3 Fragen an Bauer Christoph

Christoph Stock ist in diesem Jahr der Bauer im Kölner Dreigestirn. Normalerweise steht der 50-jährige Metzgermeister hinter der Theke seiner Metzgerei „Der gute alte Metzgerladen“ in Köln Nippes. Zu seinen Hobbys zählt der vierfache Vater neben dem Grillen auch Radfahren und Tennisspielen. Seit 2010 ist er übrigens stolzes Mitglied beim 1. FC Köln.

1. Wie schaffen Sie es, die vielen Termine in der Session und die Familie unter einen Hut zu bringen?
Jungfrau Emma, Prinz Michael II. und Bauer Christoph bilden das Dreigestirn 2018. // Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823

„Um die kleinen Dinge des Alltags wird sich in den nächsten Wochen meine Frau kümmern – ich bin ja bis Aschermittwoch unterwegs und schlafe nachts in der Hofburg. Das ist bei uns aber sonst auch nicht viel anders: Wenn ich im Laden bin oder Wurst mache, führt Anja zu Hause das Regiment. Die beiden Großen, Svenja und Isabel werde ich ab und zu bei Sitzungen am Abend sehen, aber Kelly und Sidney, die beiden jüngeren Pänz, werden mich wohl nur selten im Ornat zu Gesicht bekommen. Wenn die nicht alle zusammen genauso jeck wären wie ich, hätte ich das Projekt ‚Kölner Bauer’ gar nicht gestartet.”

2. Ihr werdet hunderte Termine wahrnehmen, worauf freuen Sie sich besonders?

„Ganz besonders werden sicher die Momente mit den Menschen, denen es nicht so gut geht. Den Termin in der Kinderkrebsstation nehme ich zum Beispiel sehr ernst und beschäftige mich gedanklich viel damit. Da wird einem die Aufgabe, die man übernommen hat, noch einmal ganz bewusst: Wir wollen Freude verbreiten – und sei es nur für ein paar Momente. Abgesehen davon ist natürlich der Rosenmontag ein echter Höhepunkt: Da können wir hoffentlich mit Kamelle all das zurückgeben, was die kölschen Jecken uns in den Wochen davor durch ihren Applaus geschenkt haben.”

3. Ein Bauer muss stark und standhaft sein – verleiht Ihnen Mett aus der
eigenen Metzgerei die Kraft?

„Nicht nur das Mett, sondern auch die im wahrsten Sinne des Wortes ‚ausgezeichnete’ Leberwurst! Aber im Ernst: Ich halte mich durch Fahrrad fahren fit, habe auch eines in der Hofburg im Fitnessraum stehen. Das ist ein guter Ausgleich für mich – egal ob nach einem Tag in der Metzgerei oder jetzt in der Session.”

 

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