Kenne deine Stadt: 11 kölsche Superlative

Höchste, größte, älteste – Köln steckt voller Superlative. Jeckes.Net verrät euch elf herausragende Fakten über die Metropole am Rhein, die sicher nicht jeder kennt. Oder hättet Ihr’s gewusst?

1. Höchste Hausnummmer
Das Gebäude mit der höchsten Hausnummer auf Kölner Stadtgebiet steht auf der Venloer Straße in Bocklemünd. Die Adresse lautet: Venloer Straße 1435.

2. Das älteste Bauwerk
Köln schaut auf eine fast 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. 50 nach Christus erhob der damalige römische Kaiser Claudius die Ansiedlung Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Stadt. Rund um den Dom zeugen noch heute zahlreiche Relikte von dieser Zeit. An der Malzmühle 1 etwa kann das älteste Bauwerk der Stadt bestaunt werden: In den Jahren vier und fünf nach Christus entstand dort das Ubiermonument, welches einst rund 12 Meter hoch war.

3. Das älteste Haus
Das älteste noch genutzte Haus der Stadt stammt hingegen aus dem Mittelalter – erbaut im Jahr 1225. Das Overstolzenhaus ist zudem deutschlandweit das älteste Patrizierhaus und liegt in der Rheingasse 8.

Das Overstolzenhaus gehörte prominenten Eigentümern aus der Kölner Oberschicht. //Foto: Imago

4. Die längste Straße und Garage
Wer in Raderthal auf den Militärring fährt, muss ihn erst in Longerich am Niehler Ei wieder verlassen. Kölns längste Straße erstreckt sich über rund 21,6 Kilometer. Wer diese Entfernung auf der kleinsten Straße der Domstadt zurücklegen wollte, müsste diese 1.350 Mal hin und zurück gehen: Die Tipsgasse liegt in der Altstadt zwischen Eisenmarkt und Salzgasse und misst lediglich 16 Meter. Einen haben wir noch: Unter dem Rheinauhafen findet sich auf 1,6 Kilometern nicht nur die längste Tiefgarage Kölns, sondern gar die längste in ganze Europa.

5. Die längste Brücke
Ohne sie wäre Köln deutlich kleiner: Die sieben Brücken über den Rhein verbinden das Linksrheinische mit der Schäl Sick und werden täglich von tausenden Menschen in Autos, auf Fahrrädern, in Zügen und Straßenbahnen befahren. Die Severinsbrücke ist mit einer Spannweite von 690,8 Metern die längste unter ihnen. Sie wurde wie die Zoo- und die Deutzer Brücke vom Kölner Architekten Gerd Lohmer entworfen. Mit lediglich 410 Meter zieht die Hohenzollernbrücke den Kürzesten.

1959 wurde die Severinsbrücke eröffnet. // Foto: Imago

6. Der höchste Berg
Wanderer, die in der Domstadt große Höhen bezwingen wollen, sind dort vollkommen falsch. Kölns höchster Punkt, der „Monte Troodelöh“, liegt im Königsforst auf gerade mal 118 Metern über dem Meeresspiegel. Der absolute Tiefpunkt hingegen wird im Worringer Hafen auf 37,5 Metern erreicht.

7. Der größte See
Wer auf der Suche nach einem Plätzchen am Wasser ist, wird in Köln nicht nur am Rhein fündig. In Fühlingen befindet sich mit rund 90 Hektar der größte Badesee auf städtischem Gebiet. Er ist umgeben von einem 19 Kilometer langen Rad- und Wanderweg. 3.600 Stellplätze stehen Autofahrern zur Verfügung. Zudem findet dort mit dem „Summerjam“ jedes Jahr im Juli Deutschlands größtes Reggaefestival statt.

8. Die ältesten Bäume
Noch mehr Natur: Kölns älteste Bäume stehen auf der Schäl Sick in Stammheim. Die Eichen im dortigen Schlosspark wurden bereits im 19. Jahrhundert gesetzt. Der älteste Bestand stammt aus den 1850er-Jahren.

Der Schlosspark im Stammheim liegt gegenüber dem linksrheinischen Veedel Niehl. // Foto: Imago

9. Die ältesten Kölnerin
Eine ebenfalls beträchtliche Anzahl von Lebensjahren erreichte Kölns älteste Einwohnerin, die 2017 erst mit 109 Jahren starb. Sie erlebte Köln sowohl unter den Preußen und zur Zeit der Weimarer Republik als auch unter den Nazis sowie als Teil der Bundesrepublik.

10. Der heißeste Tag
Ja, dieser Sommer war heiß – aber nicht ganz so wie der im Jahr 2003. Am 12. August 2003 zeigte das Quecksilber in Köln-Wahn den bisherigen Hitzerekord für die Stadt an: 38,8 Grad °C. Am 7. August 2018 lag der Spitzenwert an der Messstation Köln-Wahn „nur“ bei 38,4 Grad °C. Die höchste je in Deutschland gemessene Luft-Temperatur lag übrigens bei 40,3°C – abgelesen am 05. Juli 2015 im bayerischen Kitzingen.

11. Das höchste Bauwerk
Was wäre eine Liste der Kölner Superlativen ohne den Dom? Genau, unvollständig. Doch auf Platz eins der höchsten Bauwerke schafft es das Wahrzeichen mit seinen 157 Metern lange nicht. Dort thront mit 266 Metern der Colonius, gefolgt vom 250 Meter hohen und nicht mehr im Betrieb stehenden Kamin des Heizkraftwerks in Merkenich. Auf Platz drei steht der Kamin der Shell Rheinland Raffinerie in Godorf, der 175 Meter in den Himmel ragt. Erst Platz vier wird vom Dom eingenommen.

Titelfoto: RCFotostock/stock.adobe.com

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