7 Dinge, die heute keiner mehr macht

Viele Gewohnheiten, die heute unseren Alltag bestimmen und aus unserem Leben kaum noch wegzudenken sind, hatte vor ein paar Jahren niemand auf dem Zettel. Wir zeigen euch sieben Dinge, die wir früher gemacht haben und die fast vergessen sind.

1. Es gab eine Zeit – und die ist nicht mehr als 15 Jahre her –, da wussten viele von uns nicht, wie viel Uhr es ist. Handys, die stets die Zeit anzeigen, hatten die wenigstens Leute. Wer unterwegs war und wissen wollte, wo der Stunden- und Minutenzeiger gerade stehen, unternahm dafür geradezu irrwitzige Anstrengungen und fragte wildfremde Menschen an der Haltestelle oder mitten auf der Straße. Öffentliche Uhren an Bahnhöfen wurden tatsächlich zur Information genutzt.

2. Nicht die einzige Gepflogenheit, die mit dem Siegeszug des Handys und später des Smartphones verschwand. Geradezu verrückt muss heutigen Jugendlichen erscheinen, wie wir uns früher verabredet haben. Ein Dialog wie folgender genügte: A sagt an einem Freitag: „Lass uns Montag gegen 15 Uhr bei mir treffen. Okay?“ B antwortet: „Klingt gut, okay. Bis Montag.“ Heutige Verabredungen laufen eher nach diesem Schema ab: A schreibt an einem Freitag per WhatsApp: „Hey Alter, müssen uns mal wiedersehen?“ – B antwortet: „Auf jeden!“ – A schreibt: „Lass mal was festmachen“ – B antwortet: „Ich hätte nächste Woche Zeit.“ – A schreibt: „Cool, melde mich nächste Woche noch mal.“ – B antwortet „Läuft!“ – A schreibt am Sonntag: „Wie sieht es Montag bei dir aus?“ – B antwortet „Müsste klappen. Ich melde mich morgen nochmal.“ – A schreibt „Alles klar.“ – A schreibt am Montag „Wie sieht es aus? Klappt es heute?“ – B antwortet: „So gegen 15 Uhr?“ – A schreibt: „Sollte funktionieren, ich melde mich später nochmal.“ – Montag 14 Uhr A schreibt: „Ich fahre gleich los, sehen uns in einer Stunde.“ – B antwortet: „Bis gleich. Schreib mal, kurz bevor Du da bist.“ – A schreibt um 14.45 Uhr: „Wird ein bisschen später, hab den Bus verpasst.“ – B antwortet: „Kein Ding. Bin zu Hause.“ Viele haben sich selbst das Klingeln abgewöhnt und schreiben bereits vor der Tür stehend, dass ihre Verabredung jetzt aufmachen könne.

Früher musste man sich auf die Landkarte verlassen. //Foto: Imago

3. Nicht nur das Verabreden auch das Autofahren hat sich mit der Digitalisierung komplett verändert. Wenn es in den Urlaub ging, wurde der komplette Weg auf einer Karte – eine Art zweidimensionales Google Maps – herausgesucht, eingezeichnet oder herausgeschrieben. Der Beifahrer gab anschließend den Navigator. Als dann die ersten PC in die Haushalte Einzug hielten, wurden die Wegbeschreibungen mit speziellen Routenplanern auf CD gesucht und ausgedruckt. Nicht selten waren die Routen jedoch fehlerhaft, und dort wo eine Straßen sein sollte, war nun ein Gebäude. Heute geben wir die gewünschte Adresse einfach ins Navi oder Smartphone ein, die die Routen über das Internet ständig aktualisieren.

4. Es gibt jedoch auch Gewohnheiten, die nahezu verschwunden sind, an denen das Smartphone unschuldig ist. Eine davon ist das unsägliche Begießen von Grillgut mit Bier. Liebe Männer, denn keiner Frau kann diese dämliche Idee gekommen sein, Bier gehört in die Flasche, ins Glas oder in den Krug – aber NICHT auf Fleisch. Natürlich lassen sich herrliche Marinaden damit zaubern, mit denen das Grillgut vorher eingerieben wird. Die Hopfen-Malz-Wasser-Mischung dagegen während des Grillens einfach über das offene Feuer zu kippen führt nur dazu, dass Wurst, Filet und Co. verbrennen. Statt das erhoffte Aroma legt sich lediglich Ruß aufs Fleisch.

Statt Milch gießen viele noch Sahne in den Kaffee. //Foto: Adobe Stock

5. Noch so eine Eigenheit, die heute lediglich Menschen jenseits der 55 noch machen: Sahne in den Kaffee. Statt das schwarze Gold mit Milch zu veredeln, gaben früher die meisten Leute Sahne mit rund 10 Prozent Fett in die Tasse. Die schwere, fast gelbe Flüssigkeit überdeckte den Geschmack jeden noch so guten Kaffees. Heute finden hingegen Milch aus Soja, Hafer, Dinkel, Kokosnüssen oder auch diverse Sirups mit Nuss-, Vanille- oder Toffee-Geschmack ihren Weg in die Tasse. Ach ja, Kaffee tranken die meisten von uns damals im Sitzen aus Keramik- oder Porzellantassen und nicht in Pappbechern mit Plastikkappe im Gehen. Coffee-to-go war ein No-Go.

6. Es klingt unglaublich, aber früher hatten die Leute nach der Arbeit – ja, das stimmt wirklich – frei. Heute verlassen wir zwar das Büro, aber Dank Smartphone, Tablet und Laptop lässt uns der Job auch dann nicht los. Immer wieder wandert der Blick ins Mailfach und wir prüfen, ob nicht noch eine ganz wichtige Nachricht sofort beantwortet werden müsste. Aus Frei- wird Arbeitszeit und Ent- zur permanenten Anspannung.

7. Ein Wort, das über die Jahre mehr und mehr an Bedeutung verloren hat, ist Geduld. Egal, ob wir eine Serie gucken – Netflix und Co. gab es nicht –, einen neuen Musiktitel hören – es gab keine Streamingdienste –, oder endlich unsere Urlaubsfotos sehen wollten – wir mussten warten. Statt mit dem Smartphone wahllos draufzuhalten, musste überlegt werden, ob das Motiv wirklich für ein Foto taugt. Denn wenn alle Filme voll waren, war erstmal Ende. Und nach dem Urlaub hieß es, ab zum Fotohändler oder zur Drogeriekette und die Bilder entwickeln lassen. Oftmals vergingen bis zu drei oder vier Tage, bis wir endlich unsere Schnappschüsse sehen konnten. Nicht selten waren viele davon unscharf, über- oder unterbelichtet oder einfach schlecht fotografiert. Der Wert eines jeden einzelnen Bildes hingegen war um ein Vielfaches größer als heute. Die schönsten und witzigsten Fotos haben es in Alben geschafft, die wir auch Jahre später noch gerne angucken. Wie viele Fotos ich derzeit in meiner Cloud habe, kann ich nicht sagen, habe sie seit dem letzten Urlaub nie wieder angesehen.

Titekbikd: georgerudy/stock.adobe.com

Bundesliga-Outfits, die weh tun

Die Zeit des Wartens hat ein Ende! Unzählige Tage mussten Fans ohne Bundesliga-Fußball leben. Damit ist jetzt endlich Schluss, denn am Freitag beginnt die neue Saison und der Ball rollt wieder. Doch das eigentliche Spektakel findet längst nicht mehr auf dem Feld statt, sondern auf den Instagram- und Facebook-Accounts der Fußballstars. Wir haben da mal etwas vorbereiten: Outfits, wie grobe Fouls und schmerzende Eigentore.

Ibrahima Konaté von RB Leipzig

https://www.instagram.com/p/Bi4vQ2ThbU0/?taken-by=ibrahima.konate6

Ein bunter Strauß an Stilsicherheit. Dieses Schmankerl postete Abwehrspieler Ibrahima Konaté  auf seinem Instagram-Account. Die Kombination aus pinkem Blumen-Zweiteiler, Gucci Kappe und Schuhen wird durch die Rose in Cellophan komplettiert, die das florale Muster von Oberteil und Hose unterstreicht. Fazit: Wir wurden welk beim Anblick.

Uffe Bech von Hannover 96

Mit Mustermix kann Uffe Bech nichts anfangen. Der Mittelfeldspieler lebt ganz nach dem Motto: Von Kopf bis Fuß auf (ein) Muster eingestellt . Und das zieht der 25-Jährige dann auch gnadenlos durch – ohne Rücksicht auf Verluste. Zebras werden neidisch.

 

David Alaba vom FC Bayern München

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U can't buy it. Either you have it or not.

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„Zieh dir einen Pullover an, es ist kalt draußen“ – diesen Satz hat jeder schon mal von der eigenen Mutter gehört.  FC Bayern-Star David Alaba scheint dabei allerdings einiges verwechselt zu haben. Es ist aber auch schwer mit der Reihenfolge.

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I‘m not lucky. I‘m BLESSED.

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Auch in Sachen Deko hält der 26-jährige Österreicher den Ball gern flach. Auf einem anderen Schnappschuss auf Instagram, präsentiert das Abwehrass ein überlebensgroßes Porträt von sich und seinem alten Homie Jesus. Friede sei mit Dir!

 

Leon Bailey von Bayer 04 Leverkusen

https://www.instagram.com/p/BmMAJ_BlqMN/?taken-by=leonbailey_9

Für einen Fußballspieler gibt es zwei wichtige Gesetze im Leben: Der Ball ist rund und Designermarken sind wichtig und sollten plakativ sein. Dies hat auch Stürmer Leon Bailey verinnerlicht.  Die Herausforderung bei diesem Outfit – möglichst viele verschiedene Marken zu präsentieren und die Bauchtasche so zu tragen, dass sie eben nicht am Bauch sitzt – hat der 21-Jährige mit Bravour gemeistert.

 

Marvin Ducksch von Fortuna Düsseldorf

Es ist Weihnachten, die ganze Familie hat sich schick gemacht. Kurz bevor der kleine Marvin Ducksch nach Hause düst, wird noch schnell ein Familienfoto im Flur geschossen. Schließlich braucht man ja irgendein Bild, das man auf seinen Social-Media-Kanälen posten kann. Gegen die stylischen Glitzer-Designerschuhe ihres Sohnes stinken Mami und Papi Ducksch mit ihren “herkömmlichen“ Outfits natürlich ab.

Ermin Bicakcic voM TSG 1899 Hoffenheim

Ein böser Blick? Check! Ein stylisches Outfit? Check! Mit dem besten Freund an seiner Seite für ein Instagram-Foto posieren? Check! Ob dieser knuffige Teddy bloß ein Geschenk an Ermin Bicakcic war oder ob es sich bei dem possierlichen Plüschtierchen wirklich um seinen Best Buddy handelt? Wir werden es wohl nie erfahren.

Marco Friedl vom SV Werder Bremen

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Not just a gang… 💎🤙🏽 #brothers #34

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Ein Bowlingabend mit den Freunden verspricht eine lustige Sache zu werden. Wenn Abwehrspieler Marco Friedl allerdings mit seinen Kumpels ’ne ruhige Kugel schieben will, dann schwingt auch jede Menge Coolness dabei mit. Oder wusstet ihr, dass man so lässig auf verschiedenste Arten mit Bowlingkugeln posieren kann.

Jetro Willems von Eintracht Frankfurt

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Ob sich der 24-jährige Jetro Willems bei diesem fulminanten Outfit heimlich an Opas Kleiderschrank bedient hat oder doch eher vom früheren Hausmeister der Schule Inspiration geholt hat, wurde an dieser Stelle leider nicht verraten.

Tim Wiese

Tim Wiese hat das Tor zwar längst gegen den Ring getauscht, sein Lifestyle jedoch dürfte so manchen Kicker neidisch machen. Keiner posiert schöner mit ollen Hausschlappen vor einem  knapp 400.000 Euro teuren Lamborghini Aventador Roadster Pirelli Edition als der 36-Jährige.

Dieses Internet gibt den heutigen Fußballstars eine große Bühne, auf der sie sich und ihre Outfits präsentieren können. Hätte es diese Möglichkeit doch nur schon früher gegeben.  Folgende Bilder wären damals sowas von viral gegangen.

Mike Werner

https://www.instagram.com/p/s9Nx8HR25U/?tagged=mikewerner

Stefan Effenberg

 

 

10 jecke Fakten zur WM 2018

Schade – die 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland ist fast vorbei. Und es war keine WM wie jede andere: Deutschland flog so früh raus wie nie, viele andere große Favoriten folgten, es gab unglaublich viele Tore nach Standardsituationen und mit Kroatien steht ein „Newcomer“ im Finale. Doch das waren nicht die einzigen kuriosen Dinge rund um die WM. Hier sind zehn jecke Fakten:

  1. Finalteilnehmer Kroatien ist seit 1990 die einzige Mannschaft, die zwei Elfmeterschießen bei einer Endrunde gewinnen konnte. Vielleicht kommt ja noch eines gegen Frankreich dazu?
  2. Trotz ihres frühen Ausscheidens stellte selbst die spanische Nationalmannschaft einen Rekord auf. Wenn auch keinen schönen: Torwart David de Gea parierte nur einen einzigen Ball, kassierte jedoch sechs Gegentreffer (ohne Elfmeterschießen). Seit der Erfassung dieser Statistik in 1966 hat kein Keeper schlechter abgeschnitten.
  3. Und sogar die schmachvoll gescheiterte deutsche Nationalmannschaft hat einen Rekord vorzuweisen: Sie gab in der Vorrunde die meisten Torschüsse ab, zielte 67 Mal auf das gegnerische Tor. Da hat Jogi Löw wohl noch einiges an der Chancenverwertung zu arbeiten …
  4. Beim Altersunterschied der Spieler gab es in diesem Jahr eine gewaltige Spanne. Der jüngste Spieler der WM war mit 19 Jahren der Australier Daniel Arzani (geb. 4. Januar 1999). Der älteste dagegen der Ägypter Essam El-Hadary. Mit 45 Jahren (geb. 15. Januar 1973) ist der Torwart sogar älter als die Trainer von Belgien, Serbien und Senegal – und er hielt sogar noch einen Elfmeter.

    Der Ägypter Essam El Hadary war der älteste Spieler dieser WM – und hielt sogar noch einen Elfmeter. // Foto: imago.

  5. Bei dieser Weltmeisterschaft fielen pro Spiel durchschnittlich 2,6 Tore, was der eher defensiven Spielweise geschuldet sein könnte. Das torreichste WM-Spiel aller Zeiten
    fand 1954 in der Schweiz statt. Damals gewann Österreich mit 7:5 gegen den Gastgeber.
  6. Und noch mal Spanien: Einen weiteren Rekord können die Weltmeister von 2010 bei dieser WM verbuchen: 1.000 Pässe in einer Partie! So viel gab es seit Erfassung dieser Statistik im Jahr 1966 noch nie. Gut – gebracht hat’s ihnen nichts …
  7. Diese kuriose WM ist die erste in der Geschichte (seit 1930), bei der weder Brasilien noch Deutschland im Halbfinale standen.
  8. Die wackeren Isländer heimsten in der Vorrunde weltweit viele Sympathien ein und konnten zuhause noch einen Rekord nebenbei aufstellen: In dem knapp 350.000-Einwohner-Land sahen 99,6 Prozent das Spiel ihrer Mannschaft gegen Argentinien: ein neuer Einschaltquoten-Rekord.

    Die Isländer begeisterten nicht nur in ihrer Heimat. // Foto: imago.

  9. Wer als erster aus der aktuellen belgischen Nationalmannschaft das Zeitliche segnet, braucht sich um sein Begräbnis keine Gedanken mehr zu machen. Ein belgischer Bestatter aus Saint-Hubert hat sich so über das gute Abschneiden seiner Mannschaft gefreut, dass er ein Begräbnis mit Essen, Blumen und natürlich Fußball-Sarg in Nationalfarben stiften will.
  10. Selten erlangte ein Presse-Fotograf eine solch weltweite Berühmtheit wie Yuri Cortez beim Halbfinalsieg der Kroaten über England. Der mexikanische Agentur-Fotograf wurde von den Kroaten nach ihrem 2:1-Siegtreffer einfach umgerannt und unter den Spielern begraben, die sich nachher entschuldigten und ihn sogar küssten. Yuri störte die Sache nicht, im Gegenteil: Er machte Fotos aus der Mitte der Jubeltraube, die um die Welt gingen.

    Der Fotograf Yuri Cortez erlangte im WM-Halbfinale weltweit Berühmtheit. // Foto: imago

    Titelfoto: imago

 

Fünf jecke Urlaubsziele: Da wart ihr sicher noch nie!

Reiseweltmeister Deutschland: Jetzt schwärmen sie bald wieder in alle Welt aus, die Freunde, Nachbarn und Kollegen. Und wohin geht es für euch in diesem Jahr? Holland? Malle? Oder ganz jeck: Italien? Wer wirklich einmal etwas ganz anderes erleben (und später erzählen) möchte, muss sich schon dahin begeben, wo sonst kaum einer hinfährt. Wir hätten da ein paar jecke Vorschläge …

Krasser landet man nirgendwo

Wer den Mount Everest bewundern oder gar besteigen möchte, muss schon vorher eine echte Grenzerfahrung überwinden: Denn der Ausgangspunkt für einen Trip zum höchsten Berg der Erde ist das nepalesische Lukla, ein kleiner Ort auf 2.774 Höhenmetern, eine halbe Stunde Flug von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. Dort landet man auf dem gefährlichsten Flughafen der Welt (Titelfoto, Bild: rois010/stock.adobe.com).

Die 527 Meter lange Buckelpiste besitzt nicht nur eine Steigung von 12 Prozent, sie endet auch an einem 600 Meter tiefen Abgrund. Hinzu kommen widrige Wetterverhältnisse mit Nebel und viel Wind. Von Everest-Bezwinger Edmund Hillary mit Hilfe von Sherpas 1964 für 2.650 Dollar erbaut, ist der Tenzing-Hillary Airport erst seit 2001 asphaltiert. Allein seit 2004 kamen dort bei sechs Unfällen zahlreiche Menschen ums Leben. Dennoch wird der Airport immer stärker frequentiert und in der Hochsaison bis zu 50 mal täglich von Kathmandu aus angeflogen.
Hier einen Blick darauf werfen

 

In der Wüste brummt’s

In Katar kommen in der Nähe von Doha einige Faktoren zusammen, die ein ganz besonderes Naturschauspiel bieten. Das Zusammenspiel von bestimmten Bedingungen wie Wind, Feuchtigkeit und die Beschaffenheit des Sandes sorgen dort für die einzigartigen „Singenden Dünen“. Kommt deren Sand ins Rutschen, erzeugen seine Abermilliarden kleinen Körner brummende Geräusche, die in der Tonhöhe variieren: Die Düne singt! Das ist bis zu zehn Kilometer entfernt zu hören. Die lauten Sandberge sind etwa 40 Kilometer von Doha in der Nähe von Messaid zu finden. Zur Fußball-WM in vier Jahren wird sich sicher ein kleiner Run auf dieses Naturspektakel entwickeln.
Hier singen die Dünen

 

Aaawww: Schon am Strand wird man von den Fellnasen empfangen. // Foto: marista/stock.adobe.com

Kuschelalarm Auf der insel

Wer Kaninchen putzig findet und nicht genug von den kuscheligen Langohren haben kann, findet auf Okunoshima sein Paradies. Die sehr kleine japanische Insel, die zur Präfektur Hiroshima gehört, beherbergte zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges eine Giftgasfabrik und war dementsprechend geheim. Nach dem Krieg wurden diese Anlagen vernichtet und die Kaninchen übernahmen die Insel. Ob es Nachfahren der früher als Versuchstiere für das Gift genutzten Tiere sind oder die ersten kuscheligen Siedler von Kindern ausgesetzt wurden, wie eine Legende erzählt, ist letztlich egal.

Fest steht: Okunoshima bietet keine natürlichen Feinde und beste Lebensbedingungen für inzwischen Tausende Kaninchen. Kaum sind Besucher mit der Fähre im kleinen Hafen angekommen, werden sie schon von den Karotten-Junkies belagert, denn Touristen haben immer etwas zu Essen dabei. Ein Streichelzoo der besonderen Art also.
Hier liegt das Knuddel-Eiland

 

Schlafen mitten im Meer

Ursprünglich im späten 19. Jahrhundert als Bastion gegen eine französische Invasion erbaut, stand die Festung No Man’s Land lange leer. Statt von feindlichen Truppen wurde die winzige verlassene Militärinsel zwischen der Isle of Wight und der Südküste Englands jahrzehntelang nur einsam von der Brandung der Nordsee umtost. Bis clevere Geschäftsleute 1990 auf die Idee kamen, das runde Eiland in ein Luxushotel umzubauen. Das floppte allerdings, ebenso wie das dann folgende Eventzentrum eines Bauunternehmers. Aktuell läuft der dritte Anlauf: Das neue Luxushotel No Man’s Fort wird sehr gut angenommen und bietet seinen Besuchern einen etwas anderen Aufenthalt mitten im Meer – garniert mit einer gesunden Portion Luxus und atemberaubenden Aussichten.
Hier steht die Luxus-Insel im Meer
Dieser Link führt zum Hotel

 

Eine eigene Republik nur für Männer

Auf der Chalkidiki, der griechischen Halbinsel mit Thessaloniki im Nordwesten, ragen drei „Finger“ ins Mittelmeer: Kassandra, Sithonia und Athos. Während die beiden erstgenannten beliebte Urlaubsregionen darstellen, ist Athos mit dem gleichnamigen 2.033 Meter hohen Berg eine geschlossene, autonome Republik. Dort leben auf 336 Quadratkilometern rund 2.500 orthodoxe Mönche in diversen großen Klöstern.

Der heilige Berg Athos. // Foto: Alexander Kuffner

Das Weltkulturerbe Athos hat dabei ganz eigene von der Religion geprägte Gesetze. So ist etwa Frauen der Zutritt zur Mönchsrepublik komplett untersagt. Selbst Haustiere dürfen – mit Ausnahme von Katzen – ausschließlich männlich sein. Außerdem gehen die Uhren völlig anders. Auf Athos gilt der julianische Kalender, der unserem inzwischen 13 Tage „nachläuft“. Zudem endet der Tag (00 Uhr) bei Sonnenuntergang. Mit Ausnahme des Klosters Iviron: Dort beginnt der Tag ab Sonnenaufgang.

Vom Boot aus hat man schöne Aussichten auf die Klöster. // Foto: Alexander Kuffner

Wenn sie nicht beten, produzieren die Mönche der unterschiedlichen Klöster Kunsthandwerk und andere Dinge. In Ouranopolis, dem letzten Ort vor der befestigten Grenze der Mönchsrepublik, kann man viele Athos-Produkte erwerben. Von dort gehen auch Schiffsreisen rund um den Berg ab, von denen man eine Sicht auf manches Kloster hat. Dabei bleiben die Boote allerdings auf 500 Meter Abstand – näher dürfen Frauen dem heiligen Berg nicht kommen. Für Männer werden Pilgereisen und Fremdenzimmer in den Klöstern angeboten – was jedoch oft die Teilnahme an zahlreichen Gebeten pro Tag (los geht’s meist um 3 oder 4 Uhr) bedeutet.
So sieht Athos aus

 

 

 

Jeckes.NET sucht den Super-Fan!

Die WM ist in vollem Gange. Und auch wenn unsere Mannschaft etwas Anlaufschwierigkeiten hatte, ist der Glaube an sie und das Weiterkommen bei vielen Fans weiterhin ungebrochen. Zeigt uns jetzt, wie sehr ihr an an unsere Elf glaubt – wir suchen den Super-Fan!

Ihr habt Euch selbst und auch sonst alles vom Hund bis zum Häuschen in Schwarz-Rot-Gold verpackt? Dann zeigt uns euer jeckstes Fußball-Fan-Bild. Ob beim Fußballgucken in kompletter Deutschlandkluft oder am See mit Schland-Schlappen und Trikot, ob geschminkt wie ein Ball oder vor eurem in Deutschlandfahnen eingewickelten Haus – überrascht uns!

Unter allen, die ihr Foto einsenden, verlosen wir fünf coole WM-Pakete von Deiters. Darin ist alles, was der Deutschland-Fan braucht. Denn wir werden noch weiterkommen bei dieser WM. Viel weiter! Und natürlich erlangt euer Foto Weltruhm (na ja, fast …) auf Jeckes.NET und unserer Facebookseite.

So macht ihr mit:

Klickt auf unserer Facebook-Seite links in der Navi-Spalte auf „Super-Fan“ oder sendet uns Fotos per Email auf: jeckesnet@gmail.com.

Teilnahme- und Datenschutzhinweise

Teilnahmebedingungen: Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die Creative DuMont Rheinland GmbH (siehe Impressum).
Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 24. Juni 2018 um 23:59 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Die Gewinner werden durch das Los ermittelt.

Die per Mail an uns gesandten Daten werden benötigt, um auf die Nachricht antworten zu können. Deren Speicherung wird vom Versender gebilligt. Die Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspieles genutzt und anschließend gelöscht. Sie werden nicht zu Werbezwecken verwendet.

Denkt daran: Mit dem Zusenden der Bilder willigt ihr automatisch ein, dass sie einmalig und in Verbindung mit eurem Namen auf Jeckes.NET sowie unserer Facebook-Seite veröffentlicht werden dürfen.

Weitere Infos zum Datenschutz und Widerrufhinweise in unserer Datenschutzerklärung (siehe Menüleiste).

 

Jeckes WM-Puzzle

Bis zum vorgezogenen K.O.-Spiel gegen Schweden kann die Zeit immer noch ganz schön lang werden. Wie wäre es mit ein bisschen Abwechslung statt ständigen Analysen und Grübeleien rund um Jogis Jungs? Wir hätten da ein kniffliges Puzzle für euch: Aus dem Wirrwarr mit 48 Teilen lässt sich mit etwas Geschick ein fahnenreiches Fußball-Fanbild legen. Wie lange braucht ihr?

Erklärung zu den Icons am unteren Rand

Der Bilderrahmen blendet als Hilfe das fertige Puzzle ein, die Größe könnt ihr wählen.
Der Geist blendet das Bild als Hilfe in den Hintergrund ein.
Mit dem Quadrat könnt ihr die Teile ordnen oder verwirren.
Mit dem Zahnrad könnt ihr unter anderem neu starten.
Ein Klick auf die Zeit hält sie an/startet sie wieder.
Ein Klick auf das Viereck mit Pfeil ganz rechts unten vergrößert das Puzzle auf den gesamten Bildschirm.
Mit der ESC-Taste verkleinert ihr wieder alles.

Foto: Thilo Schmülgen

 

Eissorten aus der Hölle: Das ist der jeckste Schleck-Kram der Welt

Ob am Stiel, Sorbet oder als Frozen Yoghurt – vor allem im Sommer schlecken die Deutschen um die Wette. Aber besonders kreativ sind die meisten Eisdielen nicht. Neben den üblichen Verdächtigen wie Vanille, Stracciatella oder Erdbeere lässt die Auswahl an ausgefallenen Sorten zu wünschen übrig. In der ein oder anderen Eisdiele sind dann Exoten wie Pumpernickel, Weißbier oder Basilikum-Erdbeere zu finden.

Viel mutiger ist man dagegen in anderen Ländern. Wir stellen euch ungewöhnliche, skurrile und teils wirklich eklige Eissorten vor.

Viagra, Forelle- und Mais mit Käse-Eis

Mit einer unglaublichen Vielfalt (870 Sorten) und bizarren Sorten konnte die Eisdiele Coromoto in Venezuela beeindrucken. Ob Hot-Dog, Viagra, Forelle, Knoblauch oder Mais mit Käse – hier gab es nichts, was es nicht gibt. Auf den Genuss dieser Kreationen müssen Eisfans aber verzichten, der Laden ist seit 2014 geschlossen.

Muttermilch-Eis

Aus der Kategorie „Wer soll das essen?“: In London verkaufte ein Laden tatsächlich Eis hergestellt aus echter Muttermilch. Die Sorte trug den ulkigen Namen „Baby Gaga“, angelehnt an Popstar Lady Gaga, die den Store daraufhin verklagte.

Nudel-Eis

Ob Pastaliebhaber an Faludeh-Eis auch ihre helle Freude haben werden? Die Spezialität aus dem Iran wird aus Glasnudeln, Limettensaft, Zucker und Rosenwasser hergestellt und erfreut sich dort großer Beliebtheit.

Tintenfisch-Eis

Essen in den unterschiedlichsten und außergewöhnlichsten Geschmacksrichtungen lässt sich in Japan finden. Kein Wunder also, dass man dort Tintenfisch-Eis schlecken kann. Die Tinte der Tiere verleiht dem Eis seine schwarze Farbe.

Pferdefleisch-Eis

Ich glaub, mich tritt ein Pferd …. ebenfalls aus Japan und nicht weniger sonderbar ist die Eiscreme aus Pferdefleisch. Genauer gesagt aus rohem Pferdefleisch. Das dürfte selbst manchem experimentierfreudigen Gourmet zu weit gehen.

Parmesan-Eis

Die perfekte Ergänzung zum Spaghettieis-Becher? Wohl eher nicht. Denn das Parmesan-Eis der französischen Firma „Pole Sur“ sollte nicht mit anderen Eissorten vermischt werden. Stattdessen empfiehlt der Hersteller Erdbeeren oder Knoblauch-Croutons.

 

 

Festivalkalender Juli

Die Temperaturen befinden sich langsam auf dem Höhepunkt und das Freiluft-Feier-Angebot ist riesig. Kleine und große Festivals – egal ob In- oder Outdoor – gibt es im Juli massenweise in unserer Region.

Hier ist die monatliche Festivalübersicht von Jeckes.NET. Wie immer werfen wir einen Blick auf alle Highlights, die im Umkreis von 200 Kilometern rund um das Kölner Zentrum stattfinden – natürlich auch über die Grenzen nach BeNeLux. Denn für ein gutes Festival fährt man schließlich gerne ein bisschen weiter. Außerdem stellen wir monatlich ein tolles Festival vor, das außerhalb der 200 Kilometer-Grenze liegt.
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Doch zunächst ein nachgereichter Extra-Tipp für Juni
Beim SOUTHSIDE FESTIVAL in Neuhausen op Eck warten vom 22. bis zum 24. Juli die Arctic Monkeys, Arcade Fire, The Prodigy, Billy Talent, Marteria, Kraftklub und viele weitere Spitzenacts auf euch. Warum wir das hier im Juli-Kalender erzählen? Weil der Jeckes.NET-Partner „Sei so frei“ bis zum
3. Juni 5×2 Tickets für das Southside raushaut!
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Rock Werchter
Do., 5. Juli- So., 8. Juli

Ein Klassiker – seit 1974 wird das Festival jährlich veranstaltet und ist eines der größten in Europa.
Das besonders lauschige Gelände und die in jedem Jahr sehr großen Namen locken immer
viele Zehntausend in die belgische Provinz.
Line-Up: Pearl Jam, Gorillaz, Artic Monkeys, Khalid, Marshmello, u.v.m.
Ort: Festivalpark Rotselaar
Preis: ab 238 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 200 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Summerjam Köln
Fr., 6. Juli bis So., 8. Juli

Mehr Reggae gibt’s nur auf Jamaica. Das Summerjam ist seit 1986 eine Institution und das größte Reggae- und Dancehall-Festival in Europa. In diesem Jahr werden bis zu 30.000 Besucher erwartet, die die Regattainsel im Fühlinger See in die Tropen verwandeln.
Line-Up: Gentleman, Marteria, Trettmann, Milky Chance, Inner Circle, u.v.m.
Ort: Fühlinger See, Köln
Preis: ab 110 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 15 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Ruhrpott Rodeo
Fr., 6. Juli bis So., 8. Juli

Mit über 7500 Besuchern ist das Ruhrpott Rodeo das größte Punk-Festival Deutschlands.
Line-Up: Feine Sahne Fischfilet, Pennywise, WIZO, Turbostaat, u.v.m.
Ort: Freigelände am Flugplatz Schwarze, Hünxe
Preis: ab 49,50 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 100 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Ruhr in Love  
Sa., 7. Juli

Dieses Festival existiert erst seit 2003 und zählt damit zu den jüngeren. Trotzdem werden über 40.000 Besucher erwartet. Auf mehreren Bühnen spielen namenhafte DJs und Live-Acts der Techno-, Trance- und House-Szene.
Line-Up: Pappenheimer, Lost Identity, Mark Netty, Mike Maass, Sorgenkint, u.v.m.
Ort: Olga-Park, Oberhausen
Preis: ab 29 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 88 Kilometer
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Tagelang zu den Lieblingsbeats durchtanzen. // Foto: Unsplash Haditya Chinchure

Schäl Sick Festival Köln 
Sa., 14. Juli

Ein Festival mit besonderer Location: Kölschen Tönen lauschen und nebenbei im erfrischenden Nass planschen – hier ist es möglich.
Line-Up: Miljö, Kampes Feinest, Mo-Torres, Lupo, u.v.m.
Ort: Waldbad Dünnwald, Köln
Preis: ab 20 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 15 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Open Source
Sa., 14. Juli

Ob HipHop, Jazz, Pop, Indie oder Rock – Musikfans fast jeder Richtung kommen bei diesem Festival auf ihre Kosten. Mitten auf der Galopprennbahn können die über 7000 erwarteten Besucher bis in die Nacht hinein zu verschieden Acts tanzen.
Line-Up: Tocotronic, PONY, Cigarettes After Sex, Zozo, Laurel Halo, u.v.m.
Ort: Galopprennbahn Düsseldorf
Preis: ab 36 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 50 Kilometer
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Katzensprung Festival
Do., 19. Juli bis So., 22. Juli

Vier Tage, mehrere Bühnen und über 4000 Besucher: Elektro-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.
Line-Up: Barnt, Michael Mayer, Stimming, Matthias Kaden, Maes, Soma Age, u.v.m.
Ort: Kierspe Rönsahl
Preis: ab 95 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 60 Kilometer
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Bochum Total
Do., 19. Juli bis So., 22. Juli

Seit 1986 findet das Festival im Bermuda3ck in Bochum statt. Das Bochum Total will vor allem Nachwuchskünstlern aus der Region eine Chance geben vor größerem Publikum aufzutreten.
Line-Up: Balance, Mapato, Schockraum, Jess Morgan, Elfmorgen, u.v.m.
Ort: Bochum
Preis: kostenlos
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 93 Kilometer
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Parookaville 
Fr., 20. Juli bis So., 22. Juli

Im Jahr wurde das Parookaville ins Leben gerufen. Das dreitägige Festival für elektronische Musik wird in Weeze auf dem ehemaligen Militärflughafen veranstaltet. In diesem Jahr werden über 80.000 Besucher erwartet.
Line-Up: Lost Frequencies, Felix Jaehn, The Disco Boys, Benny Benassi, Lost Identity, u.v.m.
Ort: Willy-Brand-Ring, Weeze
Preis: ab 199 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 130 Kilometer
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Seepogo Festival 
Sa., 21. Juli

Zum siebten Mal findet das kleine aber feine Open-Air-Fest in Selters statt – wie immer am 3. oder 4. Samstag im Juli.
Line-Up: A Wilhelm Scream, Authority Zero, Sewer Rats, Clowns,
Ort: Lago Alfredo, Selters
Preis: ab 13 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 150 Kilometer
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Trebur Open Air
Fr., 27. Juli bis So. 29. Juli

Dieses Festival (kurz TOA genannt) wird seit 1993 ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern organisiert. An drei Tagen werden über 6000 Besucher erwartet.
Line-Up: Rivers, Helmet, Deaf Havana, The Grand East, elfmorgen, u.v.m.
Ort: Festivalgelände am Freibad, Trebur
Preis: ab 49 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 190 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Für jeden Musikgeschmack gibt es das passende Festival. // Foto: Unsplash Vidar Nordli Mathisen

Juicybeats
Fr., 27. Juli bis Sa., 28. Juli

Dieses zweitägige Festival liefert eine volle Breitseite HipHop, Rap, Elektro, aber auch Rock und findet seit 1996 im Dortmunder Westfalenpark. Rund 50.000 Partypeople finden jährlich den Weg zum Juicybeats.
Line-Up: Kontra K, Kraftklub, 257ers, Cut Spencer, Trettmann
Ort: Westfalenpark, Dortmund
Preis: ab 67 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 100 Kilometer
Klickt hier für mehr Infos.

Heimspiel Knyphausen
Fr., 27. Juli bis So., 29. Juli

Solo-Konzerte des Liedermachers Gisbert zu Knyphausen ­– nachdem dieses Festival auch benannt ist – waren der Startschuss für dieses Festival. Aus einer eintägigen Veranstaltung wurden inzwischen drei Tage und mehrere Bands, die ihr Können zum Besten geben.
Line-Up: Wolfgang Müller, Kevin Morby, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi
Ort: Draiser Hof, Eltville am Rhein
Preis: ab 29,50 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 200 Kilometer
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Eier mit Speck
Fr., 27. Juli bis So., 29. Juli

Lustiger Name und gemütlich: Das „Eier mit Speck“ ist die Grillwurst unter den Festivals – Einfach, ehrlich, und saulecker. Rund 4.500 Zuhörer findet der Open-Air-Spaß in Viersen jedes Jahr.
Line-Up: MIA., Heisskalt, Fatoni, Madsen, Jett Rebel, The Lafontaines, u.v.m.
Ort: Hoher Busch, Viersen
Preis: ab 64 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 80 Kilometer
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Amphi Festival
Sa., 28. Juli bis So., 29. Juli

Dunkelbunt wird es wieder, wenn am Tanzbrunnen das „Amphi“ über die Bühne geht. Rund 20.000 Anhänger von Cyberpunk, Gothic, Elektro, Mitelalterrock, Dark Wave und mehr werden sich meist in phantsievollen Kostümen die Ehre geben.
Line-Up: Oomph!, Heldmaschine, And One, Kiew, Solar Fake, u.v.m.
Ort: Tanzbrunnen, Köln
Preis: ab 59,50 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 4 Kilometer
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Weiter weg und trotzdem geil:

Lollapalooza Paris
Sa., 21. Juli bis So., 22. Juli

Bereits 1991 fand die erste Ausgabe des Festivals, das sowohl Rap, Punkrock, Alternative und Rock-Musik vereint. Seit 2011 gibt es mehrere Ableger in unterschiedlichen Ländern, darunter eben  auch in Frankreich.
Line-Up: Depeche Mode, The Killers, Gorillaz, Zara Larsson, Paul Kalkbrenner, Dua Lipa, u.v.m.
Ort: Pferderennbahn Longchamp, Paris
Preis: ab 149 Euro
Entfernung Stadtzentrum Köln: circa 520 Kilometer
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Die Kölner Konzerthighlights im Juni

Köln ist nicht nur als jecke Stadt bekannt. Auch Musik wird in der Domstadt jede Menge geboten. Ob Lanxess-Arena, Tanzbrunnen, Gloria-Theater, die Live Music Hall, die Essigfabrik, das E-Werk, Gloria oder viele mehr. In Köln vergeht kein Tag ohne Konzerte von internationalen oder nationalen Musikern jeder Richtung.
Hier sind unsere Jeckes.net Konzert-Highlights in Köln für den sommerlichen Juni.

2. Juni BAP

Die kölsche Band rund um Frontmann Wolfgang Niedecken ist in diesem Jahr zurück auf Deutschlands Bühnen! Am Samstag, den 2. Juni, können Fans Bap ab 20 Uhr live in der Lanxess Arena erleben. Karten für den Gig gibt’s hier zu kaufen.

5. Juni Shakira

Das Warten der Fans hat ein Ende: Aufgrund einer Stimmband-Entzündung  musste die Europa-Tournee von Shakira verschoben werden. Am 5. Juni präsentiert die „Waka Waka“-Sängerin nun endlich ihre größten Hits ab 20 Uhr in der Lanxess Arena. Wer noch Tickets für das Konzert haben möchte wird hier fündig.

6. Juni Demi Lovato

Ursprünglich sollte das Konzert der 25-jährigen Sängerin im Palladium stattfinden. Doch die Tickets waren innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Somit entschieden sich die Veranstalter dafür, das Konzert in die Lanxess Arena zu verlegen. Tickets findet ihr hier.

Direkt an zwei Tagen treten die Bläck Fööss in der Kulturkirche auf. // Foto: studio157

6 & 7. Juni Bläck Fööss

Sie sind eine kölsche Institution – und das schon seit einer kleinen Ewigkeit. Die Rede ist von den Bläck Fööss, jener längst legendären Band, die bei ihrer jecken Premiere, gemäß ihrem ungewöhnlichen Namen, auf Schuhe und Socken verzichtete. Und plötzlich war Kölsch Kult! Direkt an zwei Tagen dürfen Anhänger in den Genuss der Band kommen, die in der Kulturkirche Nippes ihre Songs zum Besten gibt. Karten können hier gekauft werden.

7. Juni Kasalla Benefizkonzert

Die fünf sympathischen Jungs aus der Stadt mit K spielen „för ne jode Zweck“. Wer Kasalla live erleben und dabei auch noch etwas gutes tun möchte, ist an diesem Abend im Gloria genau richtig! Hier könnt ihr Karten kaufen.

Neben der Musik ist Fotografie die große Leidenschaft von Bryan Adams. //Foto: Universal

22. Juni Bryan Adams

„Everything I Do“ und „Summer of 69“ zählen zu seinen größten Hits. Mit seiner „Ultimate Tour“ zum Sommeranfang kehrt der 58-jährige nach Deutschland zurück. Der zu den erfolgreichsten Rock-Interpreten zählenden Künstler gibt am Freitag, den 22. Juni ab 20 Uhr sein Konzert in der Lanxess Arena in Köln. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann hier Tickets kaufen.

25. Juni Lenny Kravitz

Als einzigen Termin in NRW hat sich Rocksänger Lenny Kravitz die Domstadt ausgesucht. Mit Songs wie „It Ain’t Over ‚Til it’s Over“ oder „Are you gonna  go my Way“ gelang dem heute 54-jährigen der weltweite Durchbruch. Am Montag, den 25. Juni tritt Leonard Albert Kravitz, wie er mit bürgerlichem Name heißt, in der Lanxess Arena auf.  Karten für das Konzert bekommt ihr hier.

28. Juni Massive Attack

Pünktlich zum 30-jährigen Bandjubiläum kommen Massive Attack für zwei Shows nach Deutschland. Neben Berlin macht das britische Trip-Hop-Trio auch Halt im Kölner Palladium. Karten für den Gig gibt es allerdings höchstens noch auf ebay & Co..

Zehn Dinge die wahrscheinlicher sind, als den Jackpot zu knacken

Am Samstagabend werden wieder viele Millionen Deutsche Ihren Lotto-Tippschein in der Hand halten und auf das große Glück hoffen. Die Chancen, den Jackpot zu knacken, sind allerdings extrem gering – bei 1 zu 140 Millionen. Um es sich etwas plastischer vorstellen zu können, was diese Zahl bedeutet, zählen wir hier einmal Dinge auf, die wahrscheinlicher sind, als den Jackpot im Lotto zu knacken. Aber dadurch sollten Sie sich natürlich nicht ihre Freude am Spiel nehmen lassen. Viel Glück! Und es muss ja auch nicht immer gleich der Jackpot sein …
Titelbild: maurusone/iStock/Thinkstock.de

1. Tod durch Flugzeugteil

Das Risiko von einem herabstürzenden Flugzeugteil getroffen zu werden, liegt bei 1 zu 10 Millionen. 1 zu 11 Millionen stehen übrigens die Chancen, durch einen Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen.

2. Vierlinge

Eineiige Vierlinge – die gibt es natürlich. Die Chance auf ein solches Familienglück ist allerdings sehr niedrig, liegt bei 1 zu 15 Millionen. Immer noch um einiges wahrscheinlicher als den Jackpot zu erwischen! Und ja – wir wissen auch, dass in dem putzigen GIF nur Zwillinge zu sehen sind.

3. An Blitzschlag sterben


Vom Blitz getroffen zu werden ist relativ wahrscheinlich, gemessen an einem Lottogewinn mit Jackpot: 1 zu 2,32 Millionen stehen die Chancen, aus den Wolken „abgeschossen“ zu werden.

4. Einem Getränkeautomaten zum Opfer fallen


Ja, da gibt es tatsächlich eine Statistik zu. Etwa einer unter 112 Millionen Menschen stirbt jedes Jahr an einem Unfall mit einem Getränkeautomaten. Klingt skurril, oder? Ist aber noch wahrscheinlicher, als der Hauptgewinn im Lotto!

5. Als Linkshänder an einem Produkt für Rechtshänder sterben

Wenn Sie von Geburt an alles mit links machen, haben Sie eine 1 zu 4,4 Millionen hohe Chance daran zu sterben, ein Produkt für Rechtshänder zu benutzen. Also Vorsicht!

6. „Kopf“ 28 mal

Nehmen Sie mal eine handelsübliche Münze zur Hand und werfen Sie sie 28 mal in fünf Minuten. Wenn die Münze bei jedem Versuch „Kopf“ zeigt ist das zwar ziemlich verrückt – aber wahrscheinlicher, als … Sie wissen schon.

7. Ein Heiliger werden

Rein mathematisch stehen die Chancen vom Papst heilig gesprochen zu werden bei
rund 1 zu 20 Millionen – also sieben Mal höher als der Jackpot.

8. Hosentod

Sich beim Anziehen einer Hose so schwer zu verletzen, dass man ins Krankenhaus eingewiesen werden muss, ist mit 1 zu 10.000 gar nicht so unwahrscheinlich. An diesem Unfall jedoch zu sterben passiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 30 Millionen allerdings sehr selten. Noch viel seltener jedoch werden Sie Lotto-König.

9. Perlensucher

Vielleicht gehen Sie auch lieber Tauchen: Denn in einer von 12.000 Austern ist statistisch eine Perle verborgen. Viel Spaß beim Suchen!

10. Poker-King


Oder Sie satteln auf Poker um: Die höchstmögliche Kartenkombination des Spiels ist der „Royal Flush“. Die Chancen, ihn in einem Spiel mit fünf Karten sofort nach dem Ausgeben auf der Hand zu halten, ist 1 zu 649.740 – das könnte sich eher lohnen.

 

Schrecklich schön – Ugly Sneaker sind der neue Trend

Grazile Knöchel in klobigen Turnschuhen – das ist der Modetrend des Sommers. Und so heißt er auch: „Ugly Sneakers“ (hässliche Turnschuhe) sind auf der ganzen Modewelt der letzte Schrei.

Zurück geht der Trend auf Influencer, die ständig auf der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen sind, um in der Bilderflut der sozialen Netzwerke überhaupt noch aufzufallen. Nun trägt man an den Füßen wieder die Dinge, die man früher nur belächelt hat – ähnlich wie beim immer noch vorherrschenden Brillentrend, bei dem damals als „Kassengestelle“ geschimpfte Riesenfassungen plötzlich wieder hip wurden.

Um den Style der Influencer in bare Münze umzuwandeln, setzen die Designer und Labels in diesem Sommer also auf klobige, grelle Treter mit dicker Sohle. Die Devise lautet hier eindeutig: Hauptsache auffallen!

Wir zeigen eine kleine Auswahl schrecklich schöne Sneaker zum Gruseln und Nachshoppen!

 

Fila Damenschuh Heritage Disruptor Low

Auch in neutraler Farbe fallen diese Schuhe auf. // Foto: Amazon

Diese Damensneaker von Fila könnt ihr hier kaufen. Mit Knapp 173 Euro sind die Treter alles andere als ein Schnäppchen.

 

Reebok Classic Instapump Fury OG Krang Silver

Die Reebok Sneaker überraschen im Space-Design. // Foto: Amazon

Mit diesen Schuhen fällt man auf jeden Fall auf.  Die Ugly Sneaker für 130 Euro könnt ihr hier kaufen.

 

Balenciaga Triple S DSM Special

Bei große Design-Labels wie Balenciaga sind die Ugly Sneaker ein absolutes Muss. Dieses Modell kostet umgerechnet über 1200 Euro.

 

Poelman Sneaker 

Fast schon dezent, dieser Poelman. // Foto: Amazon

Dieser Sneaker besticht durch seine Kombi aus Rosa, Grau und Weiß und lässt sich vielseitig kombinieren. Für 100 Euro könnt ihr ihn hier kaufen.

 

Netz-Plateau Wedges

Günstig im Trend mit diesem pinken Monster. // Foto: Amazon

Damit fällt jede Trägerin auf. Hier für günstige 20 Euro zu kaufen.

 

Nike Flight Bondafide Jason Kidd

Ist es Strick? Ist es ein Alien? // Foto: Amazon

Diese Sneaker sind alles andere als gewöhnlich. Die Optik ist eine Mischung aus Alien und Sportschuhe. Wer diese Treter haben möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Für rund 244 Euro kann man sie hier käuflich erwerben.

 

 

Jecke Ideen für den Grillabend

Würstchen, Nackensteak und Co. – ganz nett, klar. Aber wer ein richtiger Grillmeister ist, will sich und seinen Gästen doch auch mal etwas außergewöhnliches bieten, oder? Wir hätten da ein paar Ideen. Und das beste: Sie sind alle ganz einfach umzusetzen und benötigen auch keinen 1000-Euro-Gourmetgrill. „Aha“-Effekt und Fingerlecken garantiert …

 

Endlich wieder Spargel-Zeit – auch auf dem Grill!

Spargel

Jetzt ist Spargelzeit, also ab auf den Grill damit! Das ist nicht nur mal ganz was anders, sondern zudem noch sehr lecker und vor allem kalorienarm. Am besten lässt sich grüner Spargel aufs Rost werfen. Er ist dünner, aromatischer und schneller gar.
Unser Rezept:
Den grünen Spargel gründlich waschen, Enden und holzige Stellen entfernen. Fünf bis acht Stangen (je nach Größe) quer nebeneinander legen, dann links und rechts auf zwei Schaschlick-Spieße aufspießen. So bleiben die Stangen auf dem Grill zusammen und lassen sich leichter drehen. Dieses „Gitter“ von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen (geht am besten mit einem Backpinsel), salzen und pfeffern. Je nach Hitze muss der Spargel oft gewendet werden, sollte pro Seite etwa 4 bis 6 Minuten schmurgeln. Vorsicht, er brennt relativ schnell an. Auf dem Teller dann noch ein paar Parmesan-Hobel darüber streuen – lecker! Wer nicht ohne Fleisch kann, umwickelt die einzelnen Stangen vor dem „zusammenspießen“ mit einer Scheibe Bacon – auch genial!

 

Käse grillen? Klar – mit Halloumi!

Halloumi-Spieße

Halloumi-Käse aus Zypern schmilzt nicht und kann daher sehr gut gegrillt werden. Mariniert und mit Gemüse aufgespießt sorgt er für Abwechslung auf dem Teller.
Unser Rezept:
Den Halloumi in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Gemüsestücke für die Spieße sollten etwas größer geschnitten werden. Zucchini, Paprika und Champignons eignen sich perfekt. Alles zusammen für zwei, drei Stunden in eine Marinade aus Olivenöl, zwei fein gehackten Knoblauchzehen, zwei Spritzern Limettensaft und Pfeffer einlegen. Beim Aufspießen darauf achten, dass am Anfang und Ende ganze Champignon-Köpfe stecken. So bekommt der Halloumi keinen direkten Kontakt zum Grillrost und kann nicht kleben bleiben. Etwa fünf Minten von beiden Seiten grillen und genießen!

 

Japanische Leckereien können auch auf den Rost

Edamame

Klingt japanisch, ist es auch. Zumindest sind die Bohnen ein beliebter Kneipen-Snack in Japan. Auch bei uns kommen die unreifen Sojabohnen inzwischen immer öfters auf den Teller. Aus gutem Grund: Sie haben kaum Kalorien, viel Protein und sind superlecker. Meist bekommt man sie tiefgefroren in Asia-Läden, mittlerweile aber auch in gut sortierten Supermärkten.
Unser Rezept:
Die Schoten aufspießen, mit etwas Sesamöl bepinseln und ab aufs Rost. Sechs bis acht Minuten unter mehrmaligem Wenden grillen. Man kann sie auf zwei Arten essen: „Zutzeln“ wie Weißwürste oder erst die Bohnen aus den Schoten befreien. Aber egal, auf welche Art: Frisch vom Grill werden Sie mit Salz und Pfeffer (oder Chili-Flocken) gewürzt und in Sesam gewälzt.

 

Melone mit Joghurt – Mal ganz was anderes

Wassermelone mit Joghurt

Jetzt wird es wirklich speziell, bleibt aber lecker. Herb-fruchtig geht es bei der gegrillten Melone zu. Eine einfach gemachte Geschmacksexplosion, die garantiert für „Ah’s“ und „Oh’s“ sorgt, wetten?
Unser Rezept:
Folgende Zutaten in einer Schüssel vermengen: 200 Gramm Becher Griechischer Joghurt, zwei Spritzer Limettensaft, einen Teelöffel Weißweinessig, einen Teelöffel Thymian (am besten frisch gehackt) und einen Teelöffel Olivenöl. Gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Melone werden kleine Dreiecke geschnitten, mit etwas Olivenöl beträufelt, gesalzen und gepfeffert – dann geht’s aufs’s Rost. Etwa eine Minute pro Seite bei hoher Hitze grillen. Auf dem Teller dann einen guten Klecks des Joghurts auf die Dreiecke geben. Etwas schwarzer Pfeffer und ein Minzblatt obenauf rundet das Ganze optisch und geschmacklich ab.

 

Fisch geht immer – warum nicht mal als Grillburger?

Lachs-Burger

Burger grillen kann jeder – jetzt wird’s zur Abwechslung mal fischig! Schmeckt großartig auf selbstgebackenen Brötchen, aber natürlich auch auf fertig gekauften. Es darf gerne dunkles Mehl sein bzw. Vollkorn, das mundet noch besser bei diesen Burgern.
Unser Rezept:
Ein halbes Kilo Lachsfilet wird in kleine Stückchen geschnitten und mit folgenden Zutaten in eine Schüssel geworfen: ein Ei, eine Zwiebel (ganz klein gewürfelt), eine ausgedrückte Knoblauchzehe, fein gehackte Petersilie, fein gehackter Dill, ein Esslöffel Speiseöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Die Zutaten sehr gut miteinander vermengen und aus dem Fischteig vier Patties formen. Etwa fünf Minuten pro Seite auf den Grill damit.

Fotos: Pexels/Pixabay

Nacktschnecken wühlen im Garten

Kartoffeln pflanzen, während die Haut zärtlich von einem lauen Lüftchen umspielt wird, endlich mal wieder den Busch trimmen oder zarte Triebe ausbringen: Am Samstag, 5. Mai ist Welt-Nack-Gärtner-Tag! Und wie bestellt soll es frühsommerlich warm werden. Der „World Naked Gardening Day“ wird seit 2005 jedes Jahr am ersten Samstag im Mai weltweit zelebriert.

Frei wie der Wind – Am Samstag wird nackt gegärtnert! // Foto: Moodboard/Thinkstock/Montage: Creative Dumont Rheinland

Sinn des Spiels: Natur mal ganz anders zu erfahren. Der Tag wurde von Mark Storey, einem Redakteur des „Nude & Natural“-Magazins sowie Jacob Gabriel vom „Body Freedom Collaborative“-Projekt ins Leben gerufen. Die Nudisten wollen so ein gesundes Körpergefühl im Freien etablieren und Scham abbauen. Somit soll der Tag, der jedes Jahr immer mehr Anhänger findet, natürlich absolut keinen sexuellen Hintergrund haben, sondern allgemein dem Ausleben der FKK dienen.

Wem die Aktion nicht ganz so geheuer ist, der kann wenigstens im Netz verfolgen, wie die Nacktgärtner weltweit den diesjährigen Aktionstag angehen. #worldnakedgardeningday wird am Samstag wohl wieder einer der meistgesuchten Hashtags auf Instagram sein …
Und an alle Mutigen: Pflückt euch ein Feigenblatt, schnallt es euch um und ab in den Garten!

Übrigens: Es gibt einige Dinge, die man am Welt-Nackt-Gärtner-Tag nicht tun sollte …
1. Rosen pflanzen oder beschneiden – es dürfte offensichtlich sein, warum.
2. Sonnencreme vergessen – an diesem Tag gibt es Stellen, die man sich normalerweise nicht einschmiert. Das sollte man aber – und zwar alle!
3. Heckenscheren und Motorsägen verwenden – klar, was ein echter Hobbygärtner ist, der schreckt auch nackt vor keiner Tätigkeit zurück. Trotzdem … ein kecker Schnitt zu viel und Familienplanung ist hinüber.
4. Kakteen umpflanzen – bedarf auch keiner Erklärung.
5. Unkraut ausmachen wie Disteln oder Brennesseln.

Achtung, Ostern: DAS ist bei Familenfeiern tabu

Ob Ostern, Kommunion, Konfirmation oder Hochzeiten – jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten, bei denen man die buckelige Verwandtschaft wiedersieht. Für den einen ein Fest, für den anderen eher lästige Pflicht. Für Letztere gilt: Nehmt es mit Humor! Aber bitte wohldosiert. Sonst kann es schnell passieren, dass die Feier eine unerwartete Wendung nimmt. Deswegen haben wir hier neun Sätze für euch, die ihr auf der Familienfeier besser nicht sagen sollet …

1.     „Der Braten hat aber auch schon mal besser geschmeckt!“

Fangt bitte bloß nicht damit an, dass Essen zu kritisieren. Irgendjemand wird mit solchen Bemerkungen immer verletzt. Denn auch wenn das Servierte nicht schmeckt, hat dennoch jemand dafür stundenlang in der Küche gestanden und sich viel Mühe gegeben.

2.     „Hat Onkel Heinz schon immer so viel getrunken?“

Autsch! Mit solchen Bemerkungen tritt man schnell ins Fettnäpfchen. Macht keine Bemerkungen über das Trinkverhalten der Verwandtschaft. Es kann gut möglich sein, dass die angesprochene Person gerade an diesem Tag etwas mehr trinkt und sich sonst zurückhält. Oder aber es gibt tatsächlich ein ernstzunehmendes Suchtproblem. Das sollte aber nicht in diesem Moment diskutiert werden.

3.     „Was macht denn dein Liebesleben so?“

Keine gute Ideee. Derjenige möchte vielleicht einfach nicht über diese Punkte seines Privatlebens reden. Oder aber man bohrt mit dieser Frage in einer offenen Wunde.

Auch an Ostern kommt oft die ganze Familie zusammen. //Foto: Pixabay/ RitaE

4.     „Ich würde ja nie die CDU wählen!“

Vermeidet politische Aussagen. Sie enden immer in stundenlangen, meist hitzigen Diskussionen – die gerne auch mal ausufern können. Vor allem, da bei diesem Thema meist kein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann.

5.     „Mit Kindern kann ich nicht viel anfangen.“

Oh, oh. Das hört der Rest der Verwandtschaft aber gar nicht gern. Man befindet sich gerade auf einer Feier, wo vielleicht viele Kinder sind. Vor allem anwesende Eltern könnten diese Aussage als äußerst negativ empfinden. Zudem ist für Eltern und Großeltern eigene (Ur-)Enkel wohl der größte Segen. Das sollte man vielleicht dann irgendwann einmal thematisieren, aber nicht zu dieser Gelegenheit.

6.     „Ich lebe jetzt vegan.“

Selbst eine solch harmlos klingende Aussage kann voll nach hinten losgehen und sollte nur aufkommen, wenn es sich wegen des Essens nicht vermeiden lässt. Ansonsten heißt es: vornehme Zurückhaltung. Gerade ältere Generationen haben für diese Lebensweise (meist) kein Verständnis und fangen das Diskutieren an.

7.     „Wann heiratet ihr denn endlich?“

Der Satz, den wohl jedes Paar kennt, das bereits mehrere Jahre liiert ist. Die Sippschaft wartet sehnsüchtig auf eine Hochzeit. Nur die Betroffenen selbst haben erstmal andere Pläne. Um stressige Diskussionen zu vermeiden und niemanden unter Druck zu setzen, sollte Fragen solcher Art nicht gestellt werden. Das gleiche gilt natürlich für die Frage, wann endlich Nachwuchs ins Haus steht.

8.     „Willst du wirklich noch einen Nachschlag?“

Ja, bei Feiern wird gerne und gut gegessen. Ob üppiges Buffet oder eine riesige Auswahl an Kuchen – hier darf geschlemmt werden. Wer hier wie viel isst, sollte keine Rolle spielen.

9.     „Vielleicht sollte ich das Testament nochmal umschreiben.“

Eine Diskussion droht aus dem Ruder zu laufen – die Emotionen kochen hoch. Da kann schnell mal dieser unschöne Satz fallen. Und dann ist der Ärger erst recht vorprogrammiert. Denn das Erbe ist bei allen Beteiligten ein sensibles Thema und sollte nicht zwischen Kaffee und Kuchen besprochen werden.

Die besten Eierverstecke zu Ostern

Brrr … Schnee und Eis zum Frühlingsanfang sind nicht schön. Aber es besteht Hoffnung: Einige Wettermodelle sehen derzeit ein mildes Osterfest kommen. Doch egal, wie das Wetter wird – einen schönen Brauch wird es sicher geben: Über Nacht kommt der Osterhase und versteckt heimlich Eier Zuhause. Millionen Kinder wachen morgens voller Freude auf und können die große Suche kaum erwarten. Und längst nicht nur die Kleinsten sind von dieser Tradition begeister. Nur: Es braucht richtig gute Verstecke. Wir hätten da ein paar Ideen …

Je größer, desto kreativer die Verstecke

Wie schwierig und kreativ ihr die Ostereier verbergt, hängt natürlich vom Alter der Sucher ab. Für Sprösslinge im Kindergartenalter sind komplizierte Verstecke tabu – schließlich sollen die Jüngsten mit Freude dabei sein. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Verstecke in deren Reichweite liegen – am besten lugt das Ei noch ein kleines bisschen hervor. Eine gute Alternative für Kleinkinder sind übrigens Plastikeier, die ihr mit Kleinigkeiten wie Gummibärchen, Haargummis oder Spielzeugautos selbst befüllen können. So könnt ihr den Pänz nicht nur Süßigkeiten anbieten. Je älter die Sucher sind, desto komplizierter dürfen die Verstecke sein.

Die perfekte Tarnung

Bunt gefärbte Eier bieten die perfekte Tarnung. //Foto: Pixabay/ Wokandapix

Eine einfallsreiche Taktik ist zum Beispiel, die Eier in der Umgebung unsichtbar werden zu lassen. Bunte Hühnereier lassen sich etwa im Eierkarton im Kühlschrank verbergen. Zudem könnt ihr die verschiedenen Farbtöne nutzen: Tarnt ein grünes Ei beispielsweise zwischen Pflanzenblättern, rote kommen auf eine rote Decke und gelbe zwischen die Zitronen in der Obstschale. Wer seine Eier selbst bemalt, kann diesen direkt ein passende Maske verpassen. Egal, wo ihr die Eier versteckt: Merkt euch die Plätze gut – oder schreibt diese notfalls auf.

So bringt ihr Suchende zur Verzweiflung

Das gesamte Osternest könnt ihr etwa im Backofen verstecken. Noch besser lassen sich die Eier einzeln verbergen – etwa im Kopfkissenbezug, in gelagerten Klopapierrollen, in der Wanduhr, in leeren Vasen oder in einem Stiftehalter auf dem Schreibtisch. Gut eignen sich außerdem Schubladen, Spielzeugkisten oder Bücherregale. Wer seine Liebsten etwas länger suchen lassen möchte, kann noch eine Stufe weitergehen und die Eier beispielsweise in zusammengerollten Socken, Töpfen, in Jackentaschen, im Anhänger eines Spielzeugautos oder in einer Schüssel mit Reis verdecken.

Noch ausgeklügelter wird es, wenn ihr euch etwas Zeit für die Vorbereitung nehmt. Befestigt ein Ei mit Klebeband unter einem Stuhl oder dreht die Glühbirne aus einer Lampe heraus und verbergt das Ei in der Fassung. Aber Vorsicht: Vorher unbedingt den Stecker ziehen. Alternativ könnt ihr ebenso einen Spülschwamm oder Apfel aushöhlen und darin kleine Schokohasen verstecken.

Eiersuche mit Schnitzeljagd

Wem die „normale“ Osterei-Suche zu langweilig ist, der kann sich darüber hinaus ein Spiel rund um den Brauch ausdenken und vorab etwa eine Schatzkarte mit den Verstecken malen oder eine Schnitzeljagd planen. Um den Ehrgeiz bei der Suche anzustacheln, könnt ihr zudem ein goldenes „Gewinner“-Ei auswählen. Der erfolgreiche Finder erhält ein besonderes Geschenk. Je nach Wetter eignet sich natürlich der eigene Garten, Balkon oder ein nahegelegener Park. Ob in Büschen, zwischen Blumen oder auf dem Baum – in der Natur sind (fast) keinerlei Grenzen gesetzt.  Natürlich müssen die Verstecke immer dem Alter der Sucher angepasst sein. Nutzt ihr eine öffentliche Grünfläche zum Eierverstecken, achtet darauf, dass euch Fremde nicht zuvorkommen und eure selbstversteckten Eier und Schokohasen finden.