Die Kölner Konzerthighlights im August

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt großgeschrieben. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kaum ein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung. Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den August.

12. August Post Malone

Hinter Post Malone verbirgt sich ein 22-jähriger Sänger, Musiker und Produzent, dessen bisherige musikalische Karriere wie im Schnelldurchlauf verlief. 2015 veröffentlichte er mit „White Iverson“ seine erste Single, die weltweit mehr als fünf Millionen Exemplare verkaufte. In der Folge erschienen zehn weitere Singles, die alle mit Gold- und Platin-Auszeichnungen überhäuft wurden. Am Sonntag, 12. Juli tritt Post Malone im Kölner Tanzbrunnen auf. Tickets für das Konzert gibt es keine mehr.

25. August Bläck Fööss

Sie sind eine Kölsche Institution – und das schon seit einer halben Ewigkeit. Die Rede ist von Bläck Fööss, jener längst legendären Band, die bei ihrer jecken Premiere, gemäß ihrem ungewöhnlichen Namen, auf Schuhe und Socken verzichtete. Auch 40 Jahre später noch sind sie Kult und aus Köln nicht mehr wegzudenken. Am 25. August spielen die Bläck Fööss ein Open Air Konzert im Tanzbrunnen in Deutz. Wer dabei sein möchte, Karten gibt’s hier zu kaufen.

Die Bläck Fööss sind auch weit über Köln hinaus bekannt. //Foto: Studio157

28. August Incubus

Nach sechs Jahren ist es wieder soweit. Incubus kommen im August und September für vier Konzerte nach Deutschland, um ihr neues Album „8“ live den Fans zu präsentieren. Ein Halt ist unter anderem das Palladium in Köln. Wer die Rockband dort sehen möchte, der sollte sich schnell hier Tickets für den 28. August sichern.

29. August  Beginner, Samy Deluxe & Dlx Bnd

1998 gelang den Beginnern – damals noch Absolute Beginner– mit ihrem HipHop-Album „Bambule2 und Songs wie „Liebeslied“ oder „Hammerhart“ der absolute Durchbruch. Und auch 20 Jahre später begeistern Jan Delay, Denyo und DJ Mad die Massen. Am 29. August treten sie gemeinsam mit Rapper Samy Deluxe samt Dlx Bnd im Tanzbrunnen in Köln auf. Die Tickets sind allerdings schon lange vergriffen.

29. August Mike Shinoda

Am selben Abend findet zudem das Konzert von Mike Shinoda im Kölner Palladium statt. Der Sänger, Keyboarder und Gitarrist ist Gründungsmitglied von Linkin Park. Mit über 70 Millionen verkaufte Alben, zwei Grammy-Awards, sieben internationale Nummer-eins-Alben zählt die Band unbestreitbar zu den bedeutendsten Rock-Acts der Gegenwart. Jetzt geht der 41-Jährige alleine auf Tour – Karten für den Gig am Samstag sind nicht mehr verfügbar.

20 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfest von NRW

Ab auf die Schäl Sick! Denn am 4 und 5. August feiert Deutz – und ganz Köln ist eingeladen. Bereits zum 20. Mal findet an diesem Wochenende das Straßenfest statt. Zur Jubiläumsauflage öffnet das größte Familienfest in Nordrhein-Westfalen jeweils am Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 12 Uhr. Auf der Deutzer Freiheit und den angrenzenden Nebenstraßen erwartet Besucher Musik und Entertainment. Dank verkaufsoffenem Sonntag kann zwischen 13 und 18 Uhr sogar in den Geschäften geshoppt werden.

In diesem Jahr werden zum Stadtfest mehr als 100.000 Besucher, darunter mehr als 10.000 Kinder, erwartet. Alles steht unter dem Motto: „Shoppen, Klönen, Spielen und Entdecken was das Zeug hält“. Die Pänz dürfen sich nicht nur über viele kostenlose Spieleaktionen freuen, sondern auch über die große Maskottchen-Parade, die an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr startet.

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt

Für die Kleinen wird viel Programm geboten. //Foto: IG Deutz

Neben zahlreichen bunten Ständen, Fressbuden und alles, was das Herz und der Gaumen begehrt ist für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Besucher gesorgt. So dürften nicht nur die heißen Temperaturen, sondern auch die Cheerleader des 1. FC Köln und verschiedene Livebands die Massen auf der Schäl Sick ordentlich einheizen.

Women’s Run am Tanzbrunnen

Nicht nur das Straßenfest hält am Wochenende Deutz und die ganze Schäl Sick auf Trab. Auch der Women’s Run findet an zur gleichen Zeit im Veedel statt. Laufen bei dem Wetter? Einen kölsche Jecken erschüttert nichts. Am Samstag, 4. August starten ab 10 Uhr motivierte Frauen am Tanzbrunnen, um ihre Strecke entlang des Rheins zu laufen. Ob fünf oder acht Kilometer – bei diesem Laufevent steht nicht der Sport, sondern der Spaß im Vordergrund. Es soll ein lustiger und entspannter Tag unter Freundinnen, Müttern und Töchtern oder mit den Kolleginnen werden. Alle Infos zum Event findet ihr hier.

Rheinuferfest und Saisoneröffnung – viel los am Wochenende in Köln

An den freien Tagen entspannt die Füße hochlegen und bei den heißen Temperaturen im Schatten relaxen – das ist eine Möglichkeit. Wenn euch das zu langweilig ist und ihr lieber ein bisschen Action wollt, dann haben wir zwei super Tipps für euch. Denn in der Domstadt ist einiges los.

Für viele Fans war die Äffzeh-freie Zeit schier unendlich. Das hat jetzt endlich ein Ende, denn am Sonntag, 29. Juli, findet die FC-Saisoneröffnung 2018/19 statt. Um 12 Uhr beginnt die rot-weiße Party auf den Vorwiesen des RheinEnergieStadions. Auf was können sich Fans, eine Woche vor dem Beginn der zweiten Bundesliga, freuen? Eines ist sicher: Es wird jede Menge geboten. So steht der Vorstand des 1. FC Köln den Anwesenden Rede und Antwort.

Wer sich sportlich bewegen will, der kann beim Torwandschießen sein Können unter Beweis stellen. Für die Kleinen ist neben einer Hüpfburg auch Kinderschminken und eine Fotoaktion geplant. Einer der Höhepunkte und mit großer Spannung vieler Fans erwartet ist natürlich die Mannschaftsvorstellung, samt aller Neuzugänge und die anschließende Autogrammstunde der FC-Profis.

Ebenfalls freuen dürfen sich die Fans auf das Konzert von Kasalla ab 17 Uhr, deren Song „Mer sin eins“ als Motto des Tages auserkoren wurde. Weitere musikalische Unterhaltung gibt es dabei nicht nur von den Höhnern und den Klüngelköpp, sondern auch von Rapper Mo-Torres und Stefan Knittler. Bei den heißen Temperaturen ist natürlich für den Durst gesorgt. Ab 12 Uhr verschenkt Gaffel genau 2886 Liter frisches Kölsch. Der Stand macht erst dicht, wenn alle Liter ausgeschenkt wurden. Der Eintritt zur FC-Saisoneröffnung ist kostenfrei.

Am rhein spazieren

Am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Juli findet das Rheinuferfest statt. Zwischen der Hohenzollernbrücke und der Bastei verwandelt sich die Rheinuferstraße – geschmückt mit roten und weißen Wimpeln – in dieser Zeit zur bunten Erlebnismeile mit fast 100 Ständen. Neben den üblichen Fress- und Getränkebuden, wo Besucher Kölsch, Bratwurst, Schokofrüchte und andere Leckereien bekommen, präsentieren dort über 50 Händler ihre Waren. Das Angebot reicht von Selbstgemachtem wie Kosmetik, Schmuck oder Taschen bis hin zu Kunsthandwerk.

Ein besonderes Highlight dieses Festes ist natürlich das Panorama. Entlang des Rheins schlendern, den Dom nebenan, den Rheinauhafen im Rücken und dabei den Tanzbrunnen und Rheinpark immer im Blick haben.

Holi Festival Köln – da wird’s kunterbunt

Es ist ein Farbenspektakel der Superlative. Seit einigen Jahren hat das „Holi Festival of Colours“ in Deutschland Einzug gehalten. Tausende Feierwütige treffen sich, tanzen zur Musik verschiedener DJs und bewerfen sich gegenseitig mit Beuteln voll buntem Farbpulver. Was am Ende bleibt, ist eine Menge Spaß und lauter kunterbunte Besucher. Doch welcher Sinn steckt eigentlich dahinter?

Den Ursprung hat diese Veranstaltung im indischen Frühlingsfest Holi. Das „Fest der Farben“ wird in Nordindien und Nepal mindestens zwei Tagen lang ausgelassen gefeiert, indem die Teilnehmer sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser und Pulver beschütten. Die Bedeutung ist vielseitig. Spirituell soll das Fest Triumph des Guten über das Böse ausdrücken. Im naturellen Sinne hingegen, ähnelt es etwas unserem Karneval und soll es den Sieg des Frühlings über den Winter symbolisieren. Ein besonderer und wichtiger Aspekt des ganzen Festes ist die Versöhnung. An den Tagen des Holi sollen die Menschen ihre alten Streitigkeiten begraben und friedlich miteinander feiern.

Beim Farbcountdown werfen alle Besucher bei 0 das bunte Pulver in die Luft. //Foto: Festival of Colours

Das erste „Holi Festival of Colours“ weltweit fand am 29. Juni 2012 in Deutschland – genauer gesagt auf dem Postbahnhof in Berlin ­– statt. Noch im selben Jahr folgten Veranstaltung dieser Art in Dresden, München und Hannover. Mittlerweile wird das Holi Festival auf der ganzen Welt mit bis zu 20.000 Besuchern gefeiert. Am kommenden Samstag, 28. Juli dürfen sich Feierfreunde auf das „Holi Festival of Colours Köln“ freuen. Von 12 bis 22 Uhr steigt die Party im Neuland Park Leverkusen. Die Masse zum Tanzen bringen werden Schluck den Druck, Moestwanted, Clubbusters, Oliver Magenta, Fabian Farell und Nolex.

Und das Beste: Ihr könnt dabei sein! Wir verlosen 5×2 Tickets an euch. Wie ihr gewinnen könnt? Auf unserer Facebook-Seite erfahrt ihr alles. Falls ihr kein Glück beim Gewinnspiel habt oder es nicht mehr abwarten könnt – Karten könnt ihr hier kaufen.

 

6 Guck-Tipps für entspannte Kölner Lichter 2018

Das Highlight des Kölner Sommers steht kurz bevor: Die Kölner Lichter 2018. Wieder werden bis zu einer Million Zuschauer erwartet. Manchen ist das Gedränge und Geschiebe um die beste Sicht aber schlicht zu viel und sie verzichten daher lieber ganz auf das bunte Spektakel. Schade drum – denn es gibt durchaus noch ein paar Guck-Tipps, wo sich längst nicht so viel Volk tummelt, wie auf der Rheinuferstraße oder der Rheinpromenade in Deutz.

1. Rund um die Bastei
Stimmt schon: Die Bastei ist die belgische Fußball-Nationalmannschaft der Kölner Lichter-Fans – ein ewiger Geheimtipp. Aber einer, der wirklich funktioniert – selbst noch nach 22 Uhr. Die gesperrte Rheinuferstraße bietet viel Platz und tatsächlich tummeln sich ab der Bastei in Richtung Zoobrücke weniger Menschen auf ihr. Dort gibt es immer noch ein Plätzchen und die Sicht aufs Feuerwerk ist super. Weiterer Vorteil: Die KVB-Haltestelle Ebertplatz ist nur rund 500 Meter entfernt.

2. Unter der Deutzer Brücke
Klar, die Brücke selber ist voller Menschen, hier muss man sich auch früh eine Lücke sichern und darf keine Platzangst haben. Wer aber nicht unbedingt Wert darauf legt, wirklich alle Details des Feuerwerks sehen zu können, der spaziert auf der Schäl Sick einfach unter die Brücke. Dort stehen viel weniger Menschen und dennoch gibt es eine (leicht eingeschränkte) Sicht auf die Knalleffekte. KVB-Anreisetipps: Heumarkt oder (noch viel näher) Deutzer Freiheit.

3. Severinsbrücke
Die Severinsbrücke ist nur einen kurzen Spaziergang von den Haltestellen Severin- oder Suevenstraße entfernt. Autofahrer schätzen die weiten Parkflächen des Rheinauhafens und können fast vom Auto aus auf die Brücke hüpfen. Großes Gedränge gibt es dort ebenfalls nicht. Nachteil: Das Feuerwerk ist schon ein ganzes Stück entfernt und je nach Höhe der Effekte verdecken andere Brücken die Sicht. Aber die Stimmung kommt dennoch rüber.

Bis zu einer Million Zuschauer werden wieder erwartet. // Foto: imago/Schmülgen

4. Lanxess Arena P1
Am Samstagabend lädt Superstar Justin Timberlake in die Lanxess Arena. Doch die vielen Tausend Konzertbesucher müssen nicht unbedingt auf die Kölner Lichter verzichten – es sei denn, Justin überzieht und ist zum Feuerwerksstart um 23.30 Uhr noch nicht durch mit seinem Gig. Das Parkhaus P1 der Arena ist so hoch, dass von der obersten Etage unter freiem Himmel eine herrliche Sicht auf das knapp einen Kilometer abbrennende Feuerwerk möglich sein sollte …

5. Rheinpark
Geheimtipp? Rheinpark? Nein, wir hatten nicht zu viele Kölsch. Sicher ist der Park einer der Hotspots mit den meisten Menschen. Klar: Es locken beste Sicht, Lautsprechertürme, mobile Toiletten, Bierbuden, Picknick-Atmosphäre – und das alles neben dem Tanzbrunnen mit kostenlosem Konzertprogramm. Aber in diesem Jahr könnte durchaus mehr Platz sein, denn der Rheinpegel wird am Wochenende um die 1,50 Meter liegen. Das Ufer bietet dementsprechend einen besonders breiten trockenen Streifen und so viel mehr Platz für Zuschauer.

6. Rodenkirchen
Ja, okay. Wer die Lichter an der „kölschen Riviera“ verbringt, verpasst das Hauptfeuerwerk. Dafür gibt es eine einzigartige Atmosphäre, die den „normalen“ Besuchern vorenthalten bleibt. Auf dem langen Uferstreifen des Leinpfads bis hinunter zum Campingplatz Berger finden sich zahlreiche herrliche Plätzchen mit und ohne Sandstrand – in diesem Jahr noch mehr (siehe Tipp 5). Klappstühle, Füße im Rhein, ein paar Kölsch in der Kühlbox und dann entspannt den langen Konvoi der beleuchteten Schiffe bewundern und vor allem die Begrüßungsfeuerwerke miterleben. Wer ein bisschen mehr Partyatmosphäre möchte, besucht die öffentliche Beachparty des Kölner Ruderverein von 1877 e.V.  (Ecke Barbarastraße/Leinpfad). Dort startet auch der Stadtachter, es gibt Live-Musik, eine Videoleinwand und der WDR überträgt live von dort. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Wo auch immer ihr schaut: Jeckes.net wünscht euch viel Spaß bei den 18. Kölner Lichtern 2018!

Titelfoto: Piccolo/stock.adobe.com

 

Endlich: Neue Open-Air-Location für Köln

Tolle Neuigkeiten für Musikfans: Im August öffnet in Köln-Vogelsang eine neue Location für Open-Air-Konzerte ihre Tore. Rund 6.000 Besucher finden dann in der Arena an der Wassermannhalle Platz, um ihre Lieblinge abzufeiern. Das Areal liegt direkt neben der modernen Eventlocation, die einst die Heimspielstätte der Basketballer von RheinEnergie Köln war. Die Form der Arena erinnert ein wenig an das römische Kolosseum im Kleinformat, weshalb der Name – auch ohne Dach – durchaus Sinn ergibt. Kleiner Wermutstropfen: Wie im Tanzbrunnen müssen die Auftritte bereits um 22 Uhr enden.

Für die Premierensaison haben die Veranstalter bereits Auftritte dreier Hochkaräter festgezurrt. Den Auftakt macht am 21. August Amy Macdonald. Die schottische Singer-Songwriterin feierte ihre Durchbruch hierzulande 2007 mit dem Album „This is the Life“, die gleichnamige Single kletterte auf Rang 2 der deutschen Charts. Die folgenden CDs „A Curious Thing“ und „Life in a Beautiful Light“ führen die Hitparade jeweils sogar an. Das jüngste Werk „Under Stars“ erreichte 2017 wiederum Platz 2. Live ist die Glasgowerin ebenfalls eine Bank, was sie in Köln erneut unter Beweis stellen wird. Tickets sind ab 47,25 Euro erhältlich.

Bis zu 6.000 Besucher fasst die neue Freiluft-Arena in Köln-Vogelsang. // Fotos: Live Modus GmbH

Aus einer völlig anderen Ecke kommen Santiano. Das Quintett aus dem hohen Norden – benannt nach dem gleichnamigen Seemannslied –verbindet Schlager gekonnt mit Shanty. Mit durchaus verblüffendem Erfolg: Seit 2012 hat die Band mehr als 3,5 Millionen Tonträger verkauft. Mit bewährten Gassenhauern und Songs aus dem aktuellen Album „Im Auge des Sturms“ bringt die Gruppe am 24. August den hohen Norden in die Arena an der Wassermannhalle. Wer dabei sein will, muss zwischen 60,90 und 71,90 Euro berappen.

Adel Tawil hingegen machte seine ersten künstlerischen Gehversuche bei der Boygroup The Boyz. Dieser blieb der ganz große Erfolg indes versagt. Der kam ab dem Jahr 2005 umso heftiger in Form des Projektes Ich + Ich. Die Kombination aus den Liedern von Komponistin und Produzentin Annette Humpe und Tawils sanfter Soulstimme schlug voll ein. Die Single „Vom selben Stern“ etwa hielt sich 65 Wochen in den Charts. Die Alben „Vom selben Stern“ und „Gute Reise“ grüßten von der Spitze der Hitliste. 2010 beschloss das Duo, eine kreative Pause einzulegen. Seither wandelt Tawil auf Solopfaden – mit ungebremstem Zuspruch. Der Longplayer „So schön anders“ beispielsweise räumte eine Platinauszeichung ab. Für den Gig am 25. August gibt es noch Karten ab 49,90 Euro.

Autofahrer, die eines (oder alle drei) Konzerte erleben möchten, geben „Girlitzweg, 50829 Köln“ ins Navi ein. Wer während der Gigs das eine oder andere Kölsch zischen möchte, vertraut lieber dem ÖPNV. Am schnellsten gelangt man aus der Kölner City mit den S-Bahn-Linien 12 oder 13 nach Vogelsang. Von der Haltestelle „Müngersdorf/Technologiepark“ aus sind nur noch wenige Gehminuten zu bewältigen.

Hier geht es zum Vorverkauf für alle Konzerte.

 

Sommer, Sonne, Schäl Sick Festival

Wenn de Sonn schön schingk, dann ist es Zeit für das SCHÄL SICK FESTIVAL. Denn das gab’s bisher noch nie! Am kommenden Samstag, den 14. Juli findet eine absolute Premiere im Waldbad Dünnwald statt –  das erste Festival auf der rechten Rheinseite. Acht Kölsche Bands und Musiker kommen zusammen und geben acht Stunden lang ihr Bestes. Für gute Stimmung sorgen dabei: Lupo, Fiasko, M-Torres, Kempes Feinest, Miljö, Def Bensski, Planschemalöör, und RhingBloot und Kempes Feinest.

Wie die Idee zu diesem Festival entstand, das erfahrt ihr hier.

Was Sängerin Nici Kempermann wohl zum Schäl Sick Festival mitnimmt? //Foto: Andreas Ganther

Neben Musik wird den Besuchern aber noch viel mehr geboten. Ihr dürft euch auf ein umfangreiches gastronomisches Angebot freuen. Außerdem können sich Besucher beim Beachvolleyball, Beachsoccer oder Slagline voll auspowern.

Sogar ein Barbier ist vor Ort, der die männlichen Besucher frisieren wird. Wer den Musikern ganz nah sein möchte, der kauft sich am besten ein Ticket für den VIP-Bereich. Dort könnt ihr nicht nur auf bequemen Lounge-Möbeln abhängen,  sondern auch essen, trinken und mit den kölschen Künstlern die Füße bei heißen im VIP-Planschenbecken abkühlen. Und Sonnencreme nicht vergessen, denn am Samstag werden bis zu 29 Grad erwartet.

 

Jetzt schnell sein, hier Tickets sichern und mitfeiern – beim ersten Festival auf der Schäl Sick im Waldbad Dünnwald.

 

Und das Allerbeste kommt zum Schluss: Wir verlosen 2×2 VIP-Tickets für die Veranstaltung. Wie ihr die Karten gewinnen könnt, das erfahrt ihr hier auf unserer Facebook-Seite.

 

 

Schrill und politisch – am Wochenende ist Kölner CSD

Es ist die nach dem Rosenmontag zweitgrößte Veranstaltung Kölns und die größte ihrer Art in Europa: Der Christopher Street Day (CSD) ist mehr als nur eine Parade. Vor und rund um den Höhepunkt am Sonntag den 8. Juli findet das ganze Wochenende ein großes Straßenfest statt.
Konzerte, Comedy, Diskussion und Information: Das Angebot des CSD ist so bunt wie seine Besucher. Auf dem Heumarkt (Hauptbühne), dem Alter Markt (Politurbühne) und der Dance-Stage am Gürzenich wird sich von Freitag bis Sonntag das Straßenfest abspielen

Der CSD ist nicht nur bunt, sondern auch politisch. //Foto: ColognePride

Kunterbunte, ausgefallene Kostüme dürfen nicht fehlen. //Foto: ColognePride

Der knallbunt-verrückte und dennoch politische Zug, der sich am Sonntag von der Schäl Sick über die Deutzer Brücke und rund um die Innenstadt schlängelt, ist ein Highlight im Kölner Sommer. Bereits seit 1991 kämpft die CSD-Demo dafür, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender rechtlich gleichgestellt und gesellschaftlich akzeptiert werden.

So viele Gruppen gab’s noch nie

Mit 131 Teilnehmergruppen, die sich auf die Fahrzeuge und 168 Fußgruppen aufteilen, bricht die diesjährige Demo-Parade einen Rekord. Somit werden am Sonntag ab 12 Uhr 40 Prozent mehr Gruppen und Fahrzeuge als 2017 durch die Stadt ziehen und viele zehntausende Zuschauer begeistern. Als einer der Höhepunkte sind in diesem Jahr Schauspieler der Netflix-Kult-
serie „Orange Is the New Black“ mit einem eigenen Truck als Teilnehmer dabei.

Sängerin und Kunstfigur Conchita Wurst war bereits 2015 beim CSD zu Gast. //Foto: CSD ColognePride

Bereits während des Umzuges werden von den Teilnehmern traditionell Statements in das Publikum geschickt. Doch auch nach der Parade geht es ab 18 Uhr kontrovers mit einem verbalen Schlagabtausch weiter. Die Diskussion mit hochkarätigen Gästen aus der Politik wird auf der Hauptbühne am Heumarkt aus zu verfolgen sein. Gleich danach erfolgt die Prämierung der besten Wagen und Fußgruppen, bevor es mit dem großen Showprogramm – mit der diesjährigen ESC-Siegerin Netta und Conchita Wurst – weitergeht. Alle Infos Zur Parade und zum Straßenfest findet ihr hier.

Kölner Konzerthighlights im Juli

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt groß geschrieben. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung.
Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den Sommermonat Juli.

4. Juli Alice in Chains

Eine der bedeutsamsten Grunge-Bands kehren nach Deutschland zurück.  Gemeinsam mit Pearl Jam, Soundgarden und Nirvana schufen Alice in Chains zu Beginn der 90er Jahre die letzte große Revolution des Rock. Am Mittwoch, den 4. Juli treten die vier aus Seattle ab 20 Uhr in der Live Music Hall auf.  Karten für das Event gibt es leider keine mehr.

5. Juli Liam Gallagher

Mit Oasis schrieb er Musikgeschichte, mit Beady Eye bewies Liam Gallagher, dass er es auch ohne seinen großen Bruder Noel zu ausgezeichneten Songs und beachtlichem Erfolg bringen kann. Am 5. Juli beehrt der Brite das Publikum im Palladium in Köln.  Wer noch keine Tickets für den Gig hat, kann sie hier erwerben.

Seit den 70er Jahren rockt Billy Idol die Bühnen dieser Welt. //Foto: Universal

17. Juli Billy Idol

Punk-Ikone Billy Idol gibt sich die Ehre und rockt Köln. Am Dienstag, den 17. Juli versetzt der 62-Jährige, der mit Songs wie „Rebel Yell“, White Wedding“ oder “Flesh for my Fantasy“ weltweiten Ruhm erlangte, die Massen im Tanzbrunnen in Esktase. Noch kein Ticket? Dann hier schnell welche kaufen.

21. & 22. Juli Justin Timberlake

Eigentlich sollte  der Superstar nur am Samstag, den 21. Juli in der Lanxess Arena auftreten. Doch die Tickets waren innerhalb weniger Minuten restlos ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es die Zusatzshow einen Tag später. Doch auch diese Karten waren innerhalb weniger Minuten weg.

28. & 29. Juli The Gaslight Anthem Palladium

Die amerikanische Rockband gibt sich gleich zwei Mal in Köln die Ehre. The Gaslight Anthem gründete sich im Jahr 2005.  Im Juli 2015 verkündeten die vier, dass sie auf unbestimmte Zeit eine Pause einlegen und vorerst nicht mehr auftreten wollen. Doch die Pause ist jetzt vorbei – am Samstag und Sonntag tritt die Band im Palladium auf. Beide Gigs sind jedoch restlos ausverkauft.

 

SCHÄL SICK FESTIVAL – das „kölsche Woodstock“ kommt

Das gab es noch nie! Am 14. Juli 2018 findet im Waldbad Dünnwald eine absolute Premiere statt. Dann kommen kölsche Bands zusammen und geben acht Stunden lang für die Zuschauer ihr Programm zum Besten – das ist das SCHÄL SICK FESTIVAL. Für gute Stimmung und Musik sorgen: M-Torres, Kempes Feinest, Lupo, Miljö, Def Bensski, Planschemalöör, Fiasko und RhingBloot.

Ein Festival auf der rechten Rheinseite – das ist neu. Doch wie entstand eigentlich die Idee? Veranstalter Sebastian Schulmeister dazu: „Dass Köln sein eigenes, kölsches Open-Air-Festival braucht, fernab von Karneval, das war schon lange überfällig.“

Die Besucher sollen die typisch kölsche Lebensart, die Musik und Menschen feiern – und das im Sommer. „Quasi ein kölsches Woodstock“, erklärt Nici Kempermann, Sängerin von Kempes Feinest.

Keine einmalige Sache

Wimmelbild Köng Andreas Ganther entwarf das Plakat für das Festival.

Bereits in einem früheren Interview mit Jeckes.NET zeigte sich Thommy Engel, Ikone der kölschen Musik, von der Idee eines kölschen Festivals begeistert: „Keine Ahnung, warum das bisher niemand gemacht hat. Ich wäre dabei! Damit würde man auf jeden Fall genug Leute locken können.“

In diesem Jahr ist der ehemalige Bläck Fööss-Frontmann nicht am Start – aber vielleicht im nächsten? Denn das SCHÄL SICK FESTIVAL soll keine einmalige Sache bleiben. Läuft die Veranstaltung gut, soll das Festival auf zwei Tage ausgeweitet und Übernachtungsmöglichkeit am nahegelegenen Campingplatz angeboten werden. Schulmeister wünscht sich für die Zukunft einen „Mix aus alteingesessen und jungen Bands  sowie Künstlern.“

Doch den Besuchern wird noch viel mehr geboten, als nur kölsche Musik. Neben einem umfangreichen gastronomischen Angebot, gibt es für Feiernde auch die Möglichkeit für Beachvolleyball, Beachsoccer oder Slagline. Sogar ein Barbier ist vor Ort, der die männlichen Besucher frisieren wird. Wer den Bands ganz nah kommen möchte, kann ein Ticket für den VIP-Bereich erwerben. Dort könnt ihr auf bequemen Lounge-Möbeln mit den Künstlern abhängen, essen, trinken und die Füße im Planschenbecken abkühlen.

Bis zu 4.000 Menschen haben Platz im Waldbad Dünnwald. Moderiert wird die ganze Veranstaltung vom Stadionsprecher des 1. FC Köln, Michael Trippel.
Karten  für dieses kölsche Spektakel sind noch erhältlich. Tickets gibt es hier.

Gewinnt Tickets

Und jetzt kommt das Beste: Wir verlosen 2×2 Tickets für das SCHÄL SICK FESTIVAL an euch. Wie ihr mitmachen könnt, und was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr auf unserer Facebook-Seite.

 

Die Kölner Konzerthighlights im Mai

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt jede Menge geboten. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung.
Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den Wonnemonat Mai.

1. Mai Macklemore

An zwei Tagen hintereinander tritt der US-Rapper im Kölner Palladium im Rahmen seiner Gemini-Europe-Tour auf. Der 34-jährige Musiker, der mit bürgerlichem Namen Ben Haggerty heißt, feiert derzeit mit dem Song „These Days“ große Chart-Erfolge. Doch Fans, die jetzt noch Tickets ergattern wollen, haben leider Pech: Beide Veranstaltungen sind restlos ausverkauft.

 2. Mai Bernd Stelter

Zusammen mit dem Kabuff-Orchester präsentiert Bernd Stelter sein Programm „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ im Tanzbrunnen in Deutz. Der 57-jährige Komiker und Karnevalist ist auch außerhalb der jecken Jahreszeit aktiv. Wer den „Ich hab drei Haare auf der Brust“-Sänger live erleben will, kann hier noch Tickets zu erwerben.

30 Seconds To Mars kommen nach Köln // Foto: Universal Music

4. Mai Thirty Seconds to Mars

Auf dieses Konzert mussten Fans lange warten. Eigentlich sollte die US-Band bereits am 11. März in der Lanxess Arena auftreten – doch daraus wurde „aufgrund logistischer und planungstechnischer Umstände“ nichts. Am Freitag, den 4. Mai ist es aber endlich soweit. Glück für viele Fans: Durch das neue Datum wurden weitere Tickets für den Verkauf freigegeben. Karten können Interessierte hier noch Karten erwerben.

17. Mai Revolverheld

Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „Zimmer mit Blick“ gehen Revolverheld wieder dorthin, wo alles angefangen hat: in die kleinen Clubs der Republik. Am 17. Mai machen die vier Halt im Gloria in Köln. Wer die Hamburger Band in kleiner und intimer Atmosphäre erleben möchte, den müssen wir allerdings enttäuschen: Das Konzert ist ausverkauft.

23. Mai Katy Perry

Mit „I kissed a Girl“ gelang Katheryn Elizabeth Hudson, wie Katy Perry mit bürgerlichem Namen heißt, 2008 der internationale Durchbruch. Es folgten viele, viele weitere Hits. Mit ihrem neuen Album „Witness“ geht die 33-Jährige nun auf Tour und legt auch einen Stopp in Köln ein. Am Mittwoch, den 23. Mai tritt Katy Perry ab 20 Uhr in der Lanxess Arena auf. Karten können Fans beispielsweise hier kaufen.

Kasalla treten gleich an fünf Tagen hintereinander in Köln auf.

23. bis 28. Mai Kasalla

Gleich an sechs Tagen hintereinander beehren Kasalla ihre Fans auf der Volksbühne am Rudolfplatz. Denn die fünf Kölner stehen nicht nur für den Karneval. Zu ihrer Musik lässt sich an 365 Tagen im Jahr feiern, tanzen und mitsingen. Wer jetzt Lust auf Kasalla hat, der wird bitter enttäuscht. Alle Konzerte sind schon lange ausverkauft.

26. Mai Blumfeld

Seit 1990 war die Hamburger Indie-Rockband Blumfeld aktiv, bevor sie im Jahr 2007 ihre Trennung bekannt gab. Doch Fans dürfen sich freuen. Trotz Auflösung wurde für dieses Jahr eine Live-Tour angekündigt, die unter dem Motto „Love Riots Revue“ steht. Am Samstag, den 26. Mai treten die drei Mitlgieder im Gebäude 9 in Köln auf. Chancen auf Karten gibt es keine mehr – das Konzert ist bereits seit einiger Zeit ausverkauft.

27. Mai Funky Marys & Friends

Seit mehr als 15 Jahren rocken die fünf kölschen Mädchen vom Rhein­ – nicht nur an Karneval –  mit jeder Menge Girlpower die Bühnen im Rheinland.  Nun wollen die Funkymarys ihr Bühnenjubiläum feiern. Am Sonntag den 27. Mai ab 19 Uhr im Gloria. Karten gibt’s hier.

Darum sind kölsche Mädchen die besten

Jedes Jahr am 8. März ist Weltfrauentag. Bereits seit 1911 wird dieser Tag gefeiert und zum Anlass genommen, um auf die Rechte und Gleichstellung des weiblichen Geschlechts aufmerksam zu machen. Dass Frauen insgeheim das stärkere Geschlecht sind, ist uns allen doch auch fernab dieses Tages bewusst. Schon Marita Köllner sang in ihrem Hit „Denn mir sin‘ kölsche Mädcher“ über die Frauen aus Köln. Wir erklären euch, warum kölsche Mädchen definitiv die besten Frauen sind.

Rheinländische Frohnatur

Die Rheinländerinnen und ihre typische Frohnatur sind über die Grenzen der Stadt bekannt. Lebenslust, Humor und Höflichkeit – diese Attribute machen sie aus. Und genau mit diesen Eigenschaften sind rheinische Frauen gesegnet. Eines ist ganz klar: Wenn eine kölsche Mädchengruppe op jöck ist, steigt der Spaßfaktor ins Unermessliche. Langeweile gibt es hier nicht.

Herz am rechten Fleck

Nicht nur fröhlich können die kölschen Mädche sein. Nein, sie tragen ihr Herz zudem am richtigen Fleck. Ist ein Freund oder eine Freundin in Not? Keine Sorge, auf eine Rheinländerin ist Verlass. Sie hilft, wenn es irgendwo der Schuh drückt. Denn allein aus Höflichkeit sagen die Rheinländer schon ungern „Nein“. Ihr braucht einen ehrlichen Rat oder ein offenes Ohr? Dann zählt auf ein kölsches Mädchen – sie ist für euch da, hört zu und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Offen und kommunikativ

Genauso gut, wie rheinische Frauen zuhören können, genauso gut können sie auch selbst reden. Denn besonders Rheinländerinnen gelten als sehr offene und kommunikative Wesen. Leute, die in der Region zu Besuch sind, werden dies schnell merken. Ist man mit Rheinländerinnen unterwegs, kennt man am Ende den ganzen Laden oder zwei neue Leute in der Kassenschlange vom Supermarkt. Denn Rheinländer sind eine plauderfreudige Gattung und halten gerne mal das ein oder andere Pläuschen mit völlig Fremden. Solche Erlebnisse werdet ihr im Norden oder in Bayern vergeblich suchen.

 

Dem ein oder anderen Flirt sind Kölnerinnen nicht abgeneigt. //Foto: Thinkstock

Flirten gern, aber nicht zu viel

Ja, bützen können kölsche Mädchen. Vor allem im Karneval ist das weibliche Geschlecht dem ein oder anderen Flirt nicht abgeneigt. Aber Vorsicht! Das heißt noch lange nicht, dass die Damen für jedes Fisternöllchen zu haben sind. Hat man sich einmal ein kölsches Mädchen geangelt, dann sollte gesagt sein: „Kölsche Mädche sind jefährlich, aber in der Liebe ehrlich. Engel mit nem B davor Wirbelwind mit vell Humor“ – so singen Colör in ihrem Lied „Kölsche Mädche sind jefährlich“.

Sind trinkfest

Vielleicht ist es nur ein Vorurteil, vielleicht steckt hier aber ein kleiner Funken Wahrheit drin. Vor allem Frauen aus dem Rheinland gelten als trinkfest. Klar, schließlich kommt man durch die Feierei an Karneval nicht aus der Übung. Und auch sonst gibt’s es jede Menge Gründe, um zu feiern – und wenn es nur das Leben ist.

 

Wenn de Sonn schön schingk ….

Endlich ist der Frühling da. Weg mit Schal und dicker Jacke und her mit Sonnenbrille und luftiger Kleidung. Statt Zuhause, wird die Zeit jetzt wieder draußen genossen. Noch keine Ideen, was ihr bei dem schönen Wetter in Köln unternehmen könntet und sucht nach Inspirationen? Wir haben elf spannende Dinge, die sich hervorragend bei strahlendem Sonnenschein eignen.

1. Dom besteigen
Was wäre Köln ohne seinen Dom? Doch die wenigsten Kölner haben bereits die 533 Stufen auf sich genommen, um bis zur Domspitze zu gelangen. Dabei wird man – oben auf der Aussichtsplattform angekommen– mit einer unglaublichen Sicht über die ganze Stadt belohnt. Besonders bei schönem Wetter sollte sich niemand dieses Erlebnis entgehen lassen. Erwachsene zahlen 4 Euro, eine Familienkarte gibt’s für 8 Euro. Alle Infos erfahrt ihr hier.

Segway-Touren werden immer beliebter. //Foto: Pixabay MarkMartins

2. Segway-Tour
Statt auf dem Fahrrad oder zu Fuß, kann die Domstadt auch schwebend auf einem Segway erkundet werden. Das elektrische Transportmittel wird durch die eigene Balance vorangetrieben. In der rheinischen Metropole werden verschiedene, unterschiedlich lange Segway-Touren angeboten. Hier bekommt ihr eine Übersicht.

3. Kölner Zoo
Schon Willy Millowitsch wusste: „Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh. Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.“ An 365 Tagen im Jahr hat der Kölner Zoo in Riehl seine Pforten geöffnet. Er beherbergt circa 842 verschiedene Tierarten und etwa 10.570 Tiere. Erwachsene zahlen 19,50 Euro, Kinder bis zwölf Jahre 9 Euro Eintritt. Praktisch: Direkt neben dem Zoo liegt die Flora, die über 10.000 verschiedene Pflanzenarten beheimatet und immer ein Besuch wert ist.

4. Minigolf
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen da, öffnen wieder die Minigolfplätze. Schließlich ist diese beliebte Freizeitbeschäftigung nur bei gutem Wetter möglich. Ob Groß oder Klein, Laie oder Profi – Minigolf ist für jeden geeignet.Hier steht der Spaß und nicht der Sport im Vordergrund. Einen Überblick über Plätze in Köln findet ihr hier.

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5. Eis essen
Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen – die Eiscafés sind bis auf den letzten Platz besetzt, an der Theke bilden sich lange Schlangen. Gerade Köln hat eine große Auswahl an Eisdielen mit unterschiedlichsten Eissorten, um sich hemmungslos durchs Sortiment zu schlecken. Zu den beliebtesten gehören unter anderem Eiscafé Engeln, Eisdielerin, Il Gelato di Fergio oder Eiscafé Breda.

6. Bootsfahrt auf dem Rhein
„Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön“ – und eine Bootsfahrt über den Rhein noch viel schöner. Ob Tagesfahrt oder Panoramatour –  direkt in der Altstadt geht’s an Bord. Der Rhein und sein schönes Umland können bei einer herrlichen Fahrt erkundet werden. Mehr Infos zur Schifffahrtstouren bekommt ihr hier.

 

7. Sonnen am Rodenkirchen Beach
Wer will schon ans Meer fahren, wenn der Strand doch direkt vor der Tür liegt? Im Kölner Süden am Rodenkirchener Beach kommt echtes Urlaubsfeeling auf. Am Strand liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen – hier alles möglich.

8. Grillen am Aachener Weiher
Bei schönen Wetter trifft sich alles am Aachener Weiher, der im Herzen der Domstadt liegt. Ob Sonnenbaden, als Treffpunkt mit Freunden oder zum Grillen– es ist immer was los. Besonders praktisch: Ein kleiner Biergarten und ein Kiosk sind direkt vor Ort.

9. Hubschrauberflug über Köln
Ein wenig kostspieliger ist dieser Ausflug. In einem Rundflug mit dem Hubschrauber könnt ihr die Domstadt von oben bestaunen. Insgesamt könnt ihr zwischen einem 20 oder 30-minütigen Rundflug wählen. Dieses himmlische Erlebnis bekommt man ab 159 Euro.

10. Mit der Rikscha durch Köln
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad – alles altbekannt und irgendwie nicht so aufregend. Dann lasst euch doch mit einer Rikscha durch janz Kölle fahren. Oder fahrt einfach selbst. Zu mieten gibt’s die Rikscha schon ab 89 Euro für vier Stunden.

11. Sonnenuntergang am Triangle
Wo lässt sich der sonnige Tag besser ausklingen, als über den Dächern der Domstadt. Auf dem KölnTriangle gibt es die perfekte Sicht. Nicht umsonst ist dieser Spot besonders bei (Hobby-)Fotografen sehr beliebt, um den perfekten Schnappschuss vom Sonnenuntergang zu schießen. Oder genießt einfach diese atemberaubende Atmosphäre mit dem Partner eurer Wahl.

 

 

Ostern naht: Spaß trotz schlechtem Wetter!

In ein paar Tagen ist Ostern! Die freie Zeit wollen viele Rheinländer natürlich nutzen und etwas unternehmen. Nur leider könnte das Wetter laut den Vorhersagen so gar nicht mitspielen – Dauerregen droht und wirklich warm soll es auch nicht werden. Also auf dem Sofa rumhängen und einen Serien-Marathon nach dem nächsten starten? Das muss nicht sein. Hier stellen wir euch verschiedene Indoor-Freizeitaktivitäten in Köln vor, die sich nicht jeder auf dem Schirm hat – und das nicht nur für/mit Pänz.

Einfach mal Zocken

Wer generell auf Zocken steht, könnte etwa dem Giga Center am Rudolfplatz einen Besuch abstatten. Dort findet sind nicht nur die typischen Spielgeräte wie Darts, Airhockey, Flipper oder Billard zu finden. Eine Besonderheit ist die Virtual Reality Erfahrung, in der man mittels VR-Brille in eine ganz neue Welt der Spiele abtauchen kann.

Gemeinsam Rätsel lösen

Der Trend Escape-Room boomt seit einiger Zeit. In den Adventure-Games werdet ihr in kleineren oder größeren Gruppen in einen Raum gesperrt. Dort müsst ihr innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein Rätsel/einen Fall lösen, um euch am Ende selbst aus dem Raum zu befreien. Ob Indizio, Team Escape, Exit the Room oder z.B. Breakout.Cologne – Köln bietet euch jede Menge Gelegenheiten Rätsel-Abenteuer zu lösen.

Auspowern mit Spaß

Ihr steht mehr auf Bewegung? Da bietet die Domstadt unzählige Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem Besuch im JUMP House – Nordrhein-Westfalens größter Trampolinpark. Nicht nur kleine Besucher können sich hier richtig austoben. Auch die großen können springen, was die verschiedenen Trampolinbereiche hergeben. So macht Sport Spaß.

 

Wer lieber seine Muskelkraft spielen lässt, für den bietet sich das Stuntwerk in der Schanzenstraße in Köln an. Eine Kletterhalle, die von Bouldern, über Parkour bis zur functional Fitness alles vereint. Von Anfängern bis zum ambitionierten Kletterer – hier findet jeder seine persönliche Herausforderung. Doch es gibt noch mehr Ideen: Fußballspielen in einer Indoor-Soccer-Halle etwa (eine Übersicht von Hallen findet ihr hier) oder herumtollen auf einem der vielen Indoor-Spielplätze in der Domstadt. Auspowern kann man sich auf viele Art und Weisen.

Minigolf im Dunkeln

Minigolf geht nur beim guten Wetter? Von wegen! Ganz anders erlebt ihr das beliebte Spiel beim Schwarzlicht-Minigolf. In sogenannten Glowing Room auf der Venloer Straße wird bei Schwarzlicht und mit 3D-Brille gegolft. Alleine die Location verzaubert. Die vielen leuchtenden Bilder verwandeln den Glowing Room in eine Erlebniswelt.

Egal, für welche Aktivität ihr euch auch entscheidet. Eines ist klar: Die freie Zeit muss nur wegen schlechtem Wetter nicht ins Wasser fallen.

Warum es am 24. März zappenduster wird

Jetzt schon mal die Kerzen bereit stellen – um Punkt 20.30 Uhr werden am Samstag, 24. März, weltweit die Lampen ausgeknipst. Dabei versinken nicht nur zahllose Privathaushalte in Dunkelheit. Auch viele Firmen, Städte und Gemeinden drücken den Lichtschalter für ihre Gebäude und Wahrzeichen. Der Grund: Die „Earth Hour“. Die Initiatoren des World Wildlife Fund (WWF) sorgen bereits zum zwölften Mal für das Unplugged-Event.

Die Kölner Skyline wird am 24. März etwas anders aussehen // Foto: Schmülgen

Eine jecke Aktion mit einem ernsten Hintergrund: Mit dieser Stunde ohne Licht wird nicht nur wenigstens 60 Minuten lang sehr viel Energie eingespart – die „Earth Hour“ will gleichzeitig ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen und so für einen noch engagierteren Kampf gegen die Erderwärmung eintreten.

Die stromfreie Stunde ist auf dem gesamten Globus mittlerweile sehr populär. Alleine rund 7.000 Städte in 187 Ländern haben im vergangenen Jahr ihre wichtigsten Bauwerke verdunkelt. In Deutschland waren 2017 insgesamt 323 Städte und Gemeinden dabei. Von den zahllosen Firmen sowie Privatwohnungen und -Häusern ganz zu schweigen. An diesem Samstag soll der Teilnehmer-Vorjahresrekord noch getoppt werden.

Effektvoll: Die Downtown von Toronto/Kanada während der Earth Hour. // Foto: WWF

Auch das Rheinland macht mit. In Köln werden der Dom, die Hohenzollernbrücke, die zwölf romanischen Kirchen und viele Firmengebäude dunkel. Düsseldorf knipst unter anderem die Tonhalle und die Bäume auf der Kö aus, in Bonn bleiben etwa der Deutsche Post Tower und das Rathaus duster.

Selber mitmachen ist denkbar einfach – Licht ausschalten und Kerze an. Viele Menschen machen auf der ganzen Welt ein Event daraus, feiern „Earth Hour“-Partys.

Wer mehr zu der Aktion wissen will, klickt hier.

Und so sieht’s im Video aus, wenn es überall dunkel wird: