Sechs coole Plätze in Köln, die vielleicht nicht jeder kennt

Kommt aus euren Veedeln raus und entdeckt neue Ecken in Köln! Es lohnt sich. Vielleicht ist der ein oder andere Geheimtipp ja direkt vor eurer Haustür? Wir haben sechs super Ausflugstipps zusammengestellt.

Der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen ist eine Reise wert, weil es kostenfrei eine Vielzahl an heimischen Gewächsen, aber eben auch – und das ist besonders cool – an fremdländischen Arten zu entdecken gibt. Ein Riesenmammutbaum oder die Rhododendronschlucht sind einige der markanten Plätze auf dem Gelände. Im Herbst zeigen vor allem der Fächerahorn und die Kuchenbäume (ja, richtig gelesen) ihre Schönheit in Gänze. Wer einmal da ist, sollte auch den Felsengarten suchen. Der Ort ist fast schon mystisch.

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Etwas weiter weg ist der Finkens Garten in Rodenkirchen. In dem Naturerlebnisgarten gibt es nicht nur Bienenvölker, sondern ein Baumtelefon und einiges mehr zu entdecken, ertasten, erfühlen, sehen, riechen und hören. Ja, vielleicht sogar schmecken. Ausgerichtet eher für Pänz, können die „Großen“ dort ebenso noch was lernen und ihren Spaß haben. Der Garten ist liebevoll gestaltet.

 

Die Indianersiedlung in Zollstock. Sie ist zwar vielen vom Hörensagen bekannt, aber dort gewesen sind die Wenigsten. Zugegeben, es ist etwas schwierig, die Wege zwischen den Grundstücken zu finden, doch wer sich die Mühe macht, der wird belohnt. Immer mal wieder finden Veranstaltungen auf der sogenannten Festkoppel statt. Ein alternativer und ganz individueller Ort inmitten des Kölner Trubels.

 

Dann ein nicht ganz so versteckter, aber doch vielen unbekannter Ort: der Ostermannplatz in der Altstadt. In dem schönen Innenhof befindet sich nicht nur der Willi-Ostermann-Brunnen, dort haben sich ebenso mehrere Lokale angesiedelt. Viele strömen an dem unauffälligen Durchgang vorbei Richtung Rhein und den einschlägigen Kneipen. Das mediterrane Urlaubsfeeling ist perfekt, wenn Tische und Stühle der beiden Tapas-Bars auf das alte Kopfsteinpflaster geräumt werden.

 

Wusstet Ihr, dass es in Pulheim einen Olivenhain gibt? Es ist der einzige in der Kölner Bucht und der angeblich nördlichste in ganz Europa. Sein Anblick ist wahrlich ungewöhnlich in unseren Breitengraden. Erstaunlicherweise gedeiht er prächtig und trägt sogar schmackhafte Früchte. Ein Besuch dort und beim Gartenhof Becker, dem der Hain gehört, ist fast wie ein Ausflug in die Toskana. Von den Feldwegen drumherum ist er zu betrachten, aus nächster Nähe nur in Kombination mit einem Besuch im Gartenhof Becker.

 

Sankt Gereon liegt mitten im gleichnamigen Gereonsviertel. Die Kirche birgt eine furchteinflößende Legende. Hauptdarsteller ist die unscheinbar wirkende Säule im Eingangsbereich. Dem abgebrochenen Relikt, welches den unheilvollen Namen Blutsäule trägt, wird nachgesagt, dass es Sünder und Unschuldige erkennt. Darauf verweist die lateinische Inschrift der Säule: „Glaub es: Rein an diesem Stein soll einst das Blut geflossen sein. Sollt ich schuldig sein, so ist hier die Strafe mein.“ Die Säule hatte den Ruf, ein Ort für Gottesurteile zu sein. Wer einer Todsünde angeklagt war und vor sie trat, dem brachte sie angeblich vollständige Sündenfreiheit oder ewige Verdammnis. Wie es zu dieser Annahme kam, dafür gibt es zwei Gerüchte: Angeblich soll hier der heilige St. Gereon mit seinen Truppen getötet worden sein. Das Blut der mutigen Märtyrer sei dabei auf die Säule gespritzt. Eine zweite Theorie besagt, dass Jesus selbst an dieser Säule gegeißelt worden sei und die Namensgeberin St. Helena der ersten Kirche an diesem Ort die Säule dann nach Köln brachte. Zu sehen ist heute nur noch eine abgebrochene Hälfte, weil die Franzosen die Schreckenssäule während ihres Beutezugs nach Paris schaffen wollten, sie auf ihrem Weg aber zerbrach und am Straßenrand liegen gelassen wurde.

Darf’s noch ein bisschen mehr sein?

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3 Kommentare zu “Sechs coole Plätze in Köln, die vielleicht nicht jeder kennt

  1. Hänneschen

    Der Ostermann-Platz sticht durch zwei bekannte Kölner Figuren hervor.
    Welche könnten es denn sein?

    Auf dem Instagram-Foto ist wohl der Abfall-Container Mittelpunkt ?!

    • Hildegard Mohr

      Ja, toller Artikel mit lässiger Recherche. Der Olivenhain liegt auch nicht in Widdersdorf, sondern in Pulheim-Stommeln.
      Hingeschludert und veröffentlicht, egal ob korrekt.

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