Malle kann jeder: Jecke, außergewöhnliche Reiseziele ab Köln/Bonn

Noch Zeit und Geld für einen schönen Herbsturlaub übrig? Bald sind schließlich schon wieder Ferien am Start. Oder vielleicht wird schon an der großen Reise für nächstes Jahr herumgetüfelt – Vorfreude ist schließlich die schönste. Nur – wohin? Malle, Ibiza, Antalya … alles so nett wie unspannend. Dabei kann man von unserem Airport Köln/Bonn aus sehr ungewöhnlich verreisen. Wir haben euch da mal ein paar Ideen herausgesucht, die ihr ab der nächsten KVB- oder S-Bahn-Haltestelle mit Zwischenstopp am Airport erreichen könnt …

Gruseln in Transsilvanien (Rumänien)

Wunderschön und trotzdem irgendwie gruselig: Die Region Transsilvanien in Rumänien // Foto: stock.adobe.com

Wer sich schon mal auf die gemütlich-gruselige Atmosphäre an Halloween einstimmen möchte, dem sei die Region Siebenbürgen – auch als Transsilvanien bekannt – ans Herz gelegt. Die wunderschöne und sagenumwobene Region im Zentrum Rumäniens wird von Köln aus über den Flughafen in Cluj erreicht und führt den Besucher in eine andere Zeit. Landschaftlich immer beliebter bei den Backpacker-Touristen, beherbergt das Land der Roma einige „unheimlich“ schöne Naturphänomene. Eines davon ist der berühmt-berüchtigte Wald Hoia Baciu, der manchem durch die Medien ebenfalls als das „Bermuda-Dreieck von Europa“ ein Begriff ist. Urbanen Legenden zufolge handelt es sich bei dem Laub-Mischwald um einen Ort, an dem es spukt, und sogar unbekannte Flugobjekte sowie Monstererscheinungen sollen bereits gesichtet worden sein. Schon damals sollen sich die Menschen vor dem Gebiet gefürchtet haben, obgleich der Bezirk seit jeher als Wander- und Jagdgebiet genutzt wird. Die Spuklegende gründet auf einer volkstümlichen Überlieferung, nach der der Wald den Namen eines Hirten trägt,  welcher mitsamt seinen rund 200 Schafen im Waldesinneren verschwunden sein soll. Selbst wenn es nur für ein paar gruselige Fotomotive langt, ein aufregender Urlaub ist hier Programm!

 

Exotisch abtauchen in Tanger (Marokko)

Künstlerisch-kreatives Flair erwartet Besucher in Medina. // Foto: stock.adobe.com

Ein Newcomer unter den Städtetrips ist das boomende Tanger, die sich wandelnde Stadt am nördlichsten Zipfel Marokkos. Die europäische Küste ist mit Spanien in Sichtweite und dennoch befindet man sich in einer quirligen nordafrikanischen Stadt mit künstlerisch-kreativem Flair. Wer einen kleinen Kulturschock bei möglichst geringer Flugzeit sucht, ist mit diesem Ort zwischen Mittelmeer und Atlantischem Ozean bestens beraten. Tanger gelingt der Spagat zwischen europäischer Moderne und exotischer Andersartigkeit wie kaum einer zweiten Stadt. Das urbane Bild ist dabei von so urtümlichen wie farbenfrohen Gassen geprägt, an der kilometerlangen Strandpromenade wachsen stylische Beachclubs, Restaurants und Bars wie Pilze aus dem Boden. Ein Spaziergang zur Altstadt, der Medina, mit seinen wuseligen Märkten und dem betörenden Geruch ist selbstverständlich ein Muss. Auch eine kleine Rast unter Mandarinen- und Feigenbäumen lässt ein orientalisches Feeling aufkommen.

Janz weit draußen auf den Kapverden

Paradiesische Ansicht: die kapverdische Insel Sal. // Foto: stock.adobe.com

Der afrikanische Inselstaat im Atlantik, auf gleicher Höhe wie der Senegal, ist von Köln aus in rund sechseinhalb Stunden Flug erreichbar – bei nur zwei Stunden Zeitverschiebung. Eine der Inseln, Sal, gilt als Sonneninsel schlechthin – mit ganzjährig angenehmen Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Der Name der Insel deutet übrigens auf Salzabbau hin – heutzutage ermöglichen einige Salinebecken ein schwereloses Schwimmen wie im Toten Meer. Tauchen, Kiten und andere Wassersportarten sind ebenso möglich, wie es an Traumstränden ruhig angehen zu lassen. Wer neben der Entspannung dann doch etwas Umtrieb sucht, dem sei ein Ausflug in eine der Städte auf Sal mit ihren Sehenswürdigkeiten empfohlen. Sogar eine Fata Morgana lässt sich auf der Insel bestaunen! Bei einem Ausmaß von gerade einmal 30 Kilometer Länge und zwölf Kilometer Breite sind die Distanzen dort doch etwas anders zu bewerten als hierzulande und ermöglichen bequem Tagesausflüge an verschiedene Orte.

 

Riesige Vielfalt in Riga (Lettland)

Riga, die Hauptstadt Lettlands überrascht durch ihre Vielfältigkeit. // Foto: stock.adobe.com

Seit 2014 nicht nur Kulturhauptstadt Europas sondern auch UNESCO-Welterbe, gilt die Perle des Baltikums nach wie vor als exotisches Städtereiseziel. Wer fernab von klassischen Städtereisezielen mal etwas ganz anderes sehen will, ist mit einem Flug ins aufregende Riga ganz klar auf der sicheren Seite. Nicht nur aufgrund des Reichtums an kulturellen Angeboten, die etwa Staatsoper und Galerien bieten, sondern eben aufgrund einer einzigartigen Dynamik, die dieses Fleckchen Erde umweht, ist ein Besuch absolut lohnenswert. Ob kulinarische Genüsse (unbedingt Piroggen und Pelmeni probieren), Wellness (ein Besuch der traditionellen lettischen Sauna ist ein Muss), Shopping oder Erholung am Meer (denn Riga liegt direkt an der Ostsee) – die Kulturhauptstadt hat ein vielschichtiges, unerschöpfliches Repertoire an Unternehmungsmöglichkeiten, die man nicht verpassen sollte!

 

Auf zu neuen Ufern in Tirana (Albanien)

Eine atemberaubende Aussicht hat man vom Dajti, dem Hausberg Tiranas, aus. // Foto: stock.adobe.com

Nein, unbedingt schön ist Tirana (Titelfoto dieses Beitrags) nicht. Also schön in dem Sinne, dass Albaniens Hauptstadtsicherlich nicht mit Florenz mithalten kann. Aber sie ist interessant, spannend und ganz bestimmt eine Reise wert. Zwischen sozialistischen Prunkbauten aus vergangener Zeit und einer quirligen Altstadt bietet sie ihren Besuchern eine abenteuerliche Stadtlandschaft, in der sich die Epochen an jeder Straßenecke abzulösen scheinen. Sich von Café zu Café treiben zu lassen geht hier ebenso, wie Museen und historische Stätten wie den ehemaligen Folterkeller der Geheimpolizei Sigurimi zu entdecken. Viele Fassaden sind farbenfroh bemalt, die heimische Küche ist ein Gaumenschmaus und die Preise sind allgemein günstig, auch für Unterkünfte. Tirana ist eine Stadt im Wandel, zwischen hippen Flohmärkten und Kulturpalast, zwischen dem herrlichen Rinia-Park und einer jungen Kneipenlandschaft. Nicht zuletzt sind die Strände des Mittelmeers keine Stunde Fahrzeit entfernt und bietet die atemberaubende Natur Albaniens Gelegenheiten für Tagesausflüge.

 

 

 

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