7 Tipps für neue und alteingesessene Jecken

Abgesehen von den neu zugezogenen, den sogenannten „Immis“, strömen jedes Jahr  Tausende nach Köln, um hier Karneval zu feiern. Für viele wird es das erste Mal sein. Daher hier gibt es ein paar hilfreiche Tipps, die das „Überleben“ erleichtern.

Jeder Jeck ist anders – und immer Willkommen! // Fotos: Thinkstock

1. Das vielleicht Wichtigste zuerst: Wenn du vorhast, drei, vier oder noch mehr Tage zu feiern, besorg dir mehr als ein Kostüm. Die Erfahrung lehrt: Die Klamotten vom Vortag willst und kannst du kein zweites Mal anziehen. Bier, Essensreste, Straßenschmutz … so ein Kostüm muss viel mitmachen.

2. Egal, wo du hinwillst – vor allem an Weiberfastnacht und Rosenmontag musst du viel Zeit einplanen. Die Bahnen fahren meist außerplanmäßig, es kommt zu argen Verspätungen und Taxis sind vor allem in den Abend- und Nachtstunden rar gesät.

3. Und wenn du endlich das Ziel der Reise – die Kneipe deiner Wahl – erreicht hast, heißt es meist: warten. Gerade vor angesagten Lokalen und Partylocations gehört das Schlange stehen zumindest an Weiberfastnacht und Rosenmontag dazu. Zum Glück gibt es ja ausreichend Kioske (Kölner nennen sie „Büdchen“), die dich mit Überbrückungsbier versorgen.

4. Apropos Bier: Auch Wein- und Cocktailtrinker sollten lieber auf das Hopfengetränk umschwenken. An Karneval erntest du je nach Lokal böse Blicke, wenn du dir einen feinfruchtigen Riesling oder ähnliches bestellst. Das Kneipenpersonal arbeitet am Anschlag und hat alle Hände voll damit zu tun, die Gäste mit Kölsch zu versorgen. Cocktails mixen und Weinflaschen öffnen ist zeitaufwendig, und im Gedränge lassen sich Wein und Drinks mit Schirmchen ohnehin schlecht genießen.

5. Ein weiterer Getränketipp: Lass die Finger weg vom Schnaps! Karneval ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Bier, Wasser und ausreichend Essen halten dich am Laufen.

6. Und wer viel trinkt, der muss auch mal. Diesem Drang solltest du dabei stets auf öffentlichen Toiletten nachgeben. Je nach Ort können sonst für das sogenannte Wildpinkeln über 100 Euro fällig werden. Und ja – es wird verstärkt kontrolliert.

7. Nicht nur der nächste Toilettengang will geplant sein, auch Verabredungen sollten am besten vorher getroffen werden, denn gerade an Weiberfastnacht ist das Handynetz in manchen Vierteln arg überlastet – SMS und Anrufe kommen nicht durch, vom mobilen Internet ganz zu schweigen.

Hab’ Spaß und mach’ dir eine gute Zeit!

 

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