Hier geht’s ab – die besten Karnevalspartys

Jede Jeck is anders – gerade im Kölner Straßenkarneval und speziell, wenn es um die Wahl der besten Party geht. Welche Karnevalsfete dir gefallen könnte, hängt natürlich davon ab, welcher Karnevalstyp du bist. Eher der Tourist oder einer aus der Apfelkorn-Fraktion aus dem Umland? Dann solltest du die Altstadt entern. Die kleinen Gässchen und Traditionslokale dort sind sehr heimelig, Körperkontakt ist garantiert. Oder studierst du? Dann bleib’ doch einfach und bequem in Uni-Nähe. Im Kwartier Latäng rund um die Zülpicher Straße triffst du von Weiberfastnacht bis zur Nubbelverbrennung bestimmt viele Kommilitonen. Alles zu normal? Dann führt dein Weg unweigerlich zu den Kreativen, Hippen und Multikultis ins Belgische Viertel, nach Ehrenfeld oder in die Südstadt.

Partys in der ganzen Stadt. Wie soll man sich da entscheiden? // Foto: Schmüglen
Größtes Karnevalszelt Deutschlands

Genug der Klischees. Denn in Wahrheit mischen sich im bunten Treiben der tollen Tage Jecke unterschiedlichster Couleur durcheinander. Es geht daher eher darum, sich für eine Partynacht eine grobe Planung zurechtzulegen und einen Startpunkt festzulegen, für den es sich lohnt anzustehen, Eintritt zu zahlen und von dem du eventuell noch weiterziehen kannst. Eine Top-Adresse ist das Kölschfest Viva Colonia. Das größte Karnevalszelt Deutschlands liegt am Südstadion – also nicht weit von der Partymeile Südstadt entfernt. Wer dort von Weiberfastnacht bis Rosenmontag (hier geht’s zur Übersicht) bei kölscher Musik in Dauerschleife und fließendem Kölsch in Strömen sowie einem satten Bühnenprogramm nicht maximalen Spaß hat, ist selbst schuld.

Nicht weit entfernt von dort ist die historische Comedia Wagenhalle in der Vondelstraße. In nur wenigen Jahren hat sich vor allen Dingen die Veranstaltung „Fire-alaarm“ am Karnevalssamstag ab 14 Uhr etabliert. Da in zwei Sälen zu Karnevals- und Partymusik getanzt werden kann, im Hinterhof Imbissbuden zur Verfügung stehen und das Publikum als sehr angenehm gilt, kannst du dort lange durchhalten und direkt innerhalb der Südstadt weiterziehen.

Feiern, tanzen, trinken, und schunkeln kannst du am Sonntag übrigens ebenso im schicken Ambiente der Wolkenburg am Mauritiussteinweg. Die Location bietet bei der sogenannten Schneeball-Party (Feierbeginn ab 20.11 Uhr) den Feierwütigen sogar drei Tanzflächen. Wer da noch jemandem auf den Füßen steht, macht das nur, weil die Reichweite beim Bützen fehlt.

Ein bis dato echter Geheimtipp ist das Blue Shell. Getreu dem Willi-Ostermann-Lied „Nä wat wor dat fröher schön“ kannst du dich so richtig auf kölschen Karneval einlassen. Statt zu El-Arenal-Musik wird ausschließlich zu kölsche Leeder und Tön wie Bläck Fööss und Millowitsch, der FC-Hymne und zum Veedel aus voller Kehle mitgesungen. Eine Stippvisite in dem Club an der Luxemburger Straße lohnt sich besonders am Karnevalsfreitag. Der Eintritt an diesem Tag kostet fünf Euro.

Noch mehr jecke Karnevalspartys findest du in unserem Terminkalender.

 

 

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