Jecke Ideen für (d)eine Hochzeit

So langsam geht sie wieder los: die Hochzeitssaison. Bevor der schönste Tag im Leben eines Paare gefeiert werden kann, bedarf es allerlei Vorbereitungen. Nicht nur das perfekte Kleid, ein gutsitzender Smoking und eine passende Location muss gefunden werden. Auch die Trauung und die Feier danach wollen genau druchgeplant sein. Und ganz ehrlich: Oft wird darauf geschaut, dass man es anders oder sogar besser macht, als auf den Hochzeiten von Freunden und Bekannten. Jeckes.NET zeigt euch jecke Ideen, die alles andere als gewöhnlich sind und eure Hochzeit garantiert einzigartig machen werden.

Hochzeits-Fotos

Hochzeitsfotos sind sehr wichtig. Doch warum immer typische 0815-Bilder, die jeder zu Hause im Regal stehen hat? Seid mutig und verrückt und überleget euch ausgefallene Posen für Hochzeitsbilder, über die ihr garantiert auch in vielen jahren noch lachen werdet. Zum Beispiel diese hier:

Körpertausch

Keine Angst vor Dinos

Männer in Ekstase

Auf die Perspektive kommt es an

Spiderman-Kuss

Essen

Auch das Essen kann durchaus anders und/oder ausgefallen sein. Natürlich müssen es nicht zwingend unbekannte, exotische Gericht sein. Aber das Auge isst ja schließlich mit. Mit ein bisschen Geschick kann man einfachen Speisen die Extraportion Pep geben. Oder man wählt eine extravagante Hochzeitstorte.

Vorsicht, die kippt!

Überraschungseffekt

FC Köln-Torte

Wurst- und Käse-Strauß

Mini-Mettigel

Deko & andere Kleinigkeiten

Was wäre eine Location ohne die passende Deko? Ob in der Kirche oder bei der Feier. Überall kann das Paar seine persönliche Note einfließen lassen. Hier ein paar Ideen, die in dieser Art und Weise garantiert nicht auf jeder Hochzeit vorkommen.

Photobooth der anderen Art

Wenns mal wieder länger dauert

Ring Security

Hochzeits-Tische mit dem Alter des Brautpaares

Ersatzschuhe für tanzwütige Gäste

Ein neuer Trend: Jetzt glitzert’s im Bierglas!

Es ist kühl, blond, herb – und es glitzert! „Glitter Beer“ ist bei einigen kleinen Brauereien in den USA und Australien der letzte Schrei. Mit dem Einhorn-Boom kam auch die Glitzer-Attacke. Plötzlich schimmerte es überall, vornehmlich auf süßen Leckereien wie Cookies, Cupcakes oder Torten. Getränke sind da nur die konsequente Weiterentwicklung des glamourösen Trends.

Die Seabright Brewery aus Santa Cruz in Kalifornien war eine der ersten Brauereien, die es auch im Bierglas glitzern ließ. Ihr Ale mit dem klangvollen Namen „Mermaid Tail“ (Meerjungfrauen-Schwanzflosse) wird aus Rüben gebraut und mit Blutorange und Limone verfeinert. Der Glitter passt natürlich perfekt zum Namen und dem frühlingsfrischen Geschmack.

Das Mermaid Tale wurde im Übrigen von der Huffington Post zu einem der verrücktesten Biere der Welt gekürt und erlangte Netz-Berühmtheit.

Noch heftiger funkelt es aber in einem Glas „Stardust IPA“. Die Two Birds Brauerei in Victoria/Australien möchte damit der verstorbenen Pop-Legende David Bowie und seinem alter Ego Ziggy Stardust Tribut zollen. Den besten Eindruck erhält man im Video – ist es nicht wie eine Lava-Lampe zum trinken?

„Trapper Keeper“ ist ein weiteres Glitzer-Bier – Hergestellt in der Bold Missy Brewery in Charlotte, North Carolina/USA // Foto: Carli Smith

Auch bei uns funkelt’s schon im Glas

Glitzer in Getränken ist übrigens keine Schnapsidee von anderen Kontinenten. Auch in Deutschland funkelt es in manchen Gläsern schon gewaltig. Diverse Bars mixen bereits Cocktails mit Silberschimmer. Aber auch Getränkehersteller springen hierzulande auf den Zug auf. So gibt es etwa einen bekannten Berliner Pfefferminzlikör in einer Glitzer-Edition. Im Kreis Gütersloh ist seit Wochen ein glitzernder Himbeerlikör eines lokalen Spirituosenproduzents der Verkaufsschlager in den Supermärkten.

Nur Glitzer-Bier lässt sich bei uns nicht mit dem Reinheitsgebot vereinbaren. Da müssen schon Importbiere herhalten …

Wirklich ungesund ist lebensmittelechter Glitzer nach Angaben von Experten nicht – in kleinen Dosen und nicht regelmäßig konsumiert. Übrigens: Die Befürchtung, dass der Glitzer auf dem stillen Örtchen zum zweiten Mal grüßt und lustig den Urin aufblitzen lässt ist unbegründet. Überwiegend wird er vom Körper abgebaut.

Es selber glitzern lassen

Lebensmittelechten Glitzer gibt es fertig zu kaufen, aber er ist auch recht einfach selbst herzustellen. Das geht mit Gummi arabicum (E 414). Dieser Stoff wird aus dem Pflanzensaft verschiedener afrikanischer Bäume hergestellt und in vielen Lebensmitteln als Verdickungsmittel oder Kleber verwendet. Man erhält es als Pulver mit Lebensmittelqualität in Apotheken und Drogerien oder online.

Das Glitzer-Rezept: Den Backofen auf 140°C vorheizen. Gummi arabicum und heißes Wasser zu gleichen Teilen vermengen und verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Ist ein klassisch silberner Glitzereffekt gewünscht, fügt man nichts hinzu. Ansonsten erhält man andere Farben durch das Hineinträufeln der gewünschten Lebensmittelfarbe. Das Gemisch wird durch ein Nylontuch gefiltert, um so Klumpen auszuschließen. Anschließend die Masse mit einem Pinsel dünn auf ein Backpapier pinseln und ungefähr zehn Minuten im Ofen trocknen. Wenn alles abgekühlt ist, die trockene Schicht abkratzen und in einem Mörser zu Glitzer-Pulver mahlen.

7 Last-Minute Geschenke für den Valentinstag

Für viele ist er ein ganz besonderer Tag, für andere bloß eine Erfindung der Blumenindustrie: der Valentinstag. Während ihn die meisten Verliebten ausgiebig zelebrieren und sich gegenseitig beschenken, machen Singles einen großen Bogen um den 14. Februar. Dieses Jahr fällt der Valentinstag ausgerechnet auf den Aschermittwoch. Durch die jecke Zeit vergessen viele rechtzeitig ein Geschenk für den Partner zu besorgen. Deswegen haben wir hier 7 Last-Minute Geschenkideen für dich.

Liebesschloss

In Köln gehört das Liebesschloss schon zur Tradition. Ihr habt noch kein Liebesschloss an die Hohenzollernbrücke gehängt? Dann wird es aber höchste Zeit. Lass das Schloss mit euren Namen gravieren (zum Beispiel bei LiebesSchloss-Germany.de in der Eupener Straße 124, 50933 Köln), häng es mit der besseren Hälfte auf und werft den Schlüssel gemeinsam in den Rhein. Ein Ereignis, an das ihr noch lange zurückdenken werdet.

Blumen

Das beliebteste Geschenk, wenn einem Mann nichts einfällt sind wohl Blumen. Aber mal ehrlich: Welche Frau freut sich nicht über einen schönen Strauß ihrer Lieblingsblumen? Mit einer schönen Blumenvase ist das ganze doch eine runde Sache.

Liebesbrief

Klingt kitschig, ist es aber nicht. In der heutigen Smartphone-Zeit ist das Schreiben mit Hand zur echten Rarität geworden. Da werden die Gefühle in Form von Emojis mal nebenbei per WhatsApp ausgetauscht. Die Romantik bleibt hier auf der Strecke. Also schnapp dir Papier und einen Stift und erkläre deine Gefühle in Form eines Liebesbrief. Der Empfänger wird über solch liebe Zeilen freuen – garantiert.

Liebesbriefe kommen nie aus der Mode. //Foto: Thinkstock

Gerahmtes Foto

Foto sind für die Ewigkeit. Suche ein schönes Paarbild aus – ein Selbstporträt von dir eignet sich natürlich auch. Den Bilderrahmen kannst du selbst noch mit romantischen Details wie kleinen Herzen etc. verzieren. Liebevoll eingepackt – fertig ist das individuelle Geschenk für den Partner.

Selbstgebackener Kuchen/ selbstgekochtes Essen

Nicht jeder ist ein Spitzenkoch oder ein super Bäcker – aber auf die Geste kommt es schließlich an. Überrasche die bessere Hälfte doch mit einem selbstgekochten Menü oder einem leckeren Kuchen.

Besuch im Autokino

Ein gemeinsamer Kinobesuch ist immer eine schöne Sache. Mehr Romantik kommt auf jeden Fall im Autokino auf. Entführe den Partner doch ins Autokino nach Porz. Besorg eine Flasche Sekt und ein paar Snacks und macht euch einen gemütlichen Pärchenabend.

Überrasche den Partner mit kleinen Komplimenten. // Foto: Thinkstock

Lose

Dieses Geschenk ist an Romantik kaum zu übertreffen. Nimm dir viele bunte Zettel. Auf jeden schreibst du ein Kompliment oder einen Grund, warum du deinen Schatz so liebst. Die vielen Zettel wie Lose zusammenrollen und in ein Gefäß füllen. Jeden Tag kann sich der Beschenkte ein Los herausnehmen und sich über die lieben Worte freuen.

Gutschein

Für viele ist ein Gutschein der letzte Ausweg, wenn die zündende Idee fehlt. Eine lieblose Idee? Nicht unbedingt! Verschenk kein Gutschein zum Essengehen oder für das Lieblingsparfum, sondern lass dir etwas Kreatives und/oder ganz Persönliches einfallen. Dann wird sich der/die Liebste ganz sicher auch über einen Gutschein freuen.

 

Mehr Mut zum Genuss!

Eine unschöne Entwicklung zeichnet sich seit Längerem ab: Immer häufiger und massiver versuchen Staat und Regierung Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Menschen zu nehmen. Mal mehr, mal weniger subtil. Insbesondere bei Lebensmitteln fehlt es nicht an Warnhinweisen und Ermahnungen. Der sogenannte mündige Bürger hat wohl ausgedient-

Einfach mal zugreifen! Leben bedeutet auch Genießen. // Fotos: Pexels, Thinkstock

Ein erster Höhepunkt war ein Vorschlag der Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen, einen Veggieday einzuführen. Die Politiker forderten im Bundestagswahlkampf 2013 ein Verbot von Fleischgerichten in den Kantinen des Landes. Ausschließlich Obst und Gemüse sollten auf die Teller der arbeitenden Bevölkerung. Der Gegenwind fiel stürmisch aus: In den sozialen Medien hagelte es Kritik und Spott, die Umfragewerte der Partei brachen ein. Die übereinstimmende Meinung der Menschen: Eine derartige Bevormundung ist überflüssig, der Vorstoß albern. Resultat: Die Grünen ruderten hektisch zurück, ihr Wahlergebnis fiel dennoch recht bescheiden aus.

Heute – vier Jahre später – gehen eifrige Befürworter einer vermeintlich gesunden Ernährung vergleichsweise dezent zu Werke. Selbstverständlich stehen angeblich schädliche Lebensmittel nach wie vor in den Regalen der Supermärkte. Doch die auf ihnen angebrachten Kennzeichnungen haben inzwischen fast schon die Größe von Verkehrsschildern. Neben Verfallsdatum und Zutaten drängen sich Warnhinweise immer mehr in den Vordergrund. Da wird dem Konsumenten der Genuss von Kaffee, Alkohol oder Süßigkeiten schon vor dem Kauf verdorben. Und wer doch zugreift, wird anschließend nicht selten von einem schlechten Gewissen geplagt.

Umgekehrt werben immer mehr Produkte mit einschlägigen Labeln. „Bio“, „Nachhaltig“, „Light“ oder „Fettreduziert“ – ohne solche Etiketten scheint es kaum noch zu gehen. Wobei die Seriosität und Aussagekraft dieser Aufkleber bisweilen durchaus zweifelhaft sind. Allein unter der „Bio“-Fahne firmieren mittlerweile zahllose Nahrungsmittel. Die einzelnen Labels sind indes rein optisch derart verschieden gestaltetet, dass sich die Frage stellt, wer die vorgeblichen Gütesiegel eigentlich überhaupt vergibt oder die Einhaltung von Produktionsstandards kontrolliert. Als verlässliches Qualitätsversprechen haben die Siegel nicht zuletzt deshalb längst ausgedient.

Sicher ist es aus medizinischen Erwägungen wenig ratsam, sich ausschließlich von Cola und Kartoffelchips zu ernähren. Doch wer sich jeglichen Genuss versagt, nimmt eine Beschneidung seiner Lebensqualität vorauseilend bereitwillig in Kauf. Der eine oder andere Kaffee bringt den Kreislauf in Schwung und schmeckt zudem noch ausgesprochen lecker. Nichts spricht gegen ein Bier nach der Arbeit oder ein Gläschen Wein zum abendlichen Spielfilm im Fernsehen. Ein paar Süßigkeiten müssen dabei nicht zu fehlen. Und was wären ein Kinobesuch ohne die obligatorische Tüte Popcorn und ein Fußballspiel ohne Stadionwurst?

Der weitgehende Verzicht auf leckere Genussmittel macht nicht dauerhaft glücklich. Nicht nur Warnetiketten, sondern auch Lust und Laune sollten die Kaufentscheidungen im Supermarkt bestimmen. Also für den Pausensnack einfach mal wieder zum Schokopudding statt zum Obstsalat greifen, das Leben darf schließlich Spaß machen.

Ich mach mein Ding

Jeder von uns erfüllt zahlreiche Rollen in seinem Leben. Allen diesen möchten wir gerecht werden. Aber natürlich erwartet der Chef etwas Anderes von uns als der Partner. Kinder benötigen andere Unterstützung als Eltern und Freunde haben wiederum eigene Anforderungen an uns.

Der Begriff der Rollenerwartungen kommt aus der Wissenschaft. Geprägt wurde dieser vor allem vom Soziologen Ralf Dahrendorf, der damit bestimmte Verhaltensweisen beschrieb, die vom Träger einer sozialen Rolle erwartet werden. Dabei geht es in erster Linie um gesellschaftliche Anforderungen an das Individuum – zum Beispiel als Mutter oder als Lehrer – abhängig von Positionen im Gefüge.

Trotz aller Verpflichtungen: Sich frei zu machen ist so wichtig. // Fotos: Pexels

Aber wie bloß alledem gerecht werden? So fühlt sich manch einer durch sein soziales Umfeld unter Druck gesetzt. Denn alle Erwartungen von Familie und Bekannten zu erfüllen, führt oft zu einer Zerreißprobe. Dann kann es helfen, sich auf sich selbst zu besinnen: Was möchte ich? Wie möchte ich sein? Wie möchte ich leben? Auferlegte Wünsche von Anderen engen uns in unserer individuellen Lebensgestaltung ein. Werden sie nicht erfüllt, sind häufig Frust und Unzufriedenheit die Folge. Rücksicht zu nehmen, ist zwar in vielen Situationen wichtig, kann aber in der Masse ebenso belastend sein.

So ist es ratsam, sich nicht in allen Punkten anzupassen und verbiegen zu lassen. Sich freizumachen von allen übermäßigen Erwartungen, ist anfangs zwar gar nicht so leicht, aber fühlt sich am Ende gut an. Frei nach dem Motto von Panikrocker Udo Lindenberg: „Ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen.“

Denn die eigenen Bedürfnisse nicht immer zurückstellen zu müssen, bietet ungeahnte Möglichkeiten. Nicht mehr ständig auf die Meinung anderer zu hören, sorgt für ein Gefühl der Selbstbestimmtheit und der Freiheit. Oder mit Lindenberg: „Ich geh meinen Weg, ob gerade ob schräg, das ist egal, ich mach mein Ding.“­

Bunt statt grau!

Die Schuhe sind frisch poliert, auf der Hose zeichnet sich eine akkurate Bügelfalte ab, das Hemd ist glattgebügelt und die Krawatte mit einem ordentlichen Windsorknoten gebunden. Auf zur Arbeit.

Zugegeben, ein Mann im Anzug oder eine Frau im Businesskostüm machen schwer was her. Doch wie viele von uns fühlen sich wirklich wohl in ihrem Arbeitsoutfit? Oft scheint es doch mehr eine Verkleidung zu sein.

Den Alltag bunter gestalten kann so einfach sein. // Fotos: Pexels

Es gibt sicherlich Branchen oder Positionen, in denen wir nur schwer um eine gewisse Kleiderordnung herumkommen. Wer in einer Bank arbeitet, sollte nicht im Hawaiihemd oder mit Basecap seine Kunden beraten. Einem Top-Manager eines Dax-Konzerns bleibt ein Anzug nicht erspart. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Arbeitsstellen, wo die Kleidung keine Rolle spielen sollte.

Viele Zwänge erlegen wir uns selbst auf. Statt unserer bequemen weißen Sneaker zwängen wir unsere Füße lieber in schwarze Lederschuhe, die Ballerina bleiben zu Gunsten von eleganten Schuhen mit Absatz im Schrank. Das Hemd erhält den Vorzug vor dem T-Shirt, der Rock vor der Hose. Wir passen unsere Kleidung an, um möglichst unauffällig zu sein und wenig Angriffsfläche zu bieten.

Wer jedoch immer „Uniform“ trägt, verliert sich wohlmöglich irgendwann in der grauen Masse. Dabei ist doch gerade die Individualität eine der größten Errungenschaften des
20. und 21. Jahrhunderts. Diese dürfen wir nicht aufgeben. Wir sollten vielleicht nicht gleich die Anzughose gegen Bermudashorts tauschen, aber unsere Lieblingsjeans passt bestimmt auch zu einem Hemd. Und selbst Sneakers sind heutzutage nicht nur salon- sondern jobfähig. Kleidung ist ein Ausdruck der Persönlichkeit, diese sollten wir unseren Kollegen, Vorgesetzten und Kunden nicht gänzlich verschweigen.

Mut zum Bunten, weg vom ewigen Grau!