Beachclub-Atmosphäre ab. Die Bar bietet sowohl alkoholische als auch alkoholfreie Getränke. Hin und wieder finden besondere Veranstaltungen mit einem DJ statt. Die Autofahrer unter den Strandenthusiasten können direkt eine Etage drunter parken. Der Beach ist außerdem behinderten- und kinderfreundlich!

Die Sonnenscheinetage lohnt tags wie nachts // Foto: C. Ehrchen

Adresse:
Galeria Kaufhof
Parkhaus B
Etagen 14 und 15
An St. Agatha 19-25
50667 Köln
KVB-Haltestelle: Neumarkt oder Heumarkt

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: Ab 15 Uhr bis Mitternacht
Samstag: Ab 12 Uhr bis Mitternacht
Sonntag und Feiertag: Ab 13 Uhr bis Mitternacht

Eintritt:
Montag bis Freitag:
von 15 Uhr bis 18 Uhr: 1, 50 Euro Mindestverzehr
ab 18 Uhr: 5 Euro (3,50 + 1,50 Euro Mindestverzehr)
Samstag/Sonntag/Feiertag:
ganztägig 5 Euro (3,50 Euro + 1,50 Euro Mindestverzehr)
Für Kinder bis 12 Jahre kostenfei!

Website:
www.sonnenscheinetage.de

 

(Sehr) hoch hinaus geht’s im Osman // Foto: Osman30

Osman 30

Einen tollen Ausblick über ganz Köln bietet das Restaurant Osman in der 30. Etage des Köln-Turms im Mediapark. Die Küche bietet eine Auswahl an mediterran orientierten Speisen sowie eine Käseplatte und Wein. Vormittags kann man brunchen. Die Preise sind gehoben, aber der Panoramablick über die Rheinmetropole ist einzigartig, vor allem an Sonnentagen: Von der Terrasse aus betrachtet, wirkt selbst ein Beton-Koloss wie das Unicenter weniger klotzig.

Adresse:
Köln Turm
Im Mediapark 8
50670 Köln
KVB-Haltestelle: Mediapark oder Hansaring

Öffnungszeiten:
Küche: Montag bis Samstag 18:30 bis 22 Uhr, Sonntags bis 23:30 Uhr
Tapas- und Käsespezialitäten bis 23 Uhr bzw. bis 24 Uhr am Freitag und Samstag
Brunch: Sonntagsund an ausgewählten Feiertagen: 11 bis 14 Uhr

Eintritt:
frei!

Website:
www.osman-cologne.de

 

Savoy Sky Lounge

Die vielleicht atemberaubendste Rooftop-Lounge der Stadt bietet das Savoy Hotel: Die 350 Quadratmeter große Dachterrasse auf der neunten Etage ist mit mediterran anmutenden Mobiliar und Pflanzen bestückt und stellt eine echte Innenstadt-Oase dar. Die Karte der Sky Lounge bietet kühle Drinks und Cocktails, Steaks vom Grill, knackige Salate und das Beste ist dazu der unverbaute Blick auf den Dom und rundum auf die gesamte Stadt, bei schönem Wetter mit Fernsicht bis zum Siebengebirge.

Adresse:
Turiner Straße 9
50668 Köln
KVB-Haltestelle: Breslauer Platz/Hauptbahnhof

Öffnungszeiten:
Die Sky Lounge ist in den Sommermonaten geöffnet.

Eintritt:
frei!

Website:
www.savoy.de/de/dining/sky-lounge

 

Monkey Bar

Die Monkey Bar in der achten Etage des 25hours Hotel lädt zu einem spektakulären Blick über Köln ein. Wenn man in der Mitte des Bartresens steht, sieht es so aus, als befinde sich die dreireihige Spirituosenanordnung der Bar exakt zwischen Herkules-Hochhaus und Moscheetürmen. Dass die zahlreichen neugierigen Besucher ihren Blick nicht primär auf den Dom richten, liegt an der Sonne, die am Fernsehturm untergeht. Grundsätzlich erlaubt die um Bar und Restaurant geschlungene Terrasse einen Umlauf von circa 320 Grad.

Traumhafte Aussichten aus der Monkey Bar // Foto: Patricia Parinejad

Adresse:
Im Klapperhof 22-24
50670 Köln
KVB-Haltestelle: Friesenplatz

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag 17 bis 1 Uhr
Freitag bis Samstag 17 bis 2 Uhr

Eintritt:
frei!

Website:
www.25hours-hotels.com/restaurants-bars/koeln/monkey-bar

 

Bellevue

Auf der obersten Etage des Maritim-Hotels bietet das Restaurant Bellevue seinen Gästen einen atemberaubenden Rundumblick: Von der Severinsbrücke bis hin zur Zoobrücke kann man das Treiben auf Rhein und Rheinpromenade bis hin zum Heumarkt beobachten. Während der Sommermonate kann man dort auf einer Strandliege beim „Skyline-BBQ“ entspannen, wenn ein Lüftchen geht auch an windgeschützten Tischen. An regnerischen Tagen bietet das stilvoll gestaltete Innenrestaurant leckeres Essen und tolle Weine.

Der Außenbereich des Bellevue macht seinem Namen alle Ehre // Foto: Maritim

Adresse:
Maritim Hotel
Heumarkt 20
50667 Köln
KVB-Haltestelle: Heumarkt

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag geschlossen
Mittwoch bis Samstag: 18:30 bis 23 Uhr
Sonntag 11 bis 17:30 Uhr

Eintritt:
frei!

Webseite:
www.maritim.de/de/hotels/deutschland/hotel-koeln/restaurants

Titelbild: Niklas Fehlauer

 

 

Kölsch zum Spielen

Zum Weltspieltag am vergangenen Dienstag haben wir uns einmal Gedanken gemacht, was es denn eigentlich für gute Spiele für Kölner gibt. Denn was passt besser zur rheinischen Frohnatur, als zum kühlen Kölsch ein Spiel zu spielen?

Wie wäre es dann mir einem, es rein ums Kölsch trinken geht? Auf www.koelschgame.de ist das und noch mehr möglich. Frei nach dem Motto „Vom Köbes zum Bonzen“ versetzt der Spieler des Browsergames in die Lage eines Arbeitssuchenden, der Köbes werden möchte. Dazu gehören Weiterbildungen und die Erschaffung eines guten Images – welches später durch zwiespältige Manöver im Zuge der Verteidigung gegen neidische Rivalen ordentlich in Frage gestellt werden darf. Einen erzieherischen Anspruch wird das witzige, kostenfreie Browsergame über Köln wohl eher kaum haben, dafür aber einen umso höheren Spaßfaktor.

Zu mehreren macht es mehr Spaß? Dann könnte die Wahl etwa auf „Black Stories – Köln Edition – Das Krimi Kartenspiel“ (moses Verlag, z.B. hier erhältlich) fallen. So schillernd und vielfältig die Stadt, so aufregend ist das Spiel im handlichen Format. Auch auf Reisen oder im Auto kann man Köln damit auf spannende Weise ein Stück näher kennenlernen und auf Detektivjagd gehen. Die Schauplätze der Tathergänge, welche im Laufe des Spiels gemeinsam durch viele Ratende und einen Befragten („Gebieter“) aufgedeckt werden sollen, erstrecken sich von Mülheim bis Sülz und von Nippes bis zur Südstadt. Als Täter kommen Promis und historische Persönlichkeiten sowie Otto Normalverbraucher in Frage. Die 50 rabenschwarzen Rätsel-Tatmotive können die oft besungene Liebe, das leidliche Nebenprodukt, die Eifersucht, oder das Kölsch zu viel sein. Die Tat an sich mag im Alleingang, mit Kumpanen und Komplizen durchgeführt worden sein – gewollt oder ungewollt, geplant oder zufällig, vielleicht sogar im Karnevalsgetümmel!

Etwas weniger aufregend, dafür aber mit Lachkrampf-Garantie, ist „Sackjeseech – Das rheinische Schimpfwort-Spiel“ (anaconda Verlag, z.B. hier erhältlich). Unflätigkeiten à la „Knies-Büggel“ oder „Klätsch-Kopp“ sind kölsche Wortneuschöpfungen auf höchstem Knaatsch-Niveau. Es müssen stets zwei Karten aufgedeckt werden, die ein zusammengesetztes Schimpfwort ergeben. Da die Karten nicht unbedingt zueinander passen, entstehen immer wieder neue lustige Begriffe. Durch die Wortdefinitionen auf jeder Karte, ist das Spiel auch für Nicht-Kölnerinnen und -Kölner geeignet.

Ohne den FC geht es natürlich nicht. Das 1. FC Köln Quiz bringt sogar Geißbock-Experten garantiert ins Schwitzen. 62 Karten mit 302 Fragen warten auf alle Fans des Äffzeh, die sich einmal richtig beweisen wollen. Erhältlich zum Beispiel hier).

Auf der Internetseite www.koeln.de in der Rubrik Service finden sich viele weitere kölsche Online-Spiele, wo jedermann fündig wird. Ob Kölsches Mahjong oder Solitär op Kölsch, die Spiele sind kostenlos und ohne Installation im Browser und in der mobilen Version auf dem Smartphone oder Tablet verfügbar. Auf Los geht’s los!

 

 

Mamma mia! Kuriose Fakten zum Muttertag

Eigentlich ist ja jeder Tag Muttertag, denn sind wir mal ehrlich: Ohne Mama geht doch nichts. Der offizielle Feiertag aller Mütter ist in Deutschland am 12. Mai. Ob Blumen, Schokolade, ein selbstgemaltes Bild oder einfach nur eine herzliche Umarmung und liebe Worte – an diesem Tag steht Mama ganz klar im Mittelpunkt. Doch wusstet ihr, dass der Muttertag ursprünglich 1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber ins Leben gerufen wurde? Weitere kuriose sowie interessante Fakten rund um den Muttertag erfahrt ihr hier bei uns.

1. Feiertag

Weihnachten und Ostern gelten als höchste Feiertage der Kirche. Direkt danach ist der Muttertag das meist gefeierte Fest auf der Welt.

2.  Mutterrekorde

Unglaublich, aber wahr. Die jüngste Mutter der Welt war erst fünf Jahre und sieben Monate alt. Lina Medina aus Peru brachte 1939 ihren Sohn Gerardo zur Welt. Bis heute ist nicht bekannt, wer der Vater des Kindes ist. Großer Kontrast zur ältesten Mutter der Welt, ist Rajo Devi Lohan. Die Inderin brachte mit stattlichen 71 Jahren ihr erstes und einziges Kind zur Welt. Möglich machten dies eine Eizellenspende und eine Befruchtungsklinik.

3. Hochtag für die Blumenindustrie

Für Floristen bedeutet der Muttertag nicht nur viel Arbeit, sondern auch einen hohen Umsatz. Schließlich sind 59 Prozent der Präsente zum Muttertag hierzulande Blumen. Die Muttertagswoche gilt für Floristen als umsatzstärkste des Jahres. Durchschnittlich 130 Millionen Euro machen die Blumengeschäfte in dieser Zeit.

Die Mutter spielt für viele Männer eine große Rolle im Leben. // Foto: Adobe Stock

4. Muttersöhnchen?

Für 80 Prozent aller Deutschen gehören Geschenke zum Muttertag dazu. Und wer ist besonders spendabel – das männliche oder weibliche Geschlecht? Überraschender Weise überwiegt die Anzahl der Männer, die Geschenke machen. Und 30 Prozent der Männer geben für ihre Mama sogar mehr aus, als am Valentinstag für die Partnerin. Durchschnittlich werden in Deutschland rund 30 Euro zum Muttertag ausgegeben, Frankreich toppt diese Summe mit rund 50 Euro für Geschenke.

5. Sparsam am Vatertag

So großzügig wie die Deutschen an Muttertag sind, so geizig sind sie dafür an Vatertag. Nur etwa 40 Prozent  wollen ihrem Papa an Vatertag etwas schenken. Und so tief wie für Mama greift keiner in die Tasche. Knapp 20 Prozent geben zwanzig Euro oder mehr für Geschenke zum Vatertag aus.

6. Überall verschieden

Muttertag wird nicht überall auf der Welt am selben Tag gefeiert, sondern von Land zu Land verschieden. Polen etwa hat den 26. Mai als fixes Datum festgelegt. In vielen arabischen Staaten wird der Muttertag zeitgleich mit dem kalendarischen Frühlingsanfang gefeiert. Thailand feiert am 12. August, Argentinien am dritten Sonntag im Oktober und Äthiopien läutet mit dem Muttertag die Regenzeit ein.

Muttersein ist ein Fulltimejob. // Foto: Adobe Stock

7. Gehalt einer Mutter

Eine Mutter ist Köchin, Reinigungskraft, Managerin, Psychologin, Chauffeurin, Krankenpflegerin, Entertainerin und vieles mehr in einem. Doch was ist dieser vielseitige Fulltime-Job eigentlich wert? Das hat die amerikanische Seite Salary.com ausgerechnet. Ein faires Jahresgehalt für Mütter liegt demnach bei bei 162.581 Dollar (umgerechnet 145.222 Euro) und entspricht in etwa dem eines Richters.

8. Kosenamen

Die eigene Mutter mit dem Vornamen ansprechen? Eher ungewöhnlich und vor allem irgendwie unpersönlich. Mama ist mit Abstand der beliebteste Kosename – jeder zweite Deutsche nennt seine Mutter so. 29 Prozent sagen „Mutti“, 9 Prozent sagen schlicht und einfach „Mutter“ und fünf Prozent nennen ihre Mutter „Mami“.

9. Kurioser Brauch

Während die meisten Mütter an diesem Tag beschenkt werden, müssen in Serbien die Mütter ihre Kinder beschenken. Denn dort werden die Frauen von ihrem Nachwuchs an den Füßen zusammengebunden und müssen sich ihre Freiheit mit Süßigkeiten „erkaufen“.

Und da über Mütter wird nicht nur gesprochen, sondern auch jede Menge gesungen wird, haben wir hier noch die besten Songs für Muttertag. Lautsprecher an, mitsingen und genießen.

 

 

Ein Mailight jagt das nächste: So tanzt Kölle in den Wonnemonat

Frisch war’s die Tage – und nach dem morgigen Feiertag wird es schon wieder kühler. Grund genug, die Mainacht so richtig zu genießen! Doch wo und wie lässt sich am besten in den Wonnemonat tanzen?  Und was, wenn man gar nicht tanzen will? Egal – denn die Möglichkeiten in der Domstadt sind fast grenzenlos.
Hier ein paar der Schönsten:

Musik der 80er und 90er Jahre gibt es auf der Party an Bord der MS RheinCargo. Während das Schiff auf dem Rhein kreuzt, können bei Livemusik und zu DJ-Klängen die Hüften geschwungen werden. Darüber hinaus erwartet die Gäste ein Überraschungsprogramm. Los geht’s um 20 Uhr. Die Tickets kosten 41,50 Euro, Startpunkt ist der Anleger 13 am Konrad-Adenauer-Ufer.

Rave in den Mai, zum Beispiel in Mülheim. // Foto: stock.adobe.com

Im Kulturbunker Mülheim kommen Rave-Fans auf ihre Kosten. Ab 20 Uhr wird unter dem Motto „Rave in den Mai“ gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Auch in der Wolkenburg wird es am letzten April-Abend laut, wenn Radio Köln das After-Job-Special „Tanz in den Mai“ präsentiert. Ab 20.30 Uhr steigt auf drei Tanzflächen die Party – dank unterschiedlicher Musikrichtungen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Tickets kosten 16,90 Euro; Einlass ab 21 Jahren.

Bereits um 15 Uhr startet am 30. April am Chlodwigplatz die „XFood Tour – Südstadt Köln kulinarisch“. Im Herzen der Südstadt – Startpunkt ist die Severinstorburg – geht es mit einem Guide auf Tour durch die angesagtesten Lokalitäten der Umgebung. Fünf Kostproben kölscher und internationaler Spezialitäten sind im Preis von 40,45 Euro enthalten. Neben kulinarischen Leckerbissen bekommen die Gäste Wissenswertes über die Geschichte und die Anekdoten des Veedels präsentiert.

Auch das Urania Theater in Köln-Ehrenfeld hat sich zur Begrüßung des Wonnemonats ein besonderes Programm überlegt. Ab 20 Uhr wird dort zunächst das Vocal Ensemble „Quintense“ seine A-cappella-Songs zum Besten geben. Die Leipziger Musiker gehören zu den Senkrechtstartern der Szene und sind bereits mehrfach preisgekrönt. Im Anschluss an das Konzert wird mit DJ in den Mai getanzt – ein Glas Maibowle pro Gast ist inklusive. Der Eintrittspreis liegt bei 25,90 Euro.

Wer eher auf Bühne als auf Tanzen steht, der sollte die Kölner Philharmonie besuchen. Um 21 Uhr startet dort „Die Hamletmaschine“, ein epochales Theaterstück mit Musik. Die Karten kosten 35 Euro, ermäßigt 18,30 Euro.

Rasante Fahrgeschäfte und jede Menge süße und herzhafte Leckereien gibt es auf der Deutzer Kirmes, die auch am 30. April und am 1. Mai Besucher auf die rechte Rheinseite lockt. Das Frühlingsvolksfest mit Domblick beginnt werktags um 14 Uhr sowie sonn- und feiertags um 12 Uhr.

Eine weitere Feiermöglichkeit für die ganze Familie besteht beim traditionellen Brunnenfest in Rondorf. Los geht’s am 30. April um 18 Uhr auf dem Dorfplatz zwischen Rondorfer Hauptstraße und Pastoratsstraße. Neben einem musikalischen Programm gibt es Aktionen wie Torwandschießen, Kinderschminken oder eine Weinverkostung – und natürlich ausreichend Kölsch. Ebenso finden Besucher viele Möglichkeiten, ihren Hunger zu stillen.

Mit neuem Album in der Kölner Mainacht unterwegs: Tokio Hotel // Foto: Promo

Kreischalarm im E-Werk: Dort tritt zum Ausklang des Monats April die ehemalige Teenieband Tokio Hotel auf. Kaum zu glauben, aber die vier Magdeburger feiern bereits ihr 15-jähriges Bühnenjubiläum und versprechen ihren Fans ein einmaliges Showkonzept. Neben Hits wie „Durch den Monsun“ oder „An Deiner Seite (Ich bin da)“ wird die Band um Sänger Bill Kaulitz auch Stücke aus dem 2019 erscheinenden neuen Album zum Besten geben. Konzertbeginn ist um 20.30 Uhr.

Die Lutherkirche Südstadt lädt am 30. April zur „Tanz in den Mai“-Feier mit DJ Werner Pilz. Die ersten Töne erklingen um 20.30 Uhr, gespielt wird ein Mix, bei dem jeder Partyfreund auf seine Kosten kommt. Tickets sind an der Abendkasse für 10 Euro erhältlich, im Vorverkauf kosten sie 8 Euro (Buchhandlung am Chlodwigplatz).

In Siegburg entern Kasalla den Mai – live in der Rhein-Sieg-Halle. Ab 20 Uhr nehmen die Kölschrocker ihre Fans mit auf große Fahrt durch ihre mittlerweile achtjährige Bandgeschichte. Spätestens um Mitternacht werden dann „Alle Jläser huh“ gehalten und der Mai feierlich begrüßt. Die Tickets kosten 29 Euro.

Ei, ei, ei – wo sind sie denn? Die besten Eierverstecke zu Ostern

Die Wettervoraussage könnte nicht besser sein. Für das Osterwochenende sind in Köln Sonnenschein und bis zu 24 Grad vorhergesagt. Doch egal, wie das Wetter wird – einen schönen Brauch wird es sicher geben: In der Nacht zu Sonntag kommt der Osterhase vorbei und versteckt heimlich Eier Zuhause. Millionen Kinder wachen morgens voller Freude auf und können die große Suche kaum erwarten. Und längst nicht nur die Kleinsten sind von dieser Tradition begeistert. Nur: Es braucht richtig gute Verstecke. Wir hätten da ein paar Ideen …

Bei der Gestaltung und dem Verstecken der Ostereier sind kaum Grenzen gesetzt. //Foto: AdobeStock

Auf das Alter kommt es an

Wie schwierig und kreativ ihr die Ostereier versteckt, hängt natürlich auch vom Alter der Sucher ab. Für Sprösslinge im Kindergartenalter sind komplizierte Verstecke tabu – schließlich sollen die Jüngsten mit Freude dabei sein. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Verstecke in deren Reichweite liegen – am besten lugt das Ei noch ein kleines bisschen hervor. Eine gute Alternative für Kleinkinder sind übrigens Plastikeier, die ihr mit Kleinigkeiten wie Gummibärchen, Haargummis oder Spielzeugautos selbst befüllen können. So könnt ihr den Pänz nicht nur Süßigkeiten anbieten. Je älter die Sucher sind, desto komplizierter dürfen die Verstecke sein.

Outdoor-Action

Da Ostern in diesem Jahr Sonne und Temperaturen über 20 Grad verspricht, kann die Ostereiersuche auf jeden Fall nach draußen verlagert werden – vorausgesetzt ein Balkon oder Garten ist vorhanden. Je nach Verfügbarkeit können die Eier zum Beispiel in den Blumen oder in Büschen versteckt werden. Oder grabt sie doch zwischen den Pflanzen in die Erde ein, so dass nur die Spitze herausguckt. Auch zwischen Gartenmöbeln, in der Outdoor-Laterne oder unter einem umgedrehten Blumentopf finden die bunten Eier einen Platz zum Verstecken.

Zwischen Blumen oder in den Blüten kann das Ei versteckt werden. //Foto: pixabay pixel2013

Die perfekte Tarnung

Für alle, die die Eiersuche in den eigenen vier Wänden planen, bietet sich eine Vielzahl an Versteckmöglichkeiten.  Eine einfallsreiche Taktik ist zum Beispiel, die Eier in der Umgebung unsichtbar werden zu lassen. Bunte Hühnereier lassen sich etwa im Eierkarton im Kühlschrank verbergen. Zudem könnt ihr die verschiedenen Farbtöne nutzen: Tarnt ein grünes Ei beispielsweise zwischen Pflanzenblättern, rote kommen auf eine rote Decke und gelbe zwischen die Zitronen in der Obstschale. Wer seine Eier selbst bemalt, kann diesen direkt eine passende Maske verpassen. Egal, wo ihr die Eier versteckt: Merkt euch die Plätze gut – oder schreibt diese notfalls auf.

Eiersuche mit Schnitzeljagd

Das gesamte Osternest könnt ihr etwa im Backofen verstecken. Noch besser lassen sich die Eier einzeln verbergen – etwa im Kopfkissenbezug, in gelagerten Klopapierrollen, in der Wanduhr, in leeren Vasen oder in einem Stiftehalter auf dem Schreibtisch. Gut eignen sich außerdem Schubladen, Spielzeugkisten oder Bücherregale. Wer seine Liebsten etwas länger suchen lassen möchte, kann noch eine Stufe weitergehen und die Eier beispielsweise in zusammengerollten Socken, Töpfen, in Jackentaschen, im Anhänger eines Spielzeugautos oder in einer Schüssel mit Reis verdecken.

Noch ausgeklügelter wird es, wenn ihr euch etwas Zeit für die Vorbereitung nehmt. Befestigt ein Ei mit Klebeband unter einem Stuhl oder dreht die Glühbirne aus einer Lampe heraus und verbergt das Ei in der Fassung. Aber Vorsicht: Vorher unbedingt den Stecker ziehen. Alternativ könnt ihr ebenso einen Spülschwamm oder Apfel aushöhlen und darin kleine Schokohasen verstecken.

 

Ei feel good: Mit diesen Designs habt ihr Ostern die schönsten Eier

Nicht mehr lange, dann geht die lustige Eiersuche wieder los. Nächste Woche ist bereits Ostern – bis dahin müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Ein wichtiger Punkt in jedem Jahr ist das Färben und Anmalen der Eier. Klassisch werden sie mit flüssiger Farbe oder Farbtabletten aus dem Drogeriemarkt verschönert. Dabei gibt es unzählige kreative und jecke Varianten, wie die tierischen Produkte verziert werden können.

Die Farben kommen auf weißen Eier immer besser zur Geltung als auf braunen. Übrigens: Welche Farbe die Eier einer Henne haben, erkennt man an den Ohren des Tieres. Genauer gesagt an den Ohrscheiben, das sind Hautlappen unterm Ohr, die neben den Augen liegen. Hühner mit weißen Ohrlappen legen weiße Eier, ist die Scheibe rot beziehungsweise braun, sind es auch die Eier.

Die Ohrscheibe verrät die Farbe der Eier. //Foto: AdobeStock

kölsche Jecke

Hier in Köln wird Heimatliebe natürlich groß geschrieben. Daher dürfen kölsche Eier in keinem Osternest fehlen. Für die Verzierung ist wichtig, dass ihr Stifte mit lebensmittelechter Farbe verwendet. Jetzt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Kölner Dom, rote Pappnas, das Kölner Stadtwappen oder die Skyline – tobt euch aus. Wie die Endresultate aussehen können, hat die Kölnische Rundschau bereits vorgemacht.

Alles für den Klub

Auch die Jungs vom FC zeigen seit Wochen Eier und kämpfen höchst erfolgreich um den Aufstieg, der bald klar sein dürfte. Da darf man als Fan auch mal Eier zeigen – nämlich Effzeh-Eier. Wer genug Talent besitzt, kann beispielsweise das Vereinslogo aufs Ei übertragen. Achtet nur darauf, dass die Stift-Spitze bei diesem Motiv fein sein sollte.
Eine weitere Idee: Nehmt ein weißes Ei und malt die eine Hälfte komplett rot an, die andere bleibt weiß und klebt FC-Wangentattoos (gibt’s hier) drauf. Rut und wiess e levve lang – sogar an Ostern.
Die weniger künstlerisch Begabten unter uns, können einfach ein paar Fußbälle aufs Ei malen. Für wahre Fans gibt’s passend dazu natürlich auch den Schokohasen im FC-Gewand.

 

Die persönliche Variante

Sehen diese Eier mit persönlichem Fotomotiv nicht toll aus? Und das Beste: Sie sind viel einfacher gemacht als gedacht. Benötigt werden lediglich weiße Eier, Bastellkleber, die persönlichen Lieblingsfotos (egal ob schwarz-weiß oder in Farbe), ein Schwamm und etwas Wasser. Wichtig ist, dass die Bilder im Kleinformat auf einem Laserdrucker gedruckt. Eine detaillierte Anleitung zur Durchführung bekommt ihr hier. Diese besondere Kreation eignet sich bestens zum Verschenken. Da wird an den Feiertagen nicht nur der Osterhase große Augen machen.

Buntes Allerlei

Für diejenigen, die weder Fans des 1. FC Kölns sind noch kölsche Jungs oder Mädchen, gibt es einegroße Bandbreite an Alternativen. Ob als Tier verkleidet,  im Piraten-Design, mamorierte Eier, schlüpfende Küken, ein schöner Spruch oder einfach nur ein Gesicht – lasst euer Kreativität und eurem Einfallsreichtum freien Lauf.

https://www.instagram.com/p/BwEB6uFHD2y/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Highlights hat Köln im April zu bieten

Der April steht nicht nur für wechselhaftes Wetter, sondern auch für jede Menge abwechslungsreiche Events in der Domstadt. Ob für Fitnessfreaks, Musical-Liebhaber oder Freunde von  Köstlichkeiten – in diesem Monat wird für jeden etwas geboten. Wir zeigen euch die Köln-Highlights im April.

Sportfans können auf der Fibo auch selbst Fitness machen. //Foto: Adobe

4.-7. April Fibo

Fitness ist für viele nicht einfach nur ein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. Für alle Sportbegeisterten öffnet die weltweit größte Fitnessmesse in der Koelnmesse in Deutz ihre Pforten. Mehr als 140.000 Besucher werden erwartet, die sich über aktuelle Trainingsprogramme, Fitness-Food-Trends, Sportkleidung, Gesundheitstipps und vieles mehr informieren wollen. Am 4. und 5. April ist die Messe nur für Fachpublikum geöffnet, ab Samstag dann für alle Interessierten. Infos zur Fibo gibt’s hier.

 

6. und 7. April Promenadenfest am Rhein

Die Rheinufer-Promenade wird sich am Wochenende füllen. Die Stadt lädt Besucher zum „Schlemmen, Schlendern, Schwofen und die kölsche Vielfalt genießen“ ein – denn so lautet das Motto des diesjährigen Festes, das zwischen Konrad-Adenauer-Ufer bis hin zur Bastei stattfindet. Neben kulinarischer Vielfalt locken eine Vielzahl an Verkaufsständen. Der Eintritt ist natürlich frei.

 

13. April Schlagernacht des Jahres

Am Samstag, 13. Apri,l versammelt sich ab 18.30 Uhr in der Lanxess Arena alles, was in der Schlagerbranche Rang und Namen hat. Es darf sich unter anderem auf Vanessa Mai, Ross Anthony, Ben Zucker, Howard Carpendale, die Münchner Freiheit, Mickie Krause, Kerstin Ott und viele weitere Schlagerkünstler gefreut werden. Wer jetzt Lust auf Gute-Laune-Musik zum Mitsingen hat: Tickets gibt’s hier.

Auf der KölnWein kann sich durch ein großes Sortiment getestet werden.//Foto: Adobe

13.-14. April Kölnwein

Euer Motto lautet: Ein Schlückchen in Ehren kann niemand verwehren? Dann aufgepasst, liebe Freunde des gegorenen Traubensafts. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. April, findet im Gürzenich die Kölnwein statt. An zwei Tagen können Weinliebhaber über 9000 rebsäfte verschiedener Winzer probieren und sich über die Produkte informieren. Eintrittskarten gibt es ab 10 Euro, Tickets bekommt ihr hier.

14. April Fischmarkt

Die Winterpause ist vorbei – der Fischmarkt geht wieder los. Jeweils an einem Sonntag im Monat, bis einschließlich Oktober, öffnet der Fischmarkt im Tanzbrunnen zwischen 11 und 18 Uhr seine Pforten – der Eintritt ist kostenlos. Auf etwa 30.000 Quadratmeter präsentieren rund 70 Händler ihre Waren. Wer keinen Fisch oder Meeresfrüchte mag, sollte trotzdem einen Besuch wagen. Auch Kunsthandwerk, Blumen, Backwaren und Feinkost gibt es dort zu kaufen. Die Köstlichkeiten aus dem Meer können direkt vor Ort verspeist werden.

Drinks in wunderschöner Kulisse genießen. //Foto: imago

20. April bis 5. Mai Frühlingskirmes

Pünktlich zu Ostern verwandelt sich das Deutzer Rheinufer zur bunt blinkenden Spaßpromenade, an der es nach Zuckerwatte, Pommes und Angstschweiß riecht. Zwei Wochen hat die Kirmes für alle Besucher geöffnet und präsentiert neben Klassikern wie der Wilden Maus oder dem Riesenrad auch zum ersten Mal den Olympia Looping. Am Eröffnungstag und am letzten Freitag des Kirmes gibt es natürlich das obligatorische Feuerwerk.

22. April Eine Nacht mit James Bond – Jagd auf 007

Die Philharmonie lädt an Ostermontag zu einem Action-Programm der ganz besonderen Art ein.  Seit mehr als 50 Jahren ist James Bond der berühmteste und erfolgreichste Geheimagent der Welt. Genauso beliebt wie die Filme sind auch die jeweiligen Titelsongs. Am 22. April verbindet  di Kölner Philharmonie Film und Musik: Während auf einer großen Leinwand Ausschnitte aus den Filmen gezeigt werden, spielt das Filmorchester Babelsberg parallel dazu die Lieder. Karten für dieses Event sind ausverkauft.

22. April Thank you for the music – Die ABBA-Story als Musical

Die ABBA-Mania scheint auch heute noch ungebrochen. Ob „Mamma Mia“, „Dancing Queen“ , „The Winner takes it all“ oder „Money, Money, Money“ – die Songs von Agnetha, Anni-Frid, Benny und Björn bleiben unvergessen und können auch von jüngeren Generationen fehlerfrei mitgesungen werden. An Ostermontag wird für einen Tag die Erfolgsgeschichte der vier Schweden als Musical aufgeführt. Hier hält einen nichts mehr in den Sitzen. Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, kann hier Tickets kaufen.

ab 30. April Festival ACHT BRÜCKEN

Bereits zum neunten Mal findet findet ACHT BRÜCKEN statt und stellt die Musik von jetzt und heute in den Fokus.  Zwischen dem 30. April bis 11. Mai werden an unterschiedlichen Locations in Köln über 50 Konzerte von verschiedenen Künstlern aufgeführt – viele davon sind kostenlos.  Neben den klassischen Spielstätten gibt’s in diesem Jahr Aufführungen unter anderem im Kulturbunter Mülheim oder in den AbendteuerHallen in Kalk. Alle Infos bekommt ihr hier.

 

Gib mir Tiernamen – Warum viele Tiere prominente Namensgeber haben

Fliegende Fische, durchsichtige Frösche, wandelnde Blätter – seit 2017 gibt es sie sogar in pink – oder ein Fisch, der seine eigene Laterne dabeihat: Manchmal ist die Tierwelt das reinste Kuriositätenkabinett. Umso mehr Kreativität ist bei der Namensgebung gefragt. Bei rund 20.000 neu entdeckten Tier- und Pflanzenarten pro Jahr können aber selbst dem erfindungsreichsten Zoologen schon mal die Ideen ausgehen.
Da kann doch ruhig mal etwas Pepp rein! Und so wird neuerdings immer mehr Prominenten die Ehre zuteil, Namensgeber für neue Tierarten zu sein. Je nach Tier nicht gerade schmeichelhaft…

 

1. Charmant geht anders: Bei der Betrachtung (des üppigen Hinterteils) der von ihm neu entdeckten Pferdebremse musste Biologe Bryan Lessard einfach sofort an Sängerin Beyoncé denken und gab dem unbeliebten Insekt daher den Namen Scaptia beyonceae.

2. 62 neue Arten des Schwammkugelkäfers entdeckten zwei Wissenschaftler auf einen Schlag. Und mussten sie dann auch benennen. Keine leichte Aufgabe. Und so kamen Agathidium bushi (George W. Bush) , A. cheneyi  (Dick Cheney) und A. rumsfeldi ( Donald Rumsfeld) einfach mal so zu politischen Ehren, während vaderi seinen berühmten Namen wegen der an Darth Vaders Helm erinnernden Kopfform erhielt.

Süßer Affe mit lustigem Schnäuzer: der Kaiserschnurrbarttamarin. //Foto: Adobe

3. Eigentlich als Witz gedacht war der Titel Artepitheton imperator, der einem kleinen Äffchen mit Riesenschnurrbart aus dem südwestlichen Amazonasbecken verliehen wurde. Der markante Oberlippenschmuck des Tierchens erinnerte seinen Entdecker nämlich nur zu sehr an den berühmten Bart des deutschen Kaisers Wilhelm II. und so blieb es letztendlich bei der Bezeichnung „Kaiserschnurrbarttamarin“.

4. Arac Attack: Als Dank für seine Mitarbeit an einer Dokumentation des Museum of Natural History wurde eine Webspinnenart nach Harrison Ford benannt und trägt jetzt den großen Namen Calponia harrisonfordi. Hoffen wir mal, dass der Schauspieler sich nicht vor Spinnen ekelt.

5. Ebenfalls für Gänsehaut sorgt bei den meisten Menschen das Tier mit dem schönen Namen Otacilia Loriot. Die Wahl des Namens begründete der Arachnologe Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt damit, dass Loriot immer das Komische im Normalen gesucht habe. Das nur zwei Millimeter große Tier kommt unscheinbar wie eine Ameise daher, ist in Wirklichkeit aber eine – „Krawehl, krawehl!“ – Ameisensackspinne.

6. Das musste sein: Ein standesgemäßes Denkmal wurde dem selbsternannten „Lizard King“ Jim Morrison, Sänger der legendären Band „The Doors“ zuteil, als die Riesenechse Barbaturex morrisoni nach ihm benannt wurde. Das Tier lebte vor etwa 40 Millionen Jahren und wurde ca. 1,80 Meter groß. Ein echter Lizard King!

7. Wahrscheinlich nicht nach Sarah Connor, sondern eher nach Essbarem sucht die Buckelfliege Megapropodiphora arnoldi, deren „wulstige Vorderbeine“ ihren Entdecker an die Körperformen seines Idols Arnold Schwarzenegger erinnert hatten. „I’ll be back“? Lieber nicht.

 

8. Das imposante Haarkleid Donald Trumps inspirierte schon viele zu Scherzen. Wir erinnern uns an „Trumpapillar“ bzw. „Trump Caterpillar“, eine Schmetterlingsraupe, die dem US-Präsidenten mit ihrem fluffigen Fell wirklich zum Verwechseln ähnlich sieht. Allerdings war das nur ein Spitzname für das Tier mit dem zoologischen Namen Megalopyge opercularis. Nun wurde dem Präsidenten endlich die Ehre zuteil, die ihm gebührt: eine Motte mit gelblich-weißen Schuppen auf dem Kopf wurde nach ihm benannt und so zu Neopalpa donaldtrumpi.

 

Hilfe, der Frühling kommt! Diese Modesünden haben jetzt wieder Hochsaison

Die Tage werden  länger, die Sonnenstunden mehr, die Temperaturen steigen weiter an – der Frühling ist endlich da! Dicke Winterjacke, Schal und Wollpullover verschwinden nun ganz weit hinten im Schrank. Sandalen, T-Shirts und kurze Hosen kommen zum Einsatz. Und genau dabei liegt das Problem. Mit mehr nackter Haut und der luftigen Kleidung kommen Dinge zum Vorschein, die wir eigentlich gar nicht sehen wollen. Und es gibt sie, diese Modesünden, die pünktlich zum Frühling jedes Jahr aufs neue Saison haben.

1. Radlerhosen, sind auch keine Lösung

In den 1990ern trug sie (fast) jeder: grelle, glänzende Radlerhosen. Jahre später waren sie die peinliche Modesünde, die jeder irgendwo im Schrank versteckt hielt. Bis It-Girl Kim Kardashian die Radlerhosen wieder entdeckte und diese plötzlich salonfähig machte. In dieser Saison sind die hautengen Hosen mit Glanz-Effekt plötzlich in jedem Laden zu finden. Aber zugegeben: Radler sind alles andere als vorteilhaft für die Figur und schön sind sie auch nicht. Im Radsport okay, in der Mode bitte nicht.

 

Diese Kombi ist bei vielen deutschen Herren sehr beliebt. //Foto: Adobe

2. Gefürchtet: Socken in Sandalen

Ein absoluter Klassiker, der vor allem immer wieder bei älteren Herrschaften zu beobachten ist – seit  einiger Zeit auch bei Fashionbloggern. Was uns die Modeindustrie damit sagen will? Wir wissen es nicht. Wer diese Modesünde auf das nächste Level treiben möchte, trägt weiße hochgezogene Tennissocken in Trekkingsandalen. Garantiert kein Augenschmaus!

3. Igitt: Ungepflegte Füße

Wer keine Socken trägt, zeigt seine nackten Füße in Sandalen. Und hier lauert bereits das nächste Problem. Fußpflege halten viele im Winter für völlig überwertet. Schließlich werden die Mauken zur kalten Jahreszeit in Socken und geschlossenen Schuhen versteckt. Zum Beginn des Frühlings und vor dem ersten Tragen offener Schuhe, sollte dringend eine Generalüberholung stattfinden. Wirklich niemand möchte ungepflegte, verhornte Füße sehen.

4. Beine, so weiß wie Schnee

Was leuchtet mehr als Gegenverkehr mit Fernlicht? Richtig, die mozzarellafarbenen Waden in der Frühlingssonne. Die Bräune des Sommers verblasst in der tristen Winterzeit – was bleibt ist weiße Haut, die mit der Sonne um die Wette strahlt. In einigen Fällen kein schöner Anblick.

5. Ziemlich zeigefreudig: zu tiefer Ausschnitt

Ein tiefer Ausschnitt ist weiblich und kann sexy und anziehend sein. Nur bitte übertreibt es mit der Zeigefreudigkeit nicht, liebe Damen. Ein tiefes Dekolleté soll die Fantasie anregen und nicht zur Erregung öffentlichen Ärgernisses werden. Weniger ist oftmals mehr.

 

Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf das Hemd halten. //Foto: Adobe Stock

6. Alles spannt und zwickt: Sprengende Knöpfe

Der Winter war lang und kalt – das ein oder andere Kilo wurde sich genüsslich angefuttert. Da kann es gut sein, dass Hemden kneifen und die Knöpfe Höchstleistung vollbringen müssen. Statt sich auf Biegen und Brechen hineinzuzwängen, gilt: Den Mitmenschen diesen schaurigen Anblick ersparen und lieber neue Hemden in einer Nummer größer kaufen. Sport treiben ist natürlich immer die gesunde und bessere Alternative.

7. Drunter und drüber: Sichtbare Unterwäsche

In der warmen Jahreszeit werden dicke Wintermäntel gegen leichte Jacken eingetauscht. Durch tiefsitzende Jeans passiert es dann schnell mal: der Höschenblitzer. Was in der Teeniezeit als cool galt, muss im Erwachsenenalter einfach nicht mehr sein. Auch das Herausgucken des (farbigen) BHs unter Spaghetti-Tops lässt sich leicht vermeiden. Ebenso unästhetisch wie unmodisch sind Unterhemden bei den Herren, die durch Hemden scheinen und sich schon meterweit vorher erahnen lassen.

Crocs sind vor allem als Gartenschuhe beliebt. //Foto: Pixabay- Maky Orel

8. Crocs, die klobigen Plastiktreter

Als Hausschuhe, zur Gartenarbeit oder für kleine Kinder eignen sich die bequemen Crocs bestens. Schwierig wird es nur, wenn die klobigen Plastikschuhe in auffälligen Farben auch im normalen Alltag Einzug halten. Viele bezeichnen sie schlichtweg als Beleidigung fürs Auge. Zuhause ein Go, in der Öffentlichkeit ein No-Go.

 

 

 

 

 

Fastenzeit! Fünf Dinge, auf dir ihr jetzt unbedingt verzichten solltet

Viel Kölsch, wenig Schlaf, lange Nächte – Karneval war anstrengend. Eine harte Zeit liegt hinter uns, doch wir haben es geschafft. Wie gut, dass nun Fastenzeit ist, und wir uns etwas Gutes tun können. Die Jeckes.NET-Redaktion hat fünf fantastische Dinge für euch zusammengetragen, auf die es sich lohnt, in den kommenden Wochen ganz bewusst zu verzichten 😉

Der Körper braucht Ruhe und Fast Food. //Foto: Adobe

1. An Karneval sind wir von einem Kiosk zum anderen gezogen, bei diversen Veedelszöch mitgegangen und haben uns wundgeschunkelt. Nach so viel Bewegung ist es nun an der Zeit, dem Körper Ruhe zu gönnen. Wir empfehlen: Fastet Sport, Fitness und übermäßige körperliche Anstrengung. Tipp: Nutzt Lieferdienste statt selber zu kochen, lasst euch Einkäufe nach Hause schicken und macht das Licht aus, damit niemand weiß, dass ihr zu Hause seid.

2. Die vielen körperlichen Aktivitäten haben auch dazu geführt, dass wir unsere Mariechenperücke und Ringelshirts durchgeschwitzt haben – was wir jetzt brauchen sind Elektrolyte, also Salze. Und die gibt es reichlich in Fast Food – also Finger weg von Obst und Gemüse. Wie schnell haben wir da etwas gegessen, das außer Ballast- und Mineralstoffen sowie vollkommen überbewerteten Vitaminen nichts zu bieten hat. Unser Motto: Fett statt Vollkorn.

Einfach mal auf dem Sofa entspannen. //Foto: Adobe

3. Kaum geschlafen, jeden Tag unterwegs – eine Topleistung! Was wir jetzt unbedingt vermeiden müssen, ist Stress. Also, Finger weg von harter Arbeit. Bett statt Büro, Wellness statt Wecker, ausstrecken statt anstrengen. Legt euch hin!

4. Schlange stehen vor der Kneipe, am Wegesrand Kamelle fangen oder sogar selbst im Zug mitgehen, zum Rauchen vor die Tür … an den tollen Tagen waren wir ständig an der frischen Luft und haben uns der so schädlichen UV-Strahlung ausgesetzt. Wir empfehlen euch, in den kommenden Wochen unbedingt auf übermäßig viel frische Luft zu verzichten. Nicht nur das Sonnenlicht ist fies, auch die Gefahr sich zu erkältet ist einfach zu groß. Seid vernünftig, bleibt drin.

5. Was habt ihr für den Karneval nicht alles auf euch genommen. Tagelang kaum Schlaf, lange Nächte, unterwegs bei jedem Wind und Wetter. Kaum Zeit für Instagram, Facebook und andere soziale Netzwerke. Wie viele wichtige Nachrichten habt ihr verpasst: Hat Kim Kardashian sich noch ein Kind zugelegt? Ist Lukas Podolski schon Präsident des 1. FC Köln? Wie viele Verträge hat Donald Trump in den letzten Tagen für nichtig erklärt, welche Mitarbeiter gefeuert? Diese Unwissenheit ist unverantwortlich. Das muss sich jetzt ändern, nehmt euch Zeit für euer Smartphone. Nun heißt es Internet 2.0 statt 0815-Leben.

 

 

Gegen den Karnevalsblues: Blumen pflanzen statt Strüßjer werfen

Die bunten Kostüme liegen stinkend in der Ecke, der Magen erholt sich noch von den letzten Eskapaden und die Laune war auch schon einmal näher am Zenit – Karneval ist vorbei. Damit ihr nicht in trübe Stimmung verfallt, hier einige Ideen, was ihr mit eurer Zeit nach dem jecken Treiben anfangen könnt.

1. Standen beim Rosenmontagszug noch alle in warmer Kleidung auf dem Wagen und an der Strecke, lässt sich jetzt immer häufiger die Sonne blicken. Also genießt das schöne Wetter und tankt ein bisschen Vitamin D. Das ist gut für eure Gesundheit und macht gute Laune. Trefft euch doch zum Beispiel mit euren Freunden bei einem Picknick.

2. Apropos Essen – statt Mettbrötchen mit Zwiebeln oder fettigen Krapfen solltet ihr eurem Magen etwas Gesundes zuführen. Nicht mehr lange und Rhabarber versüßt euch wieder den Tag. Das tut eurem Körper ebenso gut wie eurer Figur. Schließlich seid ihr in der wärmeren Jahreszeit nicht mehr so dick verpackt, dass niemand erahnen kann, was sich unter einer Michelin-ähnlichen Jacke versteckt.

Gemeinsame Zeit mit Freunden tut der See gut. //Foto: AdobeStock

3. Statt Fleisch und Gemüse mit Öl oder Butter in der Pfanne anzubraten, könnt ihr die Grillsaison eröffnen. Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder am Aachener Weiher – brutzelt, was das Zeug hält. Da kommt Sommerlaune auf!

4. Habt ihr eure Gesangkünste in der Kneipe oder auf der Sitzung zu Leev Marie und Viva Colonia noch nicht genug strapaziert? Kein Problem! Macht euch mit euren Freunden auf den Weg in die nächste Karaoke-Bar und schmettert eins eurer Lieblingslieder. Dabei kommt garantiert gute Laune auf. Wenn nicht bei den weniger Begabten, so ganz bestimmt bei den belustigten Zuhörern. Wer lieber den Profis beim Performen zusieht, kann natürlich zu diversen Konzert in den bekannten Eventlocations gehen.

Oben vom Dom habt ihr einen Blick über die ganze Stadt. //Foto: AdobeStock

5. An Karneval bestand euer Bewegungsprogramm aus Schunkeln und Tanz. Und bei den meisten sah es wahrscheinlich weniger akrobatisch aus als bei der Garde oder den Funkemariechen. Wenn ihr zur nächsten Session mit den jecken Sportlern mithalten möchtet, solltet ihr eure Fitnesspläne konkretisieren und in die Tat umsetzen. Runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe! Oder besteigt doch einfach mal unseren Dom – 533 Stufen sind es bis zur Turmspitze. Dann habt ihr nicht nur ordentlich Bewegung, sondern werdet auch mit einem unglaublichen Ausblick belohnt.

6. Vor lauter Karnevalsvorbereitungen habt ihr es schon lange nicht mehr ins Kino geschafft? Dann rein in die gemütlichen Sessel und Film ab! Denn aktuell laufen zahlreiche oscarprämierte Streifen in den deutschen Sälen. Schließlich ist die Verleihung der Academy noch nicht allzu lang her.

 

Bald eröffnen wieder die Freizeitparks. //Foto: AdobeStock

7.  Statt vor der Kneipe könnt ihr bald wieder im Freizeitpark Schlange stehen. Achterbahn, Wasserspaß oder 3D-Kino – eure Familie und eure Freunde werden sich freuen, wenn ihr sie dorthin entführt. Das Phantasialand öffnet zum Beispiel am 1. April seine Pforten für die Besucher.

 

 

Eine Maske kann die karnevalsgestresste Haut entspannen. //Foto: Adobe

8. Die Clownsnase abgeschminkt und ab in den Schönheitssalon. Lasst euch mal so richtig verwöhnen. Eure geplagte Haut wird es euch danken. Und das Bier nicht länger in euch reinschütten, sondern besser als Kur auf die Haare kippen. Allerdings solltet ihr danach nicht direkt zum Vorstellungsgespräch gehen, außer es ist in der Kneipe, da fällt euer Geruch bestimmt nicht auf.

9. Frühlingszeit ist Gartenzeit. Also pflanzt Blumen statt Strüßer zu werfen. Darüber könnt ihr euch dann das ganze Jahr freuen. Je bunter das Beet, desto jecker.

10.  Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Wer die nächste Session nicht mehr erwarten kann, darf sich in die Vorbereitung stürzen. Welches Kostüm tragt ihr am 11.11.? Sammelt Ideen und tobt euch aus. Für die weniger traditionellen Karnevalisten gibt es zudem noch Jeck im Sunnesching. Darauf müsst ihr gar nicht mehr so lange warten! Am 31. August steigt die Party in Bonn und eine Woche späte, am 7. September, dann auch in Köln.

 

Nicht verzagen, der 11.11 kommt bald. //Foto: AdobeStock

11.  Jetzt fällt uns absolut nichts mehr ein. Wann jeht et widder los?

 

 

 

 

 

 

Und wer ist es schuld? Der Nubbel!

Ihr habt es an den jecken Tagen mit den Bützje übertrieben? Zu viel Kölsch getrunken und auf dem nächtlichen Heimweg Burger und Döner verdrückt? Keine Sorge, was im Straßenkarneval und in den Kneipen passiert, das bleibt auch dort – sagt zumindest der Volksmund. Denn am Ende ist sowieso der Nubbel schuld. Und wenn er in Flammen aufgeht, lösen sich alle Sünden in Rauch auf.

„Brennen sollst du“

Seit Weiberfastnacht hängt er draußen an der Tür so mancher Kneipe und sieht dem wilden Treiben zu. Wie ein Schwamm nimmt die zumeist liebevoll gestaltete Strohpuppe die kleinen und großen Verstöße in sich auf. Zum Abschluss der Session wird der Nubbel am Abend des Veilchendienstags feierlich zum Schafott getragen – und mit ihm alles, was an Unfug getrieben wurde. Wer dieses Ereignis noch nicht erlebt hat, sollte das unbedingt nachholen. Denn die Figuren werden nicht einfach so verbrannt, das Ende des Straßenkarnevals wird noch einmal gebührend gefeiert – etwa im Kwartier Latäng.

Dort kommen in langen Prozessionen die Jecken aus den Kneipen zusammen. Treffpunkt der Züge ist die Rathenaustraße, wo pünktlich um Mitternacht ein verkleideter „Geistlicher“ die lange Liste der Sünden verliest. Die närrische Menge sinnt derweil auf Rache und buht den schuldigen Nubbel kräftig aus. „Brennen sollst du“, fordert sie. Nach einem gemeinsamen „Gebet“ werden die Puppen schließlich zu einem Scheiterhaufen aufgerichtet und angezündet. Mit ihnen verbrennen symbolisch all die Schandtaten der letzten Tage und Wochen. Wehmütige Stimmung macht sich nun breit. Vorbei sind die tollen Tage. Ein letztes Mal wird zusammen gesungen und geschunkelt, bevor sich die Trauergemeinde bis zum 11.11. auflöst. Dann beginnt das jecke Spiel erneut.

Woher kommt der Brauch?

Die rheinische Tradition um die mannshohe, meist liebevoll eingekleidete Figur entstand im 19. Jahrhundert. Der Name Nubbel ist ein kölscher Begriff und bedeutet so viel wie „irgendwer, niemand, keine bekannte Person“. Das Aussehen ist immer unterschiedlich – mal kommt die Puppe in Jeans und T-Shirt daher, mal nur im Kartoffelsack. Einige haben eine richtigen Kopf mit Gesicht, andere schmückt nur ein Luftballon. Doch das Erscheinungsbild ist relativ egal. Wichtig ist, dass der Nubbel gut brennt.

 

 

Erstaunliche Fakten zum Rosenmontagszug 2019

Es ist der Höhepunkt des Karnevals. Bereits seit 1823 findet der Kölner Rosenmontagszug statt und ist damit der älteste aller Rosenmontagszüge. Jährlich lockt er hunderttausende (kostümierte) Besucher an den Zugweg, die die Fußgruppen, Festwagen, Reiter und Musikkapellen bestaunen und Kamelle sammeln. In diesem Jahr läuft d’r Zoch unter dem Motto „Uns Sproch es Heimat“ am 4. März ab 10 Uhr. Knappe fünf Stunden wird das Spektakel dauern. Wir haben alle wichtigen, interessanten und vor allem erstaunliche Fakten zum Rosenmontagszug 2019 gesammelt.

Teilnehmer

Musikgruppen sorgen im Zug für Stimmung. //Foto: Adobe

·       Teilnehmer insgesamt: ca. 12 000
·       Fußgruppenteilnehmer ca. 2900, plus 1200 Tanzgruppenmitglieder (erstmals gehen alle dem Festkomitee angeschlossenen hospitierenden Gesellschaften mit)
·       ca. 1200 Teilnehmer auf den Wagen
·       ca. 2100 Musiker (62 Kapellen)
·       620 Reiter, Kutscher und Pferdebegleiter (ca. 320 Pferde)
·       4000 Helfer

Wagen

·      26 Persiflagewagen
·      61 Festwagen
·      42 Kutschen
·      75 Bagagewagen
·      6 Bähnchen
·      3 Reparaturwagen
·      3  Equipewagen

Tribünen

·       90 Tribünen
·       80 LKW-Tribünen

 

Wurfmaterial

Strüßje sind beliebtes Wurfmaterial. //Foto: Adobe

·       300 Tonnen Süßigkeiten
·       700.000 Schokoladentafeln
·       220.000 Schachteln Pralinen
·       300.000 Strüßjer
·       Tausende Stoffpuppen und kleine Präsente

Übrigens: Das Wurfmaterial wird von jedem Zugteilnehmer selbst bezahlt.

Verwendetes Material für den Bau der Wagen, Großfiguren etc.

·       4.000 Meter Dachlatten
·       16.000 Meter Bindedraht
·       2.000 Quadratmeter Maschendraht
·       300 Quadratmeter Hartfaser-/Span- und Tischlerplatten
·       2.000 Kilogramm Nägel, Schrauben und sonst. Kleinteile
·       2.000 Kilogramm Farbe
·       350 Kilogramm Papier

Dazu kommen Kleber/Kleister; Schaumstoff; Styropor. Die Größenordnung des verwendeten Materials ändert sich je nach bebauter Fläche und nach den Größen der einzelnen zu bauenden Figuren/Köpfe.

Hilfsorganisationen

·       1 Einsatzleitung
·       4 Einsatzabschnittsleitungen
·       5 UHS mit Arzt
·       19 mobile UHS
·       64 Sanitätstrupps
·       2 Rettungstrupps (Hbf, KVB Rathaus)
·       9 Ärzte im Einsatz (4 über Soll)
·       548 Helfer/-innen

 

Der Einsatz der Abfallwirtschaftsbetriebe

Nach dem Zug rückt die AWB an. //Foto: Adobe

·       95 Fahrzeuge
·       200 Mitarbeiter
·       420 Kubikmeter Müll
·       36 Tonnen Sand gestreut (in bestimmten Bereich für die Sicherheit der Pferde)

 

Sicherheit

Sicherheit steht beim Zug an oberster Stelle. //Foto: Thilo Schmülgen

·       2100 Personen an Sicherheitspersonal (Zugordner, Wagenbegleiter, Personal an den Deichseln), gestellt von den Gesellschaften, dem Festkomitee und von externen Sicherheitsunternehmen, begleiteten den Zug oder sichern die Tribünen
·       Zudem sind ca. 2000 Polizeibeamte im Einsatz

Der Zug ist insgesamt ca. 8,2 Kilometer lang, die Zugstrecke hat eine Länge von 7,5 km.