Mitten im Damals: Zeitreise in das alte Cöln

Köln vor mehr als 100 Jahren? Das kennen wir – wenn überhaupt – nur aus Erzählungen und alten Fotos. Das damalige Gesicht der Stadt mit eigenen Augen zu sehen ist nunmal unmöglich, oder? Nicht ganz! Denn TimeRide VR Cöln ermöglicht Kölnern und Touristen eine aufregende Zeitreise durch die Domstadt zur Kaiserzeit. Dafür ist weder eine Zeitmaschine nötig, noch muss das Beamen erfunden werden.

Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille (VR) wird eine Straßenbahnfahrt durch das alte Cöln simuliert. So befindet ihr euch plötzlich mitten im damals. Die Besucher steigen in einen detailliert nachgebauten Waggon der „Ersten Elektrischen“ – der Straßenbahn, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Stück für Stück die seit 1877 fahrenden Pferdebahnen ersetzte.

Nachdem man Platz genommen hat, kommt die VR-Brille zum EInsatz. Sie ermöglicht jedem Besucher einen individuellen 360-Grad-Rundumblick in der historischen Szenerie. Zusätzliche Kopfhörer mit Raumklang und haptische Elemente wie Haltestangen, Bahnvibrationen und künstlicher Fahrtwind verstärken das Gefühl, sich tatsächlich vorwärts zu bewegen, obwohl man die ganze Zeit an derselben Stelle bleibt. Besucher tauchen so mitten ins damalige Köln ein. Die beinahe perfekte Illusion einer echten Zeitreise.

Die Bahnfahrt führt vom Rheinauhafen entlang über die Hohenzollernbrücke bis hin zum Alter Markt. Dank unzähliger animierter Figuren auf den Straßen könnt ihr das damalige Alltagsgeschehen und Treiben detailgetreu miterleben.

Zum Rahmenprogramm vor der Fahrt gehört auch eine Ausstellung mit historischen 3D-Fotografien. Eine persönliche Einweisung erzählt von den Besonderheiten des damaligen Lebens. Außerdem bekommen Besucher einen Kurzfilm über die geschichtliche Entwicklung der Stadt von der Römer- bis zur Kaiserzeit sowie einen humoristischen Stummfilm mit Sicherheitshinweisen gezeigt, der auf die anschließende virtuelle Zeitreise vorbereitet.

Tickets bekommt ihr ab 12,50 Euro. Kinder und Jugendliche von 6 bis 11 Jahren zahlen ermäßigt nur 10 Euro. Familientickets gibt’s für 30 Euro. Alle Infos findet ihr hier.

 

 

Museums Nacht Köln: Diese Highlights dürft ihr nicht verpassen

Am 3. November findet bereits zum 19. Mal in Köln die große Museumsnacht statt. Wer jetzt an öde Museumsbesuche denkt, bei denen halblaut Kunst aus vergangenen Zeiten betrachtet und analysiert wird, ist gehörig auf dem Holzweg.

Zwischen 19 und 2 Uhr öffnen insgesamt 45 Museen und andere Kunstorte in Köln ihre Türen und garantieren ein Kultur-Erlebnis der Extraklasse. Über 200 Veranstaltungen werden an diesem Abend präsentiert. Das Angebot ist so breit gefächert, dass wir die interessantesten und  außergewöhnlichsten Events hier für euch gesammelt haben.

TimeRide Vr Cöln

Alter Markt 36-42
TimeRide schickt seine Besucher per Virtual Reality auf Erkundungstour durch die Domstadt um das Jahr 1910 — digital liebevoll rekonstruierte historische Straßenzüge, simuliertes Rütteln der „Ersten Elektrischen“ und Fahrtwind inklusive. Zeitreisebegleiter bieten eine historische Einordnung. So ist man mitten im Geschehen, kann Geschichte hautnah entdecken und erleben.

Wallraf-Richartz Museum

Der kleine Prinz als Schattentheater. // Foto: Museums Nacht Köln

Obenmarspforten 40 (am Kölner Rathaus)
Im Wallraf-Richartz gibt es den „kleinen Prinz“ – Antoine Saint-Exupérys Klassiker über die Entdeckung der Liebe – als Schattenspiel für Groß und Klein mit beweglichen Scherenschnittfiguren (ab 8 Jahren, Stiftersaal um 21 Uhr).

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
„Kompakt goes Ludwig“! Das Kompakt-Special geht in die fünfte Runde. Kein Wunder, dass es mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Einmal im Jahr verwandelt sich das Foyer des Ludwig nach und nach in einen Dancefloor — und das bis in die frühen Morgenstunden!

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

An der Rechtschule
Extra zur Museumsnacht verwandelt sich die große Ausstellungshalle des MAKK zwischen 19 und 1 Uhr nachts in eine Vinyl-Oase. „Radio Love Love“ und befreundete Sammler karren ihre Plattenschätze an, legen Vinyl auf und bieten Musikfreunden alles, was das Herz begehrt. Ob zum Kaufen, Anschauen, Mithören oder Verweilen — hier dreht sich den ganzen Abend alles um richtig gute Musik (Große Halle).

Rautenstrauch-Joest-Museum Kulturen der Welt

Kulturquartier am Neumark, Cäcilienstr. 9-33
Flicken, Ändern und Kennenlernen: Ein Schneiderworkshop (von 19 bis 22 Uhr) inmitten der Sonderausstellung. Das Team um Fenja Ludwig steht mit Rat, Tat und diversen Techniken beim Aufhübschen und Flicken von mitgebrachten Lieblingsstücken zur Seite. Vorkenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine sind dabei von Vorteil. Wer nix dabei hat, kann trotzdem mitmachen: Es werden z.B. kleine Accessoires geschneidert und Knöpfe angenäht.

Cöln Comic Haus

Bonner Str 9
Mitternachts-Spezial: „Comics aus dem Giftschrank“. Comicjournalist Tillmann Courth und der Comicsammler Thomas Fritsch zeigen um 0 Uhr die sonderbarsten Comics der Welt. In diesem atemberaubenden Streifzug durch die Geschichte bergen sie obskure Gewaltfantasien, haarsträubende Undergroundstorys und unfassbare Superheldenparodien.

Deutsches Sport& Olympia Museum

Im Zollhafen 1
Parkour– die „Kunst der effizienten Fortbewegung“ liegt voll im Trend und könnte bald olympische Disziplin werden. Gemeinsam mit dem Partner Cube Sports wird von 19 bis 0 Uhr zum Ausprobieren eingeladen. Den Besuchern werden keine Stein in den Weg gelegt, sondern vielmehr Stangen, Wände und sonstige Hindernisse.

Kunsthochschule für Medien Köln

Filzengraben 2
KHM-Nonstopkino & Real Life Adventure Game: Die lange Kurzfilmnacht (von 19 bis 2 Uhr) mit fortlaufenden Vorführungen zeigt aktuelle Experimentalfilme, Animationen, Dokumentar – und Spielfilme sowie genreübergreifende filmische Formate von Studierenden und AbsolventInnen. Der Eintritt ist jederzeit möglich. Im Kinovorraum bietet ein Real Life Adventure Game schließlich die Möglichkeit der direkten Auseinandersetzung mit dem realen Alltag.

Kölnischer Kunstverein

Hahnenstraße 6
Der Kölnische Kunstverein lädt zum Animé- und Karaokeabend in die SOLITO BAR ein! Zu Sake, Bier, Calpico und japanischen Köstlichkeiten werden Animé-Filme gezeigt. In Zusammenarbeit mit dem Bistro Kombu aus Düsseldorf. Los geht’s ab 19 Uhr m ab 22 Uhr kann zudem zusätzlich Karaoke gesungen werden.

Für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist der Eintritt zur Museumsnacht frei. Erwachsene zahlen 19 Euro. Tickets gibt es bei koelnticket.de.

Alle Fotos: Museumsnacht Köln

 

Halloween im Kölner Zoo – Gruseln für Klein und Groß

Heute ist der gruseligste Tag des Jahres. Immer noch keine Idee für Halloween? Für kleine Gruselfans, die auf „Süßes oder Saures“ keine Lust haben bietet der Kölner Zoo für Halloween-Fans, die kurzfristig unterwegs sind, eine tierisch schaurige Abwechslung. Am Abend wird der Zoo in gespenstisches Licht gehüllt. Fledermäuse, Uhus, Schaben und anderes schauriges Getier erwacht zum Leben und sorgen für schauderhafte Atmosphäre.

Zwischen 18 und 22 Uhr werden jede Menge Mitmachaktionen für Groß und Klein geboten. Ob Masken basteln, Kürbisschnitzen, Augapfel-Wettrennen, gruseligen Schleim selbst herstellen oder Stockbrot am Feuer grillen – für jeden ist etwas dabei. Besonders Mutige können mit Insekten und Schlangen auf Tuchfühlung gehen.

Kleine Besucher dürfen sich gerne gruselig verkleiden. // Foto: imago/epd

An allen Ecken und Enden können schauderhafte Gestalten und Feuerspucker  lauern. Wer Lust hat, kann sich auch selbst im Feuerspucken ausprobieren oder auf dem Nagelbrett Platz nehmen. Außerdem darf sich auf Uwe Reetz Grusel-Mitsingprogramm, das Figurentheater mit der „Kleinen Hexe“ sowie auf eine Märchenerzählerin gefreut werden.

Wichtig ist, dass weder Glasflaschen noch alkoholische Getränke mitgebracht werden dürfen. Besucher können gerne gruselig kostümiert kommen, jedoch soll auf Horror-Clown und Ganzkörper-Kostüme mit Masken verzichtet werden. Für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren beträgt der Eintritt 13,50 Euro, für Erwachsene 25 Euro.

 

 

 

Sechs coole Plätze in Köln, die vielleicht nicht jeder kennt

Kommt aus euren Veedeln raus und entdeckt neue Ecken in Köln! Es lohnt sich. Vielleicht ist der ein oder andere Geheimtipp ja direkt vor eurer Haustür? Wir haben sechs super Ausflugstipps zusammengestellt.

Der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen ist eine Reise wert, weil es kostenfrei eine Vielzahl an heimischen Gewächsen, aber eben auch – und das ist besonders cool – an fremdländischen Arten zu entdecken gibt. Ein Riesenmammutbaum oder die Rhododendronschlucht sind einige der markanten Plätze auf dem Gelände. Im Herbst zeigen vor allem der Fächerahorn und die Kuchenbäume (ja, richtig gelesen) ihre Schönheit in Gänze. Wer einmal da ist, sollte auch den Felsengarten suchen. Der Ort ist fast schon mystisch.

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Etwas weiter weg ist der Finkens Garten in Rodenkirchen. In dem Naturerlebnisgarten gibt es nicht nur Bienenvölker, sondern ein Baumtelefon und einiges mehr zu entdecken, ertasten, erfühlen, sehen, riechen und hören. Ja, vielleicht sogar schmecken. Ausgerichtet eher für Pänz, können die „Großen“ dort ebenso noch was lernen und ihren Spaß haben. Der Garten ist liebevoll gestaltet.

 

Die Indianersiedlung in Zollstock. Sie ist zwar vielen vom Hörensagen bekannt, aber dort gewesen sind die Wenigsten. Zugegeben, es ist etwas schwierig, die Wege zwischen den Grundstücken zu finden, doch wer sich die Mühe macht, der wird belohnt. Immer mal wieder finden Veranstaltungen auf der sogenannten Festkoppel statt. Ein alternativer und ganz individueller Ort inmitten des Kölner Trubels.

 

Dann ein nicht ganz so versteckter, aber doch vielen unbekannter Ort: der Ostermannplatz in der Altstadt. In dem schönen Innenhof befindet sich nicht nur der Willi-Ostermann-Brunnen, dort haben sich ebenso mehrere Lokale angesiedelt. Viele strömen an dem unauffälligen Durchgang vorbei Richtung Rhein und den einschlägigen Kneipen. Das mediterrane Urlaubsfeeling ist perfekt, wenn Tische und Stühle der beiden Tapas-Bars auf das alte Kopfsteinpflaster geräumt werden.

 

Wusstet Ihr, dass es in Pulheim einen Olivenhain gibt? Es ist der einzige in der Kölner Bucht und der angeblich nördlichste in ganz Europa. Sein Anblick ist wahrlich ungewöhnlich in unseren Breitengraden. Erstaunlicherweise gedeiht er prächtig und trägt sogar schmackhafte Früchte. Ein Besuch dort und beim Gartenhof Becker, dem der Hain gehört, ist fast wie ein Ausflug in die Toskana. Von den Feldwegen drumherum ist er zu betrachten, aus nächster Nähe nur in Kombination mit einem Besuch im Gartenhof Becker.

 

Sankt Gereon liegt mitten im gleichnamigen Gereonsviertel. Die Kirche birgt eine furchteinflößende Legende. Hauptdarsteller ist die unscheinbar wirkende Säule im Eingangsbereich. Dem abgebrochenen Relikt, welches den unheilvollen Namen Blutsäule trägt, wird nachgesagt, dass es Sünder und Unschuldige erkennt. Darauf verweist die lateinische Inschrift der Säule: „Glaub es: Rein an diesem Stein soll einst das Blut geflossen sein. Sollt ich schuldig sein, so ist hier die Strafe mein.“ Die Säule hatte den Ruf, ein Ort für Gottesurteile zu sein. Wer einer Todsünde angeklagt war und vor sie trat, dem brachte sie angeblich vollständige Sündenfreiheit oder ewige Verdammnis. Wie es zu dieser Annahme kam, dafür gibt es zwei Gerüchte: Angeblich soll hier der heilige St. Gereon mit seinen Truppen getötet worden sein. Das Blut der mutigen Märtyrer sei dabei auf die Säule gespritzt. Eine zweite Theorie besagt, dass Jesus selbst an dieser Säule gegeißelt worden sei und die Namensgeberin St. Helena der ersten Kirche an diesem Ort die Säule dann nach Köln brachte. Zu sehen ist heute nur noch eine abgebrochene Hälfte, weil die Franzosen die Schreckenssäule während ihres Beutezugs nach Paris schaffen wollten, sie auf ihrem Weg aber zerbrach und am Straßenrand liegen gelassen wurde.

Höher, schneller, weiter: Die Highlights der Kölner Herbstkirmes

Wenn die Tage kürzer und kälter werden und die Natur die Stadt in bunte Farben taucht, dann ist wieder Zeit für das Herbstvolksfest in Köln. Rechtsrheinisch am Deutzer Rheinufer zwischen der Deutzer- und Severinsbrücke liegt zwischen dem 26. Oktober und 4. November der Duft von gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und Reibekuchen in der Luft. Bis zu 600.000 Besucher werden an den zehn Tagen erwartet. Insgesamt 90 Schausteller sind dieses Mal vertreten. Neben zahlreichen Fressbuden werden Abenteuerlustige und Adrenalinjunkies dank etlicher Fahrgeschäfte auf ihre Kosten kommen.

Die Wilde Maus zählt zu den absoluten Kirmes-Klassikern. //Foto: imago

Sowohl auf altbekannten Klassiker wie die Wilde Maus, dem Autoscooter, dem Musikexpress, dem Jupiter-Riesenrad oder dem Break Dance dürft ihr euch auch auf einige Premieren freuen.  Euer Motto lautet: Je höher und schneller, desto besser? Dann ist der Giant Booster XXL mit seinen 55 Metern Höhe und den 120 Stundenkilometern genau das Richtige für euch. Ebenfalls rasant geht es auf der Rocket-Schaukel zu. Aber Achtung: Hier ist ein stabiler Magen Pflicht. Schreckhafte Personen und andere Angsthasen sollte den Geisterirrgarten Ghost meiden, der zum ersten Mal die Kirmesbesucher in Köln erfreuen wird.

Auf dem Riesenrad bietet sich ein atemberaubender Blick über die Kirmes und Köln. //Foto: imago

Geöffnet ist das Volksfest unter der Woche von 14 bis 22 Uhr. An Sonntagen sowie der Reformationstag, öffnet die Kirmes schon ab 12 Uhr ihre Pforten. Die große Ausnahme bildet Allerheiligen – am 1. November gibt es lediglich von 18 bis 22 Uhr vier Stunden Rummel-Spaß.

Ein Highlight ist das große Feuerwerk, das am letzten Tag der Kirmes um 21 Uhr gezündet wird. Einen besonders guten Blick haben Besucher auf das Spektakel vom Riesenrad aus. Aber seid schnell, denn (Hobby-)Fotografen passen den perfekten Zeitpunkt ab, um ich sich einen Platz zu sichern.

 

Happy Birthday, Henkelmännchen! 20 Jahre voller Highlights

Als der italienische Star-Tenor Luciano Pavarotti am 17. Oktober 1998 als erster Künstler  in der Lanxess Arena auftrat, hatten nicht nur die Besucher eine Gänsehaut. Auch den Planern und Verantwortlichen lief es eiskalt den Rücken hinab: Denn die Eröffnung des Henkelmännchens, wie die Arena von vielen Kölnern liebevoll genannt wird, wurde ein voller Erfolg.

Und auch in der Bevölkerung kam die bis heute größte Multifunktionsarena Deutschlands bis weit über Kölns Grenzen hinweg bestens an. Der Hauptgrund: Die Konzerte zahlreicher Weltstars. Ob Paul McCartney, Elton John, U2, Madonna, Metallica oder die Foo Fighters – die größten Musiker und Bands der Welt lieben unser Henkelmännchen. Neben Konzerten wurden in der Lanxess Arena seit Gründung zudem regelmäßig Sport- und Comedy-Veranstaltungen der Extraklasse angeboten. So war beispielsweise die amerikanische Basketball-Olympia-Mannschaft um Superstar LeBron James (33) zu Gast in der Arena, ebenso wie der ehemalige Schwergewichts-Box-Weltmeister Vladimir Klitschko (42).

Janz schön jeck: Kölner Events, wie hier der „Elfte im Elften“, ziehen trotz aller Weltstars regelmäßig mit die meisten Zuschauer in die Arena. // Foto: Schmülgen

Übrigens: Trotz all der Weltstars und Mega-Events, ist der Zuschauerrekord in der Arena von Grund auf kölsch. „Kölle singt“, das Mitsingkonzert mit Björn Heuser und Gästen, erreichte erst vor wenigen Wochen den Allzeit-Rekord mit 20.216 belegten Plätzen.

Unvergessen auch der Weltmeistertitel, den die deutsche Handball Nationalmannschaft im Jahr 2007 in der Arena erkämpfte. Ein Meilenstein, den vor Ort gerne mehr als die 20.000 Menschen erlebt hätten. Und das wäre fast möglich gewesen, denn was die wenigsten wissen: Beinahe hätte die Multifunktionshalle eine mehr als doppelt so große Zuschauerkapazität bekommen!

Während der ersten Planungen im Jahr 1988 wurden auch Konzepte vorgelegt, die eine Besucheranzahl von 45.000 Zuschauern vorsahen. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen dann doch für die kleinere Variante. Trotzdem bricht unsere Kölner Event-Halle alle Rekorde. Mehr noch: Sie kann es sogar mit den spektakulärsten Arenen der Welt aufnehmen!

Immerhin führte sie nach dem ersten Halbjahr 2018 mit 597.002 verkauften Tickets das renommierte Pollstar-Ranking an – sozusagen die „Verkaufscharts“ der weltgrößten Veranstaltungshallen. Dass es zum Jahresende einen neuen Zuschauerrekord geben wird, ist deshalb schon jetzt so gut wie sicher.

Im Jahr 2038, zum 40. Jubiläum also, werden sich die Verantwortlichen daran aber vermutlich nicht mehr erinnern. Denn in den kommenden Jahren werden weitere Rekorde angestrebt, da für die Arena das Gleiche gilt, wie für einen Großteil der dort auftretenden Stars: Höher, schneller, weiter!

Ein paar Superlative: Die Lanxess Arena in Zahlen

Baubeginn: 31. Juli 1996
Bauzeit: 26 Monate
Kosten: ca. 153 Millionen Euro
Gesamtfläche: 83.700 Quadratmeter
Grundfläche: 16.800 Quadratmeter
Maße: 140 Meter lang, 120 Meter breit
Höhe mit Bogen: 76 Meter
Höhe Innenraum: 42 Meter
Plätze: 20.000 (7.000 im Unterrang)
Aktionsfläche: 52 × 84 Meter
Belastbarkeit: 2500 Kilo pro Quadratmeter
Belastbarkeit des Daches: 90 Tonnen

Diese Hallen verkauften im ersten Halbjahr 2018 die meisten Tickets

(Daten: Pollstar.com)

1. Lanxess Arena (Köln): 597.002
2. WiZink Center (Madrid): 510.813
3. Madison Square Garden (New York): 443.214
4. AccorHotels Arena (Paris): 423.371
5. Arena Ciudad De Mexico (Mexiko City): 394.675
6. The SSE Hydro (Glasgow): 394.435
7. Manchester Arena (Manchester): 385.913
8. Forum Inglewood (Großraum Los Angeles): 385.876
9. Arena Monterrey (Monterrey): 385.471
10. Arena Dublin (Dublin): 385.366

Jecker wandern im Rheinland: Mit dem Alpaka auf die „Alm“

Mit dem Fiffi rausgehen war gestern – der neue Trend heißt Alpaka-Wandern! Dabei herrscht akuter Flausch-Alarm! Die putzigen Kleinkamele stammen aus den südamerikanischen Anden, wo sie hauptsächlich wegen ihrer Wolle gezüchtet werden. Achtzig Prozent des weltweiten Bestandes lebt in Peru. Doch auch hierzulande werden die Tiere zudem wegen ihres friedlichen Wesens immer beliebter – als Therapietiere! Spucken tun Alpakas – im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Lamas – übrigens eher selten.

Die Jeckes.NET-Autorinnen Eva (l.) und Alexandra wanderten mit „Merlin“ rund um Solingen – und waren begeistert. Foto: Privat

Bei einer Alpaka-Wanderung nimmt man eines der flauschigen Tiere an die Leine und stiefelt in einer kleinen Gruppe los. Passend zu ihrem ruhigen Gemüt haben die Kleinkamele mit den lustigen Frisuren auch ein gemächliches Tempo. Dennoch sind sie unerschrocken und nach einiger Aufwärmzeit „ihrem“ Menschen für die Wanderung auch recht zugetan. Zusammen mit den putzigen Wolllieferanten erkundet man so, buchstäblich über Stock und Stein, beispielsweise den Solinger Wald.

In direkter Nachbarschaft zu Köln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit Alpakas auf Flauschfühlung zu gehen. Alleine im Bergischen Land bieten mehrere Alpaka-Farmen solche Wanderungen an.

 

Die Kölner Konzerthighlights im Oktober

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird großgeschrieben. Ob Lanxess Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit beginnt auch wieder die Konzertzeit. Es vergeht kaum ein Tag, an dem in der Domstadt kein Künstler auftritt. Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights für den goldenen Oktober.

2.& 3.Oktober Kasalla

Sie kommen aus der Stadt met K und treten am 2. und 3. Oktober ab 20 Uhr im Palladium in Köln auf. Kasalla sind seit ihrem Sessionshit „Pirate“ 2012 nicht mehr aus dem Karneval und der Kölner Musikszene wegzudenken. Das Konzert am Dienstag ist bereits restlos ausverkauft, für Mittwoch, 3. Oktober, gibt es hier noch wenige Restkarten.

6. Oktober Kim Wilde

Die „Kids in America“-Sängerin kommt ab Oktober auf große „Here Come The Aliens“-Tournee nach Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am Samstag, 6. Oktober, tritt die 57-Jährige ab 20 Uhr in der Live Music Hall auf. Karten für das Konzert könnt ihr hier kaufen.

8. Oktober Shania Twain

Mit neuem Album „Shania Now“ und einer Welttour im Gepäck meldet sich die kanadische Sängerin zurück. Für drei Konzerte kommt Shania Twain, die mit bürgerlichem Namen Eilleen Regina Edwards heißt, auch nach Deutschland. Am Montag, 8. Oktober, macht sie Halt in der Lanxess Arena in Köln. Wer sich diese Show nicht entgehen lassen will, der kann hier Tickets kaufen.

Andreas Gabalier verkaufte bisher über 4,3 Millionen Tonträger. //Foto: imago

13. Oktober Andreas Gabalier

Kaum ist das Oktoberfest vorbei, wird es in der Lanxess Arena zünftig. Der Volks-Rock’n’Roller Andrea Gabalier gibt sich die Ehre. Berühmt wurde er mit Songs wie „ I sing a Liad für di“ oder „Hulapalu“ – diese Hits wird er mit Sicherheit auch am Samstag, 13. Oktober, ab 20 Uhr performen. Karten könnt ihr euch hier sichern.

18. Oktober Stefan Raab

2015 verabschiedete sich der Entertainer vom Fernsehen. Neben seiner Late-Night-Show TV Total moderierte der gebürtige Kölner auch zahlreiche TV-Events, die alle mit ihm von den Bildschirmfläche verschwanden. Am Donnerstag, 18. Oktober, kehrt Stefan Raab wieder zurück – allerdings nicht ins TV, sondern auf die Bühne der Lanxess Arena. Die ganze Show wird begleitet von den Heavytones. Tickets für dieses Event sind allerdings schon seit Monaten ausverkauft.

16.& 17.& 18 Oktober Querbeat

Querbeat besteht seit 2001, gegründet aus ehemaligen Schülern des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel. Inzwischen ist die Band, die für ihren Brass& Marching Band Sound bekannt ist, nicht mehr aus dem Karneval wegzudenken. Aber auch außerhalb der Session ist die 13-köpfige Band gefragt. An drei Tagen treten Querbeat in drei verschiedenen Locations (Die Kantine, E-Werk, Palladium) in Köln mit ihrer Randale & Hurra Tour auf – alle drei Konzerte sind allerdings restlos ausverkauft.

27. Oktober Bullet for My Valentine

Seit Veröffentlichung ihres Debütalbums „The Poison“ im Jahr 2005 zählen Bullet For My Valentine international zu den bedeutendsten Vertretern des Metalcore. Nach zwei Jahren kehren sie nach Deutschland zurück. Am Samstag, 27. Oktober, treten sie ab 19.30 Uhr im Kölner Palladium auf. Karten gibt es keine mehr.

Georg Ezra wird in Köln im ausverkauften Palladium spielen. //Foto: imago /xFuturexImage

28. Oktober George Ezra

Nur mit seiner Gitarre begeistert George – mit bürgerlichem Namen George Ezra Barnett– Ezra seit 2013 das Publikum. Mit dem Song „Budapest“ gelang dem heute 25-Jährigen der internationale Durchbruch. Auch seine neue Single „Shotgun“ stand wieder an Platz 1 der Charts. Am 28. Oktober kommt der Singer-Songwriter nach Köln ins ausverkaufte Palladium.

29. Oktober Joris

Mit dem neuen Album „Schrei es raus“ geht der Sänger nun auf gleichnamige Tour. 2015 gelangt Joris Ramon Buchholz, wie der Liedermacher mit vollständigem Namen heißt, mit seinem Album und der gleichnamigen Single „Herz über Kopf“ der nationale Durchbruch. Am Montag, 29. Oktober, kommt der 28-Jährige in die Schanzenstraße ins E-Werk. Tickets für den Gig gibt es hier zu kaufen.

Dat soll ne Kölsche sin? Diese Promis wurden in der Domstadt geboren

Ihre Namen kennt fast jeder, doch nur wenige bringen diese Promis mit der Domstadt in Verbindung. Dennoch wurde all diese Promis in Köln geboren und sind somit echte Kölsche. Eine jecke Liste.

Robin Dutt (geb. 1965)

Robin Dutt //Foto: Imago

Dass Robin Dutt in Köln das Licht der Welt erblickt, ist ziemlicher Zufall. Stammen doch sein Vater aus Indien und seine Mutter aus dem Schwarzwald. Entsprechend wird leicht geschwäbelt, wenn der Fußballtrainer Interviews gibt. Als Spieler kann Dutt keine Meriten erwerben. Mittelprächtig kickt er sich durch untere Ligen, SVGG Hirschlanden oder SKV Rudesheim heißen Stationen. Besser läuft es später als Coach. Mit den Stuttgarter Kickers etwa kegelt er 2006 den Hamburger SV aus dem DFB-Pokal. (Ok, zugegeben: Das haben andere auch schon geschafft. Viele andere.) Fulminant gestaltet sich die Zeit beim SC Freiburg: Erst steigt Dutt mit dem Club in die Bundesliga auf, etabliert den Verein dann in der höchten deutschen Spielklasse. Nach vier Jahren im Breisgau ruft Bayer Leverkusen, Dutt kehrt 2011 also ins Rheinland zurück. Das Gastspiel endet nach einem Jahr, ebenso das kurze Intermezzo als Sportdirektor beim DFB (2012/13). Auch bei Werder Bremen bleibt der Erfolg überschaubar. Nach einer Pause übernahm Dutt im Februar 2018 den Zweitligisten VfL Bochum.

Bianca „Bibi“ Heinicke (geb. 1993)

Bianca Heinicke //Foto: Imago

Wer in der Öffentlichkeit steht, muss Gegenwind vertragen können. Das muss auch Bianca „Bibi“ Heinicke erfahren, als sie 2017 die Single „How It Is (Wap Bap …)“ auf den Markt wirft. Der Titel deutet es an: Der Text ist eher unpolitisch. In den folgenden Tagen wird das Video mit zwei Millionen Dislikes das am heftigsten abgestrafte eines deutschen YouTube-Channels. Unschön – aber andererseits gelangt die Nummer bis in die heimischen Top Ten. Ansonsten läuft es bei der Influencerin recht geschmeidig. 2012 geht ihr Kanal „BibisBeautyPalace“ an Start und gleich durch die Decke. Anfangs konzentriert sich Bibi auf die Themen Mode und Kosmetik, später kommen Lifestyle und das eigene Privatleben dazu. Das kommt an in der jungen Zielgruppe: Mehr als fünf Millionen Menschen haben den Channel abonniert, bei Instagram sind es knapp sechs Millionen. Für sehr ordentliche Einnahmen sorgen unter anderem Sponsoring, Testimonials und die eigene Kosmetikmarke „Bilou“. Aktuell verfolgen die Fans übrigens gebannt, welche Fortschritte die Schwangerschaft der YouTuberin macht.

Florian Henckel von Donnersmarck (geb. 1973)

Florian Henckel von Donnersmarck //Foto: Imago

Köln hat einen waschechten Oscar-Preisträger hervorgebracht: Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck holt die Trophäe 2007 für sein Langfilmdebüt „Das Leben der Anderen“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Das Stasi-Drama heimst außerdem noch viele weitere Preise ein. Logische Folge: der Sprung nach Hollywood. Doch dieser fällt eher mäßig überzeugend aus, denn der Thriller „The Tourist“ (2010) stößt bei der Kritik auf Ablehnung und ist finanziell ebenfalls kein Erfolg. Und das trotz absoluter Topstars wie Angelina Jolie und Johnny Depp. Henckel von Donnersmarck braucht lange, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Doch jetzt greift der Filmemacher wieder an: Im Oktober wird sein neuer Streifen „Werk ohne Autor“ in den Kinos starten. 

Christoph Langen (geb. 1962)

Christoph Langen //Foto: Imago

Wenn Christoph Langen den Mund aufmacht, klingen seine Worte urbayerisch. Tatsächlich wird der zweifache Olympiasieger in Köln geboren, zieht aber schon Kind in den Freistaat. Dort betreibt er ab 1985 eine in Köln eher selten praktizierte Sportart: Bobfahren. Dies macht er mit spektakulärem Erfolg: Neben den zwei olympischen Goldmedaillen stehen je sieben Welt- und Europameistertitel zu Buche. Später wird Langen Bundestrainer der Bobfahrer (2010–2016) und versucht sich zudem im Motorsport. Fun Fact: Weitere Weltmeisterschaften erringt er den Wok-WMs. Da schließt sich ein wenig der Kreis, denn Veranstalter dieser Wettbewerbe ist bekanntlich der Kölner Moderator Stefan Raab.

Heiner Lauterbach (geb. 1953)

Heiner Lauterbach //Foto: Imago

Sobald der Schauspielroutinier über Fußball spricht, wird klar, woher Heiner Lauterbach stammt. Denn aus seiner Liebe zum 1. FC Köln macht der „Bambi“-Preisträger kein Geheimnis. Der Sohn eines Sanitärunternehmers aus Zollstock besucht nach der Mittleren Reife die Schauspielschule der Keller. Anschließend zieht es dem Mimen hinaus in die weite Welt. Die künstlerische Messlatte seiner ersten Gehversuche hängt niedrig – es sind drei Teile der berühmt-berüchtigten „Schulmädchen-Report“-Reihe. Denn Durchbruch feiert Lauterbach mit der Kult-Komödie „Männer“ (1985). Seither folgen neben zahlreichen TV-Rollen viele Kinostreifen, die er mit seiner Mitwirkung veredelt: „Das Superweib“, „Rossini“, „Der Eisbär“ oder „Wir sind die Neuen“. Einen echten Blockbuster landet der Schauspieler 2016 mit „Willkommen bei den Hartmanns“. Viele Jahre lebt Lauterbach – vorsichtig formuliert – recht exzessiv, doch die wilden Tage sind längst Vergangenheit und wurden in der Autobiographie „Nichts ausgelassen“ aufgearbeitet. Heute lebt „kölsche Jung im Exil“ mit seiner Familien am beschaulichen Starnberger See.

Wolfgang Petry (geb. 1951)

Wolfgang Petry //Foto: imago/Scherf

Der Name Wolfgang Petry steht für Stimmungslieder. Doch in der kölschen Musikszene tummelt sich der gebürtige Raderthaler kaum. Stattdessen verschreibt sich Franz Hubert Wolfgang Remling – so sein bürgerlicher Name – dem Schlager. Und macht damit alles richtig. „Wahnsinn“ ist ein Dauerbrenner, vor dem es praktisch kein Entrinnen gibt. „Die längste Single der Welt“ wird eine der meistverkauften ihrer Art. Dazu gesellen sich mehrere Nummer-eins-Alben. Nach fast 30 Jahren im Musikbusiness veröffentlicht der leidenschaftliche Freundschaftsbändchen-Träger im Jahr 2005 eine musikalische Liebeserklärung an seine Heimatstadt. Die CD „Ich bin ene kölsche Jung“ enthält neben dem titelgebenden Evergreen und einer kölschen Version der „Längsten Single“ zehn Klassiker von Bands wie Höhnern oder Bläck Fööss. 2006 verkündet Petry das Ende seiner Karriere. Das obligatorische Comeback folgt 2017 mit „Brandneu“. Im vergangenen Jahr legt er als Pete Wolf mit „Happy Man“ eine Platte mit entspannten Blues- und Countrynummern vor.

Jack White (geb. 1940)

Jack White //Foto: imago/Horst Galuschka

Unter seinem bürgerlichen Namen Horst Nußbaum absolviert Jack White eine eher durchwachsene Laufbahn als Fußballprofi, für die Bundesliga reicht es nicht. Aber für die niederländische Eredivisie, in der er für die PSV Eindhoven aufläuft. Immerhin ist sein Entdecker niemand geringerer als Hennes Weisweiler. Als Jack White nimmt er anschließend eine Sängerkarriere in Angriff, die umstandslos im Sande versickert. Deutlich bringt White als Produzent und Komponist auf die Reihe. So zeichnet er für einige Gassenhauer verantwortlich, die bis heute auf keiner Schlagerparty fehlen dürfen: „Schöne Maid“ (Toy Marshall), „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ (Jürgen Marcus) oder „Fußball ist unser Leben“ (White mit einer aufstrebenden Fußballmannschaft). Überdies arbeitet er mit einigen renommierten internationalen Stars wie Paul Anka, Tony Christie oder – hüstel – David Hasselhoff zusammen. Wer in den 80er aufgewachsen ist, kennt zudem das Duett „When the Rain Begins to Fall“ von Jermaine Jackson und Pia Zadora. Nicht die schönste Erinnerung. In einer TV-Show reicht Jack White 2014 seinen musikalischen Abschied ein. Die zu diesem Anlass rausgebrachte Doppel-CD „Die großen Hits meines Lebens“ dokumentiert sein Lebenswerk.

 

 

Kenne deine Stadt: 11 kölsche Superlative

Höchste, größte, älteste – Köln steckt voller Superlative. Jeckes.Net verrät euch elf herausragende Fakten über die Metropole am Rhein, die sicher nicht jeder kennt. Oder hättet Ihr’s gewusst?

1. Höchste Hausnummmer
Das Gebäude mit der höchsten Hausnummer auf Kölner Stadtgebiet steht auf der Venloer Straße in Bocklemünd. Die Adresse lautet: Venloer Straße 1435.

2. Das älteste Bauwerk
Köln schaut auf eine fast 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. 50 nach Christus erhob der damalige römische Kaiser Claudius die Ansiedlung Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Stadt. Rund um den Dom zeugen noch heute zahlreiche Relikte von dieser Zeit. An der Malzmühle 1 etwa kann das älteste Bauwerk der Stadt bestaunt werden: In den Jahren vier und fünf nach Christus entstand dort das Ubiermonument, welches einst rund 12 Meter hoch war.

3. Das älteste Haus
Das älteste noch genutzte Haus der Stadt stammt hingegen aus dem Mittelalter – erbaut im Jahr 1225. Das Overstolzenhaus ist zudem deutschlandweit das älteste Patrizierhaus und liegt in der Rheingasse 8.

Das Overstolzenhaus gehörte prominenten Eigentümern aus der Kölner Oberschicht. //Foto: Imago

4. Die längste Straße und Garage
Wer in Raderthal auf den Militärring fährt, muss ihn erst in Longerich am Niehler Ei wieder verlassen. Kölns längste Straße erstreckt sich über rund 21,6 Kilometer. Wer diese Entfernung auf der kleinsten Straße der Domstadt zurücklegen wollte, müsste diese 1.350 Mal hin und zurück gehen: Die Tipsgasse liegt in der Altstadt zwischen Eisenmarkt und Salzgasse und misst lediglich 16 Meter. Einen haben wir noch: Unter dem Rheinauhafen findet sich auf 1,6 Kilometern nicht nur die längste Tiefgarage Kölns, sondern gar die längste in ganze Europa.

5. Die längste Brücke
Ohne sie wäre Köln deutlich kleiner: Die sieben Brücken über den Rhein verbinden das Linksrheinische mit der Schäl Sick und werden täglich von tausenden Menschen in Autos, auf Fahrrädern, in Zügen und Straßenbahnen befahren. Die Severinsbrücke ist mit einer Spannweite von 690,8 Metern die längste unter ihnen. Sie wurde wie die Zoo- und die Deutzer Brücke vom Kölner Architekten Gerd Lohmer entworfen. Mit lediglich 410 Meter zieht die Hohenzollernbrücke den Kürzesten.

1959 wurde die Severinsbrücke eröffnet. // Foto: Imago

6. Der höchste Berg
Wanderer, die in der Domstadt große Höhen bezwingen wollen, sind dort vollkommen falsch. Kölns höchster Punkt, der „Monte Troodelöh“, liegt im Königsforst auf gerade mal 118 Metern über dem Meeresspiegel. Der absolute Tiefpunkt hingegen wird im Worringer Hafen auf 37,5 Metern erreicht.

7. Der größte See
Wer auf der Suche nach einem Plätzchen am Wasser ist, wird in Köln nicht nur am Rhein fündig. In Fühlingen befindet sich mit rund 90 Hektar der größte Badesee auf städtischem Gebiet. Er ist umgeben von einem 19 Kilometer langen Rad- und Wanderweg. 3.600 Stellplätze stehen Autofahrern zur Verfügung. Zudem findet dort mit dem „Summerjam“ jedes Jahr im Juli Deutschlands größtes Reggaefestival statt.

8. Die ältesten Bäume
Noch mehr Natur: Kölns älteste Bäume stehen auf der Schäl Sick in Stammheim. Die Eichen im dortigen Schlosspark wurden bereits im 19. Jahrhundert gesetzt. Der älteste Bestand stammt aus den 1850er-Jahren.

Der Schlosspark im Stammheim liegt gegenüber dem linksrheinischen Veedel Niehl. // Foto: Imago

9. Die ältesten Kölnerin
Eine ebenfalls beträchtliche Anzahl von Lebensjahren erreichte Kölns älteste Einwohnerin, die 2017 erst mit 109 Jahren starb. Sie erlebte Köln sowohl unter den Preußen und zur Zeit der Weimarer Republik als auch unter den Nazis sowie als Teil der Bundesrepublik.

10. Der heißeste Tag
Ja, dieser Sommer war heiß – aber nicht ganz so wie der im Jahr 2003. Am 12. August 2003 zeigte das Quecksilber in Köln-Wahn den bisherigen Hitzerekord für die Stadt an: 38,8 Grad °C. Am 7. August 2018 lag der Spitzenwert an der Messstation Köln-Wahn „nur“ bei 38,4 Grad °C. Die höchste je in Deutschland gemessene Luft-Temperatur lag übrigens bei 40,3°C – abgelesen am 05. Juli 2015 im bayerischen Kitzingen.

11. Das höchste Bauwerk
Was wäre eine Liste der Kölner Superlativen ohne den Dom? Genau, unvollständig. Doch auf Platz eins der höchsten Bauwerke schafft es das Wahrzeichen mit seinen 157 Metern lange nicht. Dort thront mit 266 Metern der Colonius, gefolgt vom 250 Meter hohen und nicht mehr im Betrieb stehenden Kamin des Heizkraftwerks in Merkenich. Auf Platz drei steht der Kamin der Shell Rheinland Raffinerie in Godorf, der 175 Meter in den Himmel ragt. Erst Platz vier wird vom Dom eingenommen.

Titelfoto: RCFotostock/stock.adobe.com

 

Die kölschen Konzerthighlights im September

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt großgeschrieben. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, das Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kaum ein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung. Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den September.

4. & 5. September U2

Die irische Rockband knüpfen mit ihrer eXPERIENCE + iNNOCENCE Tour da an, wo sie 2015 in den Arenen aufgehört haben.  Für zwei Konzerte kommen die vier nach Köln in die Lanxess Arena. Sowohl am Dienstag, 4. September als auch für die Zusatzshow am 5. September gibt es hier noch Tickets zu kaufen.

10. September Rea Garvey Palladium

Von 1998 bis 2010 war Rea Garvey Frontmann der Rockband Reamonn, die im Jahr 2000 mit ihrem Song „Supergirl“ den internationalen Durchbruch hatten. Nach der Auflösung machte der Ire solo weiter. Am 10. September tritt der „Wild Love“-Sänger im Kölner Palladium auf. Tickets für den Gig gibt es leider keine mehr.

14. September Michael Patrick Kelly

Mit der Kelly Family feierte Paddy Kelly in den 90ern riesige Erfolge, verkaufte über 20 Millionen Tonträger. Ende 2004 zog er ins Kloster, wo er sechs Jahre fernab der Öffentlichkeit lebte. Nach seiner Rückkehr wurde as Paddy Michael Patrick Kelly. Seitdem tritt der inzwischen 40-Jährige als Solokünstler auf. Am Freitag, den 14. September tritt er im Tanzbrunnen in Deutz auf. Karten für das Konzert bekommt ihr hier.

Im Juli dieses Jahres veröffentlichte Rick Astley das neue Album „Beautiful Life“. //Foto: Imago

15. September Rick Astley E-Werk

„Never Gonna Give You Up“ oder „Whenever You Need“ sind auch heute noch jedem im Ohr. Zwischen 1987 und 1993 stürmte Rick Astley mit vielen Titeln die nationalen und internationalen Charts. Nach 30 Jahren feierte der Brite sein Comeback. Nun kommt er für einige Konzerte nach Deutschland. Tickets für das Konzert am 15. September im E-Werk gibt es hier.

20. September Cat Ballou

Am 21. September erscheint das neue Album von Cat Ballou, einen Tag vorher, am Donnerstag, den 20. September treten die vier im E-Werk auf, um ihre neue Platte vorzustellen. Wer das gerne live erleben möchte hat leider Pech, Tickets für das Konzert sind schon lange ausverkauft.

27. September Philipp Poisel

Nach der großen Arenatour mit über 120.000 Zuschauern steht jetzt alles wieder ganz im Zeichen der Clubs und Hallen bei Liedermacher Philipp Poisel. Am 27. September macht der „Eiserner Steg“-Sänger mit seiner Clubtour Halt im Kölner E-Werk. Karten dafür gibt es keine mehr.

Mit seiner Gitarre kommt Passenger in die Live Music Hall. //Foto: Imago

27. september Passenger

Singer-Songwriter Mike Rosenberg startete seine musikalische Karriere als Straßenkünstler. Mittlerweile kennt Brightoner unter dem Künstlernamen Passenger fast jeder. 2012 gelang ihn mit „Let Her Go“ der absolute Durchbruch. Am 27. September kommt der Wahl-Australier nach Köln in die Live Music Hall. Das wollt ihr nicht verpassen? Sorry, der Gig ist restlos ausverkauft.

28. September Brings

Singsulautdekanns fordern Brings ihre Fans beim großen Mitsingkonzert auf. Am 28. September tritt die Kölner Band im ausverkauften Kölner E-Werk auf.

30. September Kölle singt

Wenn Liedermacher Björn Heuser in die Lanxess Arena lädt, dann wird viel gesungen. Bereits zum dritten Mal findet am 30. September das große Mitsingkonzert Kölle singt statt. Auch in diesem Jahr wird am Konzept von kölschen Songs und mehreren bekannten Größen festgehalten. 16.000 Tickets für die Veranstaltung sind schon verkauft. Wer jetzt auch Lust bekommt, der kann sich hier welche kaufen.

 

 

Die perfekte Party-Playlist für Jeck im Sunnesching

Was war das für ein Wahnsinns-Sommer! Über Wochen sorgte das Wetter für beste Urlaubsstimmung. Bevor der Herbst in Köln und das Rheinland einzieht, genießen wir noch mal die Spätsommersonne und stimmen uns auf Jeck im Sunnesching am Samstag ein. Wir haben für euch die besten kölschen Sommerhits zusammengestellt. Diese Playlist sorgt per Knopfdruck für Sonne in den Boxen.

Die Playlist wurde mit Spotify erstellt. Wer noch kein (kostenloses!) Spotify-Konto hat, kann sich einfach fix unter diesem Link registrieren. Dann einfach nur noch auf „Play“ drücken und feiern!

Titelfoto: Philipp Brohl

Jeck im Sunnesching – Am Samstag wird es nochmal richtig heiß

Et Trömmelsche jeht – im Sommer! Schon am frühen Samstagmorgen werden kostümierte Jecken durch Köln, Bonn und die Eifel ziehen. Ihr Ziel: Das vierte „Jeck im Sunnesching“, welches bereits im Vorfeld erneut alle Rekorde brach. Längst ist das kölsche Sommerfestival über die Domstadt hinausgewachsen und begeistert große Teile des Rheinlands. Rund 100.000 Menschen werden unterwegs sein. Und sogar das Wetterchen soll mitspielen. Zwar wird es nicht heiß, doch ist für Köln immerhin Sonne und fast durchgehend bis in den Abend 20°C vorhergesagt. Das freut diejenigen mit Bärenkostüm jetzt schon.

Et Hätz schlägt im Jugendpark

Das Epizentrum von „Jeck im Sunnesching“ findet sich im Deutzer Jugendpark. Dort wurde das Festival richtig groß, entwickelte sich zu dem Mega-Event, das es heute ist. Mit einer Kapazität von „nur“ rund 11.000 Fans ist die Deutzer Party allerdings nicht mehr die mit den meisten Besuchern. Tatsächlich fasst das zeitgleiche „Jeck im Sunnesching“-Konzert in der Bonner Rheinaue fast das Doppelte an Besuchern. Trotzdem: Köln ist Köln. Das dachten wohl auch die vielen Fans, denn bereits seit Monaten gibt es keine Karten mehr.

JiS im Kölner Jugendpark in Deutz // Foto: Monsterpics/Künster

Das Programm:
9:00 Uhr – Einlass
11:00 Uhr – Lupo
11:45 Uhr – Björn Heuser
12:35 Uhr – Kasalla
13:50 Uhr – Fiasko
14:20 Uhr – Mo-Torres
14:30 Uhr – Cat Ballou
15:30 Uhr – Rockemarieche
16:15 Uhr – Querbeat
17:30 Uhr – Miljö
18:30 Uhr – Brings

Rekord in bonn

Im vergangenen Jahr stieg das jecke Festival noch auf dem Areal der Bonner Gronau und war mit rund 10 000 Besuchern gleich bei seiner ersten Auflage ausverkauft. Bei seinem zweiten Gastspiel in Bonn zieht „Jeck im Sunnesching“ am Samstag auf die viel größere Blumenwiese der Rheinaue um. So können sich rund 20 000 Fans auf die Crème de la Crème der kölschen Musikszene freuen – Sternkonfetti und Luftschlangenkanone inklusive. Somit steigt in der ehemaligen Hauptstadt das größte der drei jecken Sommerfestivals. Neben all den erstklassigen Bands werden viele Theken gegen den Durst und so manche Überraschung zum Schlemmen bereitstehen. Den Abschluss des Mega-Programms dürfen erneut Querbeat bestreiten. Für die Lokalmatadoren aus Bonn geht es seit Jahren steil bergauf. In diesem Sommer konnten sie bereits bei einigen großen Festivals landen, spielten unter anderem auf dem Summerjam.

Das Bonner JiS (hier 2017) zieht in diesem jahr auf eine größere Wiese in der Rheinaue um. // Foto: dronecologne/Daniel Pille

Resttickets für Bonn gibt es für 19,90 Euro und in der VIP-Variante für 119 Euro. Im VIP-Ticket enthalten: ein seperater Eingang, der Zutritt zu einer VIP-Tribüne mit bester Sicht sowie der Zugang zu einer exklusiven Theke, an der ein großes Getränke- und Grill-Angebot (auch vegetarisch) kostenfrei genossen werden kann.
www.jeckimsunnesching.de/tickets

Das Programm:
9:00 Uhr – Einlass
11:00 Uhr – Pläsier
11:45 Uhr – Stefan Knittler
12:30 Uhr – Cat Ballou
13:45 Uhr – Miljö
15:00 Uhr – Kempes Feinest
15:45 Uhr – Brings
17:00 Uhr – Fiasko
17:45 Uhr – Kasalla
19:00 Uhr – Querbeat

Auch in der Eifel steppt der Bär

Auf dem Klosterplatz in der „Heino-Stadt“ Bad Münstereifel geht es normalerweise recht beschaulich zu. Die altehrwürdige Stiftskirche blickt erhaben auf den Platz hinab, einige Passanten spazieren vorbei. Ganz anders wird das am Samstag, denn „Jeck im Sunnesching“ expandiert endlich auch in die Eifel und wird die dortigen Jecken mit einer großen Portion kölschem Sommer-Partyfeeling versorgen. „Fiere ohne ze friere“ heißt das Motto für rund 4000 Zuschauer. Auf der Festivalbühne mitten in der historischen Altstadt startet das Programm ab 12.30 Uhr (siehe Kasten). Alle Nicht-Eifeler aufgepasst: Für den Bad Münstereifeler Ableger von „Jeck im Sunnesching“ gibt es noch Resttickets. Diese kosten 19,90 Euro im Vorverkauf. Wer mit einer größeren Gruppe hin will, kann ein „11 Freunde“-Ticket buchen. Elf mal Eintritt plus ein 5 l Gaffel Partyfässchen obendrauf gibt es dann für 18,10 Euro pro Person. Tickets unter:
www.jeckimsunnesching.de/tickets

Die Klüngelköpp sind in Bad Münstereifel dabei // Foto: Promo

Das Programm:
12:30 Uhr – Einlass/DJ
13:30 Uhr – Rhingbloot
14:30 Uhr – Klüngelköpp
15:45 Uhr – Boore
17:00 Uhr – Domstürmer
17:45 Uhr – Funky Marys
18:15 Uhr – High Energy
18:45 Uhr – Cöllner
19:30 Uhr – Druckluft
20:15 Uhr – Micky Brühl Band
21:00 Uhr – Big Maggas

In den Veedeln geht die Party weiter!

Um 20 Uhr, wenn das Programm auf den großen Bühnen endet, verlagert sich die jecke Party op de Stroß. Die größte Aftershow-Party, die Köln je gesehen hat, findet dann in den Kölner Veedeln statt. Rund 100 Feierlocations vom „ABS“ in Zollstock bis „Zum Knobelbecher“ im Belgischen Viertel bieten jecke Tön und Feierlaune bis tief in die Nacht. Geschunkelt wird etwa in der Friesenstraße, im Kwartier Latäng rund um die Zülpicher Straße, im Belgischen Viertel mit Aachener und Lindenstraße sowie am Bermudadreieck in der Schaafenstraße. Die größte „Jeck im Sunnesching“-Party nach den Festivals startet um 20 Uhr in den Sartory Sälen: Dort wird mit Querbeat, Miljö und Rheinveilchen getanzt. Wer lieber durch die Kneipen stromert, wird dabei sicherlich irgendwo Kölsch-Barde Björn Heuser mit seiner legendären mobilen Bühne begegnen. Für ihn geht es um 15 Uhr am Aachener Weiher los – Höhepunkt ist der Abschluss in der Friesenstraße um 23.30 Uhr.

In rund 100 Veedelskneipen geht es im Anschluß in Köln weiter // Foto: Ben Hammer

Wie in den Jahren 2016 und 2017 schmeißt das Bootshaus in Deutz die offizielle
Aftershow-Party (bereits ausverkauft). Nach dem Festival im Jugendpark geht es dort direkt nebenan weiter, selbstverständlich Open Air. Karnevals-Hits und zur Abwechslung ein paar Club-Songs sorgen im Mainfloor für Stimmung. Später schauen noch Brings und Querbeat vorbei.

Für manche beginnt die Aftershow im Übrigen schon vormittags: In der Poller Strandbar wird das Kölsch bereits um 10.11 Uhr angezapft. Dort spielen Querbeat, Klüngelköpp und ein
Special Guest. Jeck sein auf dem Wasser bietet das RheinRoxy mit Miljö und Klüngelköpp ab 15 Uhr. Die Tanzbar in der Kölner Altstadt feiert auf drei Ebenen, ab  18 Uhr sind dort ebenfalls Miljö und Klüngelköpp zu Gast.

Alle teilnehmenden Locations gibt es alphabetisch aufgelistet samt dem jeweiligen Programm online zu entdecken. Dort finden sich zudem Links, unter denen sich bereits im Vorverkauf Tickets gesichert werden können. Denn: Auch die beliebten Partys nach der Party sind irgendwann voll…

www.jeckimsunnesching.de
Titelfoto: Foto: dronecologne/Daniel Pille

 

Kölle steht Kopp! So viel ist am Wochenende los

An manchen Sams- und Sonntagen weiß man einfach nichts mit sich anzufangen. Gefühlt schläft die ganze Stadt – weit und breit kein passendes Event in Sicht. Und dann gibt es Wochenende wie dieses. Zwischen dem 31. August und dem 2. September steppt in Köln und Umgebung der Bär. Wir zeigen, was euch wo erwartet.

29. August bis 2. September: c/o Pop Festival

Seit 2004 findet die c/o pop in Köln statt. Das Musikfestival ist der Nachfolger der Popkomm, die bis 2003 in Köln ausgetragen wurde und seit 2004 in Berlin veranstaltet wird. Zwischen dem 29. August und dem 2. September gibt es ein ausgewähltes Musikprogramm – von Grunge bis Rock, von HipHop bis zur aktuellen Popmusik. Ein Highlight: Als Eröffnungskonzert treten die Beginner sowie Samy Deluxe + DLX BND am 29. August im Tanzbrunnen auf. Hier gibt’s alle Infos.

31. August: Schlagernacht 2018

// Foto: Funkenrotweiß Presse

Wer sich mit der Musik des c/o Pop Festivals nicht anfreunden kann, für den ist vielleicht die Open-Air Schlagernacht 2018 genau das Richtige. Hier erwartet euch ein Feuerwerk an guter Laune und ausschließlich Schlager- und Partymusik. Ob Michelle, Olaf Henning, Anna-Maria Zimmermann oder Vanessa Mai – sie alle treten am 31. August im Strandbad am Otto-Maigler-See auf. Tickets für das Event könnt ihr hier kaufen.

1. September: Kölsche Nacht

Nur einen Tag später findet am selben Ort (Seebühne Hürth) die nächste große Supersause statt. Die Kölsche Nacht feiert bereits ihren 20. Geburtstag. Und das sechsstündige Programm hat es in sich. So dürft ihr euch auf die großen Karnevalsbands wie Brings, Paveier, Räuber, Rabaue und Klüngelköpp freuen, die jeweils eine Stunde lang die Massen einheizen werden. Neben Kölschständen werden Besuchern u.a. karibische Getränke, Wein, Sekt und eine große Auswahl an kulinarischen Leckerbissen geboten. Zum krönenden Abschluss könnt ihr euch auf das Höhenfeuerwerk „See in Flammen“ freuen. Lust bekommen? Karten könnt ihr hier kaufen.

1. September: Jeck im Sunnesching

Bereits zum vierten Mal findet am 1. September die große kölsche Party im Sommer statt.  Den ganzen Tag über verwandelt sich Köln und Umgebung in eine einzige jecke Sause. Während tagsüber im Kölner Jugendpark in Deutz Bands wie Kasalla, Brings, Cat Ballou, Miljö und Co für Stimmung sorgen, geht es abends in den Veedeln und ringsherum weiter. Alle wichtigen Infos bekommt ihr in unserem Artikel am Freitag.

31. August bis 2. September: Refrather Weinfest 2018

// Foto: Kompakt B.

Nach der Premiere 2017 wird das Refrather Weinfest auch in diesem Jahr fortgeführt. An drei Tagen, vom 31. August bis zum 2. September, dürfen Besucher nicht nur in den Genuss erlesener Weine aus Deutschland und Italien kommen, sondern sich auch auf eine Menge Unterhaltung freuen. Unter anderem wird Mitsing-Barde Björn Heuser am Freitagabend auf die anschließende Party im Cafè del Mar einstimmen. Am Samstag dreht sich auf dem Peter-Bürling-Platz bei Fachgesprächen und Weinetiketten alles um den Rebsaft. Es verspricht ein langer Abend zu werden, denn ab 22 Uhr beginnt der After-Show-Party in der Steinbreche mit Livemusik von Helmut Zerlett. Am Sonntag findet das Weinfest dann einen ruhigen Ausklang. Ab 12 Uhr darf bei ruhiger Jazzmusik in Ruhe das ein oder andere Gläschen getrunken werden.

1.-2. September Carréefest

Die beiden Veedel Sülz und Klettenberg tun sich zusammen. Das Carréefest ist eine alte Tradition.  Am 1. und 2. September verwandelt sich die Sülzbürger- und Berrenratherstraße in zwei Partymeilen mit jeder Menge Programm auf drei Bühnen. Besucher können sich nicht nur mit Kölsch, Würstchen, Crêpes und Co den Bauch vollschlagen, sondern an beiden Tagen in den Geschäften und Ständen von Sülz und Klettenberg stöbern und shoppen. Am Samstag und Sonntag öffnet die Festmeile jeweils um 11 Uhr.

30. bis 31. August: Tour de Leffe

// Foto: Presse AbinBEV

Traditioneller Genuss aus Belgien – das verspricht das Leffe-Bier. Noch nie davon gehört? Dann bekommt ihr am 30. und 31. August die Möglichkeit. Denn der Leffe-Truck ist derzeit auf Deutschland-Tour und hat als letzten Halt den Börsenplatz in Köln auf seinem Programm. Zwei Tage lang können Besucher nicht nur mit Bier-Experten fachsimpeln und mehr über die Geschichte von Belgiens bekanntestem Abteibier erfahren, sondern auch Leffe Blonde und Brune probieren. Neben Selbstgebrautem gibt‘s auch kulinarische Leckerbissen wie etwa selbstgebackenes Leffe-Brot, Premiumschinken und Oliven.

31.8 bis 2. September: Herbstmarkt Leverkusen

Die meisten sind noch in Sommerstimmung und genießen die warmen Tage. Trotzdem wird in der Wiesdorfer Fußgängerzone vom 31. August bis zum 2. September der Herbstmarkt Leverkusen zelebriert. Während sich die Herren der Schöpfung bei einer Bratwurst das ein oder andere Bierchen schmecken lassen, können die Frauen dieser Welt in Ruhe durch die Fußgängerzone flanieren, bummeln und shoppen. Denn an allen drei Tagen öffnen die Geschäfte und Verkaufs-Stände von 11 bis 19 Uhr ihre Pforten. Und auch für das Unterhaltungsprogramm der Pänz ist gesorgt. Ob Bungee-Trampolin oder Karussell – Langeweile kommt hier nicht auf.

Was, wenn der Rhein austrocknet?

Seit Wochen lacht die Sonne fast durchgehend über Köln, Regen ist rar. Während das Kölsch in Strömen die Kehlen runter fließt, trocknet der Rhein langsam aus. Am Dienstag, 14. August, lag der Pegel nur noch bei 1,27 Meter. Was würde es für Köln bedeuten, wenn der so geliebte Fluss eines Tages nicht mehr da wäre? Jeckes.Net hat ein paar – nicht ganz ernst gemeinte – Folgen zusammengetragen.

1. Würde der Rhein die Stadt nicht mehr in zwei Hälften teilen, wären all die Schäden an den Brücken nur noch halb so wild. Die Kölner könnten einfach durchs trockene Flussbett fahren. Der ewige Stau auf der Leverkusener und der Zoobrücke wären passé, der gesamte Verkehr würde sich entzerren, Tausende Kölner kämen pünktlich und entspannt zur Arbeit.

2. Die Stadt wächst endlich zusammen, der Begriff Schäl Sick findet sich schon bald nur noch in Geschichtsbüchern wieder. Der einst in Verruf geratene Wiener Platz in Mülheim mausert sich zur Nobel-Piazza, die Keupstraße wird zur Prachtmeile und die Kalk Arcaden avancieren zum Shopping-Hot-Spot.

3. Die „Kölner Lichter“ müssten auf den Fühlinger See oder den Decksteiner Weiher verlegt werden. „Rhein in Flammen“ in Bonn hieße „Flussbett in Flammen“ oder gleich „Kein Rhein, keine Flammen“.

4. Die Treppe am Deutzer Ufer ist nicht länger Kölns größte Open-Air-Shisha-Bar, sondern der Zugang zu Europas längstem Wanderweg, der von der Schweiz bis an die Nordsee führt.

5. Wo einst der Rhein riesige Flächen für sich in Anspruch nahm, ist nun genügend Platz für bezahlbaren Wohnraum, ein neues FC-Stadion samt Vereinsheim, Trainingsplätzen und Fitnesscenter sowie zwei bis drei neue Start- und Landebahnen für den Köln-Bonner-Flughafen.

6. Kaum ist das Flussbett trocken, könnte kühles Kölsch hindurchfließen. Es wäre Platz für unzählige neue Kneipen und Bars. Die längste Theke der Welt stünde nicht länger in Düsseldorf, sondern in Köln. Hafenmitarbeiter und Kapitäne würden auf Köbes umschulen.

7. Das Müllemer Böötchen würde zu einem Nautik-Museum umgewandelt, das den nachfolgenden Generationen erklärt, das Köln einst von einem großen Fluss durchströmt wurde.

Längste Theke hin, Platz für Wohnraum her – ohne Rhein ist Köln nur halb so schön. Von daher wünscht sich das gesamte Team von Jeckes.Net, dass es möglichst bald wieder ordentlich regnet und der Rhein sich den Platz nimmt, der ihm zusteht.