Warum es am 24. März zappenduster wird

Jetzt schon mal die Kerzen bereit stellen – um Punkt 20.30 Uhr werden am Samstag, 24. März, weltweit die Lampen ausgeknipst. Dabei versinken nicht nur zahllose Privathaushalte in Dunkelheit. Auch viele Firmen, Städte und Gemeinden drücken den Lichtschalter für ihre Gebäude und Wahrzeichen. Der Grund: Die „Earth Hour“. Die Initiatoren des World Wildlife Fund (WWF) sorgen bereits zum zwölften Mal für das Unplugged-Event.

Die Kölner Skyline wird am 24. März etwas anders aussehen // Foto: Schmülgen

Eine jecke Aktion mit einem ernsten Hintergrund: Mit dieser Stunde ohne Licht wird nicht nur wenigstens 60 Minuten lang sehr viel Energie eingespart – die „Earth Hour“ will gleichzeitig ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen und so für einen noch engagierteren Kampf gegen die Erderwärmung eintreten.

Die stromfreie Stunde ist auf dem gesamten Globus mittlerweile sehr populär. Alleine rund 7.000 Städte in 187 Ländern haben im vergangenen Jahr ihre wichtigsten Bauwerke verdunkelt. In Deutschland waren 2017 insgesamt 323 Städte und Gemeinden dabei. Von den zahllosen Firmen sowie Privatwohnungen und -Häusern ganz zu schweigen. An diesem Samstag soll der Teilnehmer-Vorjahresrekord noch getoppt werden.

Effektvoll: Die Downtown von Toronto/Kanada während der Earth Hour. // Foto: WWF

Auch das Rheinland macht mit. In Köln werden der Dom, die Hohenzollernbrücke, die zwölf romanischen Kirchen und viele Firmengebäude dunkel. Düsseldorf knipst unter anderem die Tonhalle und die Bäume auf der Kö aus, in Bonn bleiben etwa der Deutsche Post Tower und das Rathaus duster.

Selber mitmachen ist denkbar einfach – Licht ausschalten und Kerze an. Viele Menschen machen auf der ganzen Welt ein Event daraus, feiern „Earth Hour“-Partys.

Wer mehr zu der Aktion wissen will, klickt hier.

Und so sieht’s im Video aus, wenn es überall dunkel wird:

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