Karnevalsmuffel aufgepasst: Das sind die schönsten jecken-freien Zonen in Köln

Keine Lust auf Konfetti, Kamelle und Kölsch? Wer dem karnevalistischen Treiben der kommenden Tage nicht rechtzeitig entflohen ist, kann selbst in der Hochburg des Fastelovend einige narrenfreie Plätze finden. Wir stellen euch die besten Freizeitideen für die Tage von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch vor.

Nutzt die Zeit, um einmal ganz ohne Gedränge und Warteschlange vor den Kabinen in der Stadt und den Einkaufszentren zu shoppen. So entspannt geht das an wenigen Tagen in Köln. Vorab solltet ihr lediglich einen Blick auf die Termine der Veedelszüge werfen. Denn in den Stadtteilen bleiben an diesen Tagen viele Geschäfte geschlossen – teilweise werden einige Straßen komplett gesperrt. Auch in den Möbelhäusern könnt ihr in der fünften Jahreszeit ohne Getümmel die neuesten Trends entdecken und Betten oder Sofas Probe liegen. Ein weiterer Tipp für alle Karenvalsmuffel: An diesen Tagen habt ihr das Kino (fast) für euch alleine. Lehnt euch einfach im Sessel zurück und schaut euren ausgesuchten Film.

Die Ruhe im leeren Schwimmbad genießen. //Foto: Adobe Stock
Entspannt plantschen

Statt ins Kostüm zu steigen, könnt ihr außerdem Badehose und Bikini anziehen. Denn die KölnBäder haben an den Karnevalstagen geöffnet. An Weiberfastnacht kann bis 13 Uhr im Lentpark sowie im Ossendorfbad geplantscht werden. In diesen Einrichtungen stehen außerdem die Eisfläche sowie der Saunabereich zur Verfügung. Am Freitag machen alle Bäder wie gewohnt auf, Samstag ebenfalls. Aufgrund von Veedelsumzügen bleiben dann nur das Wahn-, Genoveva- und Rodenkirchenbad geschlossen. Sonntag und Rosenmontag sind die Schwimmbäder zu. Urlaub vom Alltag bieten zudem an allen Tagen die Saunalandschaften und Wellnessangebote der Claudius Therme und des Neptunbads.

Allein im Museum

Während sich die Narren in den Straßen Kölns tummeln, seid ihr im Museum meist ganz ungestört. An Weiberfastnacht, Sonntag und Rosenmontag bleiben die Türen verriegelt. Am Freitag, Samstag und Dienstag laden das Kölnische Stadtmuseum, das Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, das Museum Schnütgen, das NS-Dokumentationszentrum, das Rautenstrauch-Joest-Museum sowie das Wallraf-Richartz-Museum jedoch zu einem Besuch ein. Dann können auch die aktuellen Sonderausstellungen erkundet werden. Das Wallraf zeigt noch bis zum 28. April die Schau „Der Wolf. Zwischen Mythos und Märchen“, das Rautenstrauch-Joest-Museum „Getting closer“. Im Museum Ludwig könnt ihr euch mit Hockney und Hamilton und ihren „Expanded Graphics“ beschäftigen. Das Käthe Kollwitz Museum Köln und das Museum für Ostasiatische Kunst sind an allen Karnevalstagen geschlossen.

Kultur statt Klamauk

In der Philharmonie steht in der fünften Jahreszeit traditionell Helge Schneider auf der Bühne. Am Dienstag folgt auf dessen Karnevalsshow dann „Bach meets Kennedy meets Gershwin“ unter anderem mit dem Geiger Nigel Kennedy. An Aschermittwoch gastiert der isländische Komponist Ólafur Arnalds mit seiner re:member-Tour 2019 in der Konzerthalle. Der Musical Dome ist ebenfalls eine jecken-freie Zone. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch könnt ihr euch dort täglich von der großen Liebesgeschichte „Miss Saigon“ verzaubern lassen. Darüber hinaus präsentieren einige Theater ihr normales Programm.

Während die Jecken feiern, mit den Kindern den Zoo besuchen. //Foto: Adobe Stock
Ausflüge mit Pänz

Gerade für Kinder sind die Massen in den Straßen anstrengend. Da kommt ein entspannter Tag zwischendurch gerade recht. Ein Spaziergang durch den Kölner Zoo, den Tierpark Lindenthal oder den Wildpark in Dünnwald ist bei schönem Wetter eine wahre Freude. An regnerischen Tagen könnt ihr Freitag, Samstag oder Sonntag das Odysseum Köln besuchen. Ebenso bietet sich eine Fahrt zu den Freilichtmuseen in Lindlar und Kommern, dem Affen- und Vogelpark Eckenhagen oder der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen an.

Stille im Kölner Dom genießen

Das Wahrzeichen unserer Stadt öffnet während der jecken Zeit eingeschränkt seine Tore. Aus Sicherheitsgründen wird der Dom an Weiberfastnacht und Rosenmontag nach der Neun-Uhr-Messe und Karnevalssonntag ab etwa 13 Uhr geschlossen. Jecken-Verbot gilt in der Kathedrale allerdings nicht. Wer vor dem Feiern noch an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, darf das auch kostümiert tun – so lange es noch zur Würde der Feier passt.

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