Achtung, Ostern: DAS ist bei Familenfeiern tabu

Ob Ostern, Kommunion, Konfirmation oder Hochzeiten – jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten, bei denen man die buckelige Verwandtschaft wiedersieht. Für den einen ein Fest, für den anderen eher lästige Pflicht. Für Letztere gilt: Nehmt es mit Humor! Aber bitte wohldosiert. Sonst kann es schnell passieren, dass die Feier eine unerwartete Wendung nimmt. Deswegen haben wir hier neun Sätze für euch, die ihr auf der Familienfeier besser nicht sagen sollet …

1.     „Der Braten hat aber auch schon mal besser geschmeckt!“

Fangt bitte bloß nicht damit an, dass Essen zu kritisieren. Irgendjemand wird mit solchen Bemerkungen immer verletzt. Denn auch wenn das Servierte nicht schmeckt, hat dennoch jemand dafür stundenlang in der Küche gestanden und sich viel Mühe gegeben.

2.     „Hat Onkel Heinz schon immer so viel getrunken?“

Autsch! Mit solchen Bemerkungen tritt man schnell ins Fettnäpfchen. Macht keine Bemerkungen über das Trinkverhalten der Verwandtschaft. Es kann gut möglich sein, dass die angesprochene Person gerade an diesem Tag etwas mehr trinkt und sich sonst zurückhält. Oder aber es gibt tatsächlich ein ernstzunehmendes Suchtproblem. Das sollte aber nicht in diesem Moment diskutiert werden.

3.     „Was macht denn dein Liebesleben so?“

Keine gute Ideee. Derjenige möchte vielleicht einfach nicht über diese Punkte seines Privatlebens reden. Oder aber man bohrt mit dieser Frage in einer offenen Wunde.

Auch an Ostern kommt oft die ganze Familie zusammen. //Foto: Pixabay/ RitaE

4.     „Ich würde ja nie die CDU wählen!“

Vermeidet politische Aussagen. Sie enden immer in stundenlangen, meist hitzigen Diskussionen – die gerne auch mal ausufern können. Vor allem, da bei diesem Thema meist kein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann.

5.     „Mit Kindern kann ich nicht viel anfangen.“

Oh, oh. Das hört der Rest der Verwandtschaft aber gar nicht gern. Man befindet sich gerade auf einer Feier, wo vielleicht viele Kinder sind. Vor allem anwesende Eltern könnten diese Aussage als äußerst negativ empfinden. Zudem ist für Eltern und Großeltern eigene (Ur-)Enkel wohl der größte Segen. Das sollte man vielleicht dann irgendwann einmal thematisieren, aber nicht zu dieser Gelegenheit.

6.     „Ich lebe jetzt vegan.“

Selbst eine solch harmlos klingende Aussage kann voll nach hinten losgehen und sollte nur aufkommen, wenn es sich wegen des Essens nicht vermeiden lässt. Ansonsten heißt es: vornehme Zurückhaltung. Gerade ältere Generationen haben für diese Lebensweise (meist) kein Verständnis und fangen das Diskutieren an.

7.     „Wann heiratet ihr denn endlich?“

Der Satz, den wohl jedes Paar kennt, das bereits mehrere Jahre liiert ist. Die Sippschaft wartet sehnsüchtig auf eine Hochzeit. Nur die Betroffenen selbst haben erstmal andere Pläne. Um stressige Diskussionen zu vermeiden und niemanden unter Druck zu setzen, sollte Fragen solcher Art nicht gestellt werden. Das gleiche gilt natürlich für die Frage, wann endlich Nachwuchs ins Haus steht.

8.     „Willst du wirklich noch einen Nachschlag?“

Ja, bei Feiern wird gerne und gut gegessen. Ob üppiges Buffet oder eine riesige Auswahl an Kuchen – hier darf geschlemmt werden. Wer hier wie viel isst, sollte keine Rolle spielen.

9.     „Vielleicht sollte ich das Testament nochmal umschreiben.“

Eine Diskussion droht aus dem Ruder zu laufen – die Emotionen kochen hoch. Da kann schnell mal dieser unschöne Satz fallen. Und dann ist der Ärger erst recht vorprogrammiert. Denn das Erbe ist bei allen Beteiligten ein sensibles Thema und sollte nicht zwischen Kaffee und Kuchen besprochen werden.

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