Versteckte Orte in Köln und Umgebung

Deine Stadt, dein Köln, dein Veedel. Schon letztes Jahr haben wir ein paar Geheimtipps zusammengestellt, die die meisten von euch bestimmt noch nicht kannten. Jetzt kommt der zweite Teil unserer Secret Places. Viel Spaß! Und wenn euch noch Orte einfallen, die versteckt und sehenswert sind, dann immer her damit!

Sicherlich, die donnernden Hufe der Pferde auf der Rennbahn in Weidenpesch sind eindrucksvoll, aber wart ihr schon mal bei einem Windhunderennen? Die schnittigen Vierbeiner bekommen ordentlich Speed drauf, wenn sie in ihrem Element – dem Laufen sind. Als Köder fungiert eine Attrappe, der die Hunde hinterher pesen. Eine solche Windhundrennbahn erwartet euch in Hürth, in der Nähe von Köln. Regelmäßig finden dort Rennen und Trainings des Köln-Solinger Windhund Sportvereins statt. Gäste sind dabei sehr gern gesehen. Trainiert wird von April bis November jeden Sonntag ab 11 Uhr. Neben den Rasse- und Windhunde rennen werden außerdem zweimal im Jahr Jeder-Hund-Rennen organisiert.

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Oma Pepper hat heute auf dem Verbandssiegerrennen beim KSW in Köln erfolgreich ihre Enkel angefeuert! Beppina erlief bei den Hündinnen einen tollen zweiten Platz und Bellini ging sogar als Sieger vom Platz bzw. von der Bahn!!!🥇🥈🏆🍾 . . #pli #galgoitaliano #windhundofinstagram #hundefotografie #italiangreyhound #italiangreyhounds #italiangreyhoundlove #italiangreyhoundsofinstagram #italiansighthound #windspiel #italienischeswindspiel #piccololevrieroitaliano #petitlevrieritalien #iggy #iggies #iggiesofig #iggiesofinstagram #iggiesoftheworld #hunderennen #dogsport #verbandssieger #verbandssiegerrennen #windhundrennen #windhundrennbahn #spiritofsummer #greyhound #dogracing #sosehensiegeraus #hundesport #fitness

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Dem Himmel so nah. Unser nächster Tipp ist etwas weiter draußen zwischen Frechen und Pulheim. Inmitten des Königsdorfer Waldes gibt es einen fast 50 Jahre alten, steilen Aufstieg mit dem passendem Namen: Himmelsleiter. Sie führt von Dansweiler auf die Glessener Höhe. Die 224 Treppen, die Besucher auf halber Höhe zu einer Grillhütte und oben zum Gipfelkreuz leiten, sind nicht zu unterschätzen. Die Leiter ist auch bei Sportlern ein beliebtes Trainingsziel. Norbert Stein sorgte beispielsweise dafür, dass die Frauenfußballnationalmannschaft vor zwölf Jahren hier zahlreiche Schweißtropfen lies. Jüngst wurde die Treppe repariert und ist jetzt wieder bereit, zahlreiche Menschen bis zum Himme…äh Gipfelkreuz zu bringen.

Der Tauzieher steht am Schokoladenmuseum und gehörte zu den ersten Kulturdenkmälern, die in Köln unter Denkmalschutz gestellt wurden. „Secret“ ist er nur, weil wohl die meisten direkt aufs Schokomuseum zu stürmen und ihm wenig Beachtung schenken.

Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“, sang das kölsche Original Trude Herr. Der Künstlerin wurde direkt hinter dem Bürgerhaus Stollwerk in der Südstadt ein Denkmal gesetzt. Es zeigt die Komödiantin mit ihren drei Gesichtern: als Sängerin, als Schauspielerin und als verträumte Frau. Nur wenige hundert Meter entfernt erinnert am Odeon Lichtspieltheater eine Bronzetafel an Trude Herr, die in diesem Gebäude zwischen 1977 und 1986 ihr Volkstheater „im Vringsveedel“ betrieben hatte.

An einer gewissen Stelle des Faulbachs gibt es eine wasserbauliche Besonderheit: Kreuzwasser genannt. Die Kreuzung von zwei Bächen: des Faulbachs und der Strunde. Letztere fließt dort über ein Aquädukt, das zwei Meter höher als der Faulbach liegt. Letzterer hat seinen Namen, da er gemächlicher beziehungsweise „fauler“ fließt. Die Kreuzung ist ein Zeugnis der kulturhistorischen Nutzung der beiden Bäche. Dieses Wasserbauwerk war ursprünglich nicht mehr als eine Holzrinne und wurde um das Jahr 1000 herum gebaut. Vermutlich, um das Wasser der Strunde besser für den Antrieb von Mühlen nutzen zu können. Insgesamt gab es von der Quelle bis zur Mündung über 30 Mühlen. Die Strunde wurde im Volksmund auch „fleißigster Bach Deutschlands“ genannt. Ein weiterer Vorteil der Bachkreuzung war die Minderung der Hochwassergefahr. Eine Wanderung dorthin führt durch verschlungene Pfade und idyllisches Grün.

Wer braucht schon die großen Yachthäfen in Monaco und Saint-Tropez, wenn es auch in Zündorf einen kleinen beschaulichen Yachthafen gibt? Ein schönes Ausflugsziel mit Biergarten und Cafés lädt zum Sitzen und Verweilen ein.

Nicht nur ein geheimer Ort sondern gleich mehrere sind die Forts, die rund um Köln verteilt sind. Sie heißen Fort X oder Zwischenwerk VIb und sind Überbleibsel des äußeren und teilweise des inneren Festungsrings. Die „Königliche Festung Cöln“ war mit 187 Werken um 1918 die größte Deutschlands. Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags mussten allerdings alle Befestigungen von Köln zerstört werden. Mengenich, Südstadt oder Mülheim sind nur einige der Orte, wo ihr einen alten Fort findet. Ihr könnt sie einzeln besuchen oder macht eine ganze Tour draus. Ein toller Nebeneffekt ist, dass ihr so das ein oder andere Veedel, zu denen ihr sonst wohl nicht unbedingt gekommen wärt entdeckt. Viele alte Festungsanlagen sind begehbar, für manche gibt es meist kostenlose Führungen. Was ihr auf jeden Fall immer antrefft ist eine irgendwie mystische Stimmung zwischen all den alten Gemäuern. Im Zwischenwerk VIII b gibt es zudem ein Festungsmuseum.

Und wer mobil ist oder Lust hat ein bisschen weiter raus zu fahren, der sollte mal die Wakeboard-Anlage in Langenfeld besuchen. Dort könnt ihr aktiven Wassersport betreiben und mindestens ebenso schön sitzen und die Stunts der Wakeboarder beobachten. Gerade im Winter ist es dort sehr gemütlich, wenn ihr die romantische Blockhütte betretet und euch in einen der großen Sessel kuschelt, die am prasselnden Kaminfeuer stehen.

 

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