Sätze, die an Karneval immer wieder fallen

Karneval ist eine Mischung aus unvergleichlichen Momenten, die einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben, und immer wiederkehrenden Ritualen. Mett, Kölsch und Berliner gehören ebenso zum Fastelovend wie bestimmte Sätze, die wir vor allem an den tollen Tagen sagen oder hören.

1.     „Willst Du noch eins, du auch, du auch … ach ich hol‘ nen Kranz.“

Das steckt dahinter: Karneval ist keine Einmann/-frau-Veranstaltung, sondern ein Gemeinschaftserlebnis. Alleine trinken macht betrunken, miteinander anstoßen hingegen glücklich.

2.     „Ich gehe mal kurz auf Toilette, wir sehen uns in ner halben Stunde.“

Das steckt dahinter: Die Toilettensituation ist für Männer unbefriedigend, für Frauen meist ein Desaster. Versiffte Böden und ewig lange Warteschlangen machen aus dem Gang zum stillen Örtchen meist eine Odyssee mit ungewisser Wiederkehr.

3.     „Ja, ja ich komm jetzt. Ein letztes Kölsch, dann gehen wir.“

Das steckt dahinter: Erstens ist so ein kleines Stängchen schnell getrunken, und außerdem hat ja gerade erst wieder jemand einen Kranz geholt – und um den muss sich schließlich gekümmert werden.

4.  „Also, so langsam müsste ich mal was essen. Kommste mit?“

Das steckt dahinter: Erst stundenlanges Schlangestehen, dann wird reichlich getanzt, geschunkelt und getrunken. Plötzlich ist es Nachmittag und der Magen knurrt. In vielen Kneipen gibt es nichts zu essen, daher muss der nächste Imbiss oder Bäcker aufgesucht werden. Und wer einmal draußen ist, darf sich später wieder anstellen. Der geübte Jeck weiß das und nimmt sich einen Buddy mit.

5.   „Der Soundso ist im Da-und-da, lass uns hingehen.“

Das steckt dahinter: Meist sind es die Singles in der Gruppe, die noch gaaaaanz dringend in eine Kneipe müssen, in der gerade jemand ist, den sie nach drei bis elf Bier noch sehen möchten. Oftmals endet das Unterfangen damit, dass sich die Gruppe trennt.

6.     „Ganz ehrlich, morgen mach ich gar nichts.“

Das steckt dahinter: Jeder, der Weiberfastnacht anständig gefeiert hat, sehnt sich am nächsten Tag nach etwas Ruhe. Da Karneval aber bekanntlich ein Marathon und kein Sprint ist, bleibt es selten bei dem Vorsatz. Mettbrötchen und Kölsch am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen.

7.  „Ich muss unbedingt mal was ohne Alkohol trinken.“

Das steckt dahinter: Hier ein Kölsch, da ein Kölsch und zu später Stunde mal ein Schnäpschen. Aber irgendwann kommt eben der Punkt, an dem sich jeder Jeck über ein Glas Wasser freut. Am besten ist es, immer wieder mal ein „Zwiwa“ (Zwischenwasser) zu trinken.

 

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