6 Guck-Tipps für entspannte Kölner Lichter 2018

Das Highlight des Kölner Sommers steht kurz bevor: Die Kölner Lichter 2018. Wieder werden bis zu einer Million Zuschauer erwartet. Manchen ist das Gedränge und Geschiebe um die beste Sicht aber schlicht zu viel und sie verzichten daher lieber ganz auf das bunte Spektakel. Schade drum – denn es gibt durchaus noch ein paar Guck-Tipps, wo sich längst nicht so viel Volk tummelt, wie auf der Rheinuferstraße oder der Rheinpromenade in Deutz.

1. Rund um die Bastei
Stimmt schon: Die Bastei ist die belgische Fußball-Nationalmannschaft der Kölner Lichter-Fans – ein ewiger Geheimtipp. Aber einer, der wirklich funktioniert – selbst noch nach 22 Uhr. Die gesperrte Rheinuferstraße bietet viel Platz und tatsächlich tummeln sich ab der Bastei in Richtung Zoobrücke weniger Menschen auf ihr. Dort gibt es immer noch ein Plätzchen und die Sicht aufs Feuerwerk ist super. Weiterer Vorteil: Die KVB-Haltestelle Ebertplatz ist nur rund 500 Meter entfernt.

2. Unter der Deutzer Brücke
Klar, die Brücke selber ist voller Menschen, hier muss man sich auch früh eine Lücke sichern und darf keine Platzangst haben. Wer aber nicht unbedingt Wert darauf legt, wirklich alle Details des Feuerwerks sehen zu können, der spaziert auf der Schäl Sick einfach unter die Brücke. Dort stehen viel weniger Menschen und dennoch gibt es eine (leicht eingeschränkte) Sicht auf die Knalleffekte. KVB-Anreisetipps: Heumarkt oder (noch viel näher) Deutzer Freiheit.

3. Severinsbrücke
Die Severinsbrücke ist nur einen kurzen Spaziergang von den Haltestellen Severin- oder Suevenstraße entfernt. Autofahrer schätzen die weiten Parkflächen des Rheinauhafens und können fast vom Auto aus auf die Brücke hüpfen. Großes Gedränge gibt es dort ebenfalls nicht. Nachteil: Das Feuerwerk ist schon ein ganzes Stück entfernt und je nach Höhe der Effekte verdecken andere Brücken die Sicht. Aber die Stimmung kommt dennoch rüber.

Bis zu einer Million Zuschauer werden wieder erwartet. // Foto: imago/Schmülgen

4. Lanxess Arena P1
Am Samstagabend lädt Superstar Justin Timberlake in die Lanxess Arena. Doch die vielen Tausend Konzertbesucher müssen nicht unbedingt auf die Kölner Lichter verzichten – es sei denn, Justin überzieht und ist zum Feuerwerksstart um 23.30 Uhr noch nicht durch mit seinem Gig. Das Parkhaus P1 der Arena ist so hoch, dass von der obersten Etage unter freiem Himmel eine herrliche Sicht auf das knapp einen Kilometer abbrennende Feuerwerk möglich sein sollte …

5. Rheinpark
Geheimtipp? Rheinpark? Nein, wir hatten nicht zu viele Kölsch. Sicher ist der Park einer der Hotspots mit den meisten Menschen. Klar: Es locken beste Sicht, Lautsprechertürme, mobile Toiletten, Bierbuden, Picknick-Atmosphäre – und das alles neben dem Tanzbrunnen mit kostenlosem Konzertprogramm. Aber in diesem Jahr könnte durchaus mehr Platz sein, denn der Rheinpegel wird am Wochenende um die 1,50 Meter liegen. Das Ufer bietet dementsprechend einen besonders breiten trockenen Streifen und so viel mehr Platz für Zuschauer.

6. Rodenkirchen
Ja, okay. Wer die Lichter an der „kölschen Riviera“ verbringt, verpasst das Hauptfeuerwerk. Dafür gibt es eine einzigartige Atmosphäre, die den „normalen“ Besuchern vorenthalten bleibt. Auf dem langen Uferstreifen des Leinpfads bis hinunter zum Campingplatz Berger finden sich zahlreiche herrliche Plätzchen mit und ohne Sandstrand – in diesem Jahr noch mehr (siehe Tipp 5). Klappstühle, Füße im Rhein, ein paar Kölsch in der Kühlbox und dann entspannt den langen Konvoi der beleuchteten Schiffe bewundern und vor allem die Begrüßungsfeuerwerke miterleben. Wer ein bisschen mehr Partyatmosphäre möchte, besucht die öffentliche Beachparty des Kölner Ruderverein von 1877 e.V.  (Ecke Barbarastraße/Leinpfad). Dort startet auch der Stadtachter, es gibt Live-Musik, eine Videoleinwand und der WDR überträgt live von dort. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Wo auch immer ihr schaut: Jeckes.net wünscht euch viel Spaß bei den 18. Kölner Lichtern 2018!

Titelfoto: Piccolo/stock.adobe.com

 

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